Valve möchte wohl nicht, dass ihr Steam als Bank benutzt und euer Geld dort bunkert – zumindest bekommt ihr eine Sperre, wenn ihr es übertreibt.
Was hat es mit der Sperre auf sich? Valve schränkt ein, wie viel Geld jeder Nutzer seinem Steam-Guthaben pro Tag hinzufügen kann. Solltet ihr diese Grenze überschreiten, sperrt Valve für euch die Funktion, neues Geld eurem Guthaben hinzuzufügen.
Für US-amerikanische Kunden liegt dieses Limit bei 2.000 US-Dollar. In anderen Währungen soll das Limit bei einem Wert liegen, der umgerechnet etwa 2.000 US-Dollar entspricht. (via Steam).
Wenn ihr auf Steam beispielsweise Spiele im Wert von 3.000 € an einem Tag mit Steam-Guthaben kaufen wollt, wird euch dieses Limit zwischenzeitlich in die Quere kommen.
Könnt ihr die Grenze umgehen? Nein, eher nicht, wie die Situation des Twitch-Streamers Jynxzi zeigt. Der Content-Creator ließ sich Steam-Geschenkkarten schicken, erhielt dann allerdings eine 3-tägige Markteinschränkung. Statt bis zum Ende des Tages kein Geld aufladen zu können, konnte er dann 3 Tage lang gar nicht auf dem Steam-Marktplatz aktiv werden.
Steam warnt euch allerdings davor, wenn durch die Annahme einer Geschenkkarte eine Markteinschränkung droht.
Des Weiteren untersagt Steam, Artikel wie Skins in Counter-Strike 2 auf dem Community-Markt zum Verkauf anzubieten, wenn das Steam-Guthaben des Verkäufers zusammen mit dem der Verkaufspreis des Artikels die 2.000 US-Dollar überschreiten würde.
Falls ihr tausende Euro auf Steam ausgegeben habt, solltet ihr allerdings nicht darauf hoffen, dass ihr den Account im Todesfall problemlos an eure Liebsten vererben könnt: Ein Nutzer fragte nämlich bei Steam nach und bekam eine enttäuschende Antwort: Ein User fragt Valve, ob er seine vielen Spiele auf Steam vererben darf – Sie antworten
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