Gaming-Entwickler sagt: Nur Steam lohnt sich für uns – Epic Games Store bringt kaum was

Der Gaming-Entwickler Mike Rose hat auf Twitter erklärt, auch welcher Plattform sein Spiel „Let’s Build a Zoo“ verkauft wird: Laut ihm kommen ein Großteil der Verkäufe über Steam. Der Epic Games Store mache nur 1 % der Verkäufe aus. Das sei für ihn schon immer so gewesen: Andere PC-Plattform als Steam seien die Mühe nicht wert.

Was ist das für ein Spiel? Let’s Build a Zoo ist ein Simulations-Spiel, in dem man einen Zoo errichtet. Sein Release war am 5.11. für PC und Epic Games Store. Es kostet knapp 17 € auf Steam. Die Reviews stehen bei „sehr positiv“ – 89 % der verfassten Test-Berichte lobten das Spiel.

Entwickler redet offen über Zahlen und Probleme

Das ist das Besondere: Der Entwickler des Spiels, Mike Rose, geht offen und freizügig mit den Zahlen zum Spiel um. Rose gibt Einblicke, die wir sonst nicht bekommen:

  • Bereits nach 7 Tagen hat das Spiel seine Entwicklungs-Kosten wieder eingespielt – das sei für ihn extrem erfreulich
  • Er sagt etwa, dass er gedacht hat, sein Spiel komme in Deutschland besser an, weil die Deutschen Simulationen lieben. Doch die Deutschen haben offenbar ein Problem mit „Pixel-Art“ und würden sich eher realistische Grafik wünschen.
  • Rose nennt auch ein Problem: Das Spiel sei in Argentinien überaus beliebt, das liege offenbar daran, dass es dort günstig angeboten wird und auch Leute aus anderen Ländern, es sich als „Argentinier“ über VPN günstig kaufen.
Epic investiert viel Geld im Kampf gegen Steam – Macht über 300 Millionen Dollar Verlust

“Eine andere PC-Plattform als Steam hat sich für uns noch nie gelohnt”

Was sagt er zu Steam? Die spannendste Aussage für viele ist aber, dass er sagt: Nur 1 % der Verkäufe seien durch den Epic Games Store gekommen.

Auf die Frage, ob es sich denn lohnt, für 1 % der Nutzerbasis zu entwickeln, antwortet Rose:

„Wenn ich ganz ehrlich bin: Kein PC-Store außer Steam hat sich für uns je gelohnt, das Spiel dort weiter zu unterstützen. Deshalb haben wir sie in der Vergangenheit auch fallen gelassen (wie GoG) – Es ist einfach zu viel Stress, einen Store mit Updates zu versorgen, wenn die Verkäufe unausweichlich nach unten gehen.“

Mike Rose

Das hören Freunde von Steam gerne.

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So wird das diskutiert: Mit der Aussage trifft Rose die Stimmung von vielen eingeschworenen PC-Spielern. Denn es gibt seit langem ein Ressentiment gegen den Epic Games Store – etwa in Foren wie reddit.

Man hält den Shop des Fortnite-Entwicklers für schwierig, der bringe Spieler überhaupt nur dazu, dort etwas zu spielen, wenn er Games verschenkt:

  • „Ich würde wahrscheinlich mehr Zeit damit verbringen, mich mit dem Client von Epic zu beschäftigen, wenn er weniger furchtbar wäre. Er tut mir einfach nur weh“, sagt ein Nutzer auf reddit.
  • „Outer Wilds war das einzige Spiel, das ich mir je im Epic Store gekauft habe. Und am Tag, als es auf Steam rauskam, habe ich es mir erneut gekauft und hab diese furchtbare Plattform nie wieder angefasst“, sagt ein anderer reddit-Nutzer.
  • Einer auf Twitter sagt: „Jeder benutzt den Epic Store einzig und allein für die kostenlosen Spiele.“

Ein Nutzer sagt aber auch, der Entwickler Rose mache auf Social Media ja nur Werbung für die Steam-Version seines Spiels. Da könne er sich nachher nicht drüber beschweren, dass “Let’s build a Zoo” im Epic Store so schlecht laufe.

