YouTuber spielt Diablo 2: Resurrected auf der höchsten Schwierigkeit durch, ohne je Gegner anzugreifen

YouTuber spielt Diablo 2: Resurrected auf der höchsten Schwierigkeit durch, ohne je Gegner anzugreifen

Der YouTuber MacroBioBoi hat geschafft, was viele Fans von Diablo für unmöglich hielten: in Diablo 2: Resurrected hat er den Endboss Baal auf der höchsten Schwierigkeit „Hölle“ getötet, ohne dabei jemals einen einzigen Gegner anzugreifen. Gelungen ist ihm das mit besonderen Items für die Zauberin.

Wer ist der YouTuber?

  • MacroBioBoi betreibt einen eher kleinen YouTube-Kanal mit 7.010 Abonnenten. Dort zeigt er vor allem Videos zu Diablo, insbesondere zu Diablo 2.
  • Mit seiner Expertise schreibt er Guides und mehr für Maxroll.gg, einer der wichtigsten Websites für alle Diablo-Teile.
  • Nun hat er Diablo 2 Resurrected durchgespielt – wie er selbst sagt als erster Spieler weltweit in einem pazifistischen Run auf der Stufe „Hölle“, dem höchsten Schwierigkeitsgrad in Diablo 2.

Das Cinematic zu Akt V, in dem Baal wartet, seht ihr hier:

Was ist an dem Run so besonders? Einen pazifistischen Run zeichnet aus, dass Spieler niemals selbst angreifen dürfen. Gegner dürfen lediglich besiegt werden, indem sie sich quasi selbst Schaden zufügen – also etwa durch Dornen und Co.

Außerdem muss der Run nackt gestartet werden. Sämtliche genutzte Ausrüstung und Waffen müssen aus dem Run stammen. Fallen, Beschwörungen, Söldner und Auren, die Schaden verursachen, sind ebenfalls verboten.

Damit bleiben Teilnehmern nur noch besondere Effekte wie Dornen-Schaden über bestimmte Auren und Fähigkeiten. Dieser verursacht Schaden an Gegnern, wenn diese wiederum den Spieler angreifen. Überleben wird zum wichtigsten Faktor.

Das Video zu seinem Run haben wir hier für euch eingebunden:

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50 Stunden für den ersten Pazifisten-Run auf Hölle in Diablo 2

Wie hat MacroBioBoi das angestellt? Der YouTuber spielte in seinem Run eine Zauberin. Um Gegner zuverlässig besiegen zu können, setzte er auf eine besondere Eigenschaft von Rüstungen.

In Diablo 2 gibt es Items, die Zauber oder Effekte auslösen können, wenn ihr getroffen werdet. Im Fall von MacroBioBoi hat er auf den Zauber Nova gesetzt, der auch in Damage-Builds eine wichtige Rolle spielt.

Nova erzeugt ein Feld um die Zauberin, welches Gegnern Schaden zufügt. Der Zauber selbst wäre zwar verboten, da er aber über einen Item-Effekt bei einem erhaltenen Treffer ausgelöst wird, verstößt MacroBioBoi damit nicht gegen die Regeln.

Die Wahrscheinlichkeit zum Auslösen schraubte er schließlich auf 100 % hoch. Als Zauberin hatte er zusätzlich Zugriff auf nützliche Schutzzauber, wie diverse Rüstungen, die bei Treffern Schaden zufügen.

Das war die große Schwierigkeit: Ein besonderer Gegner in Akt 4, Lord De Seis, ist vollkommen immun gegen Kälteschaden und nahezu immun gegen fast alle anderen Elemente, je nach seinen zufälligen Modifikatoren.

Außerdem lösen seine Angriffe weder Dornen noch ähnliche Effekte aus. MacroBioBoi musste hier ausnutzen, dass andere Gegner ihn angreifen und seine Nova aktivieren, um den Miniboss langsam zu besiegen. Das dauert.

Für seinen Run brauchte er über 50 Stunden, wie der YouTuber selbst erklärt – alleine 23 Minuten nur für den Endboss. Damit war er aber immer noch schneller als jemand, der unbedingt alle Items haben wollte:

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