The Division: Diese 12 Gemeinsamkeiten mit ESO geben Fans Hoffnung
Jahr 2 kann die Wende bringen

Ist Euch mal aufgefallen, wie viele Parallelen und Gemeinsamkeiten es zwischen The Elder Scrolls Online (ESO) und The Division gibt?

Schaut Euch an, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen The Elder Scrolls Online und The Division gibt:

  • Beide Spiele sind Teil einer größeren Franchise, die ihnen Vorschuss-Lorbeeren beschert, aber auch hohe Erwartungen einbrockt
  • Beide Spiele werden zum Release mit gemischten Reviews und Reaktionen konfrontiert – bei beiden Games lobt man zwar die Atmosphäre und Geschichten, bemängelt aber technische Probleme und fragt sich, ob ein Endgame da ist
  • Beide Spiele haben mit WoW und Destiny zwei Genre-Platzhirsche vor sich, mit denen sie verglichen werden und von denen sie sich zugleich distanzieren und ihre Nähe suchen
  • Beide Spiele funktionierten hervorragend als Einzelspieler-Games, haben aber Schwierigkeiten im Multiplayer-Aspekt
    division-agenten-maske
  • Beide Games haben eine klare Story zum Maximal-Level, der Übergang zum Spiel danach, wenn der jeweilige Endboss tot ist, ist aber problematisch und viele springen ab
  • Beide Games haben in der Startphase extrem technische Probleme mit Bugs und Balancing – Bei ESO kommt es zu einem Dupe-Bug, bei The Division schließt ein Rucksack-Bug Spieler aus – bei ESO laufen Vampire Amok, bei The Division können Spieler links und rechts Spielmechaniken exploiten – bei beiden Spielen wirkt es so, als seien die Mechaniken zu komplex, um sie unter Kontrolle zu bekommen
  • Beide Spiele setzen ausschließlich auf ein Open-PvP-System, das nie so ganz funktioniert. Bei ESO verspricht man schon früh, strukturiertes PvP nachzuliefern. Hat das aber bis heute nicht gemacht. Bei The Division soll „structured“ PvP mit dem nächsten Patch 1.6 erscheinen.
  • Beide Games fallen einige Monate nach dem Release in ein tiefes Loch. Kaum wer gibt noch viel auf ESO und The Division, obwohl beide Games stetig neuen Content in Form von DLCs und Updates liefern.
  • Beide Games rufen die Fans zu einer Sitzung zusammen, wo man die Karten auf den Tisch legt und das Spiel retten will. Bei beiden Spielen passiert das so 6 oder 7 Monate nach dem Release. Bei ESO im Oktober 2014, bei The Division im September 2016. Dieser Zeitpunkt wird im Nachhinein als heilsam und wichtig beschrieben. Bei ESO nannte man das „Guild Summit“, bei The Division „Elite Task Force.“
    The Elder Scrolls Online Umbau
  • Nach dem Treffen trennt sich ESO von einigen alten Konzepten wie den Veteranenpunkten, führt neue Spiel-Systeme ein. Setzt später auf Skalierung mit One Tamriel. Massive krempelt mit den Welträngen das Endgame komplett um, setzt ebenfalls auf Skalierung.

Hier trennen sich die Wege – The Division ist gerade an dem Punkt, die neuen Konzepte zu entwickeln und vorzustellen. The Elder Scrolls Online war da vor mehr als 2 Jahren.

Danach gab es bei ESO eine ruhigere Phase, in der das Spiel umgekrempelt wurde. Mit der Free2Play-Umstellung im März 2015 und dem Konsolen-Release im Juni 2015 kam dann die Wende. Seitdem gibt es kaum negative Nachrichten aus Tamriel. Allerdings hat es lange gedauert, bis die im ersten Jahr beschlossenen Veränderungen auch wirklich umgesetzt wurden.

The-Division-agent

So ein markanter Punkt wie der Konsolen-Launch fehlt The Division noch. Die sind ja schon auf den Konsolen draußen. Doch auch bei The Division sind die Nachrichten in den Monaten nach dem Treffen mit den Fans deutlich positiver geworden.

