Guild Wars 2: „Als opfert jemand Mitarbeiter für verdammte reddit-Aufmerksamkeit“

Guild Wars 2: „Als opfert jemand Mitarbeiter für verdammte reddit-Aufmerksamkeit“

Bei Guild Wars 2 formiert sich Kritik an Chef und Gründer Mike O’Brien. Ehemalige Mitarbeiterinnen von Guild Wars 2 äußern sich kritisch zu dessen Rolle beim Rauswurf der Entwicklerin Jessica Price. US-Gamingseiten sprechen von einem „PR-Desaster.“

Das ist passiert

Entwicklerin beleidigt Streamer: Wir haben darüber berichtet, dass die Guild-War-2-Autorin Jessica Price von ArenaNet gefeuert wurde, nachdem sie in einen Streit auf ihrem eigenen Twitter-Account geriet. Ein Streamer gab ihr respektvoll Kritik. Die Entwicklerin sah darin aber den Versuch eines Mannes und Amateurs, sie als Profi und Frau zu belehren. Daraufhin wies sie die Anmerkungen brüsk ab und sprach von „Arschkrampen“, die ihr erklären wollten, wie der Job geht, den sie seit zehn Jahren macht.

Sie hielt die Anmerkungen des Streamers zu ihren Ausführungen über Story-Telling in MMORPGs für sexistisch. Price fühlte sich als Frau und Entwicklerin von einem Mann unterschätzt und nicht ernst genommen.

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Entwicklerin wird gefeuert: Anschließend wurden die Tweets zum Thema großer Diskussionen auf reddit und im Guild-Wars-2-Forum. Die Entwicklerin wurde von ArenaNet einen Tag nach dem Vorfall entlassen.

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Entwickler war 13 Jahre bei ArenaNet, wird auch gefeuert: Neben Jessica Price wurde auch Peter Fries entlassen. Der war seit 2005 bei ArenaNet und arbeitete schon am ersten Guild Wars 1 mit. Fries wurde gefeuert, weil er in Tweets die Entwicklerin Price in Schutz nahm, etwa mit der Aussage, sie hätte ja nicht nach Feedback gefragt.

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Das sagt sie

So lief die Entlassung ab: Gegenüber der US-Seite Polygon hat Price die Umstände ihrer Entlassung geschildert. Sie sei in ein Meeting mit ArenaNet-Chef Mike O’Brien gerufen worden. Sie habe keine Gelegenheit erhalten, ihre Position zu schildern.

O’Brien habe darauf bestanden, dass Entwickler die Freunde von Kunden der Firma sein müssten. Selbst außerhalb ihrer Dienstzeit sei das Verhalten von Price nicht akzeptabel.

Hintergrund dafür: Price hatte getwittert: Das sei Ihr privater Twitter-Account. Sie sei außerhalb ihrer Arbeitszeit. Niemand solle erwarten, dass sie so tue, als möge sie ihn hier.

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Das war’s: O’Brien habe dann das Meeting verlassen und ein Manager habe Price den Inhalt ihres Schreibtisch gegeben. Danach habe man ihre Schlüsselkarte eingezogen.

ArenaNet ist zusammengeklappt wie ein billiger Klapptisch

ArenaNet wusste, worauf sie sich einlassen: Laut Price wusste ArenaNet, dass sie “leidenschaftlich in den sozialen Medien agiere” und das sei auch immer okay gewesen. Sie habe nie eine Verwarnung für ihr Verhalten auf Social Media erhalten. Alles, was sie auf Twitter gesagt habe, stimme mit dem überein, was sie es seit Jahren dort gesagt habe. Auch die Art sei dieselbe gewesen.

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Armee von Bots: O’Brien sei vor einer Handvoll Menschen und einer Armee von Bots und Fake-Accounts zusammengebrochen. Die genauen Wortwahl gegenüber Polygon war: die Firma sei zusammengeklappt wie ein billiger Klapptisch.

Es geht ums Geschlecht: Ihre heftige Reaktion erklärt Price damit, dass der Tweet des Streamers der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Ständig tauchten Männer auf Twitter auf, die Ihr erklärten, wie Ihr Job funktioniere. Die tauchten auch auf, um Kolleginnen deren eigene Witze zu erklären.

Männer hätten das Problem auch, aber nicht so krass: Gamer glaubten nicht, dass irgendwer Ahnung habe. Aber für Männer sei es nicht so eine andauernde Flut von Kommentaren wie für Frauen. Das habe auch Fries bestätigt. Der habe getwittert: “Hey, ich rede über die selben Sachen wie sie, aber mir passiert sowas nicht.” Das wär einer der Tweets gewesen, für die Fries entlassen worden sei.

