Verhaltenstipps im Rollenspiel

Der Charakter wurde erstellt und ist bereit auf die Rollenspielwelt losgelassen zu werden? Aber… du weißt gar nicht ganz genau, wie du dich im Rollenspiel benehmen musst, um überhaupt Anschluss zu finden oder ernst genommen zu werden? Keine Bange, mit dieser Handvoll Tipps und Richtlinien geben wir dir das nötige Handwerkszeug um dich zurechtzufinden.

Wie schon beim letzten Mal sei auch hier gesagt: Diese Regeln sind nicht in Stein gemeißelt und unterschiedliche Rollenspielgruppen könnten sie verschärfen oder komplett weglassen, sie gelten dennoch als “allgemeines Mittelmaß”, an dem man sich immer orientieren kann.

Aber gehen wir wieder auf die einzelnen Punkte im Detail ein:

1. Spielerwissen und Charakterwissen

Guild Wars 2

Sobald du dich in dein Rollenspiel-Abenteuer stürzt, musst du klar unterscheiden zwischen dem Wissen, welches du als Spieler hast und dem Wissen, welches dein Charakter hat. Das mag banal klingen, doch gerade Neulinge neigen oft dazu, ihr Spielerwissen in das Rollenspiel einfließen zu lassen – sehr zum Leidwesen ihrer Mitspieler. Das kann man am besten an ein paar Beispielen verdeutlichen:

Du als Spieler weißt, dass der Charakter vor dir “Remson” heißt, weil das Spiel dir seinen Namen über dem Kopf des Avatars anzeigt. Dein Charakter weiß das jedoch nicht, bis ihm jemand den Namen verrät. Dein Interface verrät dir vielleicht auch, dass dein Gegenüber die Klasse “Jedi-Gelehrter” hat, wenn der entsprechende Charakter aber nichts bei sich hat, was ihn eindeutig verrät (etwa ein Lichtschwert) dann kann dein Charakter das nicht erkennen.

Darüber hinaus muss die gespielte Klasse auch nichts mit dem im Rollenspiel dargestellten Charakter zu tun haben. Du spielst vielleicht einen Magier beim Leveln und Questen, aber im Rollenspiel verkörperst du einfach einen Bäckerslehrling ohne besondere Gaben.

Die kurze Regel zu diesem Absatz wäre: Verwende Wissen, welches du aus dem Spielinterface ziehst, nicht für das Rollenspiel.

2. “Hallo, ich bin eine Hexenmeisterin!” – Was man besser verschweigen sollte

Jeder Spieler gibt sich Mühe, bei der Entwicklung seiner Charaktergeschichte und ein beliebter Anfängerfehler ist es, diese auf Gedeih und Verderb auch anderen mitzuteilen. Davor möchten wir strikt warnen, denn je nach Umständen kann das massive Folgen haben. Die Konsequenz könnte im schlimmsten Fall sein, dass andere Spieler dich ignorieren, oder deinen Charakter einfach wie Luft behandeln. Warum das so ist?

Der Hexenmeister in Neverwinter

Es gibt kaum eine schlechtere Idee, als in einer Welt, in der Magie streng bewacht wird, sich an eine Bar zu stellen und zu sagen “Heute hatte ich eine lustige Geschichte mit meinem Sukkubus. Ach ja, ich bin eine Hexenmeisterin.” Genau so bedenklich wäre es, jedem auf die Nase zu binden, dass man ein Agent des imperialen Geheimdienstes ist – denn wer das tut, erledigt seinen Job nicht gerade gut.
Aber auch hier gibt es die perfekte Lösung für alle Problemlagen: die Lüge.

Viele Rollenspieler (nicht nur Neulinge!) rechnen einfach nicht damit, dass ihr Charakter dreist angelogen wird. Das erfordert natürlich ein wenig Übung, aber wenn du ein Mitglied eines geheimen Hexenmeisterbundes bist, dann solltest du eine gute Lüge parat haben, was du eigentlich in deiner Freizeit anstellst.

3. Smilies, Abkürzungen und die Rechtschreibung

Kurz und knapp: Smilies und Abkürzungen haben im Rollenspiel nichts verloren, folgendes Beispiel sollte das verdeutlichen:

“Ich grüße Euch, Magierin. 🙂 Wie waren die Studien über die Arcanophisiologie? ^^ Wollen wir vll. gleich etwas zsm. trinken gehen, oder z.B. einen Spaziergang unternehmen? :D”

Rollenspiel Chat im MMORPG
Ein Beispiel aus GW2: Wie wohl der Gesprächspartner reagieren wird?

Rollenspieler könnten im schlimmsten Fall nun das aus diesem Satz lesen:

“Ich grüße Euch, Magierin. Doppelpunkt Klammer zu. Wie waren die Studien über die Arcanophisiologie? Circumflex Circumflex. Wollen wir vau el el gleich etwas zet es em trinken gehen oder zet Punkt be Punkt einen Spaziergang unternehmen? Doppelpunkt D

Das Beispiel ist mit Absicht so dramatisch überspitzt gewählt – die meisten Rollenspieler werden über einen Smilie hinwegsehen können, sie stören aber auf drastische Weise die Atmosphäre, wenn sie zu oft auftauchen. Vermeide sie einfach und es sollte keine Probleme geben.

Auch die Rechtschreibung muss Erwähnung finden, so leidlich dieses Thema im Internet auch ist. Rollenspiel besteht zu einem Großteil aus geschriebenen Texten. Kaum eine Person würde es durchhalten, ein ganzes Buch zu lesen, in dem jedes Wort kleingeschrieben wurde, keine Kommata gesetzt wurden und jedes dritte Wort aufgrund falscher Rechtschreibung zu einem Ratespiel mutiert. Rollenspiel ist mühsamer und in jedem Satz steckt mehr Anstrengung als in einem “lfm 2 mages 4 strat, dann go”. Es geht in keinster Weise darum perfekt zu sein, aber man kann sich Mühe geben, um seinen Mitspielern die eigenen Texte attraktiver zu machen – sie werden es dir danken.

4. Die logische Wahrnehmung

Grundlegend finden im RP immer zwei bis drei Chatkanäle Anwendung: /Sagen, /Flüstern und, wenn vorhanden, /emote (oder /me). Doch je nachdem, in welchem MMO man sich gerade tummelt, hat der Sagen-Kanal eine aberwitzige Reichweite von 40 Metern oder mehr. Versuche in solchen Fällen die Umgebung deines Charakters mit in seine Wahrnehmung einfließen zu lassen. In einer prall gefüllten Cantina mit hundert oder mehr Leuten wäre es unsinnig genau verstehen zu können, was die junge Dame gerade dem Türsteher sagt, der ein paar Dutzend Meter entfernt steht: Nur weil du als Spieler es lesen kannst, muss dein Charakter es nicht hören! Ich verweise in dem Fall noch mal auf den Punkt “Spielerwissen und Charakterwissen”, der findet hier nämlich auch Anwendung.

5. OOC – out of character

Hin und wieder kann es notwendig sein, im Rollenspiel nicht als Charakter, sondern als Spieler zu sprechen, um das RP zu regeln und Unklarheiten zu beseitigen. In einem solchen Fall ist es ein ungeschriebenes Gesetz, das Gesagte in “Doppelklammern” zu setzen, etwa wie in diesem Beispiel: “((Ich hatte gerade einen Disconnect, kannst du deinen letzten Satz noch mal wiederholen?)). Dies ermöglicht Kommunikation unter den Spielern, ohne komplett aus der Rolle zu fallen. Allerdings sollte man das auf ein Minimum beschränken – wenn möglich sollte man es gar nicht nutzen oder nur in Notfällen Gebrauch davon machen, denn es kann die Atmosphäre sehr stören.

SW:TOR: Achtung Eure Charakternamen sind möglicherweise in Gefahr!

Das betrifft die F2P-Spieler und Spieler mit bevorzugtem Status

Wer vor Kurzem seine E-Mails gecheckt hat, der wird es vielleicht schon erfahren haben. Bei Star Wars: The Old Republik sind möglicherweise Eure Charakternamen in Gefahr. Je nachdem welchen Spielerstatus Ihr derzeit im Spiel habt, wie aktiv Ihr in letzter Zeit wart und welche Stufe Ihr mit dem jeweiligen Charakter erreicht habt, könnten unter entsprechenden Umständen die von Euch erwählten Namen demnächst wieder anderen Spielern frei zur Verfügung stehen.

Das Ganze nennt sich ”Charakternamen Erneuerung“ und bietet aktiven Spielern ab dem 12. November 2013 die Möglichkeit, lange besetzte, aber nicht genutzte Wunschnamen (möglicherweise) wieder verwenden zu können. Ob das wirklich unbedingt notwendig ist, sei mal dahin gestellt. Solltet Ihr jedoch zu jenen gehören, die das Spiel Free2Play oder mit bevorzugtem Status gespielt haben und derzeit pausieren, dann schaut Euch unbedingt die Information unten an, um zu erfahren, ob Ihr betroffen seid. Grundsätzlich könnt Ihr Eure Namen retten, in dem Ihr Euch einfach bis zum 12. November mit den betroffenen Chars einmalig einloggt und fertig. Das geht ja bekanntlich auch ganz ohne Kosten.

SWTOR Charakternamen-Erneurung 2013

Für jene, die sowieso gerne neue Namen gehabt hätten – naja, einfach abwarten und schon könntet Ihr so manch einen Charakter kostenlos umbenennen. Ansonsten lässt sich die Aktion sich sicher problemlos unter dem Motto ”Inaktive-Spieler-Mobilisierung“ zusammenfassen.

Euer Mein MMO Team.

Stürmt den Drachenherztempel!

Seit heute dürfen sich die Drachenliebhaber auf ein weiteres Update freuen, das viele Neuerungen ins kostenlose Rollenspiel Dragon’s Prophet bringt. Die größte Aufmerksamkeit gilt wahrscheinlich der Einführung des ersten Raid Dungeons, dem “Drachenherztempel”, der über die normale Gruppengröße hinausgeht und knackige Bosse für bis zu 10 Spieler bereithält.

Bei der Patch Vorschau konnte man schon erahnen, dass es geschichtlich gesehen darum geht, unbedingt die Wiederaufstehung vom mächtigen Urdrachen Kronos zu verhindern. Anscheinend ein ganz böser, böser Drache, der für ganz große Unruhen sorgen könnte. Dagegen muss nun in der neuen Region Alentia vorgegangen werden – passt allerdings ein wenig auf Euch auf, dieses Gebiet strotzt nur so vor umliegender Lava und einigen anderen Gefahren.

Darüber hinaus wurde das Levelcap erneut angehoben, um 10 ganze Level! Das erinnert doch schon fast an ältere MMORPGs, bei denen die Jagd nach Erfahrungspunkte fast nie ein Ende nahm – so hatte man zumindest kaum das Gefühl, “fertig” zu sein. Anderseits kann sich auch ein Gefühl einschleichen, dass man nicht mehr hinterherkommt. Mir ist beim Leveln aber aufgefallen, dass sich die Erfahrungsleiste sehr schnell füllt und man dementsprechend zügig voranschreitet.

Zahlreiche Verbesserungen in Dragon’s Prophet

Neben dem Raid, der Levelerhöhung und der angesprochenen Region Alentia, sind nun auch drei neue Adventure Dungeons ab sofort begehbar. Erwähnenswert sind zudem viele neue Quests sowie zahlreiche Fehlerbehebungen, die die Qualität des Spieles anheben sollen.