Tim Sweeny Epic Games
Tim Sweeney, der Chef von Epic Games. Er ist für einige Steam-Fans eine Reizfigur.

Epic Games Store kämpft mit Exklusiv-Titeln gegen das “30 %”-Problem

Das steckt dahinter: Offene Ablehnung ist eine Einstellung zum Epic Games Store, die man immer wieder liest. Der Epic Games Store wird dafür kritisiert, nicht die vielen Features von Steam zu bieten und statt die Plattform zu verbessern, nur mit kostenlosen Spielen zu locken.

Für viele Steam-Fans ist der Shop von Epic offenbar ein Ärgernis, weil Epic mit Exklusiv-Deals zum Teil Spiele von Steam für Monate fernhält. Sie wollen aber ihre PC-Games auf Steam spielen, dort haben sie ihre Spiele-Sammlung, ihre Achievement und die gewohnten Abläufe.

Der Chef von Epic Games, Tim Sweeney, glaubt aber, nur über Exklusiv-Titel könne man einen Platzhirsch wie Steam angreifen. Er wirft Plattform-Anbieten wie Valve, Apple und Google vor, mit 30 % einen viel zu hohen Anteil des Umsatzes für sich abzuzwacken. Sweeney denkt, dieses Geld fehle den Gaming-Studios und bremse Innovationen aus.

Sweeney hält 12 % Anteile des Plattformanbieters für angemessen.

Immer wieder kocht die Diskussion um Exklusiv-Titel, die man von Steam weghält, auf:

Spiel des Jahres 2020 auf Steam ist richtig bitter für Epic Games Store

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McPhil

Waren das nicht die Borderlands 3 Entwickler die gesagt haben dass das eine Jahr Epic Exklusivität eher geschadet hat als dass man etwas an den kleineren Abgaben gespart hatte weil es sich kaum dort verkauft hat?

game dev

Wenn ein Spiel sowohl beim Epic Game Store als auch bei Steam angeboten wird, entscheide ich mich eigentlich immer für Epic.

Über die Gratisspiele die jede Woche in den Umlauf gebracht werden, kann man sich streiten, aber letztendlich ist es ein Angebot, was man ja nicht nutzen muss. Und dann Epic als Mist zu bezeichnen, weil nicht das Lieblingsspiel dabei ist, hat etwas von Kleinkind im Süßwarenladen.

Ich persönlich habe den ein oder anderen Titel dankend entgegen genommen und auch das ein oder andere Spiel entdeckt, was mir sonst entgangen wäre.

“Let’s build a Zoo” habe ich übrigens wieder zurückgegeben. Das Spiel ist leider genauso unterirdisch, wie die Einstellung von Herrn Rose.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von game dev
Schlachtenhorn

Ich werde den Epic Store erst dann für mehr nutzen als nur für die kostenlosen Spiele, wenn sie einen vernünftigen Workshop für das erstellen und downloaden von Mods eingebaut haben.

Scaver

Und dem wurde, wie vielen anderen Funktionen die man aus Steam vermisst, eine klare Absage erteilt.
Logisch, dass dann auch 12% für Finanzierung und Gewinn reichen!

Daniel

Ich kann immer noch nicht ganz nachvollziehen was diese ganzen Community Funktionen bei Steam so wichtig machen. Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, will ich irgendwann nur spielen bevor ich müde ins Bett falle.

Da klicker ich nicht stundenlang durch Empfehlungen, Nutzerbewertungen oder Community Features. Auch die Übersichtlichkeit ist für mich absolut sekundär. Ich will nur den Button zum Starten meines Spiels finden. Der Rest ist mir komplett wumpe.

Im Hinblick auf die höheren Einnahmen der Entwickler durch diie geringeren Abgaben an Epic, können sie mehr Geld in die Hand nehmen um bessere Spiele zu entwickeln. Von daher ist mir die Epic Einstellung schon lieber

Scaver

Tja die Masse spielt aber nicht alleine, nicht mal Single Player Games!