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Das sagt der Chef

“Sie hat angegriffen” Mike O’Brien, der Chef von Guild Wars 2, sagt in einem Statement zu Polygon, die Mitarbeiterin Jessica Price habe auf Twitter klar die Firma repräsentiert. Ein Streamer sei respektvoll und professionell auf sie zugegangen und habe einen Vorschlag für das Spiel gemacht. Jede Erwiderung der Firma darauf müsse wiederum professionell und respektvoll sein. Eine wahrgenommene Beleidigung rechtfertige keinen Angriff. Es sei nicht zu akzeptieren, dass der Versuch mit der Firma in Kontakt zu treten, mit einer so offenen Feindseligkeit erwidert werde.

Keine Reaktion auf eskalierende Community: Die Tweets habe Price am 4. Juli verfasst, schreibt O’Brien weiter. Das Studio war hier zum Unabhängigkeitstag geschlossen. Man wusste von den Tweets schon da und entschied sich, etwas zu unternehmen. Die Tatsache, dass der Ärger der Community am 5. Juli eskalierte, könne den Eindruck erwecken, die Handlung von ArenaNet seien eine Reaktion auf die Community. Aber das sei nicht der Fall gewesen. Man habe so früh gehandelt, wie man konnte.

guild wars 2 mining bergbau

Das sagt die Presse: “PR-Desaster“ und gefährliche Botschaft

Entlassung ist großes Thema: Die Entlassung von Jessica Price hat in den letzten Tagen die Gaming-Presse in den USA beschäftigt. Der Tenor hier ist allgemein, dass Guild Wars 2 einen „PR-Patzer“ begangen habe.

  • Die US-Seite Polygon glaubt, der Rauswurf von Jessica Price sende das Signal an Reddit, „dort könne man jeden feuern, wenn man nur genug Stress macht.“
  • Die US-Seite Kotaku lässt Jessica Price ausführlich zu Wort kommen. Price beschreibt dort den Zusammenstoß mit dem Streamer sinngemäß als “Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.”
  • Die Seite MassivelyOP hat mittlerweile sieben Artikel zum Thema. In einem spricht man vom Vorfall als “Pricegate” und zitiert die Gruppe “Game Workers United”, die vielleicht mal eine Gewerkschaft der Entwickler bilden wird. Dort sagt man, die “unethischen Entlassungen bei ArenaNet” hätten die Mitgliederzahlen nach oben getrieben.
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Es hat einen Grund, warum er der einzige Gründer ist, der noch bei ArenaNet ist

GW2-Chef im Fadenkreuz: Besondere Kritik richtet sich direkt gegen den Präsidenten von ArenaNet, Mike O’Brien.

So schreibt der Chefredakteur von mmorpg.com, er habe mit ehemaligen Angestellten von Guild Wars 2 gesprochen und Mike O’Brien sei nicht der Held von ArenaNet, den die Fans in ihm sehen. Im Gegenteil: Er sei zwar Gründer und Präsident der Firma, aber es gebe einen Grund, warum er der einzige noch verbliebene Gründer bei ArenaNet sei. Mmorpg.com scheint O’Brien für den Weggang der anderen Gründer bei dem Unternehmen verantwortlich zu machen.

In jedem Fall glaubt man dort, der Vorfall habe Guild Wars 2 das günstige Momentum nach der guten Erweiterung Path of Fire gekostet. Man denkt, die Entscheidung habe ArenaNet als Arbeitgeber unattraktiver gemacht.

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Das sagen ehemalige Mitarbeiterinnen von Guild Wars 2

„Wölfen zum Fraß vorgeworfen“ Auch ehemalige Mitarbeiter von Guild Wars 2 melden sich zu Wort. Die Entwicklerin Kate Welch war bis 2014 bei ArenaNet und dort unter anderem das „Gesicht“ der Stream-Show „Point of Interest.“

Welch sagt, sie sei vier Jahre bei ArenaNet gewesen und hätte ihre Zeit dort sehr gemocht. Aber schon damals wären die Verantwortlichen sehr schlecht im Umgang mit dem Verhältnis von Entwicklern zu Fans gewesen. Es sei FAST so, als sei dort jemand, der es mögen würde, Leute den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen, um ein bisschen verdammte Aufmerksamkeit von Reddit zu erhaschen. Und das tue er mit alarmierender Regelmäßigkeit.

Hohe Kosten: Eine andere ehemalige Entwicklerin von Guild Wars 2, Angel McCoy, hält die Entlassungen für eine vorschnelle und unglückliche Überreaktion, um die Unzufriedenheit der Spieler zu stillen. Gerade dass Peter Fries entlassen wurde, sei ein Verlust für die Firma. Der habe mehr als zwölf Jahre lang Blut, Schweiß und seine Seele der Firma gegeben und sei ein tolle Präsenz in den sozialen Medien gewesen. Als Fries ging, verließ eine Menge Wissen das Spiel, das später fehlen werde.