Das Tempo, mit dem neue Updates veröffentlicht werden, ist schon nicht schlecht. Die Entwickler aus Taiwan fliegen die Patches wohl mit ihren Drachen nach Europa ein. Schon praktisch. Heutzutage aber auch schon fast eine Voraussetzung, um sich gegen die große Konkurrenz behaupten zu können.

Hast du vielleicht auch Interesse Deinen eigenen Drachen zu zähmen und mit ihm gegen die Bedrohungen anzugehen? Dann kannst du Dich hier auf der offiziellen Website kostenlos anmelden und losfliegen. Bald ist auch mit einem Test zu Dragon’s Prophet auf “Mein MMO” zu rechnen 😉

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Das hoch erwartete MMO WildStar rückt allmählich näher!

Das abgefahrene SciFi-Fantasy Comic MMO WildStar nähert sich so langsam den Zielgeraden. Für den Winter sind bereits größere Betatests geplant, bei denen Ihr einen Blick auf den Stand des Spieles werfen könnt – natürlich nur um etwaige Bugs zu reporten, die Server zum Glühen zu bringen und vor allem um hochintelligente Hasen mit 2 Pistolen zu betrachen 😉

Wer noch nichts von alldem mitbekommen oder keine Ahnung hat, was auf dem Planeten Nexus so alles passiert, kann sich demnächst mit Hilfe von Livestreams, Videos und so weiter auf den neuesten Stand bringen, denn davon soll in den nächsten Monaten eine ganze Menge veröffentlicht werden. Das Video erklärt im Kurzdurchlauf, also auf Speed quasi, was uns so an Informationen erwartet. Der Release ist übrigens für das Frühjahr 2014 geplant. Viel Spaß!

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Die MultiGamingClans kommen!

Die Gruppenlösung für übergreifenden MMO-Spielspaß

Es trifft alle Genres, jede Gruppenkonstellation und wird immer aktueller – Gilden, Teams, Clans, schlicht alle MMO-Gruppen werden auf eine harte Probe gestellt, sobald sich eine größere Anzahl Mitglieder dazu entscheidet, das Spiel zu wechseln. Spieler, die bleiben wollen, sind tief enttäuscht und die Gehenden lassen ebenso ungern gewonnene Freunde wie verlässliche Gefährten zurück. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig theatralisch – aber verdammt noch mal, das kann es auch sein! Gamer sind eben doch nur Menschen, die sich bei ihrem liebsten Hobby kennen und schätzen lernen (manche sogar lieben!) und wenn es dann heißt, Abschied nehmen, dann ist der Weg des einen in eine andere virtuelle Welt sehr oft das Ende dieser freundschaftlichen Beziehung.

WoW Schattengarde1
Ein schmerzvoller Abschied – der Blutelfen Paladin Kelthrion gibt das Kommando ab und wird wenig später die Gilde endgültig verlassen

Ich selber habe es mehrfach auf die eine oder andere Weise erlebt und ich muss sagen, das war manchmal schon sehr schade. Klar, grundsätzlich könnte man (und tut es ja teilweise auch) in Kontakt bleiben, aber die eigentliche Grundlage für die ”Freundschaft/Bekanntschaft“ ist halt entzogen. Kein Weltuntergang – keine Frage – aber eben doch oft schade drum.

Tja, und diese, nennen wir sie mal virtuell-sozialen Brüche, kommen immer häufiger vor. Warum? Naja, weil die großen Zeiten von Ultima Online, Diablo I und II oder auch World of Warcraft sich dem Ende neigen. Damit verurteile ich diese Spiele gar nicht, sondern es scheint zumindest so, als würde einfach die Zeit vorübergehen, in denen man viele Jahre an ein und demselben Spiel hing. Der Trend ist ziemlich eindeutig, ein neues Game kommt auf den Markt, bietet durchaus tolle und neue Inhalte sowie innovative Möglichkeit, es wird intensiv für einige Wochen oder gar Monate gespielt und irgendwann von der Masse verteufelt.

WoW Dunkle Damen
Ehemals beste Freundinnen. Dann wurde die eine zur Sith und au star Wars mit der Freundschaft.

Verständnis brauchen jetzt beide Fraktionen. Jene, die bleiben wollen, weil ihre Zeit einfach noch nicht gekommen ist und die sich darüber stören, dass ihnen andere das Spiel schlecht reden (wollen). Und die die gehen, sich nach neuen Inhalten umsehen, nicht ”ewig“ an einem Ort aufhalten möchten und schlicht höhere Ansprüche haben. Die Gesamtspielzeit der beiden Fraktionen liegt übrigens gar nicht immer so weit auseinander, die einen konsumieren oft nur einfach schneller.

Doch wo liegt ein Lösungsansatz? Wo die Möglichkeit auch weiterhin eine gemeinsame Spielbasis zu finden? – eine rhetorische Frage, ich weiß, steht die Antwort ja im Titel, aber es klingt einfach dramatischer. 😉

WoW Gardetrupp Grünewichtel
Hey! Wir waren jung und brauchten….diese hässlichen grünen Wichtelroben. Außerdem wars ein riesen Spaß! Äh, und nur um das klarzustellen, ich war der in der Mittel!

MultiGamingClans – haltet Eure Freunde nahe und geliebte Feinde … werden einfach assimiliert!

Sie könnten auch Gilden, Gruppen oder Teams heißen, täte aber auch nur wenig zur Sache. MultiGamingClans werden sie von vielen Spielern genannt, die bereits Teil einer solchen Spiel übergreifenden Gruppierung sind. Naja, und worum geht es, der Name sagt bereits alles – ihr gründet eine Gruppe oder schließt euch einer an, die eben nicht nur in einem Spiel aktiv ist, sondern explizit mehrere Spiele spielt und allen Mitgliedern in jedem dieser Spiele eine Basis bietet. Das Schöne ist, eine gewaltige Tradition wird aufgebaut, die sich über viele verschiedene Virtualitäten hinweg ausbreitet und sich natürlich auch einen Namen machen kann. Ja, und nicht zu Letzt bleibt ihr mit Freunden oder auch ingame bewusst gewählten Feinden verbunden. Ein netter Nebeneffekt für Zurückbleibende, die Rückkehrrate zu altbekannten Spielen erhöht sich merklich. Oder im umgekehrten Fall folgen Euch dann doch irgendwann alte Freunde, weil nun eben auch ihre Zeit gekommen ist, zu gehen.

Zugegeben es tröstet nur bedingt über den Verlust hinweg, regelmäßig etwas mit bestimmten Leuten zu machen. Aber da ihr auf diese Weise eine, sagen wir mal, traditionellere Verbindung eingeht und aufrechterhaltet, bauen sich Brücken, die so schnell nicht abgerissen werden können. Ein super Beispiel ist die MultiGamingClan-Page. Hier tummeln sich dann alle, die zu der gewaltigen Familie gehören und diese können sich auch weiterhin über ihr gemeinsames Hobby austauschen, das Multi-Massive-Online-Spiel an sich. Gleiches gilt für die Kommunikationsbasis wie beispielsweise den Teamspeak-Server, auch hier treffen weiterhin alle zusammen. So macht es auch gleich viel mehr Sinn langfristig richtig Zeit und Arbeit in eine ansprechende Fanpage zu investieren oder jahrelang Serverkosten zu berappen.

MultiGamingClans 2

Der MultiGamingClan, Leute!

Denkt zumindest darüber nach, bevor ihr im Next-Gen-MMO wieder die X-te Gilde gründet. Ich wage mal die Behauptung, wenn Ihr richtig was aufziehen wollt, dann geht kein Weg daran vorbei. Plant Eure Gruppen langfristiger! Werdet zur Legende in Azeroth (WoW) UND auf Coruscant (SW:TOR), besiegt Eure Feinde vom New Conglomerate (Planetside 2) und krönt schon bald Euren MultiGamingClanführer zum Kaiser von Tamriel (TESO), zeigt dem Feind auf dem Schlachtfeld der Zukunft, was es heißt sich mit EUCH anzulegen (Battlefield 4) und zockt gemeinsam Hello Kitty im Hardmode!…………ähm, ok, das muss nun vielleicht nicht unbedingt sein.

In diesem Sinne, möget ihr eure Online-Freunde nicht nur bei Facebook und Google+ adden, sondern gemeinsam durch ein Meer aus Virtualität surfen!

Euer MMO-MultiGamingClanGildenGruppenTeamBuilder Björn 🙂

P.S. Da die Website noch ein zartes Pflänzchen im Wachstum ist und noch viel Wasser und Sonnenschein braucht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns lieb haben würdet (liken), sharen, kommentieren und was sonst noch so geht! Haut rein, Mädels, bis die Tage!

Welche Spielertypen sollen in meine MMO-Gruppe?

Wie viel Multi Massive Online darf’s denn sein, bitte?

MMO(G)s sind für Gruppenspieler gedacht, das ist überhaupt GAR KEINE FRAGE!

– Nicht?!?

Doch, das ist eine berechtigte Frage, die gestellt werden darf, die sogar gestellt werden muss! Für Gamer, die gerne solo spielen und beispielsweise eine richtig gute Story à la Mass Effect oder The Elder Scrolls erzählt bekommen wollen, empfiehlt sich häufig, auch genau dabei zu bleiben – beim Singleplayer-Game. Allerdings, ganz zur Freude vieler Gamer, werden auch Online-Spiele immer besser, was das Erzählen von Geschichten angeht. So lässt sich beispielsweise Star Wars: The Old Republik ganz wunderbar auch als Solospieler erleben. Hier werden tolle Klassenstorys erzählt und der Spieler selber kann interaktiv daran teilnehmen. Das Spiel bietet für Solospieler unzählige Stunden Spielspaß und die Option, tolle Gruppeninhalte zu erfahren. Für Star Wars-Fans ein Muss, für alle anderen gilt, testet es! Ist ja auch längst Free-to-Play! 😉

SWTOR Story-Ausschnitt Xaphyr1
Der Sith-Lord Xaphyr auf dem Weg zum Darth.

Doch wozu führt die Kombination aus Solo- und MMO-Spiel? Klar, zu einem Mehrwert für alle Spieler, aber eben auch dazu, dass Spieler die im Grunde ihres Herzens Singleplayer sind, nun in die Online-Welten strömen und diese haben auch (häufig) grundsätzlich nichts dagegen, den einen oder anderen Inhalt mit anderen gemeinsam zu erleben. Warum auch nicht?

Hier liegt allerdings in zahlreichen festen Gruppen (Gilden, Teams, Clans etc.) bereits ein typisches Streitthema – wie viel und welche Art von MMO will der einzelne Spieler und inwieweit lassen sich seine Vorstellungen mit der Gruppe vereinen?

DU bist Anführer! Gruppenharmonie ist Deine Aufgabe!

Die entsprechende Balance zu finden ist Deine Aufgabe! Du bist der Anführer oder vielleicht einer seiner Adjutanten, ein Ratsmitglied, vielleicht ein Offizier. Es könnte Dir natürlich grundsätzlich egal sein, ob alle Deine Gruppenmitglieder zufrieden sind, das wäre aber dann doch irgendwie (logischerweise) nicht Sinn und Zweck einer Gruppe. Erfolgreiches Spielen erfordert u. a. ein nicht zu unterschätzendes Maß an Gruppenharmonie, und es sei jetzt hier mal unterstellt, dass Du daran interessiert bis, dass Deine Gruppe aus welchen gesetzten Gründen auch immer darüber verfügt.