The Division: Hoffnung auf eine Wende ist da, aber es braucht Geduld

Vielleicht können diese Parallelen zu ESO Fans von The Division Hoffnung geben, dass das zweite Jahr des Shooters besser wird, so wie es beim MMORPG war. Aber: Auch bei The Elder Scrolls Online brauchte es einiges an Geduld. Spiele dieser Größe sind Schlachtschiffe, keine wendigen Boote. Kursänderungen brauchen einige Monate und viel Arbeit, um Wirkung zu zeigen.


Auch interessant: In diesem Artikel beleuchten wir die Unterschiede in der Post-Release-Entwicklung bei The Division zu Destiny:

The Division profitiert nicht so von DLCs wie Destiny – So war das Interesse nach Release

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Lukas Ullrich

ESO mit Division zu vergleichen finde ich falsch, allein schon vom Content ist ESO da Lichtjahre voraus.

SVBgunslinger

die Offenheit von Massive ist leider mehr Fluch als Segen.
würde man einfach Dinge umsetzen, gäbe es weniger Einblicke und weniger Reibungspunkte. Die Spieler würden einfach sagen ob das Game blöd ist oder nicht.
aktuell bewerten man natürlich jeden Schritt den Massive macht.

Ich vergleiche das mal mit einem Chef – Angestellten Verhältnis:
Wenn mein chef ständig nach meiner Meinung fragt, frag ich mich irgendwann ob er überhaupt nen Plan hat und weiß was er da macht. Das reduziert Authorität und Standig des Chefs.
Nichts anderes ist es aktuell bei Massive. Sie sitzen oft wie kleine Kinder dort und sagen „helft uns wir wissen nicht was wir machen sollen“.
Dann werden sie von allen (angestellten) mit 100 Meinungen beschmissen und wissen nicht auf wen sie hören sollen.
Ergebnis: mit jeder Veränderung kommen neue Probleme weil niemand das Gesamtkonzept betrachtet (Chefaufgabe) und einen klaren Weg/ ein klares Ziel vorgibt.

Ich liebe dieses Spiel genauso wie viele andere, aber genauso habe ich Angst dass diese flache Herarchie (ja hier, fußballfan ^^) das Spiel irgendwann in den Ruin schippert.

bis heute gibt es keine klare Zielvorgabe von Massive. Es wird jeden Tag neu in den Tag gelebt und jede Entscheidung 10 mal rückwirkend überdacht anstatt mal ein wenig vorraus zu denken.
In der Wirtschaft gibt es dafür eine geregelte Lösung: Qualitätsmanagement!!!

Kleriker Cirdan

Was den Frühjahr-Release angeht, ungewöhnlich ist das inzwischen nicht mehr, allein dieses Jahr kommen viele Blockbuster-Spiele in den ersten Monaten: Sniper Elite 4, For Honor, Ghost Recon etc. Vermutlich liegt das daran, dass CoD und BF den Herbst fest im Griff haben. Ich finde es auch angenehmer, wenn sich die Releases über das Jahr verteilen, dann hat man immer etwas, worauf man hin fiebern kann 🙂

Quickmix

TESO ist super The Division auch 🙂

Lootziffer 666

eso wird mit wow verglichen???
seit wann das denn???
das is so als ob man das erste auto, was je gebaut wurde, mit einem heutigen bmw vergleicht.
gw2 wäre eine treffende wahl, tera vllt auch, oder andere games die wenigstens im ansatz ähnlichkeiten aufweisen

Gerd Schuhmann

Jedes neue MMORPG wird mit WoW verglichen. Immer. Ist dir das noch nie aufgefallen? 🙂

Lootziffer 666

ehrlich gesagt nicht, nein^^

airpro

Ich verstehe nicht warum bei Division seit 1 Jahr die Story nicht weitergeht. Es wurden mit den updates zwar die Spielmodi nachgeliefert die bei release nicht fertig waren, aber es wird ja nichtmal 1 schnipsel neue Radioübertragung oder NPC entwicklung nachgeliefert. warum sind denn keine weiteren sidequests möglich?
ganz treue fans erfinden auch so eine Story warum man täglich wieder cleaner eliminiert oder die Storymissionen zum xten mal spielt. von lexington mal ganz zu schweigen. die hätten den respawn der Bosstour auch gleich mit allen Safehouse Aufträgen koppeln sollen, jede tafel immer einzeln freischalten nerft.

