Der neue Modus für Fortnite bringt PvE, kostet nichts und ich find ihn super

Fortnite: Battle Royale wird im neuen Spielmodus „Hordenansturm“ seinem Namen nicht mehr gerecht. Denn der neue Modus hat mit Battle Royale überhaupt nichts mehr zu tun.

Was ist der Hordenansturm? Ich, der Jürgen, staunte nicht schlecht, als ich eine Runde vom neuen Spielmodus Hordenansturm in Fortnite: Battle Royale startete.

Denn ich erwarte eigentlich eine Squad-Version vom mittlerweile mehrfach wiedergekehrten Zombie-Modus, indem es halt Monster zusätzlich zu den anderen Spielern auf mich abgesehen hatten.

Stattdessen ist der neue Modus reines PvE. Ich startete mit drei weiteren Spielern über einem winzigen Sturmkreis. Dort konnten wir uns kurz ausrüsten und eine kleine Festung errichten. Kurz darauf rannten uns schon Horden von Nicht-Zombies die Bude ein und wir ballerten, was das Zeug hielt.

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Vier gegen die Nicht-Zombies

So lief die Runde weiter ab: Nachdem wir lange genug durchgehalten und massig Punkte für gekillte Monster kassiert hatten, bewegte sich plötzlich unser kleiner Sturmkreis und wir mussten eine Zeit lang durch die offene Heide stromern.

Derweil spawnte die Monsterhorde munter weiter und bedrängte uns hart. Da sich der Sturm unbarmherzig bewegte, mussten wir höllisch aufpassen, dass wir auf der Flucht vor den Gegnern nicht in den Sturm tappten und weitere wertvolle Lebenspunkte verloren. Die gibt’s nämlich nur für Kills zurück.

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Irgendwann erreichten wir erneut eine sichere Zone und wir konnten uns auf den Ansturm vorbereiten. Wer unterwegs draufging, konnte nach quälenden Minuten wieder spawnen, aber in der Zeit wurden die verbliebenen Spieler umso härter bedrängt. In der letzten Phase ist man sogar permanent tot, wenn man zu Boden geht!

Schließlich erreichten wir arg dezimiert den letzten Kreis und dort kam dann sogar ein dicker Boss, der massig Hitpoints hatte. Mit letzter Kraft schaffte es der letzte verbliebene Spieler aus dem Team noch, den Obermopps umzunieten.

Das ist die Belohnung: Zum Lohn gabs dann einen Highscore und Fortschritt auf die neuen Challenges für das Event. Der große Preis ist übrigens eine coole, animierte Lackierung. Bis dahin müsst ihr aber gigantische Massen an Nicht-Zombies erlegen.

Kein Battle Royale, aber leider geil

Darum ist der neue Modus „Rette die Welt“ im Turbo: Wer, wie ich, damals das Original-Fortnite gespielt hat, dem kommt im Hordenansturm einiges bekannt vor. Denn wie im PvE-Modus „Rette die Welt“ habt ihr kurz Zeit, um euch zu verschanzen, bis die Gegner in riesigen Horden über euch herfallen.

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Doch anders als damals in Rette die Welt läuft hier alles viel schneller und weniger taktisch, dafür aber um einiges actionreicher ab. Ihr habt hier keine Klassen, NPC-Begleiter und vorgefertigte Baupläne für komplexe Todesfallen.

Dafür habt ihr massig Waffen, Munition und Action. Gerade unterwegs zwischen den sicheren Zonen geht das Adrenalin hart nach oben und der Herzschlag durch die Decke. Denn egal wie viele Gegner umfallen, es kommen immer mehr und mehr und der Sturm wischt einen gnadenlos weg, wenn man zu lange braucht.

Jürgens Fazit: Optimal für Zwischendurch

Nachdem ich meine erste Verwunderung im neuen Modus hinter mir hatte, hatte ich bald richtig viel Spaß. Die endlosen Horden lassen sich anfangs noch leicht abknallen. Es macht richtig Spaß, die dummen Nicht-Zombies einen nach dem anderen umzunieten.

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Doch dann werden es mehr und mehr und sie kommen von allen Seiten. Und dann wird die Munition knapp. Und dann bewegt sich der verdammte Sturm auch noch! Und der dicke Zombie vor mir will einfach nicht sterben und mit geht die Schrot-Munition aus! Hilfe!

Der neue Modus bringt zugleich Spannung und Adrenalin als auch Erfolgserlebnisse und spaßige Action, weil man ständig irgendwas abknallt und niemals Leerlauf hat.

Gerade das hat mich in „Rette die Welt“ immer gestört, das man so lange auf die Action warten musste. Hier geht alles schneller und dynamischer zu.

Von mir aus kann der neue Modus also gern länger im Spiel bleiben. Vor allem, weil so auch endlich Mobile-Spieler von Fortnite in den Genuss eines PvE-Modus kommen. Rette die Welt gibt’s nämlich nach wie vor nur für PC und Konsolen.

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