Ein unbedeutender Supermarkt in Costa Rica wird von Nintendo verklagt, aber gewinnt vor Gericht: Der Gründer ist Super Mario 

Ein unbedeutender Supermarkt in Costa Rica wird von Nintendo verklagt, aber gewinnt vor Gericht: Der Gründer ist Super Mario 

Ein kleiner Supermarkt in Costa Rica hat vor Gericht gegen Nintendo gewonnen. Grund für die Klage war der Name des Ladens, der nach dessen Gründer benannt ist.

Was ist das für ein Supermarkt? Der Supermarkt trägt stolz den Namen „Súper Mario“, benannt nach seinem Gründer Don José Mario Alfaro González. Don Mario eröffnete den Laden unter diesem Namen bereits vor 52 Jahren (via PC Gamer) – 12 Jahre, bevor das erste Super Mario Bros. im Jahr 1985 erschien.

Damals versäumte man es allerdings, den Namen als Marke eintragen zu lassen. Dies geschah erst, als Marios Sohn Carlos „Charlito“ Alfaro im Jahr 2013 von der Universität zurückkehrte und der Supermarkt die Erneuerung seines Markennamens beantragte.

Wie Carlos „Charlito“ Alfaro in einem Beitrag auf Facebook dargelegt hat, wurde Nintendo über die sozialen Medien auf den Supermarkt aufmerksam und behauptete, dass der Name Super Mario ihnen weltweit gehöre. Daraufhin folgte eine Klage des Konzerns.

Familie war kurz davor aufzugeben – gewinnt am Ende doch

Wie lief es vor Gericht? Schon die Aussicht, vor Gericht gegen einen internationalen Konzern von dieser Größe anzutreten, jagte Alfaro und seiner Familie Angst ein. Man war schon kurz davor, einfach aufzugeben und den Namen zu ändern, um ein kostspieliges Verfahren zu vermeiden.

Einen Moment lang dachten wir darüber nach, das Handtuch zu werfen, wie würden wir ein solches kommerzielles Monster besiegen? Umso mehr aufgrund der Anzahl der von ihnen vorgelegten Rechtsdokumente, um den Sieg zu sichern.

Carlos „Charlito“ Alfaro via Facebook

Schlussendlich entschied man sich aber doch, nicht klein beizugeben. Die Entscheidung des Nationalen Register von Costa Rica fiel – völlig unerwartet – zugunsten des Supermarkts aus. Der Grund: Nintendo hatte zwar die Markenrechte in einer Vielzahl von Kategorien wie Videospiele, Kleidung, Sammelgegenstände, Spielzeug und mehr, aber nicht für den Verkauf von Lebensmitteln.

In einem kurzen Video, das Carlos „Charlito“ Alfaro später ebenfalls auf Facebook veröffentlichte, zeigt er stolz auf seinen Vater Don Mario im Hintergrund und sagt: „Er ist Don Mario, er ist mein Vater, er ist seit 52 Jahren hier und er ist der Gründer von Super Mario.“

Nintendo ist berühmt-berüchtigt, wenn es darum geht, seine Markenrechte vor Gericht zu schützen: Egal, ob es sich dabei um Fan-Projekte oder andere Spiele handelt. So wurde zum Beispiel auch der Survival-Hit Palworld von Nintendo verklagt, woraufhin die Entwickler sogar eine Animation im Spiel änderten.

Quelle(n): PC Gamer
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
7
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
3 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
Utente

It’s a myth that “mario” was ever popular. Same with pokemon. They were both cringe to real gamers.

Paxxus7

So ein Quatsch… Die Bezeichnung “Súper” ist im spanischen die Abkürzung für “Súpermercado”, also Supermarkt, und Mario ist einer der häufigsten Namen in Südamerika.

Das ist als würde Marvel in Deutschland den “Supermarkt Schmidt” verklagen, weil er die Namensrechte von Superman verletzt.

Nintendo ist auf bestem Weg sich mit ihren absurden Klagewellen genauso beliebt zu machen wie LEGO oder Disney.

Andrycha

Noch ein Minuspunkt für Nintendo’s Karma.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

3
0
Sag uns Deine Meinungx