Laut einem Bloomberg-Journalisten kann es für Ubisoft nur eine Chance geben und das in Form eines neuen Videospielreleases im Februar 2025. Falls das Spiel scheitert, sieht der Insider für das Unternehmen schwarz und Ubisoft könnte verkauft werden.
Was ist das für ein Insider? Der Bloomberg-Journalist Jason Schreier ist in der Gaming-Branche gut vernetzt und er hat viele Kontakte zu den verschiedensten Entwicklerstudios und Publishern. Schon oft bewahrheiteten sich seine Voraussagen.
Manchmal sind seine Leaks allerdings auch nervig für Entwickler, beispielsweise zu GTA 6, als der Chef von Rockstar Games beinahe die ganze Planung hingeworfen hätte, um Jason Schreier zu ärgern.
In seinem neuesten Artikel „Video-Game Industry Predictions for 2025“ (via Bloomberg.com) schreibt er über seine Vermutungen, was sich in der Videospielbranche in diesem Jahr tun wird.
Hier könnt ihr euch den Trailer zu Assassin’s Creed Shadows von Ubisoft ansehen:
Ubisoft kann nur noch von einem Spiel gerettet werden
Was ist bei Ubisoft los? Das Unternehmen Ubisoft befindet sich nach einigen Flops und Fehlschlägen, in einer misslichen finanziellen Lage. Die Ubisoft-Aktie selbst ist so schwach wie vor zehn Jahren das letzte Mal.
Grund dafür sind verschiedene Faktoren: Beispielsweise waren die Verkaufszahlen von Star Wars Outlaws nicht hoch genug oder der langersehnte Titel Skull & Bones floppte ebenfalls.
Was kann Ubisoft noch retten? Laut Jason Schreier ist Assassin’s Creed Shadows die einzige Hoffnung von Ubisoft. Scheitert das Open-World-Spiel sieht der Journalist keinen positiven Ausgang für das Unternehmen und es könnte somit verkauft werden.
Jason Schreier sieht dabei das chinesische Unternehmen Tencent oder das saudi-arabische Unternehmen Savvy Games Group als potenzielle Kandidaten. Tencent hat bereits Anteile bei Ubisoft und Savvy Games Group erklärte sich in diesem Jahr zu vergrößern.
Wird Ubisoft nicht verkauft, so müsste sich das Unternehmen drastisch umstrukturieren, um nicht noch mehr in der Versenkung zu verschwinden. In jedem Fall sind die Augen auf Ubisoft und vor allem auf den neuesten Assassin’s-Creed-Teil gerichtet und das Schicksal von Ubisoft wird sich ab Release, also ab dem 14. Februar 2025, entscheiden.
Jason Schreier hat schon einige Vorhersagen innerhalb der Videospielbranche gemacht. Einige davon waren wahr, andere waren falsch. Bei dem neuesten kommenden Titel von Rockstar Games hat der Journalist ebenfalls einen Tipp: GTA 6: Insider ist sich sicher, der Release wird verschoben
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Ich hab mir bis jetzt jeden Deep Dive zu AC:Shadows angesehen, die waren auch alle soweit Top und gut.
Aber das Marketing versteh ich nicht, das ist quasi nicht vorhanden. Es gibt einen Clip der geistert seit paar Tagen im netz von einem der Minigames. Das sah schon sehr nice aus und passend. Aber sonst? Keine Videos zu Open World, keine größeren Artikel, nichts.
Als ob Marketing so nicht mehr existiert. Gerade hier wäre es ungemein wichtig wenn es mehr gäbe als nur die paar mikro-sachen.
Selbst Vorbestellen, jaja man soll nicht, geht aktuell ja nirgends.
Das pfeifen die Spatzen schon von den Dächern. Für ACS siehts auch nicht so ganz gut aus, die Japaner waren wohl nicht so amused, deshalb hatte man den Release wohl verschoben.
Wäre wirklich schade, wenn Ubisoft die Kurve nicht mehr kriegt. Allerdings haben mich deren Produkte schon seit Jahren auch nicht mehr wirklich interessiert, da entweder UBI-Formel oder für mich uninteressantes Thema. Und selbst bei den kleineren Games, wie z.B. UNO hat einfach die Qualität nicht gestimmt. Man fragt sich wirklich, warum solch riesige Firmen einfach kein fertiges rundes Produkt mehr hinbekommen.
Mir gefällt nicht dass ich für viele Spiele meistens den Ubisoft Client erstmal brauche egal ob ich ein Spiel über Steam oder sonst wo gekauft habe.
Das Star Wars Outlaws sich nicht so verkauft hat liegt wohl evtl. an dem schlechteren Ruf den Ubisoft in letzter Zeit genießt und dass es diesesmal nicht wirklich Jedi/Sith-Gelaser-Wusch-Action gab. ^^ Wobei mir die Abwechslung gut gefallen hat.
Für mich waren die Watch Dogs Game Reihe richtig gut, diese hat mir gefallen.
Mir ist auch aufgefallen, als man bei ihren Games irgendwie einen vorgefertigten “Helden/Charakter” spielen musste, dass diese Games nicht so Erfolgreich waren, das beste Watch Dogs war hatl wirklich wo man seinen individuellen Charakter erstellen konnte.