SWTOR: Du bist der Anführer
Du bist der Anführer

Zurück zum Problem: Die einen in Deiner Gruppe wollen unbedingt am Endcontent teilnehmen, dass bedeutet, Sie wollen, die in der Regel schwierigsten Inhalte (bspw. Raids) angehen und in angemessener Zeit meistern. Eine zweite Untergruppe von Spielern möchte nur unregelmäßig und ”in lockerer Runde“ Gruppeninhalte wie Instanzen, Dungeons oder auch Team-PvP bestreiten. Eine dritte Abteilung wiederum mag vielleicht gelegentlich mal ein Gruppen-Event, steht aber nicht darauf in direkten Kontakt (Teamspeak or what ever) mit Euch zu treten.

Und Du? Ja, Du bist der, der alle diese verschiedenen Vorstellungen irgendwie unter einen Hut bringen muss, ohne (und das ist ganz wichtig!) selber den Spaß am Spiel zu verlieren.

Du MUSST das? Nein, tatsächlich musst Du das überhaupt nicht. Aber was Du tun solltest, das ist gemeinsam mit Deiner Gruppe eine Richtung vorzugeben, wohin die gemeinsame Reise gehen soll. Klare Verhältnisse bewahren alle Beteiligten vor Enttäuschungen. Zu viele Regeln und Vorgaben vergraulen allerdings auch Spieler – es gilt also, hier die Balance zu finden. Dennoch Regel Nummer 1 in diesem Fall lautet: klare Ansagen.

Ist die Gruppe beispielsweise an besonders intensivem Endcontent-Spiel interessiert, dann sind Newbies und Gelegenheits-Gruppenspieler, so nett man vielleicht auch sein möchte, hier einfach (häufig) nicht gut aufgehoben und sollten (in den meisten Fällen) kategorisch ausgeschlossen werden (zu Eurem und ihrem Vorteil). Die Nachteile: Die Rekrutierung aus den eigenen Reihen findet im Prinzip nicht statt und manch ein netter und eigentlich gut zur Gruppe passender Spieler wird möglicherweise nachhaltig verscheucht. Vorteil: Das Spielniveau der Gruppe bleibt verhältnismäßig konstant und die Gruppe wird schneller zum eingespielten Team.

[pull_quote_left]Wir nehmen alle Spieler auf![/pull_quote_left]

OK, „kategorisch Ausschließen“ klingt dann doch ein bisschen hart und besonders harmonisch hört sich das jetzt auch irgendwie nicht an. Stimmt, bei Gruppen, denen es um ”hart am Limit sein“ geht, ist das Spiel auch weit mehr als nur amüsanter Zeitvertreib – es ist Leistungssport. Daher gilt, wem das nicht so schmeckt, der sollte die vermeintlichen ProGamer unter sich lassen. Spiele so, wie Du es möchtest! Intensives Gruppenspiel, solange die Harmonie stimmt, macht wirklich Spaß, ist aber nun einmal nicht jedermanns Sache.

SWTOR Wir nehmen alle Spieler auf
Sogar die schlumpfigen Chiss bei SW:TOR nehmen wir auf! 😉

Tja, schön und gut, Du und Deine Gruppe, Ihr möchtet Euch aber gar nicht so fest legen und eine Basis für alle Spielertypen bieten – das hat zahlreiche Vorteile, so ist der Pool aus für Euch sympathischen Spielern logischerweise ungemein größer als bei begrenzenderen Vorgaben. Wichtig wäre hier, diese Maxime auch jedem Neuling mit in die Wiege zu legen: „Wir nehmen alle Spieler auf!“ Jeder, der sich auf die Gruppe einlässt, weiß nun, dass die Gemeinschaft jede Art von Spielertyp beherbergen kann. Das schließt weder eine erfolgreiche PvE-Endcontent- oder PvP-Gruppe aus, noch interessante Rollenspiel-Events. Es heißt aber, dass die unterschiedlichsten Typen miteinander zu Recht kommen müssen und die Gruppenführung, die ja um ein harmonisches Miteinander bemüht ist, eine halbwegs sinnige Strategie verfolgen sollte.

Eine sinnvolle Strategie für die Gruppenharmonie?

Ja. Nehmen wir einmal an, Deine Gruppe hat genau diese drei Fraktionen: Spieler, die hauptsächlich am PvP interessiert sind, jene, die nur auf den PvE-Endcontent fokussiert sind, und sagen wir mal, eine Handvoll Rollenspieler, die sich gerne in der Stammtaverne treffen und ihre Charaktere ausspielen wollen. Natürlich gibt es zahlreiche Spieler, die alle Aspekte eines Online-Spiels nutzen, aber in unserem Beispiel sind die Fronten jetzt schon ein wenig verhärteter. Also, was tun?

SWTOR: Besprechung der Strategie

Die Beantwortung der Frage hängt, wie könnte es auch anders sein, an einigen Faktoren wie der Gruppengröße, die jeweilige Fraktionsgröße oder auch dem Engagement Deiner Mitanführer (Offiziere o. ä.). Letzteres schielt bereits auf die Paradelösung. Als Anführer solltest Du Dich schon um alle drei Untergruppen bemühen und im optimalen Fall sogar Teil jeder Fraktion sein. Da auch Du aber noch spielen möchtest, ist es schlicht und einfach sinnvoll, Verantwortung aufzuteilen.

In nahezu jeder sozialen Gruppe bildet sich früher oder später ein sogenannter informeller Führer heraus. Dieser ist nicht zwangläufig der eigentliche Anführer einer Gruppierung, sondern der, auf den die meisten anderen hören – das kann verschiedene Gründe haben (bspw. soziale oder fachliche Kompetenz). Der Grundlage folgend kristallisiert sich ein solcher Anführer also auch bei Deinen drei Fraktionen heraus. In vielen Fällen ist das schlicht und einfach einer der erfahreneren Spieler. Genau diesen Gamer schnappst Du Dir und machst ihn zum Fraktionsführer seiner Interessengruppierung, zum Beispiel zum PvP-General in Deiner Gilde. Der Vorteil dabei ist, dass er ohnehin schon seine Fraktion informell geführt hat und da Du ihm nun die Verantwortung dafür übertragen hast, wird er (so er den möchte) diese Aufgabe engagiert annehmen und angehen. Außerdem muss sich ein alternativer Anführer nicht erst gegen den Informellen behaupten, was wiederum Spannungen minimieren kann. Du hingegen zeigst bei anderen Mitgliedern Führungskompetenz, da Du denjenigen zum Fraktionsführer gemacht hast, denn die meisten ja auch gewählt hätten. Immer geht die Lösung natürlich nicht auf, aber es ist ein sinnvoller Ansatz.

Die eigentliche Verantwortungsteilung sorgt dafür, dass jede Interessengruppe nun einen unmittelbaren Ansprechpartner hat, der direkt dazugehört und sich um ihre Belange innerhalb der Gruppe bemühen kann. Ist die gesamte Gruppe oder eine der Unterfraktionen entsprechend groß, könnten neue Unterteilungen sinnvoll sein. So könnte beispielsweise ein Spieler die PvP-Gruppe führen, ein weiterer neue Rekruten ausbilden und wieder ein anderer die Versorgung der Fraktion organisieren (Tränke, Booster o. ä.).

Regelmäßige Treffen der einzelnen Fraktionen helfen, Überthemen und Events zu organisieren sowie Spannungen zwischen einzelnen Interessengruppen zu klären.

Erstes Fazit (soweit so gut):

Zusammenfassend lassen sich also die unterschiedlichsten Spielertypen mit einer halbwegs durchdachten Strategie durchaus ganz gut zusammenbringen. Es kann aber eben auch Teil der Strategie sein, direkt auf bestimmte Typen zu verzichten. Klingt vielleicht nicht nett, und nett ist bekanntlich die kleine Schwester von…, ähm, also, was ich sagen will, klare Ansagen gemeinschaftlich getroffen, helfen allen Mitgliedern und jenen, die es vielleicht noch werden wollen oder die es eben dann nicht mehr werden wollen (und die ihr sowieso nicht haben wollt). *puhh*

Noch mehr Informationen und Wissenswertes rund um die MMO-Gruppe wird in jedem Fall bald folgen. Wenn Euch der Beitrag gefallen hat, dann gerne teilen, lieb haben und kommentieren.

In diesem Sinne, möget Ihr eine harmonische Gruppe führen oder einfach mitgestalten!

SWTOR Der Gruppenführer
Paradebeispiel für einen bodenständigen Gruppenführer

Euer MMO-Ultraübermegametagruppenchiefcommanderhäuptling (kurz und knapp MMO-UÜMMGCCH) Björn 😀

MMORPG (Massive Multiplayer Role Playing Game)

Die MMORPGs (Massive Multiplayer Role Playing Game, oft auch einfach als “Online-Rollenspiele” bezeichnet) sind wohl die bekanntesten Vertreter und eine Unterform der MMOGs. Spiele wie “World Of Warcraft“, “Aion” oder “Final Fantasy XIV: A Realm Reborn” fallen in diese Kategorie, doch auch hier gibt es wesentliche Merkmale, die den Unterschied zu anderen MMO Formen ausmachen, aber nicht unbedingt müssen. Schließlich sind die Grenzen nicht in sich geschlossen und so kommt es natürlich auch zu Überschneidungen.

Diese Auflistung kann und soll nur einen kurzen Umriss darstellen, denn Computerspiele dieser Art, neuerdings auch vermehrt bei Konsolen anzutreffen, sind sehr komplex aufgebaut und bieten einem sehr viele Möglichkeiten, sich auszutoben. Dazu gehören auch verschiedene Denkweisen, was ein in einer virtuellen Welt spielendes Rollenspiel ausmacht.

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1. Verköperung einer Rolle

In dieser Spielart steuert man im Regelfall nur einen Charakter gleichzeitig, denn man verkörpert die “Rolle” dieses Avatars. Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten kann der Charakter individualisiert werden und wir können ihm ein – mehr oder weniger – einzigartiges Aussehen verpassen. Es ist eigentlich immer möglich, mehr als einen Charaktere anzulegen und separat zu spielen – aber niemals zwei gleichzeitig. Begleitet wird dein Alter Ego durch eine Hintergrundeschichte, die dich im Spielverlauf begleitet.

Mehr zum Thema: Unser Rollenspiel-Leitfaden für MMO-Spieler.

2. Soziale Features

Wichtig zu erwähnen ist derweil, dass soziale Features einen durchaus wichtigen Bestandteil darstellen, die es dir ermöglichen, auf vielfältige Art und Weise mit anderen Spielern zu interagieren. Dieser Part wird inbesondere durch etwa Gilden- bzw. für Gruppen konzipierte Inhalte gestärkt.

Final Fantasy XIV - Charaktere jubeln

Die Auslegung dafür ist recht breit, so gibt es beispielsweise politische Systeme, die es dir bei einer Herrschaftsperiode erlauben, Steuern zu erheben – diese beeinflussen auch andere in der Welt befindlichen Abenteurer. Andererseits beinhaltet dieser Punkt möglicherweise auch Inhalte wie das Schmücken von gemeinschaftlich genutzten Gildenhäusern oder das gemeinsame Kämpfen gegen eine befeindete Fraktion, bedingt durch einen geschichtlichen Hintergrund. Doch sei gesagt, dass du bis zum Endgame, mehr dazu später, in den wenigsten Fällen auch dazu gezwungen wirst.

