
Wir von MeinMMO stellen euch die 10 Games auf Steam vor, die sich Spieler derzeit am meisten wünschen. Einige davon sind schon länger mit dabei, andere sind aber erst frisch hinzugekommen.
Wie wurde die Liste erstellt? Um die Top 10 der meistgewünschten Spiele auf Steam herauszufinden, haben wir uns die Statistiken der Online-Datenbank steamdb.info angeschaut. Genaue Zahlen zu den Wunschlisteneinträgen lassen sich dort zwar nicht einsehen, aber zumindest die Rangfolge der Spiele.
Die Liste ist deckungsgleich mit der offiziellen Wishlist-Liste von Steam, zeigt allerdings auch Spiele an, die in Deutschland gesperrt sind – wie etwa direkt den 10. Platz in dieser Liste.
Hier stellen wir euch nun also die 10 meistgewünschten Spiele vor, wann sie erscheinen sollen und was sie so besonders macht.
10. ARK 2
Entwickler: Studio Wildcard, Grove Street Games
Release: /
Worum geht es in ARK 2? Im Nachfolger von ARK – Survival Evolved geht es wieder in eine primitive Welt voller Dinosaurier und anderer Urzeit-Kreaturen. Diese könnt ihr jagen und sogar zähmen. Schauspieler Vin Diesel ist diesmal ebenfalls an der Entwicklung beteiligt – als ausführender Produzent und in der Rolle einer Hauptfigur.
Eigentlich sollte ARK 2 bereits 2024 erscheinen, noch ist aber kaum etwas zu dem Spiel bekannt. In Deutschland könnt ihr das Spiel derzeit nicht einmal auf eure Wunschliste setzen – aufgrund neuer Jugendschutz-Vorgaben wurde das Spiel temporär aus dem Shop genommen, berichtet GameStar.
Trotz zahlreichen Verzögerungen schafft es ARK 2 weiterhin auf Platz 10 der meistgewünschten Steam-Spiele.
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Von den 10 Spielen sind 4 alleine Survival. Na, das lässt ja gutes hoffen.
Dennoch ist keines der Titel auf einer Liste, wieder Geld gespart.
inZIO wäre der einzige Kandidat der es bei mir zuminderst auf die Liste schaffen würde. Aber nicht ganz weit oben. Meine
Liste beginnt erst mit 21 und endet da auch wieder.
Survival ist ein ganz typisches Steam-Grpße. Da fehlt noch immer so das große Überspiel im Genre. Es gibt eine große Nachfrage nach neuen Games und das Potential einen Hit zu landen. Und sie sind lange nicht so aufwändig zu produzieren wie Story-RPGs oder gar MMORPGs.
Das ist dasselbe mit Extraction-Shooter. Das sind halt Spiele mit relativ geringem Aufwand und einem riesigen Potential. Während sowas wie MMORPGs einen riesigen Aufwand erfordern und nur eine winzige Chance haben, erfolgreich zu sein.
Dasselbe gilt für diese Spiele nach der “Vampire Survival”-Formel. Das ist wirtschaftlich einfach total naheliegend, als kleines Studio mit begrenzten Ressourcen, auf solche Spiele zu gehen.
Ich merke das auch bei Taktik-RPGs – das ist irgendiwe auch ein Genre, das sich ohne viel Aufwand produzieren lässt. Da gibt es mittlerweile auch ein viel größeres Angebot als früher – halt auch viel mittelmäíges.
Aber das zeigt doch, das die Kunst der Videospiele doch irgendwie ausstirbt. Klar es gibt immer Ausnahmen. Aber im Großen und Ganzen eine Traurige Entwicklung.
Also ich hab seit Monaten nur tolle Spiele, die ich mit viel Freude zocke – aber mir sind halt auch 95-98 % der Spiele auf Steam egal.
Ich spiel grade Two Point Museum – das ist fantastisch. Davor hab ich ein Taktik RPG gespielt, das war auch großartig.
Und davor hab ich mit Civ7, ein AAA-Game gespielt – das war halt, für mich, enttäuschend. Vielleicht wird das in 1 Jahr besser.
Aber so in meinem Bereich gibt es viele tolle Spiele. Ich denke, wie gut man Gaming empfindet ist extrem abhängig davon, was man spielt.
Als “Destiny/Division-Fan” und auch als MMORPG-Fan wäre ich auch seit mindestens 5 Jahre echt sauer und enttäuscht.
