Europäisches LoL-Team hat doppelt Pech bei den Worlds: Verliert wichtigen Spieler und zieht schweres Los

Fnatic hat bei den Weltmeisterschaften von League of Legends gerade doppeltes Pech. Der Spieler Upset ist nach Deutschland zurückgekehrt und muss das Turnier abbrechen. Zudem haben sie ein starkes viertes Team in ihre Vorrundengruppe bekommen. Ein Weiterkommen in die K.O.-Phase gilt nun als eher unwahrscheinlich.

Was passiert gerade bei Fnatic? Der AD-Carry Elias “Upset” Lipp (Titelbild) ist aufgrund einer “dringenden Familienangelegenheit” nach Deutschland zurückgekehrt, wie das Team Fnatic mitgeteilt hat (via Twitter). Er wird bis auf Weiteres nicht an dem Turnier teilnehmen können.

Als Ersatz wird der ebenfalls deutsche Spieler Louis “Bean” Schmitz die Rolle des AD-Carrys übernehmen. Er feiert sein Debüt für Fnatic direkt bei der Weltmeisterschaft im Spiel gegen Hanwha Life Esports.

Wer ist Bean? Bean spielte bisher primär für Fnatic Rising in der NLC – einer Liga für Teams aus UK, Irland und den skandinavischen Ländern. Mit dem Hauptteam wiederum soll es bisher nur einen Trainingstag gegeben haben, behauptet die Webseite DotEsports (via DotEsports.com).

Bean gilt zwar als Talent und schaffte es 2020 auf Platz 1 der Rangliste in EU West (via Twitter), doch in den großen Turnieren konnte er sich bisher nicht beweisen.

Starkes neues Gruppenmitglied und die erste Niederlage

Warum zogen sie ein schweres Los? Die Gruppe von Fnatic galt auf den ersten Blick als machbar:

  • Mit Royal Never Give Up wartet auf sie nur das drittstärkste Team aus China. Die gelten dennoch als Favorit der Gruppe.
  • PSG Talon hingegen gilt als “lösbare” Aufgabe.

Allerdings bekam jede Gruppe noch ein Team aus den sogenannten Play-Ins. Dort galten LNG Esports und Hanwha Life Esports als Favoriten und durchaus schwere Aufgaben. Genau das Team Hanwha Life Esports zog in die Gruppe von Fnatic ein und besiegte das europäische Team auf Anhieb.

Wie lief das erste Match? Am 11. Oktober wurden die ersten Spiele der Gruppenphase ausgetragen. Dabei trafen Hanwha Life Esports und Fnatic direkt aufeinander.

  • Schon nach 4 Minuten konnte sich Fnatic das First Blood und eine erste Führung im Gold sichern.
  • Nach etwa 7 Minuten gelang HLE der Ausgleich in den Kills und sie schlossen im Gold wieder zum Konkurrenten auf.
  • Etwa bei Minute 12 ging dann ein Kampf in der Botlane fürchterlich schief. Hanwha Life Esports holte sich 2 Kills und einen Vorsprung im Gold, den Fnatic nie wieder ausglich.
  • Nach 31 Minuten endete das Match mit 25 zu 5 Kills für Hanwha Life Esports.

Das komplette Match könnt ihr euch hier anschauen:

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Wie geht es für Fnatic weiter? Bereits heute – am 12. Oktober – trifft Fnatic auf den Favoriten der Gruppe: Royal Never Give Up. Sollte ihnen hier ein Sieg gelingen, bestehen noch gute Chancen auf das Weiterkommen.

Gespielt wird in der Gruppenphase eine “Hin- und Rückrunde”. Insgesamt gibt es also 6 Spiele. Eine erste Niederlage bedeutet also nicht das Aus, macht es jedoch schwerer für Fnatic.

Wer die Favoriten und die Stars bei dieser Weltmeisterschaft sind, hat euch MeinMMO-Redakteur Schuhmann hier zusammengefasst:

Wer gewinnt die LoL Worlds 2021? Quoten, Stars und die Chancen der Deutschen

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Jinokun

Dieses Jahr fühlt es sich tatsächlich wesentlich einseitiger an als an den vorangegangenen Jahren.
HLE hätte für Fnatic wirklich kein Problem sein dürfen, so wie Gen.G für MAD. Aber selbst die unteren Seeds aus LCK und LPL sind jetzt im ersten Gruppendurchlauf über die westlichen Teams hinweggefegt. Dass Khan schon am zweiten Tag gesagt hat, dass ihn abgesehen von FPX keins der Teams mehr interessiert zeigt, dass es dieses Jahr einfach kein westliches Powerhouse wie G2 gibt. Sehr schade.
Aber noch ist es ja nicht vorbei, ich bin sehr gespannt auf die zweite Runde dieses Wochenende und hoffe, wenn auch ohne Elias Lipp, ein paar upsets zu erleben.

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