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3. Sammelaufgaben

MMORPGs verfügen als langfristigen Anreiz fast immer Sammelaufgaben, die mal stärker und mal schwächer ins Gewicht fallen. Dies kann das simple Ansammeln von Erfahrungspunkten betreffen, um das nächste Level zu erreichen, oder das Anhäufen von Ressourcen, um sich selbst oder andere Charaktere mit neuer Ausrüstung oder diversen Schüben zu versorgen. Das ist nicht gerade selten mit Handwerksberufen verbunden, im Fachjargon gemeinhin als “Crafting” bekannt.

4. Das Endgame

Alle Spiele dieses Genres verfügen über Gruppenaufgaben, vor allem im sogenannten “Endgame”. Das impliziert oft den Abschluß der Hauptgeschichte und den “Umstand”, dass dein Charakter nicht mehr durch Erfahrungspunkte stärker wird, sondern nur noch durch bessere Ausrüstung. Eine Alternative kann z.B. das Aussehen der Ausrüstung darstellen, womit deine Figur nicht zwingend mächtiger wird, jedoch mehr Prestige erlangt.

Die besten Gegenstände erlangt man in der Regel nur, wenn man sich mit anderen Spielern zusammentut, um die schwierigsten Spielaufgaben zu bewältigen. Je nach Fokus respektive Spielausrichtung, geschieht das, indem man gegen von der KI gesteuerte Endgegner ankämpft oder sich in Spieler-gegen-Spieler Kämpfen, dem sogenannten PvP, unter Beweis stellt.

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5. Langzeitmotivation

Neben den zumeist herausfordernden Gruppenaufgaben gibt es auch noch andere Bereiche, die für eine Langzeitmotivation sorgen sollen. Von guten Online Rollenspielen wird vorausgesetzt, dass sie Spieler selbst nach etlichen Spielstunden, wir sprechen hier von hunderten Stunden, noch in der Welt halten können. Natürlich passiert das unter anderem mit Hilfe von regelmäßigen Spielaktualisierungen, zumal ein MMORPG stetig weiter entwickelt wird. Die soeben genannten Gruppeninhalte tragen auch einen großen Teil dazu bei, doch ist das nicht alles.

Star Wars The Old Republic

Sehr beliebt bei den Entwicklern und dementsprechend bei der Spielerschaft sind auch die sogenannten “Dailies”, die in so gut wie jedem MMORPG zugegen sind. Im Grunde handelt es sich um Sammelaufgaben, die in Punkt 2 schon angesprochen wurden. Oft gibt es hier den Hintergrund, den Ruf bei einer Partei oder Fraktion zu steigern. Das kann allerdings nicht alles auf einmal erledigt werden, denn sonst wäre der Einsatz je nach Spielertyp recht kurz.

Charakteristisch ist, dass die Aufgaben täglich oder gar wöchentlich aktualisiert werden und erst nach einer bestimmten Zeit wieder in Angriff genommen werden können, um das “Tempo” aus dem Spiel zu nehmen. Als Belohnungen winken dir bessere Ausrüstungen sowie Vanity Items wie niedliche Begleiter, stylische Fortbewegungsmittel oder hübsche Kleidungen. Ansonsten bieten Features wie das Housing, die Erfolgejagd (“Achievements”) oder das Fortführen der Geschichte auch Anreize, länger im Spiel zu verweilen – in jedem Fall gibt es hier mehrere Möglichkeiten.

Abschließend ist ein wichtiger Punkt, dass die MMORPGs stetig und über einen langen Zeitraum weiterentwickelt werden, was auch als Games-as-a-Service bezeichnet wird.

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Kampfsysteme in MMORPGs

Das Herzstück jedes MMO(RPG)s ist der Kampf, ob gegen Monster oder andere Spieler. Oft kommen die Spielfiguren nur duch das Töten von Gegnern voran, werden stärker, erbeuten Reichtümer und Schätze.

Es gibt zwei unterschiedliche Design-Philosophien, wie der Kampf gestaltet werden soll und welche Aufgabe dem Spieler dabei zukommt: Das ist zum einen die klassische Methode, ein halb-rundenbasiertes Kampfsystem, und zum anderen die modernere, die mehr auf Action basiert.

Halbrundenbasiertes Kampfsystem

Bei der klassischen Methode wird das gegnerische Ziel über einen Mausklick oder die Tabulator-Taste angewählt. Normale Treffer (Auto-Hits) oder spezielle Fähigkeiten (Skills) werden gegen dieses Ziel verwendet. Die Heilung funktioniert ähnlich: Der Heiler wählt sein Ziel über das Ingame-Interface an, Heilzauber wirken auf genau dieses Ziel. Für manche Heiler erscheinen komplexere Kämpfe in diesem System bisweilen wie eine Excel-Tabelle.

Der Kampf dreht sich hauptsächlich darum, welche Fähigkeiten an welchem Punkt eingesetzt werden können, da die einzelnen Fähigkeiten über unterschiedliche Abklingzeiten verfügen. Die Fähigkeiten werden über Hotkey-Tasten aktiviert. Meist existiert eine optimale Abfolge, in der die unterschiedlichen Abklingzeiten berücksichtigt werden. Hier spricht man von einer „Rotation“.

Auch in Spielen, die diese klassische Methode des Kampf-Systems benutzen, finden sich mit Area-of-Effect-Fertigkeiten (AoE) und in komplexeren Bosskämpfen Elemente des Action-Kampfsystems. Zum Teil führen diese Spiele auch nachträgliche Elemente des neueren Systems ein (die Mönch-Klasse bei World of Warcraft zum Beispiel). Es ist davon auszugehen, dass das „Tab“-Kampfsystem immer seltener in Reinform anzutreffen sein wird. Doch wird diese Variante immer noch wegen der vielfältigen taktischen Möglichkeiten geschätzt. 

Neben World of Warcraft, fahren damit auch Final Fantasy XIV: A Realm Reborn und Star Wars: The Old Republic sehr erfolgreich.

Action-Kampfsystem in Echtzeit

Das Action-Kampfsystem legt in der Regel wesentlich mehr Wert auf die Positionierung und die Bewegung der Spieler. Dem Spieler ist es nun möglich, auch normalen Angriffen auszuweichen, nicht länger nur Area-of-Effect-Fähigkeiten. Die Spieler werden stärker gezwungen, sich am Kampfgeschehen aktiv zu beteiligen, zumal auch das Zielen an Wichtigkeit gewinnt (zum Einsatz kommt dann normalerweise auch ein sogenanntes Fadenkreuz). Es ist wichtiger, auf den Bildschirm und den Gegner zu achten als auf die Leiste mit den Hotkeys. Meist existiert auch eine Kollisionsabfrage.

TERA BAM

Das Action-Kampfsystem kennt für gewöhnlich ebenfalls eine ideale Rotation der Fähigkeiten. In der Praxis ist der Übergang zwischen den Kampfsystemen also fließend. Das Action-Kampfsystem ist weniger eine Revolution der klassischen Design-Methode, sondern mehr eine konsequente Weiterentwicklung, eine Evolution. Allerdings bedeutet dies nicht zwangsweise, dass diese Variante besser ist. Das ist immer noch Geschmackssache und sollte von jedem selbst ausprobiert werden.

Bekannte Spiele, die auf ein Action-Kampfsystem setzen sind TERA, The Elder Scrolls Online, WildStar und Guild Wars 2.

Die Suche nach dem für dich passenden MMO

Darüber hinaus sollte einem klar sein, dass es immer auch darauf ankommt, welchen Weg der Entwickler mit seinem Werk verfolgt. Vielleicht schaust du einfach mal bei der “MMO Suche” vorbei und klickst dich durch die Spiele, um die Unterschiede zwischen den Online Rollenspielen zu erkennen. So bekommst du nach einiger Zeit ein Gefühl dafür, was womöglich auch dir mehr liegt.

Rollenspiel in einem MMORPG – Die Charaktererstellung

Das Spiel wurde bereits ausgewählt, in welchem du dich im Rollenspiel versuchen möchtest, doch dir fehlt der Zugang oder du hast Angst bei deinen ersten Gehversuchen, einen schlechten Eindruck zu hinterlassen? Damit schaffen wir jetzt Abhilfe! Thematisch wird es sich heute um die Erstellung deines ersten, rollenspieltauglichen Charakters drehen, doch schon vorweg sagen wir: Diese Tipps sind keine in Stein gemeißelten Regeln, werden dir aber den Einstieg massiv erleichtern.

Die Charakterstellung ist das Fundament deiner Rollenspielerfahrung, hier entscheidet sich bereits vieles für die Zukunft, deswegen sollte man sehr sorgfältig vorgehen, um sich nicht schon am Start selber Steine in den Weg zu legen. Die Erstellung ist nicht zwingend zeitintensiv, aber ein paar Notizen sollte man sich machen und im Kern muss man fünf Fragen beantworten können, damit der Charakter sich in das Spielgeschehen stürzen kann.

Aber gehen wir im Detail auf die einzelnen Punkte ein:

1. Was hat mein Charakter bisher erlebt? (Familie, Freunde, Hintergrund)

Für die Beantwortung dieser Frage ist es unerlässlich, sich bereits ein wenig mit der Hintergrundgeschichte der Spielwelt auszukennen. Meistens lassen sich diese Informationen kostenlos aus dem Internet beziehen, ansonsten fragt man in Foren nach Details, die man für wichtig erachtet – oder man fragt diesen einen “Lore-Nerd”, den wir alle in unserer Freundesliste haben. Auf keinen Fall sollte man eigene Wissenslücken durch Vermutungen füllen, das führt im Regelfall zu Komplikationen.

Ein Beispiel gefällig? Man könnte in WoW auf den Gedanken kommen, eine Draenei zu spielen, die bei den Menschen aufgewachsen ist. Erfahrene Spieler werden weinend die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen, denn das Volk der Draenei hat erst seit wenigen Jahren Kontakt zu den Menschen.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Geschichte: Bleibe bodenständig! Nichts ist langweiliger, als eine Hintergrundgeschichte, die erklärt, warum dein Charakter ein absoluter Superheld ist. Es mag stimmen, dass du in einer Raidinstanz schon 19 Drachen und 254 Untote besiegt hast – das hat aber im Rollenspiel nichts zu suchen.

Die Rolle eines einfachen Bäckers, eines eher tollpatschigen Söldners oder eines einfachen Bauernjungen hat viel mehr Potenzial und sie verschreckt andere Spieler nicht. Niemand ist im echten Leben perfekt und niemand sollte es im Rollenspiel sein, denn das macht nur eines: einsam.

Handel in Dragon's Prophet

Doch auch das andere Extrem ist unglaublich langweilig: Neulinge tendieren oft dazu eine Hintergrundgeschichte auszuarbeiten, die vor Dramatik nur so trieft. Der Vater des Charakters wurde von deinem persönlichen Erzfeind ermordet, die Mutter starb bei der Geburt und jetzt musste sich das gebrochene, hilflose und gutgläubige Mädchen durch die Straßen der Städte betteln, wo sie immer wieder auf böse Männer und deren Versprechungen reingefallen ist.