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Das sagt ein Verband von Entwicklern

Gewerkschaften und Verbände fordern Regeln: Der Verband „International Game Developers Association“ (via Gamasutra) fordert mit dem Blick auf den Vorfall in einem Blog-Post die Gaming-Firmen dazu auf, klare Richtlinien zu erlassen, wie sich Entwickler in den sozialen Medien verhalten sollen.

Wir haben uns auf Mein MMO in einem Meinungsartikel mit der Rolle auseinandergesetzt, die Reddit und Guild Wars 2 in diesem Vorfall spielen:

Guild Wars 2: Entlassung der bissigen Entwicklerin zeigt neue Macht der Spieler
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Sina Tyler

meiner meinung nach ist mittlerweile die sexismus-sache so aus dem ruder gelaufen, dass diese karte bei jeder unliebsamen diskussion bzw. person gezogen wird. ich kenne die dame nicht, daher kann ich gar nicht beurteilen, was für ein mensch sie ist. dass devs oder wem auch immer auch ab und zu die nerven durchgehen, vor allem, wenn man wütend ist, kann ich durchaus verstehen. und kaum einer weiß, was hinter den kulissen einer spieleschmiede abgeht…

Marauder2005

Gut Lord machen sich hier alle ins Höschen :’D

Jeder der hier behauptet das es nicht gerechtfertigt war diese Frau zu kündigen sollte sich lieber mal darüber im klaren sein, dass ‘off the clock’ nicht bedeutet Immunität zu besitzen. Natürlich ist die Frau außerhalb ihrer Dienstzeit immernoch Repräsentantin für die Firma ArenaNet und das Produkt GuildWars 2.

Wenn sich gewisse Leute hier außerhalb der Arbeitszeit über die Kunden der Firma in der sie arbeiten lustig machen würde und über sie herziehen, dann hättet ihr mindestens genau so schnell die Kündigung in der Hand.
Dann könnt ihr gerne klagen bis der Arzt kommt. Die Frau jedenfalls nicht all zuviel zu erwarten. Außer sie gerät an eine Richterin die auch die Sexismus Karte spielt :’DDD

Im Grunde ist es auch vollkommen egal was dort weshalb eskaliert ist.
Fakt ist das die Frau wie sie sich verhält nicht mehr alle Latten am Zaun hat und mein Mitgefühl sowieso eher beim Tierheim in näherer Umgebung liegt.

Der Kunde is nunmal König und mich interessiert es nicht wer dafür gefeuert werden muss um ein gutes Produkt auch weiterhin als gut zu empfinden. Den Qualität ist was der Kunde als Qualität sieht.
Wenn ein wie Frau Prince es sagte “Amateur” der dann auch noch Männlich ist ihr sagen muss wie man Geschichten zu schreiben hätte, ja dann würde ich mir erst recht Sorgen um meinen Job machen weil es schon durch tönt, dass sie allem Anschein nach überfordert ist und die Qualität die sie bringt nicht zu reichen scheint.

Den es ist ja nicht so, als dass nicht schon länger über die Art und Weise und Länge, in der Stories und erzählt werden im Visier der Community stehen.

Eine Gewerkschaft für Entwickler finde ich gut. Das gibt Sicherheit. Und wenn die Entwickler mal streiken sollten merkt das am Ende auch kaum einer weil Content und Bugfixes eh immer in der Schwebe stehen und verspätet erscheinen. Man ist 3s ja gewohnt *thumbs up*

Schönen Sonntag

valmir zgfcjfc

Die soll mal leise sein. Find ich gut von ArenaNet, immer mehr Entwickler vergessen wer ihnen eigentlich das Brot auf den Tisch legt.
Kunde ist König..

Sina Tyler

sehe ich anders…das “kunde ist könig” ist für viele mittlerweile ein freifahrtsschein, sich wie ein kübel jauche zu benehmen….wenn schon dann haben sich beide seiten an einen respektvollen umgang miteinander zu halten…und für frauen in diesem genre ist es mit sicherheit besonders schwer.

obermacker

Wirklich Spaß haben doch nur noch die Entwickler, die Ihre Assets kopierten Spieleklone unbemerkt bei Steam raushauen ohne irgendeine Community oder ähnliche Pulverfässer zu besitzen. Still vor sich hin programmieren, einfach raushauen und bisschen Kohle kassieren. Und wenn doch mal rauskommt was da abläuft, neue Firma neues Glück. Hauptsache kein Aufsehen.

