Ein Setup für einen Devastator-Build in Outriders, der im Endgame alles zerlegt

Der Devastator (Deutsch: Verwüster) ist im Endgame von Outriders nicht gerade die beliebteste Klasse und gilt den anderen in Sachen Schaden als unterlegen. MeinMMO zeigt euch einen Build, der beweist, wie mächtig der Devastator sein kann und was ihr dafür braucht.

Was ist das Problem beim Verwüster? Die Klasse ist sowas wie der Tank von Outriders und kann viel Schaden einstecken. Im Vergleich zu anderen Klassen wie dem Assassinen oder Technomanten teilt er aber gerade im Endgame weniger Schaden aus.

Das macht ihn für zahlreiche Spieler gerade in den Expeditionen unbeliebt. Denn dort geht es darin, die Expeditionen so schnell wie möglich abzuschließen, um den besten Loot abzusahnen. Das geht sogar so weit, dass Verwüster regelmäßig aus den Gruppen geschmissen werden.

Doch mit dem richtigen Setup kann man das Problem lösen. Der YouTuber LaserBolt hat nun einen Build vorgestellt, mit dem Verwüster in den Expeditionen richtig viel Schaden austeilen kann. Wir zeigen euch, was ihr braucht, um den Build ebenfalls zu bauen und wie ihr ihn spielen müsst.

Verwüster-Build – Skillbaum, Fähigkeiten, Ausrüstung

Diese Perks braucht ihr:

  • Anomaliereserve (x6)
    • Erhöht eure Anomaliekraft um 6 %
  • Endlose Beben (x2)
    • Reduziert den Cooldown von Seismik-Fähigkeiten um 15 %
  • Endlose Wache
    • Reduziert den Cooldown von Schutz-Fähigkeiten um 15 %
  • Paladin
    • Durch die Nutzung von Schutz-Fähigkeiten erhöht sich eure Anomaliekraft um 45 %
  • Fortwährende Bewegung
    • Reduziert die Abklingzeit von Kinetik-Fähigkeiten um 15 %
  • Starker Arm des Gesetzes
    • Verdoppelt den Schaden des Nahkampfangriffs
  • Henker
    • Erhöht den Schaden gegen Gegner mit weniger als 30 % Leben um 20 %
  • Blutbad (x2)
    • Blutung fügt Gegnern 30 % mehr Schaden zu.
  • Blutspende
    • 25 % des Blutungsschadens werden euch als Heilung zurückgegeben.
  • Verjüngung
    • Erhöht euren Lebensentzug durch Fähigkeiten um 6 %
  • Von der Anomalie geschützt
    • Erhöht den Rüstungswert um 40 % eurer Anomaliekraft
  • Fähiger Wächter
    • Erhöht 10 Sekunden lang die Rüstung und den Widerstand um 20 %, sobald Fähigkeiten enden
  • Reine Anomalie
    • Erhöht den Widerstandsdurchschlag um 15 %
  • Das Erbe der Erde
    • Erhöht den Schaden von Seismik-Fähigkeiten um 50 %

Die Skills des Verwüster-Builds

  • Erdbeben: Verursacht eine Schockwelle, die Schaden austeilt und Gegner in ihren Aktionen unterbricht.
  • Golem: Eine Rüstung blockt für 8 Sekunden 65 % des eingehenden Schadens.
  • Gravitationssprung: Ihr könnt in der Luft schweben und euch von da auf eure Feinde stürzen. Beim Einschlag richtet ihr massiven Schaden an und unterbrecht Gegner.

Waffen, Rüstungen, Mods

Diese Waffen verwendet der YouTuber: Die wichtigste Waffe des Builds ist die legendäre Schroftflinte “Todesschild”, die momentan eine der besten Waffen des Spiels ist. Sie kommt mit der Mod “Festung”, der bis zu 43 % Bonus-Schaden, basierend auf eurer Rüstung, liefert. 