Dafür macht Steam aber z.B. auch Werbung für die Games ohne extra Geld zu verlangen (gut gibt noch Premium Modelle, aber das ist ein anderes Thema). Das gibt es in dem Umfang bei Epic ja nun mal auch nicht.

Steam nimmt den Entwicklern und Publishern in vielen Bereichen Arbeit ab und bietet Plattformen, die dann nicht selber betrieben oder extra bezahlt werden müssen, die bei Epic eben komplett fehlen. Das bedeutet dann aber auch, dass von zusätzlichen Gewinn erstmal diese fehlenden Funktionen bezahlt werden müssen, um sie separat zu bringen, da die Masse der Spieler sie nun mal will/fordert.

Daniel

Wie meinst Du das mit der Werbung? Meinst du die Spieleseiten im Shop?

Bodicore

Mir bringt der Epic Store mehr als Steam.
Jeden Monat ein Spiel um genau zu sein.
Eine Hand wäscht die andere.

Gefallen tut mir Steam auch besser. Aber meistens starte ich spiele eh über ein Desctopicon da muss ich die Plattform nicht mal 2Sek anschauen.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Bodicore
Scaver

Bisher war NOCH NIE ein Game dabei, das mich interessiert hat. Aus meiner Sicht war bisher nur Müll dabei. Bringt also nichts, wenn man nur Müll anbietet!

Und Desktopicons nutzt doch niemand mehr… außer man ist in den 90ern/2000ern hängen geblieben!

Bodicore

Kann man jetz nicht sagen. Für jeden Geschmack hatte es inzwischen was.

Gut ok, viele Games hatte ich schon gespielt aber das ist ja nicht Epics Problem.
Qualitativ hatte es schon einiges gutes dabei.

Spiele wie A Plaque Tale Innocence treffen vielleicht spierlerisch nicht jeden Geschmack aber Müll ist das ja wohl nicht.

Amyfromtheblock

Das Spiel sei in Argentinien überaus beliebt, das liege offenbar daran, dass es dort günstig angeboten wird und auch Leute aus anderen Ländern, es sich als „Argentinier“ über VPN günstig kaufen.

schuldig im sinne der anklage

Todesklinge

Ich kaufe vermehrt auf Epic Games, weil ich möchte das die Entwickler mehr Geld erhalten sollen.
Die 30% auf Steam ist echt hart. Dazu noch Rabattaktionen und schon bleibt kaum ein Gewinn über.

30% (steam) + 19%(mwst) + ca. 10% (diverse Lizenzen/engine usw.) sind schon mal ca. 59% weg ohne auch nur einen Cent gesehen zu haben. Wenn dann noch diverse Aktionen kommen…

Steam hat schon mehrere Jahre auf dem Buckel und daher den Platzhirsch eingenommen (so wie bei WoW ^^).

Übersichtlich ist der Epic Store nicht, das sollten die echt noch besser machen.

Steam ist wie Amazon, aus Bequemlichkeit kauft man da und später wundert man sich warum die kleineren Läden in der Stadt aussterben. Man wollte es ja möglichst billig und bequem haben.

Umweltschutz?
Nein das betrifft mich doch nicht, lieber 2x das billige kaufen.

Letztendlich machen die Entwickler die Spiele und nicht der Shop!

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Todesklinge
Envy

30% (steam) + 19%(mwst) + ca. 10% (diverse Lizenzen/engine usw.) sind schon mal ca. 59%

Das ist ja wohl die Milchmädchenrechnung des Jahres…

Hast du nicht noch die 42% Steuern vergessen? Dann sind wir ja schon bei 101%…verdammt…die Entwickler zahlen sogar noch drauf…

Todesklinge

Ich beziehe mich da vor allem auf diverse Rabatte, etwa -70% wie man so kennt und bei 9.99€ bleibt am Ende echt nicht viel über.

Envy

Die 70% Rabatt gibt dann bsp Steam selbst, das hat absolut nichts mit dem Publisher zu tun. Der Publisher zahlt weiterhin seine 30% an Steam…lediglich die Gewinnmarge für Steam wird reduziert…nicht die des Publishers.

