Steam hat die Diskussion neu entfacht, ob einem Spiele, die man bezahlt, auch gehören. Denn Steam hat einen Hinweis ergänzt. Die Diskussion startete vor wenigen Monaten die Firma Ubisoft und verstimmte damals tausende Spieler.
Was ist das für eine Diskussion? Am Anfang des Jahres 2024 hatte die Firma Ubisoft für große Diskussion gesorgt. Denn die Firma hatte erklärt, dass Spielern ihre Spiele nicht gehören würden. Wenige Wochen später hatte Ubisoft ein Spiel aus den Bibliotheken der Spieler gelöscht und noch mal klargemacht, dass man als Firma die Option dazu hat. Das machte viele Spieler sehr wütend.
Nun wird die Diskussion um den Besitz
erneut diskutiert, denn auch die Plattform Steam mischt mit.
Steam weist darauf hin, dass ihr nur eine Lizenz kauft
Was macht Steam? Auf Reddit berichten Spieler, dass Steam bei der Bezahlung jetzt einen Hinweis dafür anzeigt, dass man kein Spiel kauft, sondern nur die Lizenz. Wir haben das geprüft und festgestellt: Auch in Deutschland wird der Hinweis auf Steam angezeigt:
Was bedeutet Lizenz überhaupt? Der Hersteller räumt euch mit der Lizenz die Genehmigung und das Recht ein, das Spiel oder das bezahlte Produkt zu verwenden, bis man die Lizenz wieder gekündigt bekommt. Einige Online-Spiele haben etwa eine Klausel, dass sie die Lizenz ohne Grund kündigen und damit den Betrieb des Spiels einstellen dürfen.
In bestimmten Fällen werden Spiele wegen auslaufender Rechte zumindest im Shop entfernt, bleiben aber von Käufern immerhin noch spielbar. So entfernt Microsoft etwa in wenigen Monaten Forza Horizon 4 aus den digitalen Stores, weil die Lizenzen für die Automarken auslaufen (via forza.net).
Immerhin bietet euch Steam das Feature an, Spiele mit Familienmitgliedern zu teilen: Ihr müsst also ein Spiel nicht dreimal kaufen, sondern es reicht mittlerweile eine einzige Lizenz.
Wie reagieren die Spieler? Sehr unterschiedlich, aber mehrheitlich unzufrieden. Einige fragen sich, wie die Zukunft im Gaming weitergehen wird. Andere glauben, dass solche Diskussionen erst recht wieder dazu führen werden, dass Spieler illegale Quellen für Spiele suchen werden. Aus diesem Grund wurde auch die Initiative Stop Killing Games ins Leben gerufen, damit man rechtlich verhindern kann, dass Spiele offline gestellt werden.
Ein anderer erklärt jedoch, dass den Spielern noch nie wirklich ein Spiel gehört habe, nicht mal zu der Zeit, wo man CDs, DVDs oder andere physische Medien gekauft habe. Denn man habe den Datenträger gekauft, aber nie die Software darauf:
Ich weiß, dass ihr das nicht gerne hört, aber ihr habt technisch gesehen nie ein Spiel besessen. Ihr habt immer eine Lizenz zur Nutzung der Software erhalten, die euch auf einem physischen Medium geliefert wurde. Euch gehört das Medium. Nicht die Software.
Ähnlich sieht es übrigens auch bei Mikrotransaktionen aus: Wenn ihr einen kostenlosen Titel spielt und der Entwickler das Spiel einstellt, dann sind eure Mikrotransaktionen ebenfalls weg. Auch wenn ihr mehrere hundert Euro investiert habt.
Dass euch nur die Disc gehört, aber nicht das Spiel, zeigt auch das Rennspiel The Crew
: Denn hier mussten Spieler feststellen, dass sie, obwohl sie die Disc im Laden gekauft haben, das Spiel nicht mehr starten können. Seit dem 31. März 2024 ist das Rennspiel nicht mehr spielbar: „Revolutionäres MMO-Rennspiel“ verschwindet von Steam, verärgert Fans: „Selbst mit Disc nicht mehr spielbar“

Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Muss man bei einem Lizenzvertrag nicht auch die Laufzeit angeben? Auf mich wirkt das rechtlich sehr schwammig. Was hindert denn sonst die Plattform daran dem Nutzer einfach eine Woche später den Zugriff zu verwehren?
