Hearthstone bringt nach 8 Jahren „Diamant“-Karten, noch cooler als goldene

Ein goldenes Set in Hearthstone ist euch nicht genug? Blizzard legt noch eine Schippe drauf und bringt Diamant-Karten – aber die sind kostspielig.

Wer in Hearthstone nicht nur mit seinem Können, sondern auch mit seiner Sammlung protzen will, der stellt sich das ganze Deck aus goldenen Karten her. Diese Karten haben besondere Animationen, glitzern hübsch und sind in allen Belangen auffälliger. Doch mit der nächsten Erweiterung „Geschmiedet im Brachland“ gibt es Karten, die noch über den Gold-Status hinausgehen. Das sind die Diamant-Karten.

Was macht Diamant-Karten so besonders? Grundsätzlich ähneln Diamant-Karten den goldenen Karten, legen aber in Sachen Optik nochmal eine ganze Schippe drauf. Zum einen ist der aus Diamant bestehende Rand ziemlich auffällig und dürfte ein echter Hingucker sein. Gleichzeitig hat die Diamant-Karte eine coole Animation, ähnlich wie goldene Karten. Zusätzlich dazu ragen die Figuren aber auch noch „aus der Karte raus“ und sprengen somit den Platz der Karte. Dieses Hinausragen und die Animation wird auch weiter abgespielt, wenn die Karte auf dem Schlachtfeld ist.

Eine kleine Animation, wie die Diamant-Karten im Spiel aussehen, hat Blizzard in diesem kurzen Clip veröffentlicht.

Wie kommt man an Diamant-Karten? Da es mit jeder Erweiterung nur ganz wenige Diamant-Karten geben soll, werden die an bestimmte Herausforderungen oder schlicht Ingame-Käufe gekoppelt.

Diamantkarte „Klingenmeister Samuro“ gibt es beim Kauf des Gasthauspasses von Geschmiedet im Brachland. Der ist also direkt hinter einer Paywall.

Diamantkarte Bru’kan gibt’s, wenn ihr alle 5 Stufen des Erfolgs „Legendärer Sammler“ von Geschmiedet im Brachland abschließt. Dafür müsst ihr sämtliche legendären Karten des neuen Sets besitzen (15 Stück).

Diamant-Karten können übrigens nicht entzaubert werden. Ihr bekommt keinen Staub für sie und sie sind damit quasi „ewig“ in eurer Sammlung.

Haben Diamant-Karten einen spielerischen Vorteil? Nein. Wie schon bei der Unterscheidung zwischen normalen und goldenen Karten, geht es bei den Diamant-Karten ganz allein um die Optik und das Recht, damit ein bisschen angeben zu können. Die Karten haben exakt die gleichen Werte, wie ihre Nicht-diamantenen Varianten.

Was haltet ihr von den neuen Diamant-Karten? Eine coole, schicke Ergänzung? Oder hätte es diesen neuen Kartentyp nicht gebraucht?

Natürlich bringt die Erweiterung noch mehr – nämlich 5 neue Karten, die euch schon bald den letzten Nerv rauben werden.

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Daggett Beaver

Vernünftig, zu versuchen, Cosmetics zu monetarisieren.

Meiner Meinung nach war der größte Monetarisierungs-Fehler Hearthstones von Anfang an, dass Gold-Karten nicht konsequent monetarisiert wurden. Ein sinnvolles Konzept wäre wie bei anderen Spielen wie League of Legends oder – noch besser – Fortnite:
Den Content, daher die Helden und andere spieltechnisch relevante Dinge, ist leicht ohne jeden Geldeinsatz freizuspielen. Daher: Nicht-Goldene Karten, auch Legendäre, sind relativ leicht zu erhalten, ohne einen Cent dafür auszugeben. Goldene Karten sollten dafür – mit wenigen Ausnahmen – nur für harte Währung zu erhalten sein. Eben genau so wie Skins in LoL oder Fortnite.

Dieses System würde die Zugangsbarriere für Neuspieler extrem senken, während es gleichzeitig den Walen erlaubt, tausende Euro auf Blizzard zu werfen. Denn genau das ist das Erfolgskonzept von guten Free2Play-Titeln: Für die Massen in vollem Umfang ohne Geldeinsatz erhältlich bei gleichzeitiger Option tausende Euro für rein kosmetische Effekte auszugeben. So sollte es sein. Aber aus unerfindlichen Gründen rechtfertigen viele Spieler die absurden Preise von Kartenpacks mit Vergleichen zu TCGs wie MtG, die geradezu berüchtigt dafür sind, extrem teuer zu sein (wenn man bestimmte Decks spielen will…). Ein total überteuertes Produkt (MtG) sollte nicht als Rechtfertigung für eine schlechte Monetarisierung herangezogen werden…

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