Da wundern sich die Spieler warum da kaum noch cooler Scheiß rauskommt? Wie denn, wenn der Programmierer bei jedem Wort sofort seinen Job los ist. Wobei das nicht mal Spieler sind, sondern Lappen die sich über Scheiße aufregen der sie nicht betrifft. Als würde ein Spiel besser werden wenn Du als Kunde jeden der daran werkelt vollnölst.

Es sterben auch tagtäglich Leute über deren Tod man sich freut. Das sind nicht immer nur Kriegsverbrecher, sondern normale Politiker, Geschäftsmänner oder die bekloppte Nachbarin aus dem 1. Stock über deren Tod sich wirklich Alle im Haus freuen, öffentlich, mit Grillpartys.

Jessica Price ist Narrative Designerin gewesen, also Geschichtenerzählerin.

Die besten Geschichten schreiben die übelsten Leute. Man sagt doch, wenn die nicht gerade am Arsch der Welt auf dem Land ohne Strom und Klo wohnen, würden sie koksen, saufen und huren oder seien sogar Fremdenfeindich. Trotzdem verkaufen solche Leute ihre Geschichten weil es scheißegal ist wie der Autor privat tickt, Hauptsache die Story passt dem Leser.

Und ein Twitter Account ist immer noch Privatsache. Wenn der Kunde Kritik üben will soll er sich beim Support melden oder das Forum besuchen und nicht einzelne Entwickler in Public anranzen.

Diese Social Media Seuche ist bei Künstlern mittlerweile Pflicht, weil die darüber vernetzt sind und sich gegenseitig austauschen. Du kannst da nicht einfach -nicht- mitmachen und wenn Du da drin bist hast Du deine Position in der Nahrungskette zu lernen, dafür sind Fehler da.

Die Spieler fotzen da jetzt rum sie sei zu frech und übertrieben, aber am Ende sind das die gleichen Blasen die bei jedem Fail im Update ihres Lieblingsspiels durchdrehen und den Entwicklern den Tod wünschen.

Da hat natürlich keiner geschaut von wem da Kritik kommt. Sind alles brave Käufer irgendwelcher limitierten Editionen, mit fettem Umsatz in den Mikrotransaktionen.
Also kleine Investoren.

Boar leck ey.

Micro_Cuts

Wir haben n neues Level erreicht. Jetzt spricht sogar einer der erfolgreichsten Youtuber darüber 😀

https://youtu.be/E9XVVW7G_F

Hybrid

Für die Leute die meinen sie auch noch lächerlicherweise verteidigen zu müssen:…

– Sie nennt die Spieler Arschgeigen die konstruktive Kritik rüberbringen wollen
– Sie nennt die Spieler Bots und Sockenpuppen die auf Reddit posten
– Sie feiert den Tod eines Youtubers der an Krebs gestorben ist, der sich natürlich nicht mehr wehren kann…
– Sie beschimpft jeden der den neuen Avengers Film gut findet, weil der ja total rassistisch und sexistisch ist
– Sie gibt auch nach dem ganzen Debakel ausschließlich den Männern die schuld und das ein MANN die “Macht” ausgenutzt habe sie zu feuern
– sie ist bei ihrer vorigen Firma schon rausgeflogen
– Den Spieler dem sie Sexismus vorwirft war bis einem tag vor der Geschichte ein echter Fan von ihr, was er sogar im Stream gesagt hat…
– Sie erwähnt nicht ein Wort dass ein Mann der 13 Jahre im unternehmen war auch gefeuert worden ist, sie hat nur ein lächerliches Jahr dort gearbeitet…

Das ist definitiv die dümmste Frau in der Gaming Historie…

Gerd Schuhmann

– Sie nennt die Spieler Arschgeigen die konstruktive Kritik rüberbringen wollen -> Einen
– Sie nennt die Spieler Bots und Sockenpuppen die auf Reddit posten -> Wenn man das verfolgt hat, kann’s gut sein, dass da einige Leute gepostet haben, die keine GW2-Spieler sind. Das Thema war in “GamerGate”-Subreddits, das ist schon gut möglich, dass da “Sockpuppets und Bots” dabei waren. Das lässt sich schwer beweisen.
Sie feiert den Tod eines Youtubers der an Krebs gestorben ist, der sich natürlich nicht mehr wehren kann… -> Das wird künstlich aufgeblasen ohne Ende. Sie hat gesagt: “Das Netteste, was ich sagen kann, ist es, dass ich froh bin, dass er nicht mehr da ist, um Leuten Weh zu tun.” Das war jetzt nicht nett, aber das ist auch was anderes als “den Tod feiern.” Da haben damals Leute ganz anderes gesagt und das wurde auch thematisiert. Für den Tweet von Price hat sich damals keiner interessiert -> Das kam erst jetzt hoch, als man Munition gegen sie brauchte.
– – Sie erwähnt nicht ein Wort dass ein Mann der 13 Jahre im unternehmen war auch gefeuert worden ist, sie hat nur ein lächerliches Jahr dort gearbeitet… – Den hat sie erwähnt bei Polygon und Interviews.