Da habe ich doch glatt ein noch besseres Gewissen wenn ich meine Piraten Mütze aufsetze. Ahoi ihr Landratten 🏴☠️
Bevor sich alle wieder künstlich aufregen:
Bei digitalen Lizenzen, die an eine Plattform wie Steam, PSPlus, GOG und wie sie alle heißen, gebunden sind -> Ihr habt lediglich eine Lizenz für ein Mitnutzungsrecht erworben. Das war schon immer so. Deswegen können die Betreiber auch Eure Accounts sperren, wenn Ihr gegen die AGBs verstoßt.
Anders sieht das aus, wenn ihr einen Key plus volle Installationsdateien erhaltet, die nicht gekoppelt sind. Das ist wie bei physischen Games. Wer soll Euch daran hindern, das weiter zu nutzen?
Grundsätzlich versuchen Betreiber solcher Plattformen es zu vermeiden irgendwelche Lizenzen zu deaktivieren. Es gibt gewisse gesetzliche Regularien, denen sich jedoch auch solche Firmen beugen müssen. Beispielsweise wenn der Entwickler oder Publisher eines Spiels gegen geltendes Recht verstößt oder heraus kommt, dass versteckte Inhalte mit falschem Vorsatz implementiert wurden.
Bei Abo-Modellen wie XBox GamePass, PlayStation Plus, Spotify und auch Microsoft Office 365 sieht man die nächste Stufe, wie sich Lizenzen mit Kopplung an einen Online-Dienst verhalten.
Wenn es soweit kommt, dass Plattformen wie Steam einfach Lizenzen sperren, kann man immernoch auf die Barrikaden gehen. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber möglich.
Bis dahin, einfach genießen anstatt sich mit dem Gedanken die Laune zu zersägen.
Es gibt 2 Sachen, die Server der Online Spiele, und Lizenzen im Allgemeinen. Das mit Online Spielen ist aktuell Thema und hat deshalb nichts mit künstlich aufregen zu tun.
Es erwartet sicher keiner das ein Spieleserver 100 Jahre laufen muss egal wieviel da drauf spielen. Evtl sollte es eine Mindestlaufzeit geben, oder Geld zurück, wäre mein Vorschlag. Ansonsten wäre es schön wenn sich die Betreiber um Lösungen bemühen, man kann auch Sachen freiwillig machen. Zb die Server an die Community übergeben falls sich welche finden die den weiterbetreiben würden.
Was nicht geht das man mit der Lizenz Fahne winkt und damit müssen sich Spieler alles gefallen lassen. “Deswegen können die Betreiber auch Eure Accounts sperren, wenn Ihr gegen die AGBs verstoßt.” Nee das eben genau nicht. Im Zweifel entscheidet ein Gericht was passiert. Man hat für eine gewisse Sache bezahlt und erwirbt damit auch gewisse Rechte. Natürlich nicht das Recht die Spieleplatform zu bechädigen, das ist auch klar.
Das mit Online Games habe ich bewusst ausgeklammert, weil es keinen Sinn macht.
Die Betreiber in gewisse Maßen in die Verantwortung zu ziehen ist schön und gut, aber die Spiele werden ja nicht offline genommen, weil Torben aus der Chefetage das so will, sondern weil Sie Verlust machen.
Nun zwingt man eine Firma die Server für, sagen wir mal, 6 Monate nach Erkenntnis des Verlustgeschäfes vertraglich die Server am Leben zu halten, damit 200 Leute weiter spielen können.