Es ist sehr verlockend in einer Fantasiewelt etwas ganz Besonderes spielen zu wollen, doch auf die Idee sind leider auch schon Tausende vor dir gekommen und haben die Rollenspielserver geflutet. Es ist langweilig und sorgt nur für Frustration bei euren Mitspielern.

Besonders einfach fällt der geschichtliche Einstieg aber, wenn du ihn zusammen mit einem Freund ausarbeitest. Eure beiden Charaktere könnten Brüder oder gute Freunde sein – arbeitet ein paar gemeinsame Erinnerungen aus, die eure Charaktere verbinden und schon kann es losgehen.

2. Wo liegen die Stärken meines Charakters? (Fähigkeiten, “Soft Skills”)

Wie schon zuvor erwähnt, ist es ungeheuer eintönig, wenn euer Charakter in allem was er anstellt, der Beste ist. Niemand kann der legendäre Drachentöter, der weltgrößte Schmied, der erfolgreichste Frauenheld, der eleganteste Zeichner und standhaftester Kampftrinker gleichzeitig sein. Wähle am besten ein bis zwei Dinge, die dein Charakter wirklich gut kann, das muss nicht einmal etwas Weltbewegendes sein. Kleine Dinge wie “Er kann gut mit Kindern umgehen” oder “Sie bleibt immer ruhig, auch im hitzigsten Streit” machen einen Charakter um ein Vielfaches interessanter als “Er ist unbesiegbar und tötet jeden Feind in zwei Sekunden”.

Bei der Auswahl der Stärken solltest du dein Augenmerk aber auch auf ein weiteres Detail richten: Wähle nur Stärken, die du als Spieler auch selber darstellen kannst! Es ist einfach nicht sehr überzeugend, wenn dein Charakter ein “sehr guter Schmied” ist, du als Spieler aber keine Ahnung hast, was z. B. eine Esse ist. Das macht deinen Charakter unglaubwürdig und führt für dich zu frustrierenden Momenten. Die goldene Regel, die sich aus dem LARP hier übertragen lässt, ist: Spiele nur, was du auch darstellen kannst.

3. Wo liegen die Schwächen meines Charakters? (Schlechte Angewohnheiten, Defizite)

Genau so wichtig wie die Stärken, sind auch die Schwächen deines Avatars. Im Grunde gelten hier die gleichen Regeln wie bei den Stärken: Wähle ein paar Dinge, die dein Charakter einfach nicht gut kann. Das muss nichts Handwerkliches sein, auch soziale Nachteile sind denkbar. Um wieder ein paar Beispiele zu nennen: Ein stattlicher Schmied, der Angst vor Hunden jeder Größe hat, oder aber eine Spicehändlerin, die nicht anders kann als gut aussehenden Twi’lek-Männern immer einen viel zu hohen Rabatt zu gewähren.

Vielleicht eine adelige Dame, die aber einen ungeheuer schlechten Modegeschmack hat? Alles ist denkbar und jede Stärke kann gespiegelt eine Schwäche ergeben – die Palette ist nahezu grenzenlos. Hinzu kommt, dass dein Charakter seine eigene Schwäche vielleicht noch gar nicht kennt, weil sie sich bisher in keiner Situation gezeigt hat – möglicherweise zeigt sie sich erst im Laufe des RPs.

4. Was für Ziele hat mein Charakter? (Vor allem langfristig)

Dieser Punkt ist besonders wichtig, um deinen eigenen Spielspaß zu gewährleisten. Hierfür ist es nicht notwendig, einen ganzen Aufsatz zu verfassen, was dein Charakter erreichen möchte oder wie er es erlangen will – ein einzelnes Stichwort kann vollkommen genügen. Zu diesem Zweck unterscheiden wir Ziele in langfristig und kurzfristig. Das langfristige Ziel ist das Wichtigste, denn es hilft vor allem dir als Spieler, in schwierigen Situationen den “roten Faden” deiner eigenen Geschichte wieder aufzunehmen und bietet dir eine Entscheidungshilfe.

Natürlich muss dein Charakter nicht nonstop dieses Ziel verfolgen, es ist aber ungemein wichtig für seine Lebensplanung. Und ein großer Vorteil: Ziele müssen nicht realistisch sein. Dein Schmiedelehrling kann ruhig das Ziel haben, irgendwann die Rüstung des Königs schmieden zu dürfen oder der beste Schmied der Welt zu werden – auch wenn du als Spieler weißt, dass er das niemals erreichen kann. Auch ein eher grober Begriff wie ein “freies Leben” wäre ein legitimes Ziel, welches ein Charakter anstreben kann.

Kurzfristige Ziele sind, wie der Name vermuten lässt, eher spontaner Natur. Meistens ergeben sie sich einfach aus dem Rollenspiel und benötigen kaum eine weitere Erklärung. Für die Stadtwache außer Dienst könnte es ein Ziel sein, die süße Kellnerin da vorne noch ein wenig anzugraben und vielleicht ihren Wohnort herauszufinden, wohingegen die Kellnerin versuchen könnte, einfach so viel Trinkgeld wie möglich aus diesem offensichtlichen Lüstling herauszupressen.

Zuletzt sei gesagt, dass Ziele sich ändern können, sie sind nicht fest oder unersetzlich. Das Rollenspiel selbst formt deinen Charakter immer weiter, und auch wenn dein Söldner immer von einem freien, ungebundenem Leben träumte, kann es ja sein, dass nach einigen Wochen diese eine hübsche Magierin ihm den Kopf so verdreht hat, dass er vielleicht lieber heiraten und sesshaft werden will.

5. Wie sieht mein Charakter aus? (Muskulös, schmächtig, vernarbt)

Guild Wars 2 Charaktererstellung

Für das Aussehen deines Charakter müssen alle vorherigen Punkte in Betracht gezogen und miteinander verwoben werden. Wenn dein Charakter ein Schmied ist, dann ist es nur logisch, wenn er einen muskulösen Körperbau hat; ebenso wie der Magierlehrling eher schmächtig ist, da er eventuell nie schwerer als seine Schulbücher heben musste.

Achte darauf, dass deine Hintergrundgeschichte, die Stärken, die Schwächen und (nicht immer) auch die Ziele das Aussehen deines Charakters widerspiegeln. Das Aussehen ist das erste, was andere Spieler von deinem Avatar zu sehen bekommen – es sollte grob reflektieren, was ihn ausmacht. Niemand wird es dir abnehmen, wenn du eine kampferprobte Söldnerin darstellen willst, sie aber eine so makellose und narbenfreie Haut hat, sodass man meinen könnte, ihre einzige Anstrengung wäre es bisher gewesen, jeden Abend in Milch zu baden.

Viele Spiele machen es uns Rollenspielern dort relativ schwierig, da die Möglichkeiten der Charaktergestaltung begrenzt sind. Oft hat man pro Rasse und Geschlecht genau ein Körpermodell, wer also eine etwas dickliche Elfe oder eine groß gewachsene Menschenfrau darstellen will, der hat erst mal ein Problem. Du solltest dich von einer geringen Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten aber nicht abschrecken lassen oder dein Charakterkonzept verwerfen – das Aussehen muss nicht zu hundert Prozent deckungsgleich mit dem tatsächlichen Aussehen sein – Kleinigkeiten wie Über/Untergewicht oder Narben kann man auch ohne Probleme im Rollenspiel selbst erwähnen.

Natürlich gibt es vorteilhafterweise auch Online Rollenspiele, wie etwa Aion oder Guild Wars 2 (Bild oben), die mit einer recht umfangreichen Charaktererstellung daherkommen und dir ein breites Spektrum an Möglichkeiten bieten.

Abschluss

Wenn du diese fünf Fragen ausreichend beantworten kannst, dann solltest du dein Konzept mit einer anderen Person besprechen – am besten mit einem Rollenspieler, der das jeweilige Setting gut kennt. Wenn du niemanden in deinem Freundeskreis hast, auf den das zutrifft, dann kannst du auch einfach in den entsprechenden Foren nach Meinungen und Hilfen fragen – als Neuling hast du nichts zu verlieren und die Leute werden dir zumeist gute Ratschläge geben, was du ändern oder noch einmal überdenken solltest.

Denke einfach daran: Du wirst bald mit diesen Leuten spielen, von daher ist es auch ihnen ein wichtiges Anliegen, dass du gut vorbereitet bist und keine Last, sondern eine Bereicherung für die Spielwelt darstellst.

Existenzielles Element: die MMO-Gruppe

Eines der elementaren Bestandteile von nahezu allen MMOs sind Gilden, Teams oder andere Gruppierungsmöglichkeiten. Man schließt sich zusammen mit Freunden und Gleichgesinnten – es geht um den gemeinsamen Spaß, um gemeinsame Erfolge, um den Ruhm und die Ehre, es geht um Items und Beute, es geht darum virtuelle und reale Gegner zu besiegen, die alleine nicht bezwingbar wären, und, und, und – mit anderen Worten: Es geht um eine ganze Menge! Es geht um das MMOG selbst!

Fakt ist: Wenn auch nicht für jeden Spieler zwingend notwendig, so sind MMO-Gruppen dennoch eine der Grundsäulen des Multi-Massive-Online-Games!

Ob freiwillig oder durch die Architektur vieler MMOs gezwungen, selbst ausgewiesene Solospieler kommen in den meisten Onlinespielen nicht gänzlich ohne andere Spieler oder Gruppen aus. Zumindest dann nicht, wenn Sie alle Spielinhalte mitnehmen wollen, für die Sie in der Regel ja auch auf die eine oder andere Weise bezahlt haben.

Und die MMO-Macher selber? Ja, auch die wollen, dass Ihr zusammen spielt! Nimmt man sich hier der Einfachheit halber mal den Oldtimer World of Warcraft als Beispiel, dann fallen einige fast schon zwanghafte Maßnahmen auf, die die Spieler von den Vorzügen des gemeinsamen Spielens ”begeistern“ sollen: Gildenboni, Gruppenerfolge und massenweise Instanzen, die alleine kaum bis gar nicht zu schaffen sind, um nur einige Beispiele zu nennen. Die eigentliche Hintergrundgeschichte von WoW lässt sich ingame als Solospieler im Grunde nicht verfolgen, wenn nicht in irgendeiner Form am Gruppenspiel teilgenommen wird.

Und jetzt mal ehrlich, warum denn auch eigentlich nicht? Früher hieß es, diese freakigen Gamer werden eines Tages vereinsamt mit quadratischen Augen vor ihren Maschinen sitzen und weinen, weil sie keine realen Freunde mehr haben (oder auch nie hatten?). Tja, denkste, heute ist die halbe Welt ”on the line“ und kaum ein Smartphone-Besitzer kann sich ein Leben ohne Facebook, Twitter und weiß der Teufel, was für Apps vorstellen. Also, raus mit euch und Gruppen gebildet!

