Ein Vater musste feststellen, dass sein Kind viel mehr dazu bereit ist, ein Zimmer aufzuräumen, wenn es in einem Videospiel verpackt ist. Doch damit ist der 8-Jährige nicht allein. Tausende Spieler sehen es ähnlich.
Wovon berichtet der Vater? In einem Post des Subreddits r/mildlyinfuriating schreibt der Reddit-Nutzer und Vater IxDrZOIDBERGxI, dass sein Sohn es hasse, sein Zimmer aufzuräumen. Dafür sei er bereit, stundenlang genau das in einem digitalen Raum in der Form eines Videospiels zu tun.
Das Spiel, das der 8-Jährige spielen soll, ist das Spiel „Unpacking“ des Studios Witch Beam. Es ist auf Steam, Nintendo Switch, PS4 und PS5, Xbox und mobilen Geräten verfügbar.
Auf Steam erhält das Spiel eine sehr positive Bewertung (93 % der 36.686 Nutzerrezensionen sind positiv) und wird für dessen unterliegende Story, Themen, Grafik und entspannendes Gameplay gelobt.
Scheinbar konnte Unpacking auch den Sohn des Reddit-Nutzers abholen, obwohl er in dem Spiel so ziemlich genau das tun muss, was er in der Realität verabscheut. Doch mit über 75.000 Upvotes und tausenden Reaktionen unter dem Post, ist das Kind nicht allein.
Hier seht ihr den Trailer zu dem Spiel Unpacking, das das Kind so begeistert:
„Ich bin auf diesem Bild und es gefällt mir nicht“
Wie reagiert die Community auf den Post? Viele Spieler verstehen zwar, wieso der Vater sich so sehr über diese Situation wundert, doch vielmehr verstehen sie das Kind. Ein Meme, das mit 19.000 Upvotes am häufigsten geliked wurde, zeigt eine aufgeräumte und organisierte Minecraft-Basis, unter der dann ein Gamer in einem vollkommenen Chaos sitzt und zockt (via Reddit).
Ein Spieler reagiert darauf mit „Ich bin auf diesem Bild und es gefällt mir nicht“ (KaleidoscopeKelpy via Reddit).
Mit dieser Erkenntnis sind die beiden aber bei weitem nicht die einzigen.
Welche ähnlichen Games werden vorgestellt? Während viele Spieler Unpacked genauso lieben würden wie das Kind und erklären, wieso sie es so großartig fänden und warum sie das Kind verstehen könnten, gibt es jedoch noch weitere Spiele, die ein ähnliches Spielerverhalten zeigen.
- „Meine sterbenden Pflanzen, wenn sie sehen, wie ich Stardew Valley spiele“, nennt Eoine als Beispiel (via Reddit).
- „Das bin ich, wenn ich meine Hausaufgaben nicht mache, weil ich zu sehr damit beschäftigt bin, dafür zu sorgen, dass das Kind meines Sims seine Hausaufgaben macht“, gibt hippy_potto zu (via Reddit).
- „Das ist so wie ich mit diesen Koch-Spielen!“, schreibt notsoST (via Reddit, ca. 14.000 Upvotes), und hier kann sogar der zunächst verzweifelt wirkende Vater mitgehen: „Haha, stimmt, meine Frau und ich spielen liebend gerne Overcooked“ (via Reddit).
In der Hinsicht ist der Sohn des Spielers absolut kein Einzelfall, was der Vater aufgrund der vielen Reaktionen vermutlich auch verstanden hat. Habt ihr auch so eine Tätigkeit, die ihr im echten Leben hasst, in Videospielen aber gerne macht? Schreibt es uns in die Kommentare!
Neben dem verwirrten Vater, der nicht verstehen kann, wieso sein Sohn nicht einfach im echten Leben aufräumen kann, gibt es auch andere Elternteile, die gerne gemeinsam mit ihren Kindern spielen. Ein Spieler überlässt seinem Kind einmal seinen Account bei Pokémon GO und erkennt schnell, dass das nicht so eine gute Idee war: Kind verschwendet Meisterball in Pokémon GO, die Community weiß genau, was der Vater mit dem Monster tun soll
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2 Dinge die es mmn zu bedenken gibt:
Wenn ich mit einem Klick (oder vielleicht einem Fingerschnipsen oder Nase wackel) etwas automatisch aufräumen könnte, hätte ich wahrscheinlich eines der aufgeräumtesten Häuser der Welt 😅