Die Firma muss Insolvenz anmelden, kann dann nie wieder Spiele produzieren oder ein Comeback des Spiels durchführen. Geld zurück gleiches Thema. Lizenzen für Online Games sind auch nur ein Mitnutzungsrecht. Egal ob Free2Play oder Buy2Play/Abo-Modell. Eine Lizenz berechtigt dich nur für die Dauer des Services oder eines gebuchten Zeitraumes eben jenen Service zu nutzen. Ein Lizenzgeber hat das Recht dir dieses Mitnutzungsrecht zu entziehen. Natürlich nicht per Willkür, sondern wenn du Daten manipulierst, betrügst oder gegen sonstige AGBs verstößt. Ganz normal und richtig so in der Wirtschaft.
Jeder der sich eine solche Lizenz zulegt, sollte auch den Inhalt der AGBs verstehen, bevor man einfach auf “Bestätigen/Annehmen” klickt. Ich sage nicht, dass es nicht ärgerlich ist, wenn z.B. ein Game nach 3 Monaten schon wieder abgeschaltet wird, aber man muss auch realistisch bleiben.
“”“Deswegen können die Betreiber auch Eure Accounts sperren, wenn Ihr gegen die AGBs verstoßt.” Nee das eben genau nicht.” – Denkst du AGBs sind irgendwelche Bastelprojekte aus dem Kindergarten und nur dafür da, um das rechtliche mit ein paar Seiten Buchstaben zu füllen? Es heißt nicht umsonst Allgemeine GESCHÄFTSBedingungen. Verstößt du gegen diese, begehst du einen Vertragsbruch.
Und nochmal zum Thema Online Games. Was meinst du warum Diablo IV in Deutschland trotz der Debatten um den Online Zwang keinen Riegel vor geschoben bekommen hat? Es ist ein reines Online Game, anders als z.B. Call of Duty, wo man noch offline die Kapagne spielen kann. Ein separater Offline-Patch für beendete Online-Services wäre zwar cool, aber die von dir erwähnten Erlaubnisse Server inklusive Assets, Sprites, Engine, Soundtracks, Lizenzen etc. an die Community zu geben, sind in vielen Fällen überhaupt nicht realistisch, da auch andere Firmen beteiligt sind und dort auch wiederum Verträge geltend gemacht wurden. Vom geistigen Eigentum mal ganz zu schweigen.
Dein Wunsch ist nicht verkehrt, ich selbst wünschte mir das auch so, aber es ist einfach überhaupt nicht realistisch. Zumindest nicht ohne die Industrie über zig Jahre auf links zu ziehen.
Ich glaube du hast keine Ahnung um welche Geldbeträge es sich handelt. Dein Beispiel mit 200 Leuten in 6 Monaten macht keinen Sinn.
Als Beispiel: wenn ich bei Nitrado einen Ark Server für 200 Leute für ein Jahr miete, zahle ich 1350€. Das sind die Kosten eines Drittanbieters, welcher noch Dienstleistungen zum managen inkludiert bei einem sowieso schon dürftig programmierten (also ressourcenhungrigen) Spiel, für normale Endanwender.
Als Entwickler werde fällt der Drittanbieter mit seinen “Leistungen” weg, und je nachdem habe ich noch andere Dienste online, wodurch Mengenrabatte möglich sind.
Wenn du dir die Kosten für andere Spiele anschaust liegst du mit solchen Spielerzahlen eher weit unter 1000€ pro Jahr.
Selbst wenn wir von 1000€/Jahr ausgehen, was mir extrem hoch erscheint, wer davon pleite geht konnte sich auch keinen einzigen Mitarbeiter mehr leisten, die Kosten nämlich so um das 50-fache im Minimum. Pro Person.
Wenn die Onlinefunktionalität ohnehin sehr begrenzt ist, bist du wirklich bei Peanuts.
Zum Thema: “aber die von dir erwähnten Erlaubnisse Server inklusive Assets, Sprites, Engine, Soundtracks, Lizenzen etc. an die Community zu geben, sind in vielen Fällen überhaupt nicht realistisch, da auch andere Firmen beteiligt sind und dort auch wiederum Verträge geltend gemacht wurden. Vom geistigen Eigentum mal ganz zu schweigen.”
Auf einem Server liegen keine Assets. Das ist vollkommener Unsinn. Und damit meine ich alles genannte, Soundtrack, Sprites usw.