Das hier ist auch wieder extrem überzogen dargestellt. Das zeigt eben, dass die Sache hier nicht “Objektiv und nüchtern” gesehen wird, sondern dass es durch die Sexismus-Komponente extrem vergiftet und polarisierend ist.

Das sieht man auch hier, dass zu GW2 plötzlich Gast-Accounts hier kommentieren und da so abgehen – das war ja auch in den früheren Artikel zum Thema so, dass da viele kommentiert haben, für die “SJW” ein absoluter Kampfbegriff ist. Das ist auch bei jedem Thema so, das in die Richtung geht, dass da Leute ohne Ende getriggered werden, die 0 mit den Seiten oder dem eigentlichen Spiel zu tun haben.

Da spielt schon verdammt viel Ideologie hier bei einigen mit rein -> Und das hat null mit “Guild Wars 2” zu tun. Deshalb ist das auch ein großes Thema für Polygon (und in kleinerem Maße für) Kotaku -> Denen ist Guild Wars 2 doch furzegal. Da geht’s um GamerGate.

Die Idee “Das sei ein Angriff auf die Spielerschaft von GW2” -> Das scheint mir weit hergeholt zu sein. Das ist 100% eine Sexismus-Sache. Wenn die nur gesagt hätte: “Hier, halt mal die Füße still. Ich mach das seit 10 Jahren und das hier ist mein Tweet. Wenn’s so einfach wäre, wie du glaubst, wäre ich auch schon lange drauf gekommen.” -> Da wäre exakt 0 passiert. Es hätte sich keiner dafür interessiert.

Das ist ein Riesen-Ding geworden, weil bestimmte Leute ein Interesse daran hatten, dass es ein Riesending wird – und die feiern das jetzt auch.

RuffyDrain

Ohne jetzt Stellung zu nehmen ( habe ich in meinen anderen Kommentaren ganz klar), gebe ich dir vollkommen Recht, dass das Thema unnötig groß publiziert wird und Ich glaube es wurde nur ein Moment gesucht auch nochmal die Sexismus Debatte aufzugreifen.
Ich denke sogar, dass fast täglich ähnliche Themen in anderen Studios stattfinden, aber davon natürlich nichts berichtet wird. Ich denke auch, dass oftmals solche Fässer zu bleiben können, vor allem wenn nichts konstruktives bei rauskommt, wie bei der Pierce Debatte.

Hallo Hallo

“Das Netteste, was ich sagen kann, ist es, dass ich froh bin, dass er
nicht mehr da ist, um Leuten Weh zu tun.” Das war jetzt nicht nett, aber
das ist auch was anderes als “den Tod feiern.”

Nein, dass ist genau das. Sie “freut sich”, dass ein anderer Mensch gestorben ist. Das kannst du drehen wie du willst, aber man muss schon ein ziemliches Arschloch sein um so etwas öffentlich von sich zu geben.

Du bemerkst, dass die ganze Situation “durch die Sexismus-Komponente
extrem vergiftet und polarisierend ist”, stimmt, liegt aber daran dass
Price auf die Schiene als erstes Aufgesprungen ist. Wer mit Scheiße um
sich schmeißt muss sich nicht wundern wenn was zurück kommt.

¯\_(ツ)_/¯

Gerd Schuhmann

Ich will das nicht “irgendwie drehen.” Das hat sie gesagt. Sie hat nicht gesagt: “hahaha, er ist tot, wie geil” -> Was für ein furchtbarer Mensch.

Sondern sie hat gesagt: “Ich bin froh, dass er nicht mehr da ist, um Leuten Weh zu tun” -> Warum hat sie das gesagt? Weil Total Biscuit eben einen Ruf hatte als einer von mehreren YouTuber, die dafür verantwortlich sind, dass der Konflikt zwischen Entwicklern und Spielern eskaliert.

Das muss man halt wissen. Hier geht’s um “Total Biscuit”, die Marke. Jemand, der sich einen Ruf aufgebaut hat, als auch sehr scharfer Kritiker – und nicht um “Total Biscuit”, den Menschen.

Das weißt du sicher auch, um was es da ging und wer Total Biscuit ist -> Aber aus dieser Warte ist der Kommentar zu verstehen.

