Deshalb lohnt es sich jetzt für Einsteiger, in Elite Dangerous reinzuschauen

Elite Dangerous zieht immer wieder neue Piloten an, doch längst nicht alle bleiben dabei. Denn die Weltraum-Sim gilt besonders für Neulinge als schwer zugänglich und verschreckt viele Einsteiger. Doch mit dem jüngsten Update hat sich das geändert.

Was hat sich mit dem letzten Update getan? Am 23. April erhielt Elite Dangerous auf allen Plattformen ein neues Update.

Im Fokus standen dabei zahlreiche „Quality of Life“-Verbesserungen, die vor allem auf Neulinge und abgeschreckte Weltraumpiloten abzielen.

Denn der bisher schroffe und gnadenlose Einstieg wird mit einigen coolen Features nun um einiges erleichtert.

Diese 4 Dinge machen den Einstieg bei Elite Dangerous jetzt einfacher

Das sind die wichtigsten Änderungen für Neueinsteiger: Es gab zahlreiche kleinere Qualitätsverbesserungen wie beispielsweise

  • eine aufgeräumtere Menüführung,
  • eine bequemere Charakter-Erstellung
  • oder zusätzliche nützliche Details bei der Navigation.

Doch besonders folgende Features sollten neuen Piloten das Leben deutlich einfacher gestalten:

Elite-Dangerous-2018-03

Neue Startzone – exklusiv für Einsteiger

So war es bisher: Neulinge haben bei Elite Dangerous bisher ganz normal in einem der Start-Systeme begonnen. Doch diese Systeme waren für alle Spieler frei zugänglich und haben sich im Prinzip nicht von den restlichen Weiten des Weltalls unterschieden. Einen Welpenschutz gab es nicht.

Kurzum: Die noch frischen Piloten wurden einfach ins kalte Wasser geschmissen – ohne wirkliche Erklärung, was sie tun sollen oder welche Inhalte für Neulinge überhaupt geeignet sind. Zudem konnten sie jederzeit von erfahrenen Spielern angegriffen werden.

So ist es jetzt: Das hat sich nun mit dem Update geändert. Neue Piloten beginnen nun in einem extra für sie geschaffenen Bereich, einer Art Einsteiger-Zone. Diese kann nur von ihnen genutzt werden, erfahrende Commander haben hier keinen Zutritt.

Elite Dangerous Asp_Star

Hier werden extra einfache Missionen angeboten, mit denen die Neulinge zunächst die ersten Erfahrungen sammeln und die Grundlagen verfestigen können, bevor sie in die unendlich Weite des Weltraums entlassen werden. Diese Missionen können zudem problemlos mit dem Starter-Schiff gemeistert werden.

So soll eine Überforderung der Spieler, wie es bisher oft der Fall war, vermieden werden. Erst durch den Abschluss einer bestimmten Mission können Neulinge diesen geschützten Bereich verlassen.

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Pilotenhandbuch

Was ist das Pilotenhandbuch? Der Codex von Elite Dangerous, wo man zahlreiche Informationen zum Spiel und eine Wissensdatenbank findet, wurde nun um ein weiteres nützliches Feature erweitert – das Pilotenhandbuch.

Dabei handelt es sich um eine Art Anleitung mit den wichtigsten Informationen zu allen essentiellen Bereichen des Spiels.

Wofür braucht man das? Bisher hat Elite Dangerous die Spieler ziemlich allein gelassen, wenn es darum geht, tiefer in das Spiel und seine zahlreichen Mechaniken einzutauchen.

Elite Dangerous handbuch
  • Was kann man überhaupt alles im Spiel machen?
  • Wie navigiert man?
  • Was sollte man beispielsweise als Erkunder beachten?
  • Welche Ausrüstung ist dabei besonders wichtig?
  • Und was macht diese Ausrüstung überhaupt?

Für all diese Fragen musste man bisher intensiv das Internet durchforsten oder brauchte die Hilfe eines erfahrenen Piloten.