Zusätzlich nutzt er die Mod “Klagende Winde”, die man durch die legendäre Schrotflinte “Die Anemoi” bekommt. Damit richtet ihr beim Nachladen massiven Schaden bei euren Feinden an. Um das Maximum rauszuholen, hat er beide Waffen mit den gleichen Mods dabei.

Ihr habt also jeweils “Festung” und “Klagende Winde” als Rang-3-Mods auf Haupt- und Sekundärwaffe.

Welche Mods im Endgame sonst noch nützlich sind, erfahrt ihr in unserem Guide: 10 Waffen- und Rüstungs-Mods, die im Endgame von Outriders unverzichtbar sind

Wie kommt man an die Mods? Hier liegt die Schwierigkeit bei dem Build. Im Prinzip müsst ihr nämlich beide legendäre Waffen zweimal finden. Einmal zum Zerlegen und somit die Modifikation für das Crafting freizuschalten. Und anschließend noch einmal, um die Waffen nutzen zu können.

Wie ihr legendäre Items farmen könnt, haben wir in unserem Guide für euch zusammengefasst: Die 2 besten Wege, um in Outriders legendäre Waffen und Rüstungen zu farmen

Das sind die optimalen Rüstungsteile: Hier nutzt LaserBolt zwar ebenfalls legendäre Ausrüstungsteile, doch der Build funktioniert auch mit epischen Items. Auch ist es nicht unbedingt nötig, so stark auf den Bluten-Effekt zu gehen. Der Build gibt euch also auch noch Anpassungsspielraum, LaserBolt hat sich für Blutungsschaden entschieden.

  • Seismic Commander Helm
    • Untamed Power: Der Einsatz von Skills richtet Schaden gegen Feinde im Umkreis von 5 Metern an. Der Schaden entspricht 30 % eurer Anomaliekraft.
    • Blood Shock: Erdbeben verursacht bei Gegnern einen Bluten-Effekt.
  • Seismic Commander’s Armor
    • Second Quake: Erdbeben kann ein weiteres Mal aktiviert werden, bevor der Cooldown eintritt.
    • Erath’s Legacy: Erhöht die Reichweite des Skills um 60 %
  • Seismic Commander’s Leg Armor
    • Tainted Blood: Erhöht den Schaden gegen blutende Gegner um 25 %
    • Extra Quake: Erdbeben kann ein weiteres Mal aktiviert werden, bevor der Cooldown eintritt.
  • Epische Handschuhe
    • Ground Crush: Erhöht den Grundschaden für Erdbeben.
    • Captain Hunter: Erhöht den Schaden gegen Elite-Gegner um 25 %.
  • Epische Schuhe
    • Double Jump: Der Gravitationssprung kann ein weiteres Mal benutzt werden, bevor der Cooldown aktiviert wird.
    • Bloody Boost: Erhöht euren Schaden gegen blutende Feinde.

Die optimalen Attribute für diesen Build sind Anomaliekraft, Cooldown-Reduzierung und Lebensentzug durch Fähigkeiten.

Die Mods sind die entscheidenden Schadens-Quellen

So wird das gespielt: Das Prinzip ist hier, dass ihr durch eure Skills starke Buffs aufbaut, die ihr wiederum mit euren Waffen ausnutzt. “Klagende Winde” ist hierbei die entscheidende Mod, auch die Reihenfolge eurer Angriffe ist wichtig.

Geht so vor:

  • Feuert mit jeder Waffe ein mal.
  • Nutzt dann den Gravitationssprung.
  • Setzt einen Nahkampf-Angriff ein.
  • Dann dreimal Erdbeben.
  • Anschließend aktiviert ihr den Golem-Skill.
  • Nun seid ihr gebufft und könnt eure Waffen jeweils einmal nachladen.

Die Schadenswellen, die durch die Mod “Klagende Winde” aktiviert werden, sind ohnehin ziemlich mächtig und durch die zusätzlichen Buffs noch einmal stärker.