Chiefryddmz

W O R D

Koronus

Was?

Chiefryddmz

was „Was?“?

–> ja es nervt! wenn man x-mal vor der tafel steht und einen button drücken muss

Koronus

Also mich nicht

DarkShadow

Naja, wenn ich mir den Vergleich so durchlese kommt es mir so vor, als wenn man sich die passenden Punkte für einen Vergleich gesucht hat. Die Punkte stimmen zwar, aber ein wichtiger Punkt wurde dabei vollkommen vergessen und das ist für mich ausschlaggebend, warum man den (doch späten Erfolg) von ESO nicht mit TheDivision vergleichen kann (btw. ich habe beide Spiele):

ESO baut dank der Jahre alten Elder Scrolls Reihe auf einer bestehenden und gefestigten Community auf, die im Grunde viel mehr bereit ist abzuwarten und später wieder in das Spiel einzusteigen.

TheDivision ist ein neues Spiel ohne vorhandene Spielerbasis. Hier werden Fehler schneller mal nicht verziehen.

Bei mir ist das nicht anders. Ich bin absoluter Elder Scrolls Fan und wenn mal das ein oder andere in dieser riesigen Welt nicht optimal läuft (und in diesem Bezug kann man beide Spiele nicht ansatzweise vergleichen – was bei ESO das PvP Gebiet ist, ist bei TheDivison die gesamte Karte) lasse ich den Teil halt mal eine Zeit lang aus oder komme später zum Spiel zurück. Es gibt dort so viel unterschiedliches zu tun das ich selbst nach über 1,5 Jahren noch nicht alles abgeschlossen habe. Bei TD war ich nach einer Woche durch.

Bei TD ist der Effekt eher so, dass ich nun nicht einmal mehr Ghost Recon Wildlands vorbestellen werde, da mich die Probleme von TD so abgeschreckt haben, dass ich mir erst einmal kein Spiel mehr von denen holen werde.

Die Ausgangssituation beider Spiele ist eine vollkommen andere und den TD Spielern mit dieser Körner-Pickerei Mut / Hoffnung machen zu wollen stelle ich mal in Frage.

Gerd Schuhmann

Viele Elder-Scrolls-Fan haben ESO von Anfang an Tod und Verderben gewünscht, weil sie viel lieber TES VI wollten.

Die Situation in ESO war in Jahr 1 lang nicht so rosig mit „Wir haben Geduld und warten das ab“, wie du das jetzt beschreibst. 🙂

Die Elder-Scrolls-Community war geteilt. Die stand nicht mit Mann und Maus hinter ESO. Das kann mir keiner erzählen. Ich weiß noch, wie damals ESO von vielen abgekanzelt abgekanzelt wurde, als „Das ist ja nicht mal von Bethesda“ und „das hat mit unserer Reihe aber nichts zu tun.“

Das war schon eine harte Zeit. ESO wurde mit Skyrim verglichen – und sah da am Anfang alles andere als gut aus.

JimmeyDean

Einerseits zwar teilweise nachvollziehbar was du als Argument aufführst, aber es ist doch nur eins von Mehreren. Dagegenhalten könnte man zB, dass TD im Gegensatz zu ESO absolutes Alleinstellungspotential besitzt. Die Kombination aus Mmo/Deckungsshooter/Lootgrinder war im Vorfeld so herbeigesehnt und ist noch auf Jahre exklusiv, so dass ich nicht glaube dass die TD-Community welche sich schon Jahre vor Release entwickelte, weniger geduldsam und treu ist als die von ESO , nur weils ein Erstlingswerk ist.
Vielleicht sogar eher im Gegenteil weil alle hoffnungsfroh die Entwicklung in Year2 und Division2 verfolgen wohingegen man bei einem chaotischen ESO dazu geneigt war den Abgesang der Serie einzuleuten…

Quickmix

Was ich immer sage. Es gibt nix wirklich Vergleichbares.