Der Erfolg hängt allerdings an vielen Faktoren

OK, zugegeben, schlechte Erfahrungen mit miesen Gruppen können einem den Spielspaß ordentlich vergraulen. Übel gelaunte Raid-Leiter, die Diktator im Teamspeak spielen, besserwisserische ProGamer, die jeden Newbie foppen müssen und stinkende Ninjafarmer, die einem die Beute vor der Nase wegschnappen, können einem echt auf den S… , ähm, auf die Nerven fallen. 😉

ABER, nichtsdestotrotz – eine richtig geile Gruppe kann den Spaß am Spiel auch monatelang vermehren und für unvergessliche Momente sorgen. Und wenn es mit der ”fremden“ Gruppierung nix wird, na dann bildet halt Eure eigene und macht‘s besser! Schnappt Euch Eure Freunde, haltet Ausschau nach anderen Spielern, mit denen das Zusammenspiel gut funzt, seid wählerisch, gebt anderen aber auch eine Chance Teil eurer Gemeinschaft zu werden.

Diejenigen unter euch, die bereits Leiter oder mindestens Offizier in administrativer Funktion waren, werden nun eventuell laut aufstöhnen und sagen: „Ohh, maaaan, wenn das mal so leicht wäre!“ Und alles, was wir dazu sagen können ist: „Recht habt ihr!“ – der Erfolg einer gut funktionierenden Gruppe, einer Gilde oder eines Teams hängt an vielen Faktoren und stellt sich nicht (zwangsläufig) über Nacht ein. Und genau deswegen, weil wir MMOs lieben und wissen, dass die Gruppe ein elementarer Bestandteil dessen ist, was wir lieben, machen wir das ja auch hier zum großen Thema. 😀

In diesem Bereich soll es darum gehen, wie Ihr Eure Gruppen erfolgreich gestaltet, welche Tools, Add-ons oder andere Hilfsmittel Euch dabei helfen können, was ihr machen könnt, um die Jungs und (nicht zu vergessen!) die Mädels bei der Stange zu halten und was Eure Member verdammt noch mal dazu bringt, auf die vermaledeite Fanpage zu gehen SOWIE dort sogar aktiv zu sein. 😉

In diesem Sinne,………..möge die Gruppenmacht mit Euch sein!

DC Universe Online: Die Helden schlagen zurück?

Anlässlich der im November erscheinenden Spielaktualisierung meldete sich Executive Producer Larry Liberty zu Wort. Es ist “zweifelsohne das umfangreichste technische Update, das wir je durchgeführt haben.” – wenn man seiner Äußerung Glauben schenken darf, erwartet Fans des Superhelden MMOs DC Universe Online eine recht imposante Erweiterung.

Die Spielaktualisierung 31 soll den Weg für eine lange Zukunft ebnen, denn in fundamentalen Bereichen des Spieles sind Neuerungen zu erwarten, was durchaus als Fingerzeig anzusehen ist. Beudeutend sind hierbei die zahlreichen grafischen Verbesserungen sowie Überarbeitungen im Game Design, die zwar nicht nur, aber vor allem die Levelphase betreffen.

Das DC Universum wächst und gedeiht. Es scheint, dass es noch eine Weile dauern wird, bis ein grauenvoller Bösewicht diese Welt zerstört und die Server abschaltet. Die Entwickler-Helden geben sich in jedem Fall viel Mühe, dies zu verhindern.

Den Brief vom DCUO Produzenten könnt ihr hier nachlesen.

Zum PS4 Launch DC Universe Online kostenlos spielen

Große Hoffnungen setzt man zudem in die Playstation 4 Version, die wahrscheinlich auch einen Teil zur Runderneuerung beigetragen hat; schließlich kann das einen zweiten Frühling bescheren und für viele neue Spieler sorgen. Folglich ist es ein recht guter Zeitpunkt, das Gesamtpaket vom Free to Play MMO grundlegend zu verbessern. Bei der Next-Gen-Konsolen-Version setzt man übrigens gleichermaßen auf ein kostenloses Spielmodell. Zeitgleich mit dem Verkaufsstart der Kult Konsole von Sony, erscheint auch DC Universe Online als sogenannter Launchtitel.

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Was MMO bedeutet (Massive Multiplayer Online Game)

Für Neueinsteiger ist das Netz und seine Vielfalt an Begriffen kein leichtes Pflaster. So viele Worte wollen gelernt werden, um überhaupt nur den Hauch einer Ahnung zu haben, wovon die anderen Leute gerade sprechen. MMOG, MMORPG, MMOFPS – Hilfe, was bedeutet das?!

Viele Online-Spiele sind sogenannte MMOs und die klare Einordnung in diese Sparte ist nicht immer direkt möglich, aber es gibt vier Faktoren, die klare Kennzeichen für ein solches Spiel sind:

1. Das Wort “Massive” im Namen – dies beinhaltet, dass viele Menschen gleichzeitig in einem Spiel unterwegs sein können, innerhalb einer Spielwelt oder eines Servers. Sie müssen darüber hinaus in der Lage sein, miteinander zu interagieren, in mehreren Bereichen des Spiels – ob nun in einer Stadt, über die Gruppensuche oder in der offenen Welt. Es gibt keine festgelegte Definition, ab wann das MMO eine theoretische “massive” Spieleranzahl erreicht.

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2. MMOGs verfügen in der Regel über eine persistente Spielwelt. Dies bedeutet, dass die virtuelle Welt auch dann fortbesteht, wenn der einzelne Spieler seinen PC ausschaltet. Darüber hinaus verändert sich die Umgebung aber auch dann, wenn der Spieler gerade nicht im Spiel eingeloggt ist, sei es das automatische Sammeln von Ressourcen oder das Ablaufen einer ganzen Hintergrundgeschichte, die ohne das Zutun des Spielers stattfindet.

3. Es muss irgendeine Art der Kommunikation zwischen den menschlichen Spielern möglich sein, mit der Option, wechselseitig einen Einfluss auf das Spielgeschehen auszuüben. Dies ist zum Beispiel dann gegeben, sobald man sich gemeinsam einem großen Feind stellen will – oder wenn man einem Mitspieler Geschenke macht, die ihn bei seinem Abenteuer voranbringen oder einfach nur erfreuen. Im Gegensatz zu Spielen, bei denen der Online-Modus nur ein eine Art Anhängsel ist, sind MMOs auf das Online-Gaming und der Möglichkeit, mit anderen zusammenzuspielen, ausgelegt. Das Gruppenspiel (Multiplayer) sollte einen zentralen Bestandteil einnehmen, sei es durch Raids, Dungeons oder PvP und komplettiert werden durch eine Reihe an sozialen Features (Gilden, Chats etc.).

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4. “Games as a service” – Charakteristisch für MMOs ist, dass sie über einen längeren Zeitraum von den Betreibern weiterentwickelt , regelmäßig mit Erweiterungen, Patches und anderen zusätzlichen Inhalten gepflegt werden.

Allgemein bauen immer mehr Spiele auf “MMO-Elemente” und übernehmen die Design-Ideen und sozialen Features eines MMOs. Das ist ein Grund, weshalb herkömmliche Multiplayer-Online-Spiele heutzutage verstärkt auch MMOs genannt werden, obwohl die Anzahl der möglichen Spieler in einer Zone sehr gering ausfällt. Die unterschiedlichen Online-Genre weisen zusehends fließende Übergänge auf, wodurch der MMO-Begriff verwässert.

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MMO Definition heute

Aufgrund von einigen Veränderungen, den dieser Begriff durchlebt, haben wir uns kürzlich wieder mit der Definition befasst und eine eigene erstellt: Was heißt MMO heutzutage, in 2019?

Auf Mein-MMO.de behandeln wir insbesondere die Unterformen MMORPG, MOBA und MMO-Shooter. Eine MMO-Datenbank findet ihr in unserer MMO-Liste vor, sortiert nach den jeweiligen Genre. Dort findet ihr gute Beispiele, welche Spiele zum MMO Genre gehören.

Eine Besonderheit sind auch die unterschiedlichen Geschäftsmodelle bei den MMOs. Hier erfahrt ihr was free-to-play, buy-to-play und pay-to-play bedeutet.

P.S. Wieso liest man nur noch “MMO” anstatt “MMOG”? Eine allumfassende und eindeutige Erklärung, die diesen Wandel aufdeckt, existiert wohl nicht. Am besten lässt sich diese Veränderung vermutlich damit begründen, dass MMOG zum einen länger daherkommt als sein “Ebenbild” und zum anderen nicht ganz so gut klingt.

The Secret World: Ausblick Ausgabe #8

Mit Ausgabe #8, der Venedig Agenda, erhalten in absehbarer Zeit zwei wichtige Neuerungen den Einzug in The Secret World: Die Szenarien und das Augmentierungssystem. Auf der offiziellen Seite äußerte sich der Entwickler Funcom euphorisch zum Stand des Updates.

Die Individualisierungsmöglichkeiten bei The Secret World sind jetzt schon sehr sehr vielseitig; diese werden mit dem Augmentierungssystem sogar noch weiter intensiviert und laut Funcom ist die Entwicklung dessen auch schon sehr fortgeschritten. Spieler werden damit in der Lage sein, mit ihren Kräften den nächsten Schritt in Richtung Einzigartigkeit zu gehen.

Mit dem neuen System erhalten Spieler im Interface bald vier bisher nicht da gewesene Fähigkeitenreihen, die jeweils für eine der folgenden Hauptgruppen stehen: Schaden, Unterstützung, Heilung und Überlebenschance. Jede von ihnen besteht aus zehn Augmentierungen, die wiederum in 5 verschiedene Qualitäts- bzw. Seltenheitsstufen unterteilt sind.

Augementierungssystem in TSW
Beispiel Augmentierungssystem in The Secret World

Um die Augmentierungen zu aktivieren, müssen sie den aktiven Kräften auf Eurer Leiste hinzugefügt werden – jede Kraft zeigt hierbei die Farbe und somit die Gruppe an, die die jeweilige Kraft zu ergänzen imstande ist. Ein Beispiel: Die Kraft “Sperrfeuer” des Sturmgewehres ist eine reine Schadenskraft, kann daher nur die Schadensgruppe ausrüsten.

Wie erhalte ich diese Gegenstände eigentlich?

Ganz neue taktische Möglichkeiten sollen sich in mehreren Bereichen des Spieles ergeben, sowohl im PvP als auch PvE – mit dem netten Nebeneffekt, dass Ihr Eurem Charakter abermals einen Stempel aufdrücken könnt. Doch eins nach dem anderen.
Wo finde ich eigentlich die sogenannten Augmentierungen? Diese erhaltet Ihr als Beute im Laufe des Spiels und zwar in den Szenarien, die wie oben erwähnt, ebenfalls ein zentrales Feature in Ausgabe #8 darstellen. In den Szenarien, die in verschiedenen Schwierigskeitsgraden zur Auswahl stehen, müsst Ihr gegen gefährliche Monster antreten.

In jedem Fall werdet Ihr für das erfolgreiche Besiegen eines Bosses mit Augmentierungen belohnt. Die sind im rohen Zustand, abgesehen von Ausnahmen, aber noch nicht einsatzbereit. Um den Nutzen derer zu gewinnen, müssen zuerst bestimmte Runen und Ressourcen in die Verarbeitung herangezogen werden.

Verbesserte Kräfte eröffnen neue Möglichkeiten

Natürlich sind das nicht nur Spielereien, denn im Umkehrschluß bringt Euch dieser Aufwand Boni für Eure Kräfte. So könnt Ihr etwa Euren Schaden erhöhen, verbesserte Blockwerte erzielen oder die Teamheilung stärken. Der Entwickler ließ auch schon durchblicken, dass einige der Szenarien es in sich haben werden und somit wohl diese Stärkungen fast schon voraussetzen. Interessant wird auch sein, was für eine Dynamik sich dadurch in den PvP Kämpfen entwickelt.