Einen Server über einen Betreiber anmieten und ein eigenständiges Spiel mit diversen Servern betreiben inkl. Spieldaten, so wie es mein Vorschreiber vorsieht, sind komplett unterschiedliche Anwendungsfälle. Bitte lass mal die Kirche im Dorf.
Nitrado kauft ja selbst nur Lizenzen ein und ist vertraglich an die Firmen gebunden. Die machen Gewinn durch ein Schneeball-System.
Das Mieten eines Nitrado-Servers ist nicht teuer. Wenn du aber ein vollwertiges Game, mit allem drum und dran betreiben willst, zahlst du Lizenzgebühren für eben genau die von mir genannten Punkte: “Assets, Sprites, Engine, Soundtracks”, Stakeholder und noch einige weitere Gebühren. Jetzt darfst du gerne mal Marktwirtschaft in der Gaming-Branche recherchieren und unter Berücksichtigung der genannten Punkte und deiner Milchmädchen-Rechnung zurück kommen. 200 Spieler in 6 Monaten sieht dann KOMPLETT anders aus.
“Ich glaube du hast keine Ahnung um welche Geldbeträge es sich handelt.” – Den Ball kann ich an der Stelle zurück spielen.
Wie schön du einfach ignorierst, dass es keinen Sinn macht irgendwelche “assets” auf einem Server zu lagern… Bitte nenn mir die unzähligen spiele, bei denen soundtrack, Sprites etc auf dem Server liegen… Macht niemand, ist ja auch absoluter bs. Das installierst du lokal auf dem Endgerät, das streamst du nicht vom Server lol.
Und mein Punkt ist eben, dass Nitrado etc. TEURER sind als wenn ein Entwickler selbst einen Server mietet und verwaltet. 200 Spieler in 6 Monaten sieht dann nochmal deutlich niedriger aus als meine (wie gesagt extremen) Beispielkosten.
“Das mit Online Games habe ich bewusst ausgeklammert”.
Das ist aber genau das Thema warum sich die Leute aufregen 😉
“Nun zwingt man eine Firma die Server für, sagen wir mal, 6 Monate nach Erkenntnis des Verlustgeschäfes vertraglich die Server am Leben zu halten, damit 200 Leute weiter spielen können”
Dazu hab ich bereits Vorschläge gemacht, weil klar macht das keinen Sinn.
“Die Firma muss Insolvenz anmelden”
Davon ab malst du hier ein Horrorbild, was mit der Realität nichts zu tun hat. Nicht grad seriös. Hinter den beanstandeten Sachen stehen Konzerne.
Auch wenn du die Installationsdateien hast, hast du nur eine Lizenz.
Der Vorteil ist halt, dass der Eigentümer einen Entzug der Lizenz nur schwer durchsetzen kann.
Du hast Recht. Ich stimme dir vollkommen zu. 🖕
Dann ist der Mittelfinger sicher nur ein Versehen? 😉
Holy Jesus! Man sollte nicht im Halbschlaf kommentieren 🤣🤣🤣
Natürlich sollte das ein Daumen hoch sein 🤣
Gomenasai 🙏
Ich geh jetzt erstmal vor Scham in die Ecke 🙈
Haha, war ja aus dem Kontext zu erkennen 😉
Totaler Quatsch natürlich haben einen die Spiele früher gehört ich kann selbst heute noch das Spiel in meinem Laufwerk tun installieren und spielen was natürlich nicht ginge wenn sie mir einfach das Spiel was ich genauso gekauft habe weg nehmen wer auch immer den Quatsch in einem Forum geschrieben hat ist ziemlich dämlich
Ziemlich dämlich ist es, von sich selbst zu denken, dass man schlauer als alle anderen ist.
Im rechtlichen Sinne des Eigentums hat dir noch nie ein Spiel gehört, wenn du nur einen Key kaufst oder eine CD.
Wäre das der Fall, könntest du mit den Inhalten machen was du willst. Weiterentwickeln, ändern und weiterverkaufen.
