Entwickler eines kostenlosen Shooters auf Steam droht Influencern, wenn sie falsch über sein Spiel berichten

Entwickler eines kostenlosen Shooters auf Steam droht Influencern, wenn sie falsch über sein Spiel berichten

Operation: Harsh Doorstop ist ein kostenloser Taktik-Shooter auf Steam, der sich als Konkurrent zu First Person Shootern mit einem gewissen Realismus-Anspruch wie Battlefield versteht. Die Forderungen des Schöpfers an Influencer wirken auf viele Nutzer jedoch eher unrealistisch.

Was ist das für ein Spiel? Operation: Harsh Doorstop ist ein kostenloser Taktik-Shooter, der am 15. Februar 2023 in den Early Access auf Steam ging. Die Idee hinter dem Spiel ist es, eine Art kostenlose Alternative zu Spielen wie Arma anzubieten, dabei aber stark auf die Community zu setzen und einen großen Fokus auf Mods zu legen.

Für den 28. Februar 2025 ist das bislang größte Update geplant, das zahlreiche Features wie Fahrzeuge, Bauen und Wiederbelebung ins Spiel bringen soll. Vorab erregt der Schöpfer des Spiels, der unter dem Namen Bluedrake42 auftritt, allerdings Aufsehen mit einer Warnung an Content Creator, die das Spiel besprechen.

Launch Trailer zum Early Access des kostenlosen Taktik-Shooters Operation: Harsh Doorstop

Selbsternannter Battlefield-Konkurrent droht mit rechtlichen Problemen

Was sagte der Entwickler? Bluedrake42, der selbst mehr als eine Million Abonnenten auf YouTube hat, sprach in einem Post auf X eine Warnung an Content Creator aus:

  • Influencer, die in den vergangenen 12 Monaten mehr als 10.000 US-Dollar (etwa 9.645 Euro) von konkurrierenden Studios angenommen haben, haben das in Reviews zu seinem Spiel anzugeben
  • Andernfalls „werden du und ich rechtliche Probleme bekommen“, so der Entwickler
  • Er sei es leid, diesen Influencern zuzusehen, wie sie Spiele niedermachen würden, die ihnen kein Geld rüberwachsen ließen.

Wie genau das alles vonstattengehen soll, will Bluedrake42 noch ausführlicher beleuchten, je näher der Release rückt.

Die Frage eines Nutzers, welche Spiele er denn als seine Konkurrenz ansieht, beantwortet Bluedrake42 mit: „Squad, Delta Force, Battlefield, Arma. Jeder realistische/semi-realistische FPS.“

Der Entwickler stellt zudem klar, dass er sehr gerne Kritik annehme, nur eben nicht von Leuten, die seiner Einschätzung nach ein finanzielles Interesse hätten, sie scheitern zu sehen.

Wie sollen sich Content Creator verhalten? In einem Video vom 11. Februar 2025 erklärt Bluedrake42, dass es ihm speziell um Content Creator geht, die sein Spiel mit einem anderen vergleichen, ohne dabei zu erwähnen, dass sie einen Deal mit diesem anderen Spiel haben. Er schlägt daher Formulierungen vor wie:

„Hey, ich habe kürzlich einen 40.000-Dollar-Vertrag mit diesem anderen Spiel unterzeichnet, also bin ich vielleicht voreingenommen. Aber hier sind meine ehrlichen ersten Eindrücke.“ (via X)

Wenn es das Ziel des Entwicklers war, voreingenommene Kritiken an seinem Spiel zu vermeiden, dürfte die Aktion bislang eher den gegenteiligen Effekt haben. Auf Steam zeigen die Bewertungen von Operation: Harsh Doorstep einen deutlichen Ausschlag nach unten: von 44 Bewertungen, die am 12. Februar abgegeben wurden, waren nur noch 2 positiv.

Neben Operation: Harsh Doorstop hat das Jahr noch eine Reihe anderer Shooter-Releases parat, auf die ihr euch freuen könnt. 10 davon stellen wir euch hier auf MeinMMO vor: 10 neue Shooter, die 2025 besonders interessant sind – Diese Releases solltet ihr im Kalender eintragen

Quelle(n): GamesRadar+
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R4lphB3ar

Ich hoffe er weis was der streisand effekt gepaart mit dem internet ist.
ausserdem wie will er was beweisen?

DINGO

Kommt auf Land an wo die Content Creatoren leben und verdienen. Diese “Spenden” müssen in einigen Ländern veröffentlicht werden. Feste Verträge nicht immer. Denke aber nicht das es ihm gelingen wird.
Für mich persönlich macht er aber auf ein wachsendes Problem bewusst, viele der viralen Influenza sind bedenklich aus Compliance Gründen. Sie betreiben eben keine wirklich objektive Betrachtungen. Ich würde sicherlich auch über Delta Force positiver berichten wenn ich dafür angemessen bezahlt würde.

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