PvE-MMORPG startete stark auf Steam, schwächelt jetzt – Roadmap 2025 soll es richten, Spieler sagen, das wird nix

PvE-MMORPG startete stark auf Steam, schwächelt jetzt – Roadmap 2025 soll es richten, Spieler sagen, das wird nix

Im Dezember 2024 ist Pantheon: Rise of the Fallen erfolgreich auf Steam in den Early Access gestartet. Seitdem fängt sich das oldschoolige PvE-MMORPG jedoch immer mehr Kritik ein. Auch die neue Roadmap für 2025 trifft auf wenig Gegenliebe in der Community.

Was verrät die Roadmap 2025? Die von den Entwicklern von Visionary Realms frisch veröffentlichte Roadmap (via pantheonmmo.com) stellt eine Reihe von Features und Systemen vor, die im Laufe der kommenden Monate live gehen sollen. Zu den Neuerungen gehören dabei weiterhin die bereits zuvor vorgestellten PvP-Server, die ihre ganz eigenen Regeln besitzen sollen.

Zu den weiteren Plänen des Teams gehören:

  • Server-Konsolidierung sowie Einführung von Fresh-Start-Servern
  • Neue Dungeons, Raids, Boss-Encounter (sowie ein neues Encounter-System)
  • Implementierung weiterer Points of Interests für diverse Regionen der Spielwelt
  • Einführung von Mounts und einem Zähmen-System
  • Verbesserungen für Server-Performance, User Interface, Loot, Chat
  • Quest-Funktionalitäten, Kampf sowie Crafting sollen ausgebaut beziehungsweise verbessert werden
  • ein alternatives Regelset für die Server
  • Upgrades für die Spielercharaktere, was etwa Frisuren, Hautfarben und Gesichtsdetails betrifft
  • Anpassungen für Ausrüstung, neue Waffen
  • Implementierung weiterer Grafik- und Sound-Effekte sowie Musikstücke

Große Content-Updates sollen ab jetzt alle sechs bis acht Wochen live gehen. Neue Zonen sind erst für 2026 geplant. Über weitere Klassen verliert die Roadmap kein Wort.

Der Early-Access-Trailer zu Pantheon:

„Keine Gnome, keine Barden. Ich schau’ nächstes Jahr rein“

Wie reagiert die Community auf die Roadmap? Teile der Community waren bereits unglücklich über die eben erwähnte Ankündigung der neuen PvP-Server, weil sich die Entwickler nach Ansicht einiger Spieler eher auf die aktuellen Baustellen und essenzielle Inhaltserweiterungen konzentrieren sollten.

Zwar findet sich auch davon einiges in der Roadmap, doch zeigt eine Diskussion auf Reddit, dass auch die Roadmap in ihrer aktuellen Form, scharf kritisiert wird. Gleiches gilt für den Zustand von Pantheon an sich.

  • Zansobar schreibt auf Reddit: „Keine Barden-Klasse, keine Klassenmeisterschaften, nur eine sehr kleine Anzahl neuer Orte. Das sieht nicht gut aus für einen 2-Jahres-Start von 1.0. Aber jetzt, wo die Inhalte alle 1,5 bis 2 Monate statt alle zwei Wochen veröffentlicht werden, können sie die langsame Entwicklung vielleicht besser verbergen.“
  • armymdic00 hatte sich mehr von Pantheon erhofft (via Reddit): „Ich wollte, dass dieses Spiel ein Erfolg wird und EverQuest 2 ersetzt, aber für mich ist es wirklich zu wenig. Ehrlich gesagt, finde ich Project Gorgon so viel besser.“
  • Longbenhall erklärt das Problem auf Reddit: „Es hat 10 Jahre gedauert, um das unausgegorenste, mittelmäßige Early-Access-MMO auf den Markt zu bringen. Ganz zu schweigen davon, dass jeder Patch mit Inkompetenz überhäuft ist. Als jemand, der mehr als 100 Stunden in das Spiel gesteckt hat, bin ich mir sehr sicher, dass das Spiel sterben wird, bevor es veröffentlicht wird […].“
  • MindTheGnome lockt die Roadmap nicht ins Spiel (via Reddit): „Keine Gnome, keine Barden. Ich schau’ nächstes Jahr noch mal rein, denke ich.“

Auf Steam spiegelt sich die harsche Kritik in den User-Rezensionen immer deutlicher wider. Die 434 Wertungen aus den vergangenen 30 Tagen fallen nur noch zu 58 Prozent positiv aus. Spieler wie eatcatpoop kritisieren auf Steam dabei nicht nur die diversen Early-Access-Baustellen sowie fehlende Inhalte, sondern auch zwei weitere Punkte:

  • Ab etwa Stufe 25 soll die Toxizität innerhalb der Community spürbar zunehmen.
  • Teils sollen Spieler von ihren Beziehungen zu Game Mastern profitieren, die offenbar dabei helfen, bestimmte seltene Kreaturen zu farmen oder die Spielerfahrung anderer zu stören.

All das ist umso trauriger, weil das MMORPG zum Start zeitweise bei 80 Prozent positiver Rezensionen stand und um die 100.000 Einheiten verkaufen konnte – ausreichend Geld für die gezielte Verbesserung der Spielerfahrung müsste also da sein: Neues PvE-MMORPG ist „sehr positiv“ auf Steam gestartet, hat bereits fast 4 Millionen Euro eingenommen

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Revilo2k

Man fragt sich echt langsam, ob die MMO Entwickler alle lernresistent sind und das gilt nicht nur für die Indie-Bastelbuden, sondern auch Triple A Studios!

Pantheon ist sowieso schon absolute Nische mit ihrem Hardcore Ansatz und ein PvP Server soll es jetzt retten? Dann noch Freshstart-Server, weil es natürlich eine gute Idee ist, die wenigen Spieler auf noch mehr Server aufzuteilen!

Richtig, das wird nix mehr!

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