Was dir gehört, ist die CD/DVD ansich, damit kannst du machen was du willst.
Aber darum geht es ja nicht.
Das spiel existiert im rechtlichen Sinne nur einmal.
Es kann also kaum jeder Käufer Eigentümer sein.
Totaler Quatsch natürlich haben einen die Spiele früher gehört ich kann selbst heute noch das Spiel in meinem Laufwerk tun installieren und spielen was natürlich nicht ginge wenn sie mir einfach das Spiel was ich genauso gekauft habe weg nehmen wer auch immer den Quatsch in einem Forum geschrieben wird ist ziemlich dämlich
Das ganze 2 mal zu posten macht es nicht besser.
Dass mir beim Kauf eines Spiels auf Steam nicht das (künstlerische) Werk selbst gehört, ist klar. Trotzdem kann man als Käufer zumindest ein dauerhaftes Nutzungsrecht verlangen. Zum Beispiel ein spielbarer Singleplayer Offline-Modus nach Abschaltung der Spieleserver. Meine PS1-Spiele kann ich schließlich auch heute noch problemlos genießen. Das Gleiche gilt meine gekauften Musik-CDs oder Blu-ray-Filme.
Liebe Entwickler, Puplisher, Medien Mogule, Millionäre, Blinkerflüssigkeit Verkäufer und so weiter und so fort… Es ist egal: wer, was, warum, wieso auch immer irgendwiewaswo wem gehören mag. Ich möchte einfach nur zocken ihr Hinterteilstreichinstrumente! Ist dies denn so unglaublich schwer zu verstehen?
Egal wer ein Spiel sein eigen nennt, es einfach so von heute auf morgen, nicht mehr spielen zu können, nur weil dies irgendwer so will, kann doch nicht in Ordnung sein!? (Bei Server Spielen, kann ich es noch verstehen. Wartung und so. Nur bei Spiele die keine Server brauchen, ist doch piep.)
Wenn Spiele doch Kunst sind… Ein Vergleich.. ja der hier: Ein Gemälde darf man nicht mehr ansehen, weil.. ja weil halt. Aber es hängt noch da.. und.. Ach.. es fühlt sich einfach falsch an. Etwas haben, mögen.. doch nicht benutzen dürfen/können. Häh!? Noch absurder ist es dann mit einem Buch. Kaufen ja, lesen ja, dann aber doch nicht mehr lesen dürfen/können. Hääääh!!?? Bei Games wird es wohl nur gemacht, da es technisch machbar ist. Oder?
Oh du Glorreiche Digitalisierung! Bald auch Gemälde und Bücher nur noch digital! Aber gehören tun die dir nicht, NIEMALS! MUHAHAHAHAHA!!! …jahaa ich höre ja schon auf damit.
Ach Waswermitwem auch immer.
Die nächste Generation der Spielemonetarisierung wird nach Spielzeit laufen.
Ich denke, man sollte hier technisch zwei unterschiedliche Dinge trennen. Es gibt Spiele, brauchen fortlaufend Wartung. MMOs beispielsweise, alle Onlinespiele mit offiziellen Servern, Spiele, die aus DRM-Gründen (oder anderen) mit Spieleplattformen wie Steam, GOG oder Epic verknüpft sind. Da macht es technisch Sinn, dass diese auch vom Anbieter beendet werden können. Schließlich verursacht der Weiterbetrieb ja auch fortlaufend Kosten.
Es gibt aber auch Spiele, die man von CD, per Download oder wie auch immer installieren kann, ohne Internetverbindung und die dann einfach funktionieren. Leider gibt es davon immer weniger. Warum ist mir jedoch ein Rätsel. Der Anbieter kann ja den Support einstellen, das Spiel bleibt dann halt in dem Zustand, wie es dann ist. Aber das Spiel gehört “mir”.
