Der Gaming-YouTuber Mark „Markiplier“ Fischbach (33) hat seine Fans offenbar völlig im Griff. Für das Versprechen, einen Account auf der Plattform OnlyFans zu eröffnen und dort geschmackvolle Nacktbilder zu veröffentlichen, machen seine Fans alles. Sie hören ihm sogar zu. Jetzt hat er mit seinem Podcast Joe Rogan auf Spotify überholt. Aber er will mehr.
Womit lockt Markiplier die Fans? Der 33-jährige Gaming-YouTuber ist extrem beliebt. Die Leute lieben es, ihm dabei zuzusehen, wie er sich in Horror-Games erschrickt.
Markiplier hat den Fans in einem YouTube-Video vom 17.10. in Aussicht gestellt, einen Account auf OnlyFans zu eröffnen und dort „geschmackvolle Nacktbilder“ zu posten. Das Geld, was er so einnimmt, will er an einen guten Zweck spenden.
Markiplier verknüpfte daran aber 3 Bedingungen:
- die Leute müssten seinen Podcast „Distractible“ zur Nummer 1 auf Spotify machen
- der Podcast muss auch zur Nummer 1 auf Apple werden
- außerdem sollen die Fans einen zweiten, kleineren Podcast, „GO! My Favorite Sports Team“ auf Platz 1 bei den Sport-Podcasts hieven
Markiplier ist seit 2012 im Geschäft, zu der Zeit starteten auch die ersten Streamer damals:
Hat das funktioniert? Wie Markiplier in einem neuen Video verrät, ging sein Plan zu zwei Dritteln auf: Tatsächlich konnten die Fans seinen Podcast „Distractible“ zwischenzeitlich an Joe Rogan vorbei auf Platz 1 im Spotify-Podcast hieven – auch der Sport-Podcast hat funktioniert.
Aber seine Zuhörer nutzen wohl Apple nicht so gerne, da ist er weiter auf Platz 6.
Davon lässt sich Markiplier aber nicht beirren. Er betont, dass die Leute sein Ziel innerhalb kürzester Zeit pulverisiert hätten. Immer wieder sagt er, wie beeindruckt er davon ist, dass seine Fans dafür gesorgt haben, dass er Joe Rogan überholen konnte.
Markiplier will Enttäuschung seiner Mutter um jeden Preis verhindern
Das ist jetzt seine Forderung: Markiplier sagt in einem Video, dass er das mit dem Apple Podcast zurücknimmt, er verlangt aber von seinen Fans nun, eine Dokumentation zu schauen, die am 14. November live geht.
In der Video-Dokumentation „Markiplier from North Korea“ reist er zusammen mit seiner Mutter nach Nordkorea, um dort seinen Wurzeln nachzuspüren. Er nennt Gründe, warum die Dokumentation bewegend und wichtig ist, räumt dann aber ein, das würde seine Zuschauer nicht kümmern, die wollten ihn ohnehin nur nackt sehen. Er sagt:
Ihr wollt das OnlyFans – ich weiß das. […] Schaut euch die Dokumentation über meine Mutter an. Wenn ihr das nicht macht, bekommt ihr nicht nur kein OnlyFans, sondern ihr sorgt auch dafür, dass meine Mutter enttäuscht ist. Sie ist schon von mir enttäuscht. Wollt ihr wirklich, dass sie auch von euch enttäuscht ist?
Markiplier sagt: Er habe sich das gut überlegt. Er sei bereit, seinen Körper zu verkaufen, um seine Mutter zu unterstützen. Stolz sei nichts im Angesicht von Ehrlosigkeit. Und er habe beschlossen, dass es wert ist, seinen Stolz zu verletzen, indem er auf OnlyFans postet, wenn er sich damit die Ehrlosigkeit erspart, dass niemand die Dokumentation seiner Mama schaut.
So ein guter Sohn.
Auch das neue Video hat innerhalb von wenigen Tagen wieder 5 Millionen Aufrufe und über 635.000 Likes. Sieht so aus, als ist Mama bald stolz auf ihren Sohn und seine Community.
Obwohl Twitch für viele die bevorzugte Plattform für Gaming ist und häufig die Diskussion bestimmt, gibt’s auch auf YouTube riesige Gaming-Influencer:
Warum einer der größten Gaming-YouTuber nie mehr auf Twitch zurückkehren will
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.