Ich finde es ja in Rollenspielen immer recht spannend, seinen Charakter zu einem hohen Grad individualisieren zu können. Klar, anfangs ist man überfordert, jedoch ist es meiner Meinung im Nachhinein fast immer ein Gewinn.

Mehr Informationen sind natürlich der Quelle zu entnehmen, bei der zum Beispiel auch weitere Voraussetzungen für das Benutzen von Augmentierungen genannt werden.
Quelle: Newsbeitrag auf der Seite von The Secret World

WoW: Alle Addons bis Cataclysm ab sofort im Grundspiel enthalten

Mit dem Slogan “Eine neue Ära hat begonnen” wirbt Blizzard seit gestern damit, dass für günstige 14,99€ alle Erweiterungen bis einschließlich Cataclysm nun kostenlos im Grundspiel von World of Warcraft enthalten sind. Mit der Version ist es möglich, sich bis Level 85 in Azeroth auszutoben.

Das ist natürlich für jene äußerst reizvoll, die jetzt anfangen möchten bzw. schon länger mit dem Gedanken spielen, ein Abenteuer in World of Warcraft zu beginnen. Ein guter Schritt, da ich mir durchaus vorstellen kann, dass mehrere kaufbare Erweiterungen verwirren und eventuell eine Einstiegshürde darstellen – insbesondere für neue Spieler. Nach dem Motto: “Was brauche ich jetzt genau und auf was muss ich womöglich verzichten, wenn ich zwei Erweiterungen auslasse?”.

Aber auch Spieler, die bereits die Grundversion besitzen, kommen in den Genuss dieser Änderung. Für ehemalige Spieler zum Beispiel, kann so ein Geschenk natürlich auch dazu verleiten, wieder in die Welt von Azeroth einzusteigen.

Lediglich Mists of Pandaria, also der Levelbereich von 86 bis 90 und die mit dem Addon verbunden Inhalte, gehören nicht zu diesem Paket. Die Pandaren Erweiterung muss demnach nachwievor zusätzlich erworben werden.

Quelle: Blogbeitrag auf der offziellen World of Warcraft Seite

Dragon’s Prophet: Bald wird es heiß in Auratia!

Der Publisher Infernum hat ein neues Update angekündigt, das auf den Namen “Blut und Feuer” hört und den Spielern von Dragon’s Prophet unter anderem eine neue Region beschert.

Das Gebiet heißt Aluntia und liegt inmitten von gefährlichen Vulkanen, tiefliegenden Seen und unerforschten Höhlen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Im Herzen von Aluntia befindet sich der geheinmisvolle Drachenherztempel, der bisher nur von wenigen waghalsigen Abenteuern betreten wurde – aus Angst davor, den Legendären Drachen gegenübertreten zu müssen.

Erkämpfe Dir den Weg bis ins Drachenherz

Dragon's Prophet: Blut und Feuer

Die Gedenkstätte war eine lange Zeit von äußeren Einflüssen verschont geblieben, denn umliegendes Lava verhinderte den Eingang in den mystischen Tempel. Doch nun wurde ein Weg hinein gefunden. Wirst du diesem Pfad folgen? Zögere nicht zu lange, da Gerüchten zufolge eine Wiederbelebung des mächtigen Bösewichts Kronos bevor steht.

Weitere Informationen zum Inhaltsupdate von Dragon’s Prophet kannst du der Originalmeldung zu Blut und Feuer entnehmen.

Heute ist übrigens auch die Aktion “Ruf zu den Waffen” gestartet, bei der Du für das Einladen von Freunden belohnt wirst – je mehr es werden, desto besser fällt auch die Prämie aus. Nur noch wenige Stunden ist es zudem möglich, einen Gutschein einzulösen, der Deinen Rucksack mit insgesamt 3 Drachenzähmerpeitschen füllt. Es ist wirklich nett, dass der Publisher seine Spieler regelmäßig beschenkt. Hoffen wir, dass die Spieler es honorieren.

SW:TOR – Geheimnis um Raumschiff-Addon gelüftet

Erst vor wenigen Tagen ist der neue Planet “Oricon” zugänglich gemacht worden und schon jetzt erwartet uns eine neue Ankündigung für das Free-to-Play-MMO “Star Wars: The Old Republic“: Eine neue digitale Erweiterung ist im Anmarsch und erscheint am 3. Dezember – zumindest für Abonnenten.

Das neue Addon hört auf den Namen “Galactic Starfighter” (“Galaktischer Raumjäger”) und bringt neue Inhalte, vor allem für Raumschiffskämpfer. Lange Zeit wurde über das “SSP” (Secret Space Project) spekuliert – dann gab es den geheimnisvollen Teaser vor einigen Wochen – und nun endlich die lang erhoffte Klarheit.

Raumschlachten für bis zu 24 Spieler

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Kämpfe nur ein simples Minispiel für Einzelspieler waren, von nun an kann man Schlachten mit bis zu 24 Spielern austragen. Mit den alten Raumkämpfen hat das kaum noch etwas gemein; jeder Spieler kann verschiedene Rollen mit seinem Schiff einnehmen (z. B. Späher oder Kampfschiff) und eine Vielzahl von Waffen, Upgrades und neuen Fähigkeiten freischalten. Dazu geben die Entwickler von BioWare ein weiteres Versprechen: Regelmäßige Patches sollen den neuen Modus ständig erweitern.

Galactic Starfighter: Das neue Addon für SW:TOR

Zahlende Spieler kommen vorzeitig in den Genuss des Addons

Die zahlende Spielerschaft profitiert wie gewohnt von einer Menge Dreingaben, wie Pilotenanzügen, exklusiven Titeln und Lackierungen, aber noch eine weitere Sache: Der Zugang zu diesen Spielinhalten wird gestaffelt, so können Abonnenten schon am 3. Dezember losfliegen, Spieler mit bevorzugtem Status beginnen ab dem 14. Januar – der Rest darf ab dem 4. Februar an den Schlachten teilnehmen.

Die letzte größere Erweiterung (“Aufstieg des Huttenkartells”) erschien im April diesen Jahres, kurz nach der Umstellung auf das Free-to-Play-Modell. Die Weiterentwicklung von Spielinhalten ist ein sicheres Indiz dafür, dass das Spiel noch eine Weile bestehen wird – zu wünschen wäre es.

Mehr Informationen findest du auf der offiziellen Seite zur Erweiterung:

http://www.swtor.com/de/galactic-starfighter

Rollenspiel trifft auf MMO

Inzwischen gibt es eine schier endlose Auswahl an fantastischen Welten, in die wir Tag für Tag eintauchen. Dort bestreiten wir unsere Raids, farmen unser Buffood und craften uns die beste Ausrüstung. Da macht es auch kaum einen Unterschied, ob wir in WoW durch Azeroth streifen oder in der weiten der Galaxie von Star Wars umherfliegen, die Grundprinzipien unterscheiden sich nur geringfügig.

World of Warcraft

Aber wäre es nicht toll, eine wirkliche Rolle innerhalb dieser Spielwelt einzunehmen? Mehr zu sein, als nur ein kontrollierter Avatar, der seine “Skills spammt” und “Epix lootet”? Wie wäre es, wenn ich jetzt nicht nur den Magier spiele – sondern der Magier bin?

Was zuerst absurd klingt, ist für viele Menschen schon Alltag geworden, wenngleich ein wenig abgemilderter als anfangs beschrieben. Die Rede ist von sogenanntem Rollenspiel (RP). Im Grunde steckt dieses Wort auch bereits in “MMORPG”, doch nur die Wenigsten sehen dahinter mehr, als das Verteilen von Fertigkeitspunkten oder das Füllen eines Erfahrungsbalkens. Dabei bietet Rollenspiel die perfekte Möglichkeit, einfach mal die “schnuckelige Nachtelfe” von nebenan näher kennenzulernen, oder einer zünftigen Cantina-Schlägerei hautnah beizuwohnen.

Die Geschichte hinter einem Charakter

Hauptziel im Rollenspiel ist natürlich der Spaß, wie bei fast jeder Freizeitaktivität, aber dennoch gibt es einige Dinge, die man beachten muss, wenn man nicht überall anecken will. Es wird versucht einen Charakter in der Welt darzustellen, dies gelingt am besten, wenn man schon ein wenig mit der Hintergrundgeschichte vertraut ist und weiß, was in dieser Welt alles vorkommt: Einen Vampir wird in WoW niemand abnehmen und auch ein Arkanmagier würde in SW:TOR wohl eher belächelt als begrüßt.

SWTOR Gefährten

Kennt man die Hintergrundgeschichte jedoch ausreichend, dann fällt es leicht einen stimmigen Charakter zu erschaffen – wobei man beachten solle: Weniger ist oft mehr. Ein armer Handwerker ist für andere Spieler viel interessanter als der überböse Lord der Sith mit unglaublichen Kräften. In manchen Spielen, wie zum Beispiel Neverwinter, ist es sogar möglich, eine passende Biographie zu verfassen – diese ist dann auch für andere Abenteurer im Charaktermenü einsehbar.

Fast jedes aktuelle MMO hat einen oder mehrere Rollenspielserver, manchmal sind sie von den Entwicklern extra so gekennzeichnet und es herrschen gesonderte Regeln dort, wie etwa erweiterte Namensrichtlinien. Wenn es keinen solchen Server gibt, dann erwählt die Community sich selber einen, der diesem Hobby fortan dient.

Drei Gründe für das Rollenspiel in einem MMORPG

Doch was genau sorgt in einem Onlinespiel überhaupt dafür, dass Rollenspieler angezogen werden und sich in der Spielwelt einnisten? Hier die wichtigsten Gründe, die RPler dazu bringen, einen Großteil ihrer Freizeit in einem MMORPG zu verbringen.

  • Die virtuelle Welt selbst

Das mag banal klingen, doch die Welt mit ihrer Hintergrundgeschichte ist der wichtigste Motivationsfaktor. Warum sieht der Kontinent so aus, wie er aussieht? Welche Rassen gibt es und warum? Wie lange ist der letzte große Krieg her und was hat ihn ausgelöst? Diese und viele weitere Fragen wollen beantwortet werden, denn genau wie bei einem guten Buch brauchen Rollenspieler Randinformationen, um einen Charakter entwickeln zu können, der in die Welt passt und auf die vielen kleinen Details abgestimmt ist.

  • Anpassungsmöglichkeiten

Charaktere in Guild Wars 2

Jeder Rollenspieler liebt seinen Charakter und möchte, dass er etwas ganz besonderes ist – das heißt nicht zwangsläufig, dass er irgendwelche außergewöhnlichen Fähigkeiten hat, sondern nur, dass sein Aussehen einzigartig ist. Je mehr Knöpfe und Regler man bei der Charaktererstellung hat, desto besser. Aber damit endet es noch nicht: Einem Rollenspieler ist es egal, ob auf der Hose seines Charakters “+17 Beweglichkeit” verzaubert ist, solange die Hose blau ist und zu seinem Hemd passt. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Kleidungsstücken genügen schon, um das Herz des RPlers höher schlagen zu lassen.

