Ein SF-Film scheiterte, obwohl er viele Erfindungen der Zukunft vorhersagte, weil der Terminator einfach besser war

Ein SF-Film scheiterte, obwohl er viele Erfindungen der Zukunft vorhersagte, weil der Terminator einfach besser war

Terminator und vor allem Terminator 2 waren für ihre Zeit beeindruckende Sci-Fi-Filme, die viel aus der damaligen Technik herausgeholt haben. Ein anderer Film zeigte viele Innovationen, die heutzutage normal sind, doch er floppte und das lag wohl auch an Terminator.

Um welchen Film geht es? 1984 erschien Runaway – Spinnen des Todes. Der Sci-Fi-Film mit Tom Selleck in der Hauptrolle spielt in einer nahen Zukunft, in der Roboter alle Haushaltsaufgaben für die Menschen erledigen.

Er und seine Partnerin kümmern sich bei der Polizei um alle Fälle, in denen defekte Roboter eine Bedrohung darstellen. Bei einem Fall über einen Roboter, der Menschen töten wollte, stoßen die Ermittler auf eine Verschwörung, die Roboter zu Killern umprogrammieren möchte. Einen Trailer zum Film, der aus jeder Pore 80er schreit, findet ihr hier:

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Welche Erfindungen sagte der Film voraus? Wie das Setting schon verspricht, sieht man hier viele Innovationen, die heutzutage als völlig normal gelten. Es gibt Staubsaugroboter, kabellose Kopfhörer, Tablets, fliegende Drohnen, selbstfahrende Autos, Augen-Scanner und die titelgebenden Spinnenroboter, die Menschen heimlich erledigen sollen.

Trotz des vielversprechenden Settings und einem bekannten Cast mit Tom Selleck, der fast zu Indiana Jones wurde, und dem Bassisten von Kiss, Gene Simmons, floppte der Film und das lag vor allem an einem anderen Sci-Fi-Film: Terminator.

Ein anderer Sci-Fi-Film sah einfach zu gut aus

Woran scheiterte Runaway? Runaway hatte damals ein Budget von 8 Millionen US-Dollar (via filmstories.co.uk). Der Film spielte aber weltweit nur knapp 6,7 Millionen US-Dollar. Damit konnte man nicht mal das Budget einspielen. Das wohl größte Problem des Films war wohl Terminator, der zuvor erschienen ist.

Beide Filme hatten in den USA kaum zeitlichen Abstand. Terminator erschien am 26. Oktober 1984, während Runaway nicht mal 2 Monate später, am 14. Dezember 1984, erschien. Terminator kostete weniger als Runaway, spielte aber enorme 78 Millionen US-Dollar weltweit ein. Sprich, selbst im Weihnachtsgeschäft war Terminator wohl noch die große Sci-Fi-Nummer in den Kinos.

Terminator galt damals auch technisch als innovativer Science-Fiction-Film.

Das sieht man auch an den Zahlen für Dezember bei Box Office Mojo. Terminator ist 2 Monate später noch auf Platz 11, während Runaway als aktueller Release nur auf Platz 18 ist. Im Dezember 1984 war der erfolgreichste Film übrigens Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy.

Mittlerweile ist Runaway in Vergessenheit geraten und nur Fans der 80er im Gedächtnis geblieben. Trotz der schlechteren Effekte im Vergleich zu Terminator muss man dem Film lassen, dass er einen recht akkuraten Blick auf die Zukunft gehabt hat. Schaut man sich den Film heute an, erkennt man wohl viele Innovationen, die man heute kennt. Wer sich auch in Videospielen wie ein Held der 80er fühlen will, sollte sich diesen Shooter anschauen: In diesem Shooter fühle ich mich, als wäre ich ein Actionheld der 80er, gegen den niemand eine Chance hat

Quelle(n): 3DJuegos, IMDb, Box Office Mojo
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