9 Liebeserklärungen an MMORPGs, die uns für das Genre begeistert haben

9 Liebeserklärungen an MMORPGs, die uns für das Genre begeistert haben

Jasmin musste von Metin 2 erst einmal überzeugt werden

Spiel: Metin 2 | Entwickler: Webzen | Plattform: PC | Release-Datum: 2004 | Modell: Free2Play

Jasmin Beverungen: Durch meinen Cousin und meinen Bruder bin ich das erste Mal auf Metin 2 aufmerksam geworden. Ich hatte es erst abgeschrieben, da es auch mich nicht interessant genug wirkte. Doch irgendwann wagte ich doch einen genaueren Blick in das MMORPG – und bin jahrelang nicht davon losgekommen.

Das Konzept, nahezu unendlich viele Aufgaben zu haben und mich da durchzuwühlen, hat mir total gefallen. Erst nach einigen Monaten, nachdem mein Cousin und mein Bruder ihre Gilde bereits geschlossen hatten, kam die soziale Komponente hinzu. Ich fand eine Gilde nach der anderen und lernte zahlreiche Berühmtheiten im Spiel kennen – bis ich selbst zu einer wurde und mich quasi in der High Society des Mosha-Servers befand.

Eines der größten MMORPGs Europas ist Metin2 – Im Trailer von 2017 zeigt es wie es gealtert ist

Aus den Bekanntschaften wurden teilweise Freundschaften, die mich in meiner Jugend geprägt haben. Ich vermisse bis heute die Abende, an denen man sich zum Leveln verabredete oder einen Boss in Angriff nahm. Meine Noten haben darunter zwar ziemlich gelitten – doch das MMORPG bot mir eine Beschäftigung und ein soziales Leben, das ich in meiner Jugend sonst nicht hatte. Dafür bin ich bis heute dankbar.

Tibia war für Anna „pures Adrenalin“

Spiel: Tibia | Entwickler: CipSoft | Plattform: PC | Release-Datum: Januar 1997 | Modell: Free2Play

Anna Alberg: Meine Liebe zu MMORPGs dauert schon fast 20 Jahre an. In dieser Zeit spielte ich diverse Vertreter des Genres wie Final Fantasy XIV, World of Warcraft, NosTale oder Metin 2, und man könnte meinen, dass gerade World of Warcraft am meisten zu dieser Liebe beigesteuert hat.

Dort bin ich seit Jahren in einer familiären Gilde, wir veranstalten jedes Jahr Gildentreffen, kloppen gemeinsam Raidbosse und sind füreinander da. Aber nein, es gab noch vor WoW ein MMORPG, das für mich so besonders war, dass ich mich bis heute gerne an diese Zeit erinnere: Tibia. 

Tibia brachte mir alles bei, was ich über MMORPGs wissen musste. Ich lernte viele tolle Menschen kennen, habe aber auch die toxische Seite der Gaming-Community am eigenen Leib erfahren. Tibia hat zudem etwas in mir getriggert, das vermutlich schon immer in mir schlummerte: Dieses Gefühl von Wettbewerb.

Ich wollte immer ein höheres Level haben (in Tibia gibt es kein Level-Cap), besseres Gear, immer stärkere Monster kloppen. Toll war auch, sich mit Spielern zusammenschließen, um den ersten Drachen zu besiegen oder verfeindete Spieler durch ganz Thais zu jagen. Das war pures Adrenalin. So merkte ich schnell, dass ich Online-Spiele liebe. Ich kann ganz sicher sagen: Tibia hat mein Leben für immer geprägt.

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit einer nostalgischen Erinnerung an Massenschlachten, von Alana, Redaktionsleiterin Tech bei GameStar.

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