Dadurch könnt ihr Gegnern im Umkreis ordentlich einheizen. Da ihr diesen Vorgang aber stets wiederholen müsst, ist es nicht unbedingt die spannendste Spielweise. Das Schadenspotenzial ist aber sehr hoch.

Wie der Build gespielt wird, seht ihr hier im Video von LaserBolt:

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Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass es nicht noch mächtigere Builds gibt. Outriders bietet zahlreiche Kombinations- und Optimierungsmöglichkeiten, wodurch es ständig neue und bessere Builds gibt.

Der oben gezeigte Build hier schafft es, das Schadens-Defizit beim Verwüster immerhin zu beseitigen, auch wenn die Spielweise nicht für jeden taugt.

Was haltet ihr von dem Build? Kennt ihr bessere Varianten oder sogar ganz andere Setups? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Baya.

Bin mit meinem Devastator grad auf Lv.44 angekommen und bisher auch guter Dinge, dass ich ohne weiteres auf Lv.50 durch marschiere.
Warum der jetzt “schlechter” als andere Klassen sein soll, bleibt mir (noch) ein Rätsel.
Technomancer ist klar ne Wucht, keine Frage. Trickster spiel ich irgendwie nicht mehr gerne und der Pyro ist ziemlich hart zu spielen, grad am Anfang, denke das ist der Char, der am sensibelsten ist, was Mods und Gear angeht.

berndguggi

Die Endgamebuilds lt div YT Videos sind gut. Sehe die Vorschläge für mich aber als Zukunftsmusik. Habe jetzt 100h im Spiel und nicht mal annähernd die Items die ich für solche Builds bräuchte. Spiele Pyro und nach wie vor den unendlich Munition Build.

Alex

Mittlerweile freu ich mich sogar wenn ein verwüster dabei ist, bisher eigentlich meist positive Erfahrung gemacht, einer war auch deutlich über meinem insgesamten Schaden auch wenn auf Champions und Bossen dann nicht so viel ankam aber mit dem trash hat er gut aufgeräumt, da konnte ich mich um die Champions in Ruhe kümmern und selbst auf die dicken Gegner war der Schaden alles andere als schlecht.
Ich feier aber vor allem die überlebensfähigkeit, kam nicht nur einmal vor das ein verwüster mit den Gegnern im Kreis gerannt ist, sie abgehängt hat und uns problemlos wiederbeleben konnte oder einfach eine ganze Gruppe getankt hat während er uns problemlos wiederbeleben konnte, ich mag es auch sehr wenn einer dabei ist der Pfählen sinnvoll nutzt, der Buff ist echt stark und die Heilung nimmt man gerne mit.
Meine liebste Kombi ist eigentlich momentan ich als trickster, verwüster für defensiv Support und add clear und dazu ein pyro der die dicken Gegner ordentlich debufft sodass ich Schaden rausknübbeln kann. Die Synergien sind schon geil hat man aber im Matchmaking eher selten da meistens alle in solo Builds unterwegs sind. Hatte aber schon ein paar Runden wo die Mitspieler nicht komplette bricks sind, dann macht das echt Laune, zumindest wenn die Lage sich in Grenzen halten das ist momentan meistens mein Stimmungskiller in outriders.

Zuletzt bearbeitet vor 14 Tagen von Alex
Ruiner

Kann man mittlerweile den coop nutzen oder ists weiterhin n 50/50 Ding n char wipe zu riskieren?

Alex

Kann man wohl problemlos nutzen, hab seit dem Patch keine Probleme diesbezüglich mehr gehört, halt immer noch zu empfehlen in Gruppe mit Freunden zu zocken da im Matchmaking die Lags nervig sind. Hoffe da ändert sich bald noch was.

Ruiner

Cool, danke für die Info.

dEEkAy2k9

Ich brauche also einen Endgame-Build um im Endgame Spaß zu haben? Krass, hätte ich nicht gedacht.