  • Die Community

Rollenspiel ist etwas unglaublich Soziales. Anders als bei “Looking for Raid”-Gruppen oder PvP-Schlachtfeldern, in denen jeder das tut, was er für richtig hält, ist der RPler auf andere angewiesen. Seine Darstellung ist nichts wert, wenn er kein Publikum hat und niemanden, mit dem er interagieren kann.

Twilek in Star Wars:The Old Republic

Erst die Erlebnisse mit Anderen machen diese Erfahrungen so wertvoll und spaßig. Immer wieder ist es reizvoll, neue Charaktere kennenzulernen und zu schauen, wie sie mit dem eigenen Avatar auskommen, doch dabei ist stets zu bedenken: Ein Charakter kann die Twi’lek-Tänzerin vor sich ruhig “Billiges Stück” schimpfen, solange man nicht vergisst: Hinter den anderen stecken auch Menschen und zu denen kann und sollte man freundlich sein – egal, wie sehr sich Charaktere auch hassen mögen.

Fazit

Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren, die ein MMORPG zu einem guten Sammelplatz für Rollenspieler machen, denn auch die farmen gerne mal ein bisschen oder schauen sich die neuste Raidinstanz an – nur eben nicht so intensiv. Wer Lust hat, sich selbst einmal am RP zu versuchen, der sollte auf den entsprechenden Servern einfach freundlich um Hilfe fragen, Neulinge werden gerne in die Materie eingeführt und angeleitet. Was gibt es also zu verlieren?


Weiterführende Artikel zum Rollenspiel in MMOs:

Planetside 2 – Massenschlachten bald ruckelfrei?

Am 23. Oktober 2013 erscheint das groß angekündigte Performance Update, das die Bildwiederholrate (FPS) beim F2P Shooter-MMO Planetside 2 in einigen Fällen um bis zu 30% verbessern soll.

Creative-Director Matthew Higby von Sony Online Entertainment äußerte sich dazu im Forum und versprach sogar noch weitere Verbesserungen hinsichtlich der Performance. Außerdem betont er, dass generell bei allen getesteten Hardware Konfigurationen ein Leistungsschub zu beobachten war.

Planetside 2

Wenn diese Änderung wirklich so beträchtlich ist, wie sie klingt, dann dürften sich viele Shooter sowie MMO Freunde bald auf größtenteils ruckelfreie Massenschlachten freuen. Zumindest jene, die bis dato so ihre Probleme damit hatten.

Das Free to Play MMOFPS Planetside 2 ist sehr beliebt, nur kommen nicht alle Spieler in den Genuss einer flüssigen Partie – die Hardware Anforderungen bei Planetside 2 sind alles andere als niedrig. Gerade in diesem Genre stören Verzögerungen ungemein, denn es zählt jede Sekunde, ja gar Millisekunde, in der eine Reaktion über Gewinn oder Niederlage entscheidet.

Seit dem 8.10.2013 ist es übrigens möglich, den Patch schon jetzt auf dem Testserver auf Herz und Nieren zu prüfen.

Das F2P MMORPG Allods Online eröffnet Abonnement Server

Allods Online bietet nun als kostenloses Online Rollenspiel einen zusätzlichen Abonnement-Server an. Das klingt anlässlich der Meldungen der letzten Jahre ein wenig paradox, doch ist diese Alternative ein Wunsch vieler Spieler.

Lies weiter “Das F2P MMORPG Allods Online eröffnet Abonnement Server”

Ersteindruck: Die neuen Kriegsgebiet-Arenen in Star Wars: The Old Republic

Wir erinnern uns: Vor 2 Wochen berichtete ich über das Update 2.4 von Star Wars: The Old Republic spielen, wo unter anderem der lang erwartete PvP Inhalt zur Sprache kam. Mittlerweile hat dieses Update die Live Server erreicht und so wollte ich es mir nehmen lassen, die 3 neuen Kriegsgebieten-Arenen unter die Lupe zu nehmen. Mein lieber Padawan!

Erfrischend anders: Arenen im Star Wars MMO

Der erste Eindruck ist recht positiv, denn die Kämpfe laufen nach einem anderen Schema ab und das macht sie wiederum so interessant. Bei den bereits bekannten Kriegsgebieten geht es zwar auch darum, sich gut gegen Spieler von der anderen Seite der Macht zu behaupten, jedoch zählen dort andere Rahmenbedingungen. Ich würde nicht mal sagen, dass die Spieleranzahl diesen Unterschied ausmacht. Bei den Kriegsgebieten treten jeweils 8 Spieler gegeneinander an, bei den Arenen sind es wohlgemerkt 4, die in den Kampf ziehen, damit je nach Perspektive das Imperium oder die Republik die Schlacht für sich entscheidet.

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Natürlich ist das auch ein Faktor, ohne Frage. Es ist bei dieser Anzahl an Spielern nicht mehr so leicht, Fehler eines Einzelnen auszubügeln. Hier muss jeder einen nicht unerheblichen Beitrag leisten, damit nach 2 oder 3 Runden die Lorbeeren geerntet werden können. Worauf ich allerdings hinaus wollte, ist, dass es dieses Mal primär darum geht, am Ende möglichst am Leben zu bleiben. Das sorgt für eine ganz neue Dynamik, die vom Mapdesign auch gekonnt in Szene gesetzt wird.

Bei den 8vs8 Kriegsgebieten war es stets das Ziel, eine Basis einzunehmen oder ein Objekt zum Ziel zu führen, um Punkte zu erlangen.Es ging nicht um Dich, sondern mehr um die Umwelt. Bei den Arenen hingegen musst Du zusehen, Dich nicht überlisten zu lassen. Hier wirst Du nämlich nicht wiederbelebt. Wer raus ist, ist raus. Bei den 8vs8 Versionen war es zum Teil möglich, sich selbst zu opfern oder einfach in den Kampf zu stürzen – selbst nach einem Tod, war noch längst nicht alles verloren. Das ist bei den Arenen in den meisten Fällen anders.

Taktikspielchen in der Arena

Die neue Dynamik erkennst Du insbesondere am Antasten der beiden gegenüberstehenden Gruppen. Es wird erst versucht, sich in der Arena gut in Position zu bringen – ein sinnloser Tod sorgt nicht gerade für Begeisterung bei deinen Mitspielern. Die Mappen erlauben es Dir auch, aus einem Versteck heraus zu agieren oder sich beispielsweise überraschend von einer Brücke auf einen Gegner zu stürzen, aus dem Hinterhalt quasi. Draufgänger habe ich allerdings auch schon erlebt – kann klappen, muss aber nicht. Dass das Teamplay wichtig ist, dürfte klar sein – in der Regel wird eine “Schwachstelle” auserkoren, die es zuerst zu besiegen gilt. Zieht man hier nicht an einem Strang, ist die Niederlage zumeist schon sicher – es sei denn, Du hast Gegner, die genauso agieren, was mitunter recht lustig sein kann. Nur sieht das gegen gute Gruppen dann ganz anders aus.

Hier seht Ihr übrigens, wie die neuen Arenen heißen und welche Orte als Kriegsschauplätze dienen:

Arenen im Star Wars MMO

Ärgelich ist momentan noch ein Bug, der für eine fehlerhafte Gruppenzusammenstellung sorgt. Ich hatte schon so einige Kämpfe, bei denen ich mit lediglich 2 Mitspielern gegen 4 Gegner antreten musste – bestimmt verschuldet das hinterhältige Imperium diesen Umstand, grr! “Wahrlich dunkel das ist, viel Zorn ich sehe”, würde Yoda sagen. Hoffentlich wird dieses Problem bald der Vergangenheit angehören.

Gerade dann merkst Du, wie wichtig es ist, auch als Gruppe zu bestehen. Die 3vs4 Kämpfe endeten alle in vernichtenden Niederlagen. Ob das Balancing der Klassen hier nicht so optimal ist, kann ich noch nicht sagen. Im Forum gab es zwar schon ein paar Auseinandersetzungen, aber das sind lediglich auch subjektive Eindrücke – schließlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle: die Ausrüstung, der Skillbaum, das Zusammenspiel in einer Gruppe sowie die Fähigkeiten des Spielers selber. Nichtsdestotrotz hat zum Beispiel ein Jedi Schatten von Natur aus taktische Vorteile, die er zu seinem Vorteil nutzen kann.

Fazit: Die neuen Arenen in Star Wars: The Old Republic bringen Abwechslung in die weit, weit entfernte Galaxie und wissen durchaus zu überzeugen!

Zwischenfall im Zwielicht – Guild Wars 2 Update

Im Zuge der “lebendigen Welt” von Guild Wars 2 haben die Entwickler dem MMO ein weiteres Update zum 1. Oktober beschert, welches auf den Namen “Zwischenfall im Zwielicht” hört. Der Schauplatz dieses Ereignisses ist der Zwielichtgarten, ein Dungeon innerhalb des Sylvari-Startgebietes Caledon-Wald. Und genau dieser instanzierte Bereich wurde um einen Pfad erweitert, der Euch gleich vor mehrere Aufgaben stellt: Löst Rätsel, versucht die Fallen der Feinde zu umgehen und stellt Euch dem Schrecken, welches am Ende dieser bisher verborgenen Festung lauert.

Die lebendige Geschichte in Guild Wars 2 eröffnet die Jagd nach neuen Belohnungen

Guild Wars 2 MMO

Aber natürlich kommt all das nicht ohne Belohnungen aus: Solltet ihr den neuen Pfad gar im Erkundungsmodus betreten, dann erwarten Euch die verbesserten exotischen Alptraumwaffen, die dazu noch mit einem hübschen blauen Leuchten versehen sind. Ebenso wird eine neue Miniatur für eure Sammlung zu finden sein. Für die regelmäßige Teilnahme am Event könnt ihr darüber hinaus den Flutschsack ergattern, einen neuen Rückengegenstand, ähnlich der Drachenflügel aus den vorherigen Events.

Doch nicht alles kann im Dungeon erledigt werden: Im ganzen Maguma-Wald könnt Ihr Schlüsselteile finden, fünf davon genügen für eine vollständige Variante, diese können wiederum im Zwielichtgarten benutzt werden, um sogenannte Äthertruhen zu öffnen.

Leistungen im Welt-gegen-Welt PvP werden verstärkt honoriert

Schlachterprobte Welt-gegen-Welt-Spieler werden sich über ein neues Feature freuen: Am Ende jedes Matches werden Belohnungstruhen vergeben, in Abhängigkeit von der erbrachten Leistung bis zu drei davon. Ebenfalls wurden im Zuge der nun beginnenden neuen Saison die die WvW-Fähigkeitspunkte zurückerstattet und können neu verteilt werden.

Neue Frisuren in Guild Wars 2

Und auch im Edelsteinshop des Online Rollenspiels wurden die Regale neu sortiert. Das “Komplette Umstyling-Kit” gewährt nun allen Völkern neue Frisuren und die bereits aus dem Vorjahr bekannten Halloween-Todesstöße sind wieder erhältlich – diesmal jedoch als permanente Variante. Zuletzt haben die Schwarzlöwentruhen-Schlüssel etwas an Attraktivität gewonnen, denn die kleinen Kisten können nun eine Miniatur der Sylvari Caithe oder eine holografische Scarlet enthalten.

Hier eine Auswahl der neuen Frisuren, die ab sofort in Guild Wars 2 zu erlangen sind:

Quelle: https://www.guildwars2.com/de/the-game/releases/october-01-2013/#twilight-assault