Fellowship ist ein neues Spiel auf Steam und bezeichnet sich selbst als Multiplayer Online Dungeon Adventure und wirft euch und eure Gruppe in Dungeons, wie ihr sie aus MMORPGs kennt.
Wer MMORPGs spielt, weiß, dass die Level-Phase meist zu den eher langweiligeren Inhalten der Spiele gehört. Sie dient häufig als Mischung zwischen Tutorial und Füll-Inhalt, der Spieler auf das Endgame vorbereiten soll.
Wer seine Freunde von MMORPGs überzeugen will, scheitert meistens daran, dass keiner so lange Leveln möchte bis er dort angekommen ist, wo das Spiel richtig Spaß macht – bei den Dungeons. Und genau dort setzt Fellowship an.
Hier könnt ihr den Trailer zu Fellowship sehen:
Dungeons, aber kein MMORPG
Was ist das für ein Spiel? Fellowship ist offiziell kein MMORPG, hat sich aber die Dungeons des Genres genommen und daraus ein eigenständiges Spiel gemacht. Endlich kann ich meinen Freunden also zeigen, was ich am liebsten in MMORPGs tue, ganz ohne sie in der Level-Phase zu verlieren.
Das Spiel soll 2025 als Vollpreistitel ohne Free2Play und ohne Abonnement erscheinen. Ab dem 15. August wird eine geschlossene Alpha stattfinden, für die ihr euch jetzt bereits auf der Website der Entwickler anmelden könnt.
Zusammen als Gruppe aus vier Spielern dürft ihr mit euren Freunden oder anderen Menschen, die ihr über den Gruppenfinder oder das Matchmaking suchen könnt, Dungeons bezwingen. Dabei seid ihr nicht auf die typischen MMORPG-Klassen beschränkt.
Fellowship hat statt Klassen wie in MMORPGs, Charaktere wie in League of Legends, die alle ihre eigenen Fähigkeiten haben. Auch in welcher Gruppenkonstellation ihr den Dungeon bestreitet, ist euch überlassen. Im Test mit den Entwicklern standen je 2 DD, Tanks und Heiler zu Verfügung, zur Veröffentlichung des Spiels werden dann aber noch weitere zur Verfügung stehen.
Dungeons für Veteranen und Anfänger
Wie laufen die Dungeons ab? Das Herzstück von Fellowship sind die Dungeons. Dabei unterscheiden die Entwickler zwischen zwei verschieden Modi:
- Der Quickplay-Modus liefert euch einen Boss und einige Trash-Mobs auf dem Weg. Um den Dungeon abzuschließen, müsst ihr eine gewisse Anzahl an Gegnern eliminieren und den Boss bezwingen. Die Dungeons des Quickplay-Modus sollen etwa 10–15 Minuten dauern und sind dabei nicht allzu anspruchsvoll.
- Für erfahrene Spieler geht es in die Ranked Dungeons. Die Ranked Dungeons bieten gleich mehrere Bosse und dauern in der Regel etwa 30–40 Minuten pro Dungeon. Besonders an diesem Modus ist, dass die Spieler sich den Schwierigkeitsgrad selbst aussuchen können. Außerdem können sie MMORPG-Elemente wie Aggro-Meter und das Unterbrechen von Fähigkeiten an und ausschalten. Wer es noch schwieriger mag, kann seinem Dungeon zum Beispiel mit einem Meteoritensturm einheizen. So wollen die Entwickler dafür sorgen, dass Veteranen und Anfänger gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.
Bei allen Dungeons gibt es am Ende Loot und Erfahrungspunkte, um euren Charakter zu verbessern. Die Entwickler haben erzählt, dass es später auch verschiedene Sets geben wird, die man auch untereinander kombinieren kann, um sehr mächtige Charaktere zu erschaffen.
Trotz das Fellowship darauf verzichtet uns 20 Wölfe erledigen zu lassen und dem Bauern die Kette aus der alten Mühle wieder zu besorgen, kann man in Fellowship Level und Fähigkeiten freischalten. Auch einen richtigen Skilltree gibt es. Dieser soll leicht zu verstehen und schwer zu meistern sein und Spielern verschiedene Spielstile ermöglichen.
Nur Dungeons – Funktioniert das?
Beim Anspielen mit den Entwicklern ging es mir auch um die Wiederspielbarkeit von Fellowship. Die Entwickler sagten, die Schwierigkeit der Dungeons könne man nach oben quasi unendlich erweitern und selbst auf dem höchsten Level sollen Teams noch um Bestzeiten konkurrieren können. Auch durch die verschiedenen Modifikatoren soll man das Spiel individuell verändern können.
