Das SF-MMORPG Elite: Dangerous aus dem Jahr 2014 (PC, PS4, PS5, Xbox) haben viele schon gar nicht mehr auf dem Schirm. Es verblasst im Hype um Star Citizen. Doch Elite Dangerous ist im Gegensatz zur Konkurrenz schon seit 10 Jahren live und erhielt am 26. Februar 2025 ein großes neues Update: Trailblazer. Das wichtigste Feature: Spieler können jetzt Systeme kolonisieren und damit Planeten beanspruchen.
Was bringt das neue Update? Das neue Update für Elite Dangerous bringt vor allem die Möglichkeit, Sternensysteme zu kolonisieren.
Die Entwickler sagen: Obwohl das System noch in einer Beta-Phase ist, wird der Fortschritt schon permanent sein. Man schaut sich das Feature aber im Live-Betrieb an und wird nachjustieren.
Elite Dangerous gönnt Spielern ihre eigenen Sternen-Systeme
So läuft die Kolonialisierung ab: Die Idee ist, dass man eine Kontakt-Person findet und bei ihr Anspruch auf ein bislang noch nicht bevölkertes Sternensystem erhebt. Weil die Galaxie so groß ist, können Spieler wichtige strategische Entscheidungen treffen:
- Beanspruchen sie ein System, das günstig liegt und in der Nähe von anderen Systemen
- Oder beanspruchen sie ein besonders attraktives System mit vielen Planeten, auch wenn es abseits liegt
Hat man ein System dann beansprucht, gilt es, das System mit Rohstoffen zu versorgen und einen ersten primären Raumhafen zu erreichen, der als Stützpunkt für das System dient.
Aus dem Raumschiff-Kapitän wird ein Weltraum-Tyrann
Das stellen die Entwickler in Aussicht: Die Idee ist klar, aus dem einfachen Raumschiffpiloten hier einen Weltraum-Tyrannen zu machen. So heißt es: Wenn der Spieler erstmal seine erste Station gebaut habe, könne er sich entscheiden, wie es weitergeht, wenn er sein neues Reich entwirft:
- Will er weiter Raumstationen im Orbit bauen
- Oder will er auf dem Planeten Fördermaschinen errichten, um Rohstoffe abzubauen
Wie kommt das an? Die Reaktionen auf Steam sind zum großen Teil positiv. Es heißt etwa:
- „Das ist meine liebste Gaming-Serie seit 1984“
- „Ich liebe ELITE DANGEROUS! Vielen Dank für das Update“
Auch auf reddit sagt man: Das sei schon ein cooles Update, das den Spielern eine Menge zu tun gibt. Ein wenig fürchtet man sich davor, dass es ein ganz schöner Grind sein könnte. Ein wenig wundert man sich auch, dass man von Elite Dangerous, das lange im Winterschlaf gelegen hatte, jetzt wieder so viel hört und ein derart großes Update.
Was kostet das? Für das Update reicht das Grundspiel, das es aktuell auf Steam im Angebot für 6 € gibt. Elite Dangerous hat auf Steam 81 % positive Reviews. Dass es bei Elite Dangerous eine Menge Systeme gibt, die man beanspruchen kann, geht aus diesem Artikel von MeinMMO hervor: Ein MMO im Weltraum gibt es seit 10 Jahren, doch mehr als 99 % der Spielwelt ist noch unerforscht
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Sie nennen es zwar eine Beta, aber eigentlich ist es meiner Meinung nach keine:
Alles findet auf den Regulären Servern statt; es werden keine Änderungen mit Ende der “Beta” vorgenommen (außer es gab gravierende Bugs/Exploits, welche die Spielebalance stören könnten), lediglich ein Feintuning z.B. der Materialkosten für die diversen Stationsarten soll stattfinden.
Das machen andere bei fertigen Spielen und nennen es Balance Patches.
Nachdem mein Carrier pleite ist, hab ich kein Bock mehr. Der grind ist real, und längere Pausen werden mit Bankrott bestraft. Das ist leider nichts für berufstätige Menschen. 😞
Wobei gerade hier die Kolonisierung anders läuft. Zwar muss man wohl anfangs schwer schuften um die erste Basis zu bekommen. Aber danach generiert das System einem Geld, anstatt welches zu kosten. Zumindest haben die Devs das so im Podcast zum release des Patches erklärt.