Verstehen wie Mehrwertsteuer funktioniert…verstehen wie Rabatte funktionieren…

Die Mehrwertsteuer schlägt der Publisher oben drauf…das ist keine Reduzierung der Gewinnmarge.

Rabatte gewährt der Plattformbetreiber bzw Einzelhändler, diese schmälern nicht die Gewinnmarge des Publishers.

Machen wir eine einfache Rechnung:

Spiel kostet bei Steam: 16,79 Euro

Die Mehrwertsteuer sagen wir 19% sind schon eingerechnet müssen aber ans Finanzamt abgeführt werden, bedeutet: 3,19 Euro Minus 16,79 Euro =

13,60 Euro

Davon gehen 30% an Steam…entspricht 4,08 Euro für Steam…bleibt:

9,52 Euro für den Publisher

Das Spiel wurde ca. 50.000 mal verkauft.

Publisher hat an diesem Spiel bisher 476.000 Euro verdient.

Wenn dann der Publisher sagt, 1% der Verkäufe hat er durch Epic Store verdient dann würde das bedeuten, 4760 Euro hat er durch den Epic Store verdient…das ist schon krass.

Da fehlen trotz allem noch Steuern usw. aber alles in allem ist Steam trotz 30% in jedem Fall die bessere Variante.

FunFact: Einzelhändler nehmen auch 20-25% aber dafür muss ich das Produkt physisch anbieten, dabei entstehen wieder mehr kosten.

Heißt unterm Strich 30% von Steam ist vollkommen gerechtfertigt.

Daniel

Ja, aber nur weil Steam absolut mehr absetzt. Würden Steam und Epic gleich viel verkaufen stellen sich die Entwickler mit Epic besser.

Ich weiß zwar nicht, was es Steam wirklich kostet ein Spiel in den Shop zu stellen, aber wenn die irgendeinen neuen Titel 10 Tsd mal zum neupreis von 60 Euro (netto) verkaufen, sind das mal eben in Summe 180 Tsd Euro die den Entwicklern verliren gehen. Das ist schon knackig. Bei Epic wärens nur 72 Tsd.

Erinnert mich ein bisschen an Amszon und seine Transportdienstleister als Subunternehmen. Da leidet auch die Qualität – oder eben der Mensch als Mitarbeiter.

Envy

Epic macht seit 3 Jahren Verlust ohne Ende…warum ist das so? Weil 12% einfach viel zu wenig ist, damit kann man keine Kosten decken.

Ich hab ne interessante Statistik dazu gefunden:

  • 160 Mio Nutzer insgesamt
  • 700 Mio Dollar Umsatz gesamt
  • 750 Mio gratis Spiele abgeholt

Epic Store ist eine Plattform für Leute die gratis Spiele wollen und keine Plattform auf der Leute Geld ausgeben.

Da können die 12% für die Entwickler noch so toll sein…wenn ich nix verkaufe dann können die mir auch 1% anbieten…es bringt trotzdem nix.

Zur Statistik…bei 160 Mio Nutzer und 700 Mio Dollar Umsatz würde das bedeuten jeder Nutzer hat im Durchschnitt 4,30 Dollar ausgegeben…jeder Döner kostet mehr.

Zusammengefasst:

Epic Store = gratis Spiele King

Steam = Umsatz King

Daniel

Interessante Statistik.

Um das werten zu können müsste man den Umsatz von Steam kennen. Ich finde irgendwie nur Angaben über Mio Nutzer pro Tag oder pro Monat.

Die letzten 3 Spiele hab ich direkt gekauft, aber über Steam aktiviert. Das verwässert die Statistik Umsatz je Spieler.

Und Umsatz King ist nicht gleich Fair Trade King

Envy

Letzter Eintrag den ich gefunden habe ist von 2017, da wird der Umsatz auf 4,7 Milliarden beziffert. Ich würde schätzen das er 2021 irgendwo bei 9 Milliarden sein müsste.