D.h. Wo man nicht die Geschichte eines vorgefertigten Charakters “nachspielen” musste. Die Freiheit in den Ubisoft Games fehlt irgendwie bei den aktuellen Titeln auch, wenn sie teilweise als Open-World etc. betitelt wurden, hat man nicht mehr diese Freiheiten.
Es gibt doch bei den meisten Ubisoft-Spielen bzw. eigentlich generell bei den meisten Singleplayer-Spielen einen vorgefertigten Charakter. Ehrlich gesagt fällt mir jetzt außer dem neuesten Watch Dogs nicht eins mit einer Charaktererstellung ein.
Dass es Ubisoft so schlecht geht liegt vermutlich an deren Ruf und der altbekannten Kritik an der Ubisoftformel – wobei ich ja der Meinung bin, dass die Spieler sich mitunter selbst die Spiele vermiesen.
Ja da hast du schon irgendwie recht. Man hat eine Erwartungshaltung und wenn die enttäuscht wird, gibt man dem kaum noch eine Chance.
Ich interessiere mich eigentlich für FarCry. Leider ist dort aber seit Jahren kaum etwas Interessantes passiert. Eine mit Nuancen neue Story und dann ein neues Gebiet. Fies gesagt einfach neue Texturen.
Dann die Stiefmütterliche Pflege von Division 1/2. Irgendwie sind die Probleme hausgemacht. Scheint wie so oft heutzutage an der Führung zu liegen.
Watch Dogs Legion hat halt in fakt gar keinen Charakter, das Spiel war aber auch nie wirklich gut für das was es wollte. Selbst wenn man sagt WD2 war unangenehm wegen seiner Art mit Social und Hyper-Bla, es hatte einen gewissen Charakter und eine Vorstellung was es wollte. Das ging WDL komplett ab und dann versuchte man bei WDL noch so einen Zombie/Survial-Mode-Dinges, weiß gar nicht was aus letzterem wurde.
Was die Formel angeht, ich kritisier ja viel rum auch an ACs, aber Ubi hat durch ihr World-Design und anderem immer einen guten Punkt gehabt das es alles passte irgendwo. Natürlich kann man das abklappern kritisieren, das auch zurecht. Aber wenn neue Ansätze versucht werden so wie Avatar oder Outlaws, wird das meist kaum gewertet.
Für mich persönlich hatten die ACs immer den besten flow im Gesamtbild, das kann ich von einem Ghost of Tsushima zum Beispiel nicht behaupten.
Seh ich genauso.
Generell finde ich persönlich die Ubisoftformel oft gar nicht so schlimm. Ich weiß, was mich erwartet und wenn ich Lust darauf habe, spiele ich das.
Die Kritik mit überladenen Karten gibt es ja ohnehin Zuhauf und das auch häufig sogar bei Spielen, bei denen man die Symbole einfach ausstellen kann.
Ich habe echt das Gefühl, dass viele bei Spielen von Ubisoft mittlerweile einfach von vorneherein viel kritischer herangehen und das liegt dann aber auch an den Spielern selbst.
Bei Elden Ring habe ich schon so viele positiven Argumente für den fehlenden Pauseknopf gesehen; wäre echt schön, wenn Spieler an jedes Spiel so positiv herangehen würden, schließlich kann man viele Sachen sowohl positiv als auch negativ sehen.
Eben man weiß Ubi verteilt mal nette mal weniger nette Sachen auf der map. Das ist nicht immer Ideal und kann man kritisieren, aber eben wie bei Avatar oder Outlaws, wenn es positive Änderungen gibt sollte man die auch würdigen.
Hier wirds sogar schwierig, gäbe es keine Infos auf der Map würde man vieles aber nicht sehen können. Genau das man das Zeug sieht ist aber halt die Intention der Symbole. Also muss es eine Methode halt geben. Das hat und konnte bisher kein Spiel wirklich lösen.
Elden Rings fehlender Pausenknopf is für mich eher ein negativer Aspekt. Aber ich bin generell mittlerweile kein großer Freund von Souls-Titeln wie ER. So Spiele die nur anleihen daraus nehmen wie z.b. das Soulslike-Kampfsystem in einem Fallen Order sind da eher meins, auch wenn da vor allem es darum geht es erzählt eine Geschichte richtig und nicht nur durch textschnipsel.
Für mich und viele andere auch und mit Souls-Spielen konnte ich auch nie viel anfangen. From Software hat ja auch seine Formel und diese ist eben nicht mein Fall.
Mir ging es nur darum, dass man theoretisch bei den meisten Dingen was positives finden kann. Nur wird das – zumindest kommt es mir häufig so vor – bei manchen Spielen einfach nicht gewollt.
Ja gut, da stimme ich dir zu.
Generell haben viele Titel was positives und Geschmäcker sind natürlich verschieden.
Aber wie du schon weiter oben schreibst, es wird bei manchen Publisher viel stärker kritisiert in der Spielerschaft als bei anderen, dadurch gehen auch viele Probleme bei den “anderen” unter.