Holzhaut

Ich spiele ähnlich, aber mit den Perks für Golem: Blutungsschaden für Gegner im Umkreis und pro getöteten Gegner wird die Dauer von Golem verlängert. Im Normalfall habe ich quasi durchgehend Golem aktiv

Bodicore

Hmm ich spiel den Build ohne Leapslam und Golem. Mit Spikes für den Buff und 3xWelle

Wie jeder Build braucht dieser halt auch die richtigen Mods um zu rocken. ohne die 3 seimische Welle kommt der Schaden nicht an die Munibuilds ran.

Andererseits ist es auch cool wenn man nicht sterben kann, ich bin das letzte mal irgendwo mit lvl28 beim Endboss das letzte mal gestorben. Aber ich bin auch noch nicht durch mache erst lvl13 Expedis.
Wenn ich anständige Fernkämpfer oder Pyros in der Gruppe habe machen die ca. 30% mehr Schaden.
Andererseits fehlt mir noch die 3te Welle was locker 30% Schaden ausmacht und die andern müssen meist auch nicht in Nahkampfreichweite rennen 🙂 Vergleichen ist echt schwer, denke am Ende ist es relativ gut gebalanct.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Bodicore
Spawnferkel

moaring winds war mal ganz cool, aber shadowcomet hat wieder mein herz erobert, procct halt doch öfters, und mit der sscheiterhaufen, die ja schrotmuni hat, proccen auch mal 3-4 comets gleichzeitig, da bleibt kein auge trocken, also werd ich das build mit deathbringer,scheiterhaufen mal testen…..

Accipiter

Ich schau mir immer gern die Builds von dem Youtuber NickTew an.
Die geben mir meist ganz gut Inspiration, auch wenn ich es immer noch etwas auf mich anpasse, aber schön zu sehen was bei dem immer möglich ist.

CptnHero

ich spiel ein sehr ähnliches Build…nur halt nich mit moaning winds…weil ichs ziemlich behämmert finde alle 3 waffen nachzuladen für den procc.
Hab stattdessen einfach ein 1 schuss gewehr mit schrottgranate und magazinbrand und in der nebenhand ein gewehr für debuffs..also verwundbarkeit und widerstandsbrecher. (hauptsächlich für solo)
Hauptschadensquelle ist fast immer Erdbeben und dann kommt meist schrottgranate hinterher^^
Schade nur, dass ich im Vergleich zu meinem Anomalie-Dev, nen Waffenschaden-Dev einfach nich zum laufen kriege.
Brauchst gefühlt surpreme-creme de la creme mods um überhaupt Schaden zu machen…und dann musste immernoch übelst aufpassen, weil du nur halb so tanky bist wie mit anomaliebuild

Tennessy

Moino,

das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt des Spiels nicht komplett unterschreiben, da ich nen Waffenschaden-Dev spiele zumindest solange bis ich endlich den Kopf und die Brust vom Bleed-Set gedroppt bekomme. Kann ja nur noch Ewigkeiten dauern 😛
Ich werde das Ganze dann auch dann nicht mit Gravity Leap sondern Impale spielen. Deathshield hab ich auch erst einmal und Anemoi noch gar nicht. Also noch einiges zu tun 😀

Aber nun zum Waffenschaden-Dev:

Mit den Mods hast du recht. Es braucht viele Tier 3 Mods wie Sharpeye, Staring into the Barrel, 3er Statue-Set, Tainted Blood etc.
Aber wenn man das erstmal hat ballert das Ganze richtig gut rein. habe auf beiden Waffen Ultimate DMG Link und die Gegner um mein eigenes Ziel fallen schneller um als ich schauen kann.
Was den Overall Dmg nach den Expeditionen mit meinen Jungs angeht stehe ich meist vor den anderen beiden und der eine spielt das Bulletbuild vom Technomancer, welches fast ausgereift ist 🙂
Lange stand ich weit unter den beiden und wenn man erstmal die Sachen bekommt die man bracht macht selbst der Dev mega Laune.

Mein Rekord liegt bei 337mio DMG nach einer 15er Expedition *-*

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