André

Ohje, wie falsch du doch liegst lieber @Envy

Wo fangen wir an? Grundsätzlich war die “Milchmädchenrechnung” von Todesklinge vollkommen richtig. Nehmen wir einfach mal 11,90€. Davon gehen die 19% Mehrwertsteuer ab, die eh keinen Unternehmer interessieren, da durchlaufender Posten. Also bleiben 10€ Netto übrig. Das ist das, was zählt. Steam nimmt 30% von den 10€. Die 10% für Lizenzen kamen früher durchaus hin und dann wären es tatsächlich 30% + 10% + 19%, die von den 11,90€ Brutto abgezogen werden, die ein Kunde am Ende überweist. Deine 42% Steuern ist der Spitzensteuersatz für Arbeitnehmer. Die Steuern für Unternehmen sehen dagegen ganz anders aus und können je nach Firmierung unterschiedlich ausfallen. Außerdem werden diese für gewöhnlich auf den Gewinn erhoben und nicht vom Umsatz. Insofern machen die von dir genannten 42% keinen Sinn, die Aussage von Todesklinge schon eher.

Weiter geht es mit der Rabattaktion. Wie du auf den Trichter kommst, dass Steam diese Rabatte gibt und zahlt, ist mir ein absolut großes Rätsel. Ist ein Spiel um 70% reduziert, dann ist es um 70% reduziert. Dann bekommt Steam 70% weniger und der Entwickler 70% weniger. Mal ganz davon ab, dass nicht Steam die Rabatte gibt, sondern Steam Rabattaktionen startet, an denen Entwickler teilnehmen können. Dazu einfach mal einen Blick ins Partnerprogramm von Steam werfen.

Zu deiner Verlusttheorie: Epic macht keinen Verlust, weil sie nur 12% Provision nehmen, sondern weil sie in gratis Games investieren, um Marktanteile zu erhalten. Wenn diese Games raus fallen, ist das Unternehmen direkt in der Gewinnspinne. 12% reichen definitiv. Selbst Google gibt zu, dass 8% reichen würden. Allerdings möchten sich die großen Unternehmen deren Namen und Reichweite bezahlen lassen.

Bzgl. deiner Statistik: Nun, interessant sind nicht die 160 Millionen Accounts, sondern die 56 Millionen AKTIVEN. Ich möchte nicht wissen wie viele Accountleichen allein die GTA 5 gratis Aktion verursacht hat, weil brutal viele neue Accounts registriert haben, nur um wieder mit einem neuen Account und Mods die Spieler zu trollen. Insofern sind die 56 Millionen interessant. Dem gegenüber stehen 700 Mio Umsatz im Store + 265 Millionen über Drittanbieter. Sprich 965 Millionen Umsatz bei 56 Millionen Nutzern ergibt einen durchschnittlichen Umsatz von 17,23$ pro Kunde. Eher 20$, da epic gerne mal nen 10er Rabatt raus haut, der hier nicht mit gerechnet ist.

Womit du recht hast, ist, dass sich epic aktuell für viele Entwickler nicht wirklich rechnet. Was allerdings viel mehr daran liegt, dass viele Menschen einfach krankhaft an Steam hängen. Schon so oft gesehen, dass Spieler warten, bis das Spiel auf Steam veröffentlicht wird. Total bescheuert. Es juckt doch keine Sau, auf welcher Plattform das Spiel gekauft wurde. Weder Steam ist etwas Besonderes, noch Epic. Sind einfach Launcher. So what? Ich nutze für die ganzen Launcher einfach GOG Galaxy und das Thema ist durch. Es gibt nichts auf Steam oder Epic, was die Plattform besonders macht. Oft höre ich die Freundesliste. Ey, wer nutzt den Müll? Gibt doch Discord und Co. Weiste, wenns ums Fressen geht, rennt jeder Idiot von Discounter zu Discounter, nur um die Wurst zum billigsten Preis zu kriegen, aber bei den Spielen muss es unbedingt auf Steam sein. UNVERSTÄNDLICH.