Kleriker Cirdan

TD spricht die Tom Clancy-Fans an, schon bei den frühen Trailern konnte man absehen, dass Mechaniken z.B. Deckungssystem aus Ghost Recon übernommen wurde, ebenso 4er-Koop oder die ursprünglich versprochene Drohne. Das Setting ist typisch Tom Clancy (im Sinne des Autors, gerade solche Terroranschläge waren es ja auch, die man bei Rainbow Six oder Splinter Cell verhindern musste). Zugleich mischen sich die typischen Assassin’s Creed/Far Cry-Sammelgegenstände/Nebenmissionen mit hinein. TD wirkte anfangs für mich wie ein Versuch das breite Spektrum der Ubisoft-Community in einem Spiel zusammenzufassen, was allerdings an der Langlebigkeit der Gegner scheiterte und vor allem die Stealth-Fans abschreckte (da von diesen Mechaniken ja tatsächlich nichts implementiert wurde).

Alastor Lakiska Lines

Wie kann man Destiny noch als Platzhirsch bezeichnen? Das ist doch nur noch der Kopf der in der Waldhütte hängt (oder in den Helmslots der Warlocks). Absoluter Stillstand und Stillschweigen wo man auch sucht.

Ceypress 4311

Geilste kommentar EVER

Chiefryddmz

komm auch nicht mehr klar ;D;D;D

outi

Na hier spricht wohl der Neid? Spielerzahlen sagen mehr als tausend Beiträge von kleinen witzigen Kobolden!^^ Das Schlimme ist ja, Destiny hat wirklich ein Contend-Problem für die Hardcore Zocker…aber selbst jetzt ist Destiny noch viel besser spielbar und beliebter als Division! DAS ist hier das Problem, was (meiner Meinung nach) wahrscheinlich nie behoben wird.

Alastor Lakiska Lines

Warum Neid? Ich spiele ESO nicht und The Division hole ich mir erst wieder im März sobald es die Retail-Gold-Edition für 39,99€ gibt (Hauptspiel + Seasonpass). Ich messe Destiny nicht an diesen Spielen, sondern an sich selbst in Jahr 1 und da muss man sagen…abseits von dem jährlichen großen Bezahlupdate war es immer ein Sturz ins Bodenlose. Wenn man sehen will wie man es richtig macht, dann schaut man sich Digital Extremes mit Warframe an, klar läuft da auch nicht alles perfekt, aber Contentflow und Communitymanagement werden in einer Form betrieben die die Bezeichnungen verdienen.

Kleriker Cirdan

Destiny ist überhaupt nicht spielbar, zumindest für PC-Spieler wie mich 😉

Gerd Schuhmann

Februar/März 2016, als Division erschien, kam Destiny von TTK und war in der Erinnerung viel stärker als heute, wo ein Jahr wenig passiert ist.

Das kann man schon als Platzhirsch bezeichnen. Finde ich legitim.

Alastor Lakiska Lines

Das war doch 2016…oder fehlt mir jetzt ein Jahr?

McDuckX

Nein stimmt schon, The Division erschien im März 2016 und Destiny kam von TTK (September 2015). 😀

Gerd Schuhmann

Jo, meinte ich ja. 🙂

Bronkowski

Danke für diesen Vergleich, das ist wie Balsam auf der Division Seele 🙂
Macht Hoffnung! Hoffentlich wird es der Deckungsshooter mit RPG Elementen den ich ersehne:)

JimmeyDean

“ Never give up, No No No
Don’t you give up, No No No!“

Fvck, Justin Biber zitiert!
*duckundweg*

Bronkowski

Na hoffentlich musstest du den Text nachlesen 😉

JimmeyDean

Hab ich eben spaßeshalber im nachhinein und was soll ich sagen ?! Habs versemmelt, er geht tatsächlich um einiges anders!
#Ehrenrettung

Chiefryddmz

XD

Bronkowski

Ein Glück 🙂

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