Pokémon GO: Riesiger Map-Anbieter von Anti-Bot-Maßnahmen getroffen

Offenbar treffen die Anti-Bot-Maßnahmen die Map-Anbieter doch stärker, als viele Trainer der Pokémon GO-Community glauben wollten.

Als bekannt wurde, dass Niantic nun härter gegen Betrüger vorgeht, gab es geteilte Meinungen in der Community. Die einen freuten sich darüber, dass es in Zukunft weniger Bots geben würde, andere wollten gar nicht wahr haben, dass diese Maßnahmen effektiv wären und lachten nur darüber.

Wie sich nun zeigt, sind die Maßnahmen effektiver als gedacht. Die Entwickler von Rocket Map erklären, dass sie sich kurzfristig geschlagen geben müssen.

Rocket Map – Bot-Erkennung funktioniert zu gut?

In einer öffentlichen Erklärung schrieb das Team von Rocket Map, dass die neuen Sicherheitsfunktionen von Niantic ein großer Schlag gegen Drittanbieter-Tracker, Bot-Nutzer und (regelmäßige) Spoofer sind. Rocket Map zählt zu den größten und meistgenutzten Trackern.

Es scheint, als hätte Niantic besonders großen Erfolg bei der Erkennung von Bot-Accounts. Dadurch, dass die Accounts quasi „geblendet“ werden und keine seltenen Pokémon mehr finden, werden Tracker und Livemaps für viele Trainer nutzlos. Außerdem wirkt sich das Blenden auch auf die Zukunft eines Accounts aus. Denn geblendete Accounts werden, nachdem sie nicht mehr blind sind, schneller von den Anti-Cheat-Funktionen entdeckt.

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Laut Aussagen der Rocket Map Entwickler müssen mehrere Faktoren abgearbeitet werden, damit ihr Tracker unter den aktuellen Sicherheitsbedingungen wieder laufen wird. Diese Arbeit wird voraussichtlich mehrere Monate andauern!

Das bedeutet: Wenn Niantic innerhalb dieser Monate weitere Sicherheitsfunktionen hinzufügt, könnte es noch viel länger dauern, bis der Tracker wieder richtig funktioniert.

„Alle Drittanbieter-Scanner sind betroffen“

In der offiziellen Stellungnahme von Rocket Map erklären die Entwickler, dass alle Drittanbieter-Scanner und Apps gleichermaßen betroffen sind. Viele Anbieter stritten das zunächst ab und behaupteten, dass die Aussage falsch wäre. Die meisten von ihnen haben allerdings schlicht nicht wahrgenommen, dass ihre Bot-Accounts geblendet wurden.

Die Entwickler haben folgendes beobachtet:

  • Geblendete Accounts können nach 6 bis 10 Tagen entblendet werden.
  • Das Wiederverwerten entblendeter Accounts in einer Drittanbieter-App (egal, welche), lässt den Account schneller als zuvor blenden. Das kann manchmal schon nach wenigen Stunden passieren.
  • Wer sich Accounts zum Scannen kauft, sollte davon ausgehen, dass diese Accounts bereits einmal geblendet wurden und dementsprechend schnell erneut geblendet werden.
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Diese Änderungen werden sich kaum auf Spoofer auswirken, die in unregelmäßigen Abständen spoofen. Regelmäßige Spoofer und Bots werden allerdings langsam weniger, denn deren Account-Basis wird durch die neuen Sicherheitsmaßnahmen aufgefressen.

Bots und Spoofer sind stark von Drittanbieter-Tracken abhängig. Sie brauchen die Tracker, um ihre betrügerischen Aktionen durchzuführen. Es geht Niantic bei den Sicherheitsvorkehrungen vermutlich direkt um die Tracker, sondern um die großen Bot-Netzwerke und Account-Verkäufer.


Im Sommer kommt einiges auf uns zu: Niantic bestätigt legendäre Pokémon im Sommer!

Quelle(n): PokémonGOHub
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Pikachu

Also den Tracker den ich nutz geht noch ohne ein Problem bekomme noch alles angezeigt

DasOlli91

Schade.

Zurri Nera

Was benutzt du als Tracker?

Fluffy

spoofer? wasn det nu scho wieder? o.O
ich glaub ich werd zu alt für diesen kram xD

Nor Man

Spoofer sind Cheater, die mittels eines GPS-Manipulationsprogramms von zu Hause aus spielen und sich mit Hilfe der Maps, von einem seltenen Monster zum nächsten „beamen“, ohne auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen.

Shak

Danke. Ich hätte jetzt auch googeln müssen um das Wort zu begreifen.

Recruit Gaming

Naja die definition Spoofer ist aber auch eine andere..
Ein Spoofer ist jemand der etwas fälscht wie eine IP-Adresse, ne Mac-Adresse, hier im Kontext die GPS-Position. Demnach wäre GPS-Faker der richtigere Wortlaut. Spoofing selbst, ist sehr alt und nix neues.

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