Und damit ist das Wort zum Sonntag gesagt, have fun.

Higi

Der Epic Store ist und bleibt Müll, von den kostenlosen Spielen hab ich genau eins gespielt, weil es auch richtig gut gewesen ist und das war A plague tale innocence. Dann gleich auf Steam gekauft als es dort erschienen ist, unter anderem wegen Achievments. Mir egal ob kostenlos oder nicht, ich hol mir da keine Spiele mehr….

Porter

Ich habe bisher ein Spiel bei Epic gekauft und das auch nur weil es nur da verfügbar gewesen ist.
Der Launcher ist nicht gut, keine Community, keine User Wertungen, keine Empfehlungen und dabei noch sehr unübersichtlich (Steam ist nicht perfekt, bei weitem nicht aber das Grundgerüst funktioniert).
Keiner der ganzen Launcher bis auf Steam hat bock eine Community zu haben. Gebt uns euer Geld, spielt euer Spiel und das wars.

artigkeitsbaer

ich kaufe nix auf epic hunderte gratis spiele nich 1 davon gespielt. Nu is darkest dungeon nur da aber ich kauf es nicht weil epicstore. das dingen is einfahc unaktraktiv. steam hast das ganze social zeug mods alles relativ übersichtlich. is wie mit mixer und twitch der gog launcher machts auchnicht besser wenn man nur eingeschrönkte funktionen der anderne launcher dabei hat

Kalladriel

Danke für den Artikel! Hat mich daran erinnert kurz die Gratisspiele abzuholen…

Andy

Mir als Käufer kann es eigentlich doch egal sein wo mein Geld hingeht.Der Endpreis bleibt eh der gleiche und wer wieviel % Anteile ändert sich für mich nichts. Aber wenn ich unter den zig Launche aber einem habe in dem sich 90% meiner Spiele befinden,habe ich eben keine Lust dass sich dann die anderen in einem anderen Launcher befinden.
Ich warte auf Kingdom Hearts für PC,gibt es aber im Moment nur bei Epic.Abegsehen dass der Preis für ein altes portiertes Spiel zu hoch ist, warte ich weiterhin dass es auf Steam erhältlich ist. Da wird es allerdings genau so teuer sein.

Grinsekatze

Der Witz ist ja: klar sind 30% zu hoch – wenn man den Mehrwert nicht bedenkt.
Das Netzwerk, die Vermarktung und die Erreichbarkeit von Millionen von Spielern weltweit, die auf Steam sind?

Alleine, was Spiele nach dem Embargo auf Epic plötzlich für Umsatzsteigerungen gemacht haben, als sie dann auf Steam erhältlich waren, deckt die 30% locker.

Für “kleinere” Firmen oder ebensolche, die nicht an ihr Produkt glauben (schwer zu messen): yub, die 30%-Hürde ist heftig.

12% finde ich im Übrigen zu niedrig. 15-20% und gut ist.

Nico

Die Umsatzsteigerungen bei Epic waren nur am Anfang, bei den ersten Titeln. Und das auch nur weil Epic mit den Exklusivdeals schon Geld im vorraus an die Entwickler bezahlt wie z.b. wir garantieren euch Summe xyz was einer Verkaufszahl z.b. von 300.000 entspricht. Die wenigsten kaufen Titel auf Epic. Anstatt Epic mal Geld in einen ordentlichen Launcher steckt, nein…. wird das Geld in ettliche kostenlose Geld reingepumpt anstatt eine Professionelle Basis in form von Launcher etc zu haben die auch Spieler überzeugt…

ZappSaxony

Die Bildunterschrift ist falsch gewählt “Tim Sweeney, der Chef von Epic Games. Er ist für einige Steam-Fans eine Reizfigur.”

Man muss kein Steamfreund sein, um T. Sweeney nicht zu mögen..man muss einfach nur PC-Spieler sein! Spieler gehen dem doch am Arsch vorbei, er will einfach nur die Entwickler auf seine Seite ziehen, um die Spieler möglichst effizient ausbeuten zu können.
Im Vergleich zu Steam tut er doch gar nichts für Spieler und den Aufbau einer Community mit nützlichen Features.