Aber es ist wie beim Fernsehen. Da gibt es ja auch viele, die auf Streaming-Dienste schimpfen. Ich hab jetzt die letzten Tage irgendwie 4 Staffeln Bosch geguckt – find das ganz großartig.
Es liegt schon sehr stark an einem selbst, wie man das alles wahrnimmt. Kommt halt drauf an, wie gut man darin ist, die Sachen zu finden, die einem selbst gefallen. Und auch wie flexibel man ist. Wenn man jetzt auf ein Genre festgelegt ist, dem es nicht gut geht, ist das natürlich richtiger Mist.
Deshalb kann ich auch jeden MeinMMO-Leser verstehen, der seit Jahren Frust schiebt, weil halt grade die “Haupt-Genres”, die wir eigentlich covern, so kriseln. Aber daran können wir leider nichts ändern.
Natürlich liegt es an der eigenen Wahrnehmung. Ich möchte den Spielen auch nicht unterstellen, schlecht zu sein. Doch es gibt kaum noch wirklich innovative Spiele.
Zelda ist das beste Beispiel. Sie haben mit Breath of the Wild ein komplett anderes Zelda geschaffen, das in Sachen Möglichkeiten, ans Ziel zu kommen, neue Maßstäbe gesetzt hat. Tears of the Kingdom ist im Grunde genau dasselbe Spiel; dort besteht die Innovation jedoch im Entwickeln von Maschinen mit dem Pad. Eine Neuerung, die das Spiel bereichert und weiterentwickelt.
Jedes von dir genannten Spiele ist eine Fortsetzung in Reihe X und folgt dem gleichen Schema. Was bietet Two Point Museum anders als Campus oder Hospital, außer ein neues Gewand? Oder Civilization VII?
Die Formel heutiger Spiele ist doch im weitesten Sinne folgende:
Das Ganze bei 180 Grad in den Backofen – und fertig ist das immer gleiche Spiel.
Es gibt natürlich Ausnahmen: The Last of Us, Baldur’s Gate 3, The Witcher 3 oder Cyberpunk.
Doch meistens ist es immer derselbe Brei.
Nehmen wir doch das Genre Survival als Beispiel: Jedes Spiel in diesem Genre ist gleich, nur in einer anderen Kulisse. Man wird in eine Welt geworfen, sammelt Holz hier, sammelt Stein dort. Dann kommt irgendwann Kupfer, dann Stahl, dann Platin usw. Es ist immer dasselbe, wieder und wieder. Klar, ich tauche so tiefer in die Welt ein – aber was mache ich dort? Neues Biom? Na und? Es ändert doch am Konzept nichts.
Das meiner Meinung nach völlig überbewertete Monster Hunter Wilds ist ebenfalls so. Ich habe das Spiel mit Freunden durch.
Irgendwann stellte sich mir die Frage: Und jetzt?
Ich kloppe immer wieder auf die gleichen Monster, die nicht stärker werden. Warum soll ich überhaupt Rüstung farmen? Ich schaffe die Monster sogar mit der Anfangsrüstung. Es ändert sich nichts. Ich habe vorher nur Rise gespielt, aber bahnbrechende Neuerungen sehe ich hier nicht. Die Monster reagieren überhaupt nicht auf bestimmte Ereignisse. Jede Jagd folgt demselben Schema F: Ich laufe zum Monster, schlage ein paarmal darauf ein, es flieht; ich laufe hinterher, schlage ein, es flieht. Das passiert dreimal – und das Monster ist tot.
Die Entwickler, die jahrzehntelange Erfahrung gesammelt haben, könnten doch reale Reaktionen der Monster integrieren – aber das tun sie nicht. Warum kann man nur den Schwanz abschlagen? Warum keine Beine oder Flügel? Warum zum Teufel kämpft ein Drache, der offensichtlich fliegen kann, auf dem Boden? Lasst mich den Drachen doch taktisch zu Boden zwingen! Ich finde die KI der Monster nicht gut, nicht für 2025. Das Spiel hat Spaß gemacht, die Story war schön anzusehen – aber das war’s für mich auch schon. Wer jetzt meint, die Monster reagieren auf erlittenen Schaden, weil sie humpeln, versteht nicht, was ich meine. Wenn ich fünf Minuten auf einen Flügel einschlage, erwarte ich, dass das Monster eben nicht mehr fliegen kann.
Wo sind die Videospiele, die wirklich bahnbrechend sind?
Die Nr1 wird voraussichtlich für viele eine Enttäuschung sein…