Die Dungeons geben nie einen Weg vor, den man nehmen muss. Es bleibt den Spielern selbst überlassen, wie sie den Dungeon bezwingen. Die Entwickler wollen den Spielern bewusst nichts vorschreiben und sind gespannt, was dabei herauskommt. Auch während des Events ließen die Entwickler mir die Wahl, welche Wege ich gehen will.
Fellowship hat die Dungeons zwar nicht erfunden, aber neu durchdacht. Zum Beispiel werden Respawn-Punkte von größeren Mobgruppen oder Elitemonstern bewacht. Ihr müsst außerdem nie alle Gegner im Dungeon erledigen, könnt aber auch nicht direkt zum Boss vorrennen.
Fellowship eignet sich also gut für alle, die abends gerne mal einige Raids mit Freunden machen wollen, aber einfach nicht die Zeit haben, stundenlang zu leveln, aber auch für alle, die gerne genau einstellen, wollen wir schwierig ihre Dungeons werden sollen.
Tarisland wollte ebenfalls den Zeitaufwand, den es braucht, ein MMORPG zu spielen, verkürzen. Zwar gibt es in dem Spiel einen ganzen Themepark, jedoch scheint das Spiel bereits einen Monat nach Veröffentlichung schon etwas zu kämpfen: So steht es um das neue MMORPG Tarisland einen Monat nach Release

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Auf der einen Seite denke ich, ist es ein interessantes Spiel. Auf der anderen Seite nervt mich einfach dieser Trend des “Einfachpatchens”… Seit WoW muss alles immer schneller und einfacher gehen.
Natürlich liegt das auch an Angebot und Nachfrage, was es aber nicht weniger traurig macht. Man muss den Spielenden heute möglichst viel vorkauen und am besten noch vorspielen, damit sie sich mit einem Spiel auseinander setzen.
Komplexere Spiele, bei denen man auch wieder mehr auf Gruppenspiel oder viel Zeit setzt, würde hier an dieser Stelle einmal Pax Dei als kleines Beispiel nennen, tun sich sehr schwer. Ich könnte mir in der heutigen Zeit leider kaum vorstellen, dass ein Spiel, dass komplett auf eine Community setzt, wirklich funktionieren würde…. Bei zuletzt genanntem bin ich natürlich gespannt, wie es hier weitergeht…
Ich denke das ist aber eine sehr subjektive Ansichtswiese. Pax dei ist von dem was ich bisher gesehen habe, einfach ein sehr grindlastiges Spiel, welches durch mehr Personen einfach Zeit einspart. Ob man das als Komplexität ansieht, weiß ich nicht. Nur weil etwas aufwendig ist, und viel Input erfordert ist es nicht gleich Komplex. Ich kann mich auch täuschen, aber korrigiere mich da einfach, doch besitzt dein Beispiel keine streng verzahnten Mechaniken wo Abläufe gut abgestimmt sein müssen oder ähnliches.
Da bin ich in sowas wie factorio eher in dem segment, wo Abläufe durchdacht und koordiniert sein müssen, damit sie funktionieren.
Und wow ist ein Spiel welches nun extrem lange aufm Markt ist. Irgendwann ist das lvln und ähnliche Dinge einfach nur ein Unterhaltungsmittel und kein timesink mehr.
Denn lvln war in keinem mmo je komplex, sondern nur Zeitaufwand.
Und Spiele die meine heutzutage wenige Zeit respektieren und mir mehr von dem Bieten was wirklich Komplex ist, begrüße ich da einfach Mehr.
Und das Gruppenspiel in zb m+ Keys oder raids ist dann durchaus wieder fordernd. Es gibt Aufgaben Verteilung Absprachen Management seiner Klasse zur richtigen Zeit auf Situationen zu reagieren.
Das ist meines Erachtens, je nach lvl der Schwierigkeit eine komplexe Sache.
Pax dei ist ein interessantes Konzept, aber ich fühle mich da in einem gewissen Rahmen einfach wenig gewertschatzt, da es nur meine Zeit in Anspruch nimmt, jedoch nicht meine Fähigkeit Systeme zu erarbeiten und zu verstehen.
Sieht interessant aus, kommt auf die Wishlist.
Allerdings glaube ich, dass das eines dieser Spiele ist bei denen ein f2p Modell mit Skin Shop die bessere Alternative wäre, habe ein wenig die Befürchtung, dass das Spiel eine zu geringe Playerbase haben wird mit einem b2p Modell.
Aber mal abwarten, sieht aufjedenfall Spaßig aus.
Hat mir persönlich auch Spaß gemacht. Denke egal wie die Playersbase ist, du kannst da immer gut drauf ausweichen und mit deinen Freunden einfach mal einige Dungeons zocken, wenn man mal wieder eine Abwechslung braucht oder was Entspanntes am Abend machen will.