Und dann auch noch agressiv über Exklusivdeals in den Markt drängen, gleichzeitig aber wie ein Revoluzzer gegen Steam und dessen Vormachtstellung propagieren….
Steam verbietet niemanden, seine Spiele auch anderswo zu verkaufen..ganz so wie es der Spieler und Entwickler wünscht.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von ZappSaxony
NahYou

selten so gelacht.

ich kann die innovation richtig sehen wenn ich den epic launcher/shop aufmache

Hier ein kleiner auszug von Epic Games v. Apple vom Richter in dem Fall:

In her decision, Rogers identified that the market of concern was neither games (Apple’s stance) nor Apple’s App Store (Epic’s stance) but digital mobile gaming transactions.

Und es geht sicher nicht um die Entwickler oder Spieler.
Da braucht man sich nur mal die anderen spiele aus dem hause epic ansehen.
Paragon Tot
Fortnite: Save the World Tot
Unreal Tournament (Pre-Alpha seit 2014) im Grunde in 7 Jahren nix passiert

jolux

Sweeney ist ein Heuchler.

Das lächerliche an der Geschichte ist, dass das selbsternannte Opfer selbst die
Praktiken auf die Spitze treibt, die er der Konkurrenz vorwirft. Zum Beispiel die Exklusivdeals. Mit den Milliarden von Tencent macht er nichts anderes, als die Spiele-Entwickler dafür zu schmieren, dass sie ihre Spiele eben NICHT auf anderen Plattformen anbieten. Er möchte keinen freien Wettbewerb und Wahlfreiheit der Spieler, sondern genau das Gegenteil davon.

Übrigens hatte Sweeney schon vor mehr als einem Jahr verkündet, dass er zukünftig keine “Exklusivdeals” mehr machen wird. Auch da hat er gelogen und bald darauf den nächsten Exklusivdeals eingefädelt.

Wäre er das arme Opfer, das ja nur das gute möchte, würde er einem offenen Vertrieb des Spieles nicht im Wege stehen.
Das altbekannte Spiel: Kann ich nicht von alleine meine wirtschaftliche Vorherschaft sichern und die anderen Mitbewerber durch Qualität und Innovation überbieten, dann muss es dreckig werden, reicht das nicht, dann kommt die inzwischen etablierte Opferkarte. Und das zu lasten der eigentlichen Opfer (hier der Kunden).

Nico

Sweeney mag zwar viel glauben was er sagt, vieleicht auch eine Vision woran er glaubt zu erreichen. Aber er hat keine Ahnung wieso Steam so erfolgreich ist und woran es den Epic Launcher mangelt. Das hat aber bisher noch keiner geschafft, Weder EA, Ubisoft oder den drölf tausend anderen Launchern.

Bodicore

Klar glaubt der wirklich was er sagt.
Ist so ne kleine Grundeigenschaft von Narzisten.

Kartoffel Salat

Du kannst glauben was du willst aber Sweeney ist nur dem Geld verfallen.

Wenn man sich mal etwas mit der Person befasst merkt man das sehr.

Venrai

Also ich kann Sweeney schon verstehen und nachvollziehen was seine Gründe sind. Zu diesem ewigen genörgel der Steam Fanboys mit den Features da muss ich echt sagen kann ich nicht nachvollziehen. Der Normalverbraucher braucht 99% davon halt nicht. Der braucht ne Library, Achievments, Friendlist und den Shop, selbst Reviews gucken die meisten doch mittlerweile woanders. Was für Features wollt ihr denn immer haben verstehe ich echt nicht.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Venrai
lIIIllIIlllIIlII

Was passiert wenn ich PC-Gamer bin, aber es trotzdem nicht so wie du sehe?

ZappSaxony

Ich habe doch nirgends behauptet, dass jeder PC-Spieler es so sehen muss.
Aber ich bin kein Steam-Fanboy und sehe seine Methoden dennoch mehr als fragwürdig.
Man muss hal nur mal versuchen sich in seine unternemerische Sicht zu versetzen, was am Ende solche “Deals” und Praktiken bezwecken.