Und “Price hat die Schiene als erstes aufgezogen” -> Ganz genau. Und deshalb wurde sie zur Strecke gebracht. Darum geht’s hier. Da hat jemand die Sexismus-Karte gespielt und sie wurde dafür bestraft. Das sieht auch Price so – darum geht’s hier nämlich auch.

Hier hat eine Gruppe “ihren Willen” bekommen, indem sie den Entwickler unter Druck gesetzt hat. Genau das sagen alle Leute, die hier im Artikel zitiert werden – außer Mike O’Brien. Der sagt, es ging um was ganz anderes. 🙂

Faldo

Das ding Ist halt wer die “Sexsismus” Karte spielt ohne das Sexsismus überhaubt vorhanden ist ist selbst ein Sexsist. Wie gesagt wären die geschlechter vertauscht würde die ganze sache bestimmt in die andere reichtung von der Gaming presse aufgebauscht

Peacebob

Es ist nie richtig jemanden, wegen unpassenden Äußerungen in der Öffentlichkeit, eine fristlose Kündigung in die Hand zu drücken.

Mag man von der Frau halten was man will aber hier wurde nicht gerecht gehandelt, hier wurde lediglich ein Exempel statuiert.

Jetzt bekommt nicht nur sie ihr Fett weg sondern auch Arena-Net für die falsche Reaktion.
Würde es in den USA einen Kündigungsschutz wie bei uns geben, wäre so etwas gar nicht erst passiert…

Ein Gespräch mit der Chefetage und eine öffentliche Abmahnung hätte es auch getan.
Die Entlassung von Fries kann ich noch weniger nachvollziehen. Willkür ist hier wohl das passendste Synonym…

Hybrid

Für solche Aussagen wird man auch in Deutschland fristlos entlassen. Ka was die argumentation soll….

Peacebob

Wohl kaum… Das deutsche Arbeitsrecht gewährt den deutschen Arbeitnehmern nicht ohne Grund einen besonderen Schutz.
Es gibt nicht sehr viele Gründe die hierzulande eine fristlose Kündigung ermöglichen würden und Fehlverhalten auf Sozialmedia-Plattformen gehört definitiv nicht zu diesen Gründen.

schnickers

1. Arbeitgeber kündigt
2. Arbeitnehmer Klagt
3. Arbeitnehmer bekommt recht
4. Arbeitgeber zahlt “Abfindung”
5. Beide gehen getrennte wege.

Peacebob

Rein theoretisch kann man sich auch wieder in einen Beruf hinein klagen, wie sinnvoll das auch immer sein mag. Aber allein schon um so etwas aus dem Weg zu gehen wird man hierzulande nicht so schnell wieder des Arbeitsrechtes entlassen. Es sei den der oder die Gekündigte Person würde eh nicht klagen…

Nareshh

Das passt ja zu dem, was ich oben geschrieben habe … “Person des öffentlichen Lebens” ist da nur soweit untertrieben, dass es schon fast nichtig ist. Sie hatte also direkt ihren Arbeitgeber drin stehen und damit die Loyalität zu diesem verloren. Da stimme ich dir voll und ganz zu, dass sie damit unhaltbar geworden war…

Coreleon

Also mal ab davon ob das nun gerechtfertigt war oder nicht…die Einstellung zu haben etwas zu Twittern und das sei dann “Privatsache” und dazu hat sich keiner zu äußern ist absolut lächerlich.
Wenn ich einen Tweet absetze dann will ich auch das der gelesen wird und wenn es blöd läuft schreibt einer dazu etwas das mir nicht passt, so funktioniert das da nunmal.
Wenn die Frau das nicht haben will soll sie das in ihr Tagebuch schreiben aber nicht so einen Schwachsinn absondern.
Desweiteren gibts sowas nicht wie “außerhalb der Arbeitszeiten” selbst in DE wird man auch wegen Vorfällen in der Freizeit gekündigt. Hier sind die Hürden zwar größer aber Privat ist nicht gleich “Privat”… .

Nareshh

Ich schätze mit “Privatsache” ist gemeint, dass sie eben nicht im Rahmen als Angestellte von ArenaNet, sondern als Privatperson Jessica Price gesprochen hat.

Und grundsätzlich ist das auch richtig. Wenn ich hier für mich schreibe oder auf einem möglichen Twitter-Account, dann spreche ich für mich. Selbst, wenn es Themen betrifft, welche auch meinen Arbeitgeber betreffen, da meine Accounts selten bis nie mit diesem in Verbindung gebracht werden können.

