Carrie – Des Satans jüngste Tochter (1976)
Die erste Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stephen King stammt vom Thriller-Spezialisten Brian De Palma. Doch auch im Horrorgenre fühlt er sich sichtlich wohl. Die Geschichte erzählt von der 16-jährigen Carrie, die mit Mobbing in der Schule zu kämpfen hat. Zu Hause wartet ihre Mutter auf sie, die sich immer mehr in ihren religiösen Glauben hineinsteigert.
Carrie entdeckt, dass sie über besondere, telekinetische Fähigkeiten verfügt – und übt nach und nach Rache. Der Film ist dabei noch immer faszinierend und in manchen Momenten überraschend sanft – vor allem, wenn es um die Charakterisierung von Carrie selbst geht. Ganz am Ende wartet noch ein kleiner, aber nach heutigen Maßstäben harmloser Schockmoment auf das Publikum – das Stichwort lautet „Hand“.
Fun-Fact: John Travolta hatte in Carrie einen seiner ersten großen Auftritte. Später wurde er mit Filmen wie Grease oder Saturday Night Fever zum Star.
Bram Stoker’s Dracula
Im Unterschied zu Nosferatu ist das hier eine offizielle Verfilmung des berühmten Buches von Bram Stoker. Regie führte niemand geringerer als Francis Ford Coppola, der auch die Pate-Filme drehte. Sein Dracula ist ein klassisches Schauermärchen und glänzt durch viele, visuelle Einfälle, die kreativ mit dem Medium Film spielen.
Die Inszenierung insgesamt wirkt beinahe opernhaft und scheut sich nicht vor großen Bildern. Besonders die tollen Kostüme und das Set-Design stechen hervor. In den Hauptrollen sind Gary Oldman als Dracula und Keanu Reeves als Jonathan Harker zu sehen. Für Fans des Vampirs ist der Film ein Muss – noch dazu verzichtet er auf allzu schockierende Momente.
Fun-Fact: Ursprünglich sollte der Film nur fürs Fernsehen mit einem anderen Regisseur gedreht werden. Erst als Coppola das Drehbuch in die Hände bekam, übernahm er das Ruder und drehte einen Kinofilm.
Get Out
In Get Out gibt es zwar den ein oder anderen milden Schockmoment, alles in allem ist der Film aber gut für Horror-Anfänger geeignet. Er vermischt Horrorelemente mit Satire und erzählt von Chris, einem jungen, schwarzen Mann, der mit seiner weißen Freundin deren Eltern besucht.
Aus einer fröhlichen Familienfeier wird schnell ein für Chris bedrohliches Szenario, in dem Rassismus die Grundlage für eine absurde, aber nicht völlig an den Haaren herbeigezogene Geschichte bildet. Get Out zeigt gut, was Horrorfilme auch sein können: Gesellschaftskritik, verpackt in eine spannende Story.
Fun-Fact: Regisseur Jordan Peele war vor Get Out vor allem als Comedian bekannt. Der Film war seine erste Regie-Arbeit, seither folgten mit Us und Nope zwei weitere Werke.
Das war unsere Liste mit neun sehr guten, aber nicht allzu harten Horrorfilmen. Kanntet ihr bereits alle oder konntet ihr einige Tipps abholen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare, welche anderen Filme noch für die Angsthasen unter uns geeignet sind. Fans des Genres finden auf MeinMMO mehr zum Thema: 5 Horrorfilme, bei denen ihr euch fragt, was ihr da eigentlich gesehen habt
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Apropos Spinnen, auch Arachnophobia hat einen gewissen Charme und passt gut in diese Kategorie „Gruselig, aber nicht zu gruselig“. Mein Alltime Fav bleibt aber „Tremors“ 😋
hab den neuen spinnen horrorfilm spieders gekuckt kann den nur empfehlen ist mega trotz dieses gettosetting was ich eigendlich nicht so mag