Der will niemanden von irgendwas “befreien”, der will die Gamer mundtot machen und als stumme Lämmer von Epic und Tenscent abhängig machen.
Wer Exklusivität anstrebt, der hat auch volle Preiskontrolle. Steam hat zumindest das nie getan.

lIIIllIIlllIIlII

Es schein sehr vielen PC Spielern nicht so zu gehen.

ZappSaxony

Nicht in meiner Wahrnehmung und Bekanntenkreis… “scheinen” ist halt nicht grade ein faktenbasierter Begriff.

Aber am Ende ist es egal, es hat halt jeder seine Meinung und ich muss trotzdem kein Steam-Fanboy sein, umes so zu sehen.

Tronic48

Oh man, da habt ihr gerade den richtigen Artikel gebracht, man wie ich Epic hasse.

Ich gebe zu ich war noch vor kurzem bei denen, und das sehr lange.

Hatte dort jede menge Spiele, vor allem verschenken sie so manche, und da sind schon gute dabei, wie z.B. Remnant from the Ashes oder Star Wars Battelfront 2, 2 wirklich gute Games.

Eines was ich sehr lange gespielt habe war, Dauntless ähnlich wie Monster Hunter World, aber viel besser wie ich finde.

Warum war ich dort, und jetzt nicht mehr, es ist so wenn man mal 1 oder 2 Wochen nicht Online war Funktionierte das Passwort nicht mehr, dann hieß es Falsch oder abgelaufen, also jedes mal nach 1-2 Wochen wenn ich dann mal wieder Spielen wollte musste ich mir ein neues Passwort holen, zuletzt ging dann gar nichts mehr, weder Email noch Passwort.

Ich habe dazu ein Ticket geschrieben, da hieß es dann, nennen sie uns die lenzten 4 Zahlen ihrer Kreditkarte, ein Kaufbeleg von einem Einkauf bei uns, ihre Verlinkungen von PS4, PS5, Nintendo, also alle anderen Plattformen, also dinge die ich nicht habe weder das eine noch das andere, mit denen ich nicht dienen kann, nochmal ein Ticket geschrieben wo ich dann das sagte, habe nur einen PC und all das andere nicht, was kam als Antwort, genau das selbe wieder wie oben.

Wenn sie einen Live Chat hätten, so das man direkt mit einem Mitarbeiter Reden könnte, wäre das viel besser, so wie es auch EA und oder Origin haben, da hatte ich auch mal Probleme, das ging ruckzuck, in ca. 20 min und alles war wieder Okay.

Also ACC ist weg und somit auch das Spiel/Dauntless wo ich so viele Stunden reingesteckt habe, schade und misst, und nie wieder Epic.

Ich hoffe inständig das der Hersteller von Dauntless und auch alle anderen das bald mal einsehen und ihre Spiele zu Steam bringen, Epic ist einfach nur Mist.

Sorry dafür das ich meinen Frust hier ablasse, aber es ärgert mich einfach.

Nie wieder Epic, egal was sie für Spiele verschenken, es ist den ganzen ärger nicht Wert

luriup

Öhm nie hörte ich von diesem Spiel.
Wenn jetzt ein PC Spiel in der Größenordnung eines Cyberpunk 2077 auf Steam+Epic veröffentlicht wird
und nur 1% Epic Store entfallen,
ja dann würde ich sagen,Sweeney hats vergeigt.
Da dem nicht so ist,muss ich mit meiner Schadenfreude noch warten.

lIIIllIIlllIIlII

Wie jede andere Online Plattform kommt Epic Games und Co nicht gegen den Netzwerkeffekt und Lock-ins an.

Das ist eine äußerst schlechte Situation und ich kenne auch kein Mittel dagegen, da jede Maßnahme, die dagegen Angeht im gleichen Maße den Kundennutzen Reduziert.

Ähnlich wie mehrere Dienste bei Streaminganbieter.

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