Wenn ich jedoch eine Person des öffentlichen Lebens bin, und das sind Entwickler von Spielen doch öfter, vor allem, wenn es langjährige Mitarbeiter oder Entwickler sind, dann sieht das anders aus. Vor allem, wenn die Follower meines Accounts mich als Angehörigen meines Arbeitgebers kennen. Dann kann der Chef tatsächlich sich zu den Äußerungen über meinen privaten/persönlichen Accounts rügen. Aber eine sofortige Kündigung finde ich doch schon ziemlich krass und ich würde ihn Deutschland auf jeden Fall vors Arbeitsgericht ziehen. Und wenn ich nicht unbedingt die Loyalität zu meinem Arbeitgeber in Frage gestellt hätte, dann hätte ich auch ziemlich gute Erfolgschancen.

Bei uns in der Firma gibt es sogar Informationsblätter zum Umgang mit sozialen Medien. Keine Ahnung, wie das in anderen Firmen aussieht, aber in den Firmen, wenn es auch noch nicht so viele waren, gab es diese immer….

Coreleon

Also ich kann sie als Person auch nicht beurteilen und als Angestellte schon gar nicht. Allerdings hätte ich sie, nach dem was so bekannt ist, ebenfalls entlassen.
Die Problematik ist das sie u.a. über ihre Arbeit schrieb und auch ihre follower darüber generiert hat das sie bei Arnanet arbeitet.
Das mag für uns in DE ziemlich krass wirken aber “hire & fire” ist weltweit tatsächlich der Standard und es werden Leute für wesentlich weniger gekündigt.

Ihre jetzige Argumentation klingt daher eher konstruiert oder sie glaubt das tatsächlich. Was die Sache nicht besser für sie macht.
In den USA geht alles über die Vita und Werdegang. Das ist dann nicht so klug sich so bissig zu geben…

Rico

Ich kann gut verstehen das Entwickler sich oft sehr zusammen reissen müssen, bei mancher Community, dass sie gefeuert wurde, finde ich nicht in ordnung.

cyber

Ich schon, sie hat geerntet was sie gesäht hat. Meine genaue Ansicht findest du im vorigen Artikel zum Thema.

Lygras Hypocrit

Die Frau ist einfach furchtbar unreflektiert und laut, war sie auch schon vor ihrer Zeit bei Arenanet. Mal ganz abgesehen von der Frage der “Schuld” ist es denke ich schwierig zu beurteilen ob der Twitter Eklat tatsächlich der einzige Grund war warum die beiden gehen mussten. Peter Fries z.B. war über 12 Jahre bei Arenanet und es gibt für mich absolut null Sinn jemand gehen zu lassen der so lange beim Unternehmen ist, gute Arbeit leistet und das einzige was er sich hat zu schulden kommen lassen ein dummer Twitter Kommentar war. Die beiden haben ja an der Living World Story von GW2 gearbeitet und ich kann mir nicht vorstellen dass gute Story und Charakter Designer derart an jeder Ecke wachsen dass Arenanet ohne Probleme Ersatz findet.

Wie Arenanet die Geschichte gehandled hat ist m.M. nach sehr unprofessionell gewesen. MO hätte sich eher einen Gefallen getan zu sagen “Wir haben das intern geregelt” ohne überhaupt von Entlassung zu sprechen. Er hätte auch das was JP noch danach in die Gegend geätzt hat nicht mehr kommentieren sollen. Der größte Fehler war aber dass es offenbar keine interne Regelung gibt wie Mitarbeiter sich in der Kommunikation mit der Community zu verhalten haben. Im Falle von JP war absolut bekannt, schon von ihrem früheren Arbeitgeber dass sie eine sehr sehr salzige Persönlichkeit hat, da hätte man schon viel früher ansetzen müssen.

Erzkanzler

Welch eine Farce. Wenn ich auf meinem Social-Media Account die Kunden der Firma beschimpfen würde bei der ich angestellt bin, würde ich wegen gesundheitsschädigendem Verhalten gekündigt. Als Chef würde ich da nicht anders Handeln.

In welcher Klamottenabteilung ich einkaufen geh ist dabei völlig egal.
Natürlich gibt es sicher auch gerad in der sehr männlich dominierten Gamingindustrie Gleichstellungsprobleme, aber das hat nun mal nichts damit zu tun, dass eine Frau Price für ihre Handlungen grade stehen muss wie jeder andere MENSCH auch. Und das sie bis dato ihr Fehlverhalten nicht oder höchstens nur wage erkennt, zeigt mir nur wie unreflektiert die Dame gerade handelt.

Für Kotaku und natürlich erst recht für Polygon ist das gefundenes Fressen, schon die deutlich einseitige Berichterstattung beider Portale lässt erahnen, eine objektive Betrachtung steht hier wohl nicht im Fokus.

