Platz 4: Indiana Jones und das Rad des Schicksals
Der zuletzt erschienene 5. Film mit James Mangold als neuen Regisseur musste sich viel Kritik gefallen lassen. Die Handlung wäre wenig überraschend, Harrison Ford mit 80 Jahren einfach zu alt für die Rolle. Und ja, einige dieser Punkte treffen zu. Trotzdem hat der Film eine Reihe an Höhepunkten zu bieten, die ihn locker über den 4. Teil platzieren.
Da wäre etwa die Eröffnungssequenz, in der wir noch einmal einen jungen Indy gegen Nazis kämpfen sehen. Auch einige nostalgische Momente wie Auftritte altbekannter Figuren überzeugen. Und das Zeitreise-Element am Ende wird zwar nicht vollständig genutzt, bietet aber eine neue, frische Idee im Franchise.
Alles in allem ist Das Rad des Schicksals ein wenig aufsehenerregender, aber unterhaltsamer Film mit einem Indy, der sich weigert, in Rente zu gehen. Wusstet ihr, dass Harrison Ford ursprünglich gar nicht für die Rolle vorgesehen war?
Platz 3: Indiana Jones und der Tempel des Todes
Der zweite Teil der Reihe spielt einige Jahre vor dem Erstling. Indiana Jones landet unverhofft im indischen Urwald. Begleitet wird er dieses Mal von der Sängerin Willie, die gleich am Anfang des Films in einem Nachtclub auftritt. Außerdem ist der kleine Junge Shorty mit an Bord und sorgt für den besonderen Slapstick im Film.
So bietet Tempel des Todes zwar abermals viel Spaß, ist aber im Vergleich zu den anderen Ablegern der Reihe deutlich düsterer. Es gibt Folterszenen, Kinder werden entführt und als Sklaven gehalten, Indy muss mehr leiden als sonst – für junge Zuschauer kann der Film überfordernd wirken.
Die Darstellung der indischen Bevölkerung und ihrer Angewohnheiten, etwa beim Thema Essen, sorgte schon damals für Kritik. Aus heutiger Sicht wirken manche Szenen einfach nur befremdlich. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt mit dem 2. Teil einen etwas düsteren, aber sehr sehenswerten Film.
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