Hearthstone: Die Nerfs sind bekannt – Warlock, Schurke, Pala erwischt’s

Dem Cubelock geht es an den Kragen: Blizzard nerft zahlreiche Karten in Hearthstone und will damit das Meta verbessern. Die aktuelle Erweiterung „Der Hexenwald“ hatte nur geringe Auswirkungen auf Top-Decks.

Es gibt einige nervige Decks in Hearthstone. Manche davon sind einfach nur Zeitfresser, wie die Grauselhurz-Variante. Andere Decks sind ausgesprochen stark und werden von vielen gespielt. Entwickelt die Community dann keinen passenden Konter, muss Blizzard Hand anlegen. Unter der kommenden Nerf-Welle leidet unter anderem der Cubelock.

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Was ist der Cubelock? Der Cubelock will möglichst schnell eine Armee mächtiger Dämonen auf das Feld bekommen. Dementsprechend besteht sein Deck weitestgehend aus teuren Karten. Seinen Namen erhielt er durch den Carnivorous Cube (Fleischfressender Würfel). Mit der richtigen Kombo beschwört er kostenlos hochstufige Dämonen.

Was wurde geändert? Damit der Cubelock seine Kombo nutzen kann, benötigt er bereits einen mächtigen Dämon auf dem Feld. Gerne wurde dafür die Karte Besessener Lakai verwendet. Spielt der Warlock diese in Runde 5 aus, stand das Ende des Spiels meist fest. Die Karte kostet nach dem Update 6 Mana und verzögert die Kombo um eine Runde.

hearthstone besessener lakai

Die zweite Änderung betrifft den Düsteren Pakt. Diese Karte hilft dabei, Todesröcheln-Effekte auszulösen. Außerdem heilt sie den Spieler zusätzlich um 8 Lebenspunke. Diese Heilung wird mit dem Patch auf 4 reduziert.

hearthstone düsterer pakt

Wie wirkt sich die Änderung aus? Die Community diskutierte bereits früher darüber, die Manakosten vom Besessenen Lakai zu erhöhen. Die Änderung scheint simpel, stellt jedoch einen großen Unterschied dar. Durch die eine zusätzliche Runde werden mächtige Karten zum Kontern des Cubelocks freigeschaltet. Außerdem muss der Hexenmeister das Spiel um eine weitere Runde verzögern können.

Paladine und Schurken leiden ebenfalls

Nicht nur der Cubelock ist unbeliebt. Es gibt noch einige weitere Decks, die bei der Community verhasst sind. Blizzard nimmt sich auch dieser an.

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Diese Änderung betrifft Paladine: Aus Sicht von Blizzard gibt es drei beliebte Paladin-Decks. Den Murloc-Paladin, den ungeraden und den geraden Paladin. Der gerade Paladin und der Murloc-Paladin seien dabei besonders stark.

Indem die Manakosten der Karte Auf in die Schlacht von 4 auf 5 erhöht werden, ist diese im geraden Paladin nicht mehr spielbar. Gleichzeitig ist die Karte in anderen Paladin-Decks etwas schwächer.

hearthstone auf in die schlacht

Diese Änderung betrifft Schurken: Schurken mit dem Kristallkern wurde bereits einmal generft. Für Blizzard reichte das jedoch nicht aus. Fortan werden alle Diener beim Quest-Rogue die Werte 4/4 statt 5/5 erhalten.

hearthstone kristallkern

Meerhexe der Naga und Boshafte Beschwörerin auch generft

Durch die Setrotation wurde die Boshafte Beschwörerin deutlich mächtiger. Blizzard kompensiert dies, indem es die Manakosten der Karte von 6 auf 7 erhöht. Bei der Meerhexe der Naga ist der Nerf sogar stärker. Deren Manakosten steigen von 5 auf 8.

hearthstone boshafte beschwörerin hearthstone meerhexe der naga

Wann passiert das? Die Nerfs kommen mit dem nächsten Patch. Blizzard will noch das Ende der HCT Play-Offs abwarten. Die letzten Playoff-Games werden am 19. und 20. Mai gespielt. Dürfte also nächste Woche soweit sein.

Seid ihr mit diesen zukünftigen Änderungen zufrieden oder hätte Blizzard etwas anders machen müssen?


Erhaltet hier alle wichtigen Informationen zur neusten Erweiterung von Hearthstone: Der Hexenwald ist da – das müsst ihr wissen

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Quelle(n): Blizzard
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