Doch selbst das war bisher nicht immer leicht, da die Informationen auf Deutsch nicht immer so umfangreich und hilfreich ausfallen, wie es eigentlich für Einsteiger nötig wäre. All das findet man nun kompakt, gut zugänglich und auf den Punkt erklärt im Spiel selbst (auch auf Deutsch).

Neben den integrierten Übungs-Missionen und Videos verkörpert dieses Feature eine enorme Erleichterung und hilfreiche Orientierung für den Einstieg.

Elite Dangerous earth like

Fortschrittlicher Lande-Computer

Deshalb ist der Lande-Computer wichtig: Gerade zu Beginn einer Weltraumpiloten-Karriere ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben das An- und Abdocken an einer Raumstation. So manch ein Neuling hat bei diesem Manöver sein Schiff verloren.

Viele Stationen rotieren um eine bestimmte Achse, um die Schwerkraft in ihrem Inneren aufrechtzuerhalten. Der Zugang zu diesen Stationen ist sehr eng und kann bei hohem Verkehrsaufkommen leicht zu einer nervigen und manchmal sogar zu einer tödlichen Falle werden.

Das gilt gleichermaßen für das Verlassen und das Landen auf einer Station. Genau hier kommt der Lande-Computer ins Spiel.

Das kann der Lande-Computer: Der Docking-Computer nimmt dem Piloten diese anspruchsvolle Phase ab. Bisher konnte der Computer nur landen. Seit dem neuesten Update bringt er Euch auch sicher aus dem Inneren der Station in den Weltraum.

Elite Dangerous docking

So können Beginner sich zunächst auf eine der anderen wichtigen Grundlagen wie die Navigation fokussieren und können dieses Manöver bei Wunsch später selbst erlernen.

Zudem gehört dieses Computer-Modul auf Eurem ersten Schiff sowie allen kleineren Anfänger-Schiffen seit dem letzten Update nun zum Standard. Es muss nicht extra erworben und verbaut werden.

Supercruise-Assistent

Deshalb ist der Supercruise-Assistent für Beginner wichtig: Dieses neue Modul hilft neuen Spielern beim Fliegen und Navigation im Supercruise-Modus – einer schnelleren Fortbewegungs-Art innerhalb eines Systems.

Dadurch können sich Einsteiger erstmal auf andere Dinge konzentrieren und müssen ihre volle Aufmerksamkeit nicht direkt zu Beginn auf die anfangs komplex anmutende Flugmethode legen.

elite dangerous super cruise

Das macht dieser Assistent für Euch: Dieses optionale Modul erleichtert den Supercruise-Flug zu einem ausgewählten Ziel im System. Es übernimmt dabei zwar nicht die Richtungssteuerung, aber dafür die kritischsten Aufgaben während dieser Flugphase.

Das Schiff wird dadurch automatisch die korrekte Geschwindigkeit beim Anflug auf das Ziel einhalten und verhindert damit, dass Ihr das Ziel überschießt – ein Fehler, der nicht nur Anfängern, sondern auch so manch einem erfahrenen Piloten immer noch passieren kann.

Auch der richtig getimte Austritt aus dem Supercruise – beispielsweise für eine Landung auf einer Station oder auf einem Planeten sowie zum Abbauen von Rohstoffen – wird von diesem Assistenten reguliert.

Dieses Modul gehört seit dem letzten Update nun ebenfalls zum Standard auf Eurem ersten Schiff.

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Seid Ihr an Elite Dangerous interessiert oder sollte Euch das Spiel bisher mit seiner schwer zugänglichen Art und seiner Komplexität überfordert oder gar abgeschreckt haben – jetzt ist die beste Zeit, um sich als Weltraumpilot zu versuchen.

Hat Euch Elite Dangerous bisher abgeschreckt? Sind diese Änderungen Grund genug für Euch, dem Spiel (noch) eine Chance zu geben?


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