Rechtlich mag das anders aussehen. Ein MMO kann mir nicht gehören. Egal was die Gesetze sagen. Was man machen kann ist, eine bestimmte Mindestlaufzeit in die Kaufverträge fest zu verankern. So könnte man dem entgegen arbeiten, dass Spiele wenige Wochen nach Launch gleich wieder offline genommen werden. Wenn die Firma dahinter jedoch pleite ist, hilft das auch nicht weiter. Dann könnten die Spieler höchstens Anteile aus der Konkursmasse einklagen.
Spiele ohne Verdongelong mit Steam oder dergleichen haben den Vorteil für den Publisher, das die Spiele nicht weiterverkauft werden können.
Auch ein Verleihen im Freundeskreis ist nicht möglich.
Du meinst vermutlich genau das Gegenteil. Ohne Verdongelung mit Steam hat der Publisher den Nachteil, dass es weiterverkauft/verliehen werden kann. Was übrigens europäisches Recht ist …
Kein Spiel kann dir im rechtlichen Sinne gehören, außer du erwirbst die Verfügungsrechte daran. Und da bist du bei einem weitaus höheren Preis als der normale Verkaufspreis.
Das Spiele mit always online Funktionen Kosten verursachen ist freilich weder der Wunsch der Spieler, noch deren Schuld.
Die Publisher wollten das so und es wurde den Spielern aufgezwungen.
Und genau deswegen habe ich da auch null Verständnis für😂
Bin da zwiegespalten.
Einerseits ist es natürlich mehr als unschön ein Spiel zu verlieren, auf der anderen Seite ist der Weiterbetrieb mit Kosten verbunden, weshalb ich die Abschaltung nachvollziehen kann.
Bei Onlinespielen war das ja bisher immer mal der Fall, ob man da groß was dagegen machen kann ist fraglich.
Wenn Steam das sagt ist das erstmal nur deren Meinung. Ob das deutschem Recht entspricht ist eine ganze andere Frage. Hier wurden des öfteren bereits amerikanische Meinungen diesbzgl vor Gericht zerlegt. Speziell die Ansicht man könnte mit dem Finger schnippen und die Lizenz wäre erloschen halte ich für fraglich.
“Ich weiß, dass ihr das nicht gerne hört, aber ihr habt technisch gesehen nie ein Spiel besessen”
Der Satz führt in die Irre. Auch bereits vor 30 Jahren war das den Leuten klar wenn sie ein Spiel für 30,- irgendwas kaufen dann nicht dessen Quellcode besitzen. Es war allerdings eine unbefristete Lizenz die man erworben hat. Das versuchen einige mit einem Fingerschnippen zu beenden. Dazu benötigt es aber mindestens andere Verträge und wie gesagt rechtlich gültige.
Im Fall von Einzelspieler Titeln gibt es dann auch noch die Möglichkeit, das Spiel zu erwerben, den Ordner mit dem Spiel zu sichern, und wenn nötig halt die Mittel beschaffen, um diese Sicherheitskopien lauffähig zu machen.
Natürlich nur wenn man die Software erworben hat.
Steam gehört allerdings nicht dazu! ;-D Auch wenn Steam jetzt darauf hin weist, ich bin schon 20 Jahre dabei und ich kann sagen, das noch nie ein Spiel in meiner Bibliothek verschwunden ist! Daher, ja es ist nur eine Lizenz, aber das bedeutet nicht, das die Games irgendwann einfach verschwinden.
Ich denke schon, dass Valve das wichtig ist, dass man die Lizenzen behalten kann.
Lediglich für Leute, die das Spiel noch nicht gekauft haben, da kann es passieren, das die Spiele irgendwann nicht mehr verfügbar sind.
Dem kann ich mich nur anschließen! Steam ist die Playerbase wichtig. Einen solchen Shitstorm wollen die erst gar nicht provozieren.
In der Regel werden solche Texte deswegen ergänzt um das rechtlich sicher zu machen. Siehe meinen Beitrag “Dazu benötigt es aber mindestens andere Verträge und wie gesagt rechtlich gültige.”
Will damit Steams Politik natürlich nicht vorwegnehmen, wir werden sehen. Ich kommentiere nur.
Wenn Steam etwas sagt, gilt das erstmal, bis die Meinung vor Gericht korrigiert wird.
Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge.