Ein Betrüger gewinnt ein Vermögen mit Karten zu One Piece, doch ein Fehler führte zu seiner Verhaftung

Ein Betrüger gewinnt ein Vermögen mit Karten zu One Piece, doch ein Fehler führte zu seiner Verhaftung

Mit Sammelkartenspielen zu bekannten Franchises lässt sich viel Geld verdienen. Ein Mann aus Japan wollte ein Stück vom Geld-Kuchen abhaben und bot gefälschte Karten zum TCG von One Piece an. Doch er flog dabei auf.

Was hat der Mann verbrochen? Auf einer nicht näher genannten Verkaufsplattform im Internet verkaufte Herr Matsuyama gefälschte Karten zum Sammelkartenspiel von One Piece. Ähnlich wie in anderen TCGs können einzelne Karten hohe Preise erzielen, woran der Betrüger wohl verdienen wollte.

Allerdings konnte die Polizei den Verbrecher ausfindig machen und insgesamt 1.500 Fake-Karten in seiner Wohnung in Osaka beschlagnahmen. Die Ermittler arbeiten nun daran, ausfindig zu machen, woher die gefälschten Karten kommen.

Die Behörden schätzen, dass der Verdächtige mit dem Verkauf der Karten einen Gewinn von 8,68 Millionen Yen einfahren konnte. Das entspricht umgerechnet etwa 54.400 Euro.

Der Anime bekommt übrigens ein Remake von Beginn an:

Verbrecher machte Polizei auf sich aufmerksam

Wie ist er aufgeflogen? Die Ermittlungen der Polizei begannen bereits im Juni 2024. Damals entdeckte die Polizei die merkwürdigen Anzeigen im Internet.

In den Verkaufstexten der Plattform stand, dass die Karten „nicht in normalen Geschäften verkauft werden können“. Dieser Satz machte die Ermittler wohl stutzig. Zudem wurden die Karten unter dem allgemeinen Markpreis angeboten.

Die Behörden leiteten daraufhin eine gründliche Untersuchung ein und suchten für Monate nach dem Verbrecher. Der große Fund gelang ihnen erst vor wenigen Tagen. 

Bereut er seine Aktion? Der Verdächtige gestand direkt, dass er die Straftat begonnen hatte. Bei der Festnahme soll er sogar stolz darauf gewesen sein, dass er in kurzer Zeit einen so hohen Gewinn erzielen konnte.

Er gestand, dass er wusste, dass die Karten gefälscht waren. Aber er hätte damit leichtes Geld verdient.

Vermutlich wird er nicht mehr ganz so frech antworten, wenn er erfährt, was ihm für eine Strafe blüht. Andere Verbrecher, die illegale Geschäfte mit Sammelkarten gemacht haben, sind teilweise im Gefängnis gelandet. Was für eine Strafe der Mann genau erhält, bleibt allerdings abzuwarten.

In einem anderen Verbrecherfall wollte ein Mann Sammelkarten stehlen, die einen Wert von über 1.000 Euro hatten. Da er ein Wiederholungstäter war, blühte ihm eine saftige Strafe: Ein Mann will für über 1000 € Pokémon- und Yu-Gi-Oh!-Karten klauen – Er nimmt paar Packs zu viel und nun drohen ihm 20 Jahre Gefängnis

Quelle(n): PookiePiece auf X
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