ESO: Geheime Quest in Steinfälle ist super schräg! So findet ihr sie

Das MMORPG The Elder Scrolls Online ist unter den MMORPGs bekannt für gut gestaltete Quests. MeinMMO Autorin MiezeMelli hat eine versteckte Quest in Steinfälle gemacht und ist der Meinung: Eine verrückte Quest, die man auf jeden Fall machen sollte.

Wieso geheime Quest? Diese Quest startet nicht mit einem sichtbaren Questmarker. Normalerweise sieht man den Marker über einem NPC (engl.: non-player character) oder einem Gegenstand. Durch Ansprechen oder Anwählen startet die Quest. 

Aber diese Quest ist ganz anders. Und nicht nur wegen des fehlenden Questmarkers.

Was macht die Quest so besonders

Ich habe mich sehr gefreut, dass es auch nach jahrelanger Spielzeit etwas Neues zu entdecken gab. Und das sogar in altem Content. Ich finde es könnte noch mehr versteckte Quests geben. 

Inhaltlich fand ich die Quest total schräg und witzig, allerdings auch ein bisschen verstörend. Mit dem Questausgang habe ich so gar nicht gerechnet. Und ich mag es, wenn mich Geschichten überraschen. Das macht die Quest in meinen Augen auch erst interessant. Aber sie hätte noch ein bisschen länger sein können.

Eigentlich fängt alles total harmlos an. Man erhält einen Gegenstand und muss etwas über diesen Gegenstand herausfinden. Das ist ja nichts ungewöhnliches. Innerlich ist man also auf ein bekanntes Handlungsschema vorbereitet. Ein wenig stutzig wurde ich erst im letzten Dialog.

In dem letzten Dialog verhaspelt sich der NPC, den man anspricht kurz. Im Nachhinein hätte ich an dieser Stelle schon stutzig werden müssen. Aber mit blinder Neugier und Gutgläubigkeit setzte ich den Dialog fort.

Was ich dann zu sehen bekam, ließ mir die Kinnlade runterklappen. Denn die Quest endet sowohl abrupt als auch etwas dramatisch. Gleichzeitig ist man selbst irgendwo für den Tod dieses NPCs mitverantwortlich. Aber woher hätte man auch ahnen können, dass der NPC gefährliche masochistische Praktiken ausübt.

Besagter NPC erzählt uns nämlich zuvor, dass er auf der Suche nach dem geheimnisvollen Gegenstand sei. Genau der Gegenstand, den wir erworben und an ihn weitergegeben haben. Auf mich wirkte er fast schon besessen von dem Gedanken diesen Gegenstand zu finden.

Ein bisschen muss ich über die Quest schmunzeln. Was sich die Entwickler wohl dabei gedacht haben? Bestimmt müssen sie sich bei dem Gedanken amüsieren, dass etliche Spieler verdattert vor dem Monitor sitzen. Denn die Quest wirft mehr Fragen auf, als sie eigentlich beantwortet.

Es ist ein bisschen vergleichbar mit Filmen, die ein offenes Ende haben und man noch eine Ewigkeit danach grübelt. Und genau das habe ich getan. Was hatte ich da eigentlich gesehen?! Und leider muss man wohl akzeptieren, dass diese Frage unbeantwortet bleiben wird.

Wie wurde ich auf die Quest aufmerksam? 

Ich habe die Quest tatsächlich gar nicht selber entdeckt. Auf meinen Reisen durch Tamriel muss ich den NPC vermutlich übersehen haben. Den Tipp habe ich während eines Streams von einer anderen ESO-Spielerin bekommen. 

Wo findet man die Quest?

Die Quest findet man im westlichen Steinfälle, einem Gebiet des Ebenherz-Paktes. Reist am besten zum Wegschrein der Achenstraße. Von dort aus begebt ihr euch zur Feinlehmkaverne. 

Vor der Feinlehmkaverne bewegt ihr euch ein wenig nach links. Ihr betretet die Kaverne also nicht. Links neben dem Eingang befindet sich ein kleiner Weg. 

Folgt diesem Weg, der euch noch ein Stück bergauf führt. Schon wenige Meter weiter endet er bereits. Rechts von euch sitzt dort ein NPC-Händler mit dem Namen Zahshur. 

Sprecht Zahshur an. Es öffnet sich das Menü zum handeln. Euch wird eine Liste an Items gezeigt, die ihr kaufen könnt. Unter den Items befindet sich ein merkwürdiger Gegenstand: Religiöse Fetischstatue. Diese kauft ihr für 150 Gold. 

Wie startet man die Quest?

Ihr findet das gekaufte Item jetzt in eurem Inventar. Benutzt ihr das Item (E), beginnt die Quest “Der Fetisch”. Nun ist es an der Zeit mehr herauszufinden.

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Questverlauf

Die Quest besteht aus vier Schritten. Klickt auf den entsprechenden Block um mehr Details zu erfahren. Aber Vorsicht: Spoiler!

Wir erhalten für den Abschluss dieser Quest 181 Gold und die Großaxt des Gehorsams.

ESO Questbelohnung Der Fetisch
Die Großaxt des Gehorsams. Trotz des einzigartigen Namens leider nicht wirklich nützlich.

In Tamriel gibt es das ein oder andere schräge Ereignis. Man denke nur an die Begegnungen mit dem Daedrafürsten Sheogorath. Aber er ist nicht der einzige unterhaltsame NPC in dem MMORPG. In dem Artikel Besoffene Katze oder Weiberheld – Die 5 witzigsten NPCs in ESO lernt ihr noch einige sehenswerte Persönlichkeiten kennen.

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Zavarius

Kurze aber lustige Quest 😀

Spoiler
Am Ende hätten sie aber echt die alte Vamp-Aussaug Animation nutzen können. Das käm gut rüber.

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