Ein Geschäft will das neue Pokemon-Set nicht verkaufen, weil man Angst vor den Käufern hat

Ein Geschäft will das neue Pokemon-Set nicht verkaufen, weil man Angst vor den Käufern hat

In Kürze erscheint das neue Set des Pokémon-Sammelkartenspiels. Ein Laden machte nun aber mit der Entscheidung, dieses nicht verkaufen zu wollen, auf sich aufmerksam. Der Grund: Bedenken, was die Sicherheit angeht.

Das Pokémon-Sammelkartenspiel wird in Kürze um die Erweiterung „Prismatische Entwicklungen“ ergänzt. Hier in Deutschland startet der Verkauf am 17. Januar 2025.

Das Set stellt Evoli und seine Entwicklungen in den Fokus, inklusive schicker Terakristall-Formen. Favoriten wie Nachtara, Feelinara und die anderen Evoli-Entwicklungen sind also dabei.

Ein Geschäft sorgte aber nun für Schlagzeilen, was gleichzeitig das Licht auf ein Problem mit den Karten richtet. Denn die steigende Popularität der Pokémon-Karten sorgte in der Vergangenheit vereinzelt für Situationen, in denen übermotivierte Sammler, Scalper oder andere für Probleme sorgten, wenn seltene oder neue Karten angeboten wurden.

Warum ein Geschäft in den USA das neue Pokémon-Set nicht verkaufen wird

Was ist das für ein Laden? Das „Retro Emporium“ ist ein Laden in den USA, der typische Pop-Kultur-Artikel anbietet, von Videospielen über Merch bis hin zu Pokémon-Karten.

Auf Instagram postete das Geschäft allerdings eine besorgniserregende Mittelung:

Darin heißt es, dass Retro Emporium sich dazu entschieden habe, das neue Set aus Gründen der persönlichen Sicherheit und der des Geschäfts nicht zu verkaufen. Sie schreiben dazu: „Wir haben mit dieser Entscheidung gerungen, aber am Ende des Tages werden wir unsere Sicherheit NICHT für… Pappe opfern” (via Instagram).

Sie nennen bestimmte Käufergruppen dabei als Grund: „Das übermäßig aggressive (und anmaßende) Verhalten von Sammlern/Wiederverkäufern hat ein ganz neues Niveau erreicht, also sind wir in diesem Fall raus. Es tut uns leid für diejenigen, die nicht Teil des Problems sind… wir haben versucht, fair zu sein und alles zugänglich zu halten, aber wir können es diesmal einfach nicht.“

In den Kommentaren melden sich vor allem Stimmen, die die Entscheidung bedauern, aber nachvollziehen können. Auch im Subreddit zum Pokémon TCG machte der Post von Retro Emporium Wellen (via reddit), der aktuell bei über 3.000 Upvotes und mehr als 1.100 Kommentaren steht.

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Dort melden sich ebenfalls Stimmen, die übertriebenes Verhalten schwieriger Kunden verurteilen, insbesondere, da es eigentlich um ein schönes, nostalgisches Hobby geht. Allerdings werden auch Scalper in anderen Bereichen verurteilt, die ausschließlich auf Profit aus sind.

Was sind das für Probleme? Es ist aktuell nicht bekannt, welche Erfahrungen genau das Retro Emporium mit Scalpern machte. Doch immer mal wieder tauchen Berichte über rücksichtsloses Verhalten mancher Leute auf, wenn es um Pokémon-Karten geht. Ein besonders bildhaftes Beispiel war eine Aktion des Van Gogh Museum in Amsterdam, das im Rahmen einer Zusammenarbeit Pokémon-Gemälde ausstellte. Besucher durften sich beim Besuch auch noch eine spezielle Van-Gogh-Pikachu-Karte abholen.

Doch es kam zu unschönen Szenen, bei denen hunderte Menschen das Museum geradezu stürmten, um die Merchandising-Artikel rund um die Ausstellung einzusacken. Die landeten dann später teuer auf Ebay. Gleichzeitig blieben Bilder von Rangeleien erwachsener Menschen, die sich um die Pokémon-Artikel kloppten.

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