Wenn die Gondeln Trauer tragen
Dieser britische Horrorfilm von 1973 erzählt von der Trauer eines Ehepaares, dessen Kind verstorben ist. Nur kurz nach diesem Ereignis fahren die beiden nach Venedig, um dort zu arbeiten. Schnell begegnen ihnen übernatürliche Phänomene. Sie treffen eine Frau mit scheinbar hellseherischen Fähigkeiten, außerdem läuft immer wieder eine kindliche Gestalt durch die dunklen Gassen – sie trägt denselben, roten Mantel wie das verstorbene Mädchen.
Der Film hat eine unglaublich dichte Atmosphäre. Venedig sah nie wieder so unheimlich aus. Wenn die Gondeln Trauer tragen baut von Anfang an auf eine bedrückende Stimmung. Der Film erzählt von Trauerbewältigung und davon, was geschieht, wenn die Trauer überhandnimmt.
Fun-Fact: Hauptdarsteller Donald Sutherland führte einen gefährlichen Stunt selbst aus. Erst nach dem Dreh wurde klar, dass der Draht, der ihn im Falle eines Sturzes auffangen sollte, nicht gehalten hätte.
The Witch
The Witch trägt den Untertitel „Ein Neuengland-Volksmärchen“, und diese Beschreibung passt perfekt. Der Film spielt in Neuengland des Jahres 1630 und erzählt von einer Familie amerikanischer Siedler. Es passieren verschiedene, scheinbar übernatürliche Dinge. Ein Baby verschwindet, und der Ziegenbock verhält sich ungewöhnlich.
Die titelgebende Hexe droht, das friedliche Leben der Familie zu zerstören. Aber um wen handelt es sich dabei? Der Film besticht durch seine langsame Art, die Geschichte zu erzählen. Die Stimmung ist dabei stets düster und bedrückend, gängige Horror-Klischees werden dabei aber umgangen. Nichts ist, wie es scheint.
Fun-Fact: Regisseur Robert Eggers hat für den Film viel recherchiert, um eine möglichst akkurate Geschichte zu erzählen. Dabei arbeitete er mit Historikern zusammen.
House (Hausu)
Wer auf schräge und surreale Bilder steht, sollte dem japanischen Mix aus Horror, Komödie und Experimentalfilm eine Chance geben. Die eigentliche Geschichte rund um eine Schülerin und ihre Freundinnen, die ein unheimlich anmutendes Haus besuchen, ist dabei Nebensache.
Im Vordergrund stehen die unzähligen verrückten und höchst kreativen Ideen der Filmemacher, die dafür sorgen, dass der Film zu keiner Sekunde langweilig wird. Immer wenn man denkt, man hat nun alles gesehen, steht die nächste, horrormäßige Überraschung bevor. Der 70er-Jahre Hippie-Soundtrack tut da sein Übriges.
Fun-Fact: Die ersten Kritiken zum Release waren zumeist negativ, auch der Publikumserfolg blieb aus. Erst viele Jahre später wurde Hausu weltweit zum Kultfilm.
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Apropos Spinnen, auch Arachnophobia hat einen gewissen Charme und passt gut in diese Kategorie „Gruselig, aber nicht zu gruselig“. Mein Alltime Fav bleibt aber „Tremors“ 😋
hab den neuen spinnen horrorfilm spieders gekuckt kann den nur empfehlen ist mega trotz dieses gettosetting was ich eigendlich nicht so mag