Insane

Na ja… ich glaube viele können sich nicht so richtig vorstellen wie das abläuft. Ich komme aus einer anderen Branche und kann mir gut ausmalen dass es sich in ihrer noch gravierender darstellt.

Aber 90 % aller meiner Meetings zusammen mit meiner Chefin laufen gleich ab: wir sitzen zu 4+ an einem Tisch und alle Gäste / Verhandlungspartner schauen zu mir und richten ihre Worte an mich. Stellt meine Chefin eine Frage, gehen die Antworten wieder an mich. Und das geht bis zum Ende des Meetings. Wenn ich oder sie dann mal darum bitten, dass sie ihre Worte doch an sie richten sollten, da sie meine Chefin ist – was jedem vorher klar war, schauen sie meistens etwas irritiert und drehen sich langsam und etwas phlegmatisch zu ihr. Manche ignorieren das auch einfach gekonnt.

Es ist fast jedes mal das Gleiche.

Daher stelle ich es mir in der Gaming Branche noch schwerer und noch nerviger vor.

Alex

Das kann durchaus sein, jetzt aber wegen ihren erlebnissen, sollte sie solche gehabt haben, pauschal jedem Mann zu unterstellen er wolle mansplaining betreiben ist halt mindestens genauso Sexistisch. Genauso wenig wie eine Hautfarbe davor schützt selbst Rassist zu sein, schützt es sie auch nicht vor Sexismus eine Frau zu sein. Egal wie nichts rechtfertigt ihre Reaktion, wenn sie in ihrem Privaten Kanal nicht über ihre Arbeit reden möchte, hätte sie vielleicht eher darauf hinweisen sollen oder dejenigen wortlos Blocken können. Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben, das war die mit abstand schlechteste und der Chef hat absolut gerechtfertigt reagiert. Ich kann auch nicht Außerhalb der Arbeit zu meinen Kunden gehen, diese beleidigen und dann davon ausgehen das mein Chef das Voll Toll findet, egal ob “gerechtfertigt“ oder nicht.

Insane

Das wollte ich damit auch nicht sagen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass man sich möglicherweise garnicht in diese Situation hineinversetzen kann, da man sie nicht kennt und ihr auch noch nicht ausgesetzt war.

Bermuda

Ich finde das richtig gut, dass du so emphatisch bist und eine hohe Sensibilität für dieses Thema hast. Ich frage mich nur, ob es nicht wirkungsvoller wäre diese Energien(beispielsweise jemanden des „mansplaining“ zu beschuldigen) in eine andere Richtung zu lenken. Für mich hat das auch immer was von Hexenjagt, als ob jeder Mann so tickt…Dabei ist das ja nur ein Phänomen, etwas was sich bestenfalls vermuten lässt. Es ist ja kein Fakt das alle Männer mansplaining anwenden. Warum also Energie in die Sache stecken? Was allerdings Fakt ist, ist das Frauen immernoch trotz gleicher Qualifikation und Position weniger Geld verdienen als Männer. Das sollte sich ändern, die großen Geschlechterdisparitäten.

Insane

Ja, aber das hat einen ursächlichen Grund bzw Gründe. Und einer davon ist, dass Männer und Frauen anderen Frauen die Kompetenz absprechen. Das passiert nicht mal unbedingt bewusst. Viele merken nicht mal was sie da eigentlich machen.

Ob das in dem Fall so gewesen ist weis ich nicht und kann ich auch nicht beurteilen. Aber ich kann verstehen, wenn ich dieser Sache täglich ausgesetzt bin, dass ich dünnhäutig und paranoide werde und dann auch unschuldige Personen beschuldige, die damit eigentlich garnichts zu tun haben.

Das macht es nicht besser, stellt aber die Reaktion aus der Community in ein anderes Licht. Einige scheine es ja zu ihrer Lebensaufgabe gemacht zu haben, den Fehler auszuschlachten und die Dame mit Ihrem Fehler auf dem Altar zu opfern.

XCS

Ich finde die Kündigung gerechtfertigt. Die Dame vertritt ob sie es will oder nicht das Unternehmen nach außen. Und ein Unternehmer hat nunmal die Pflicht sein Unternehmen vor Schaden zu schützen und wenn eine Mitarbeiterin derart gegen Kunden vorgeht die nur konstruktive Kritik geäußert haben ist das nunmal kein gutes Ausgängeschild für das Unternehmen.
Da die Dame wohl in ihrer feministischen Filterblase sitzt was im Ami Land nichts seltenes ist bei dem alle Männer eh nichts können, wissen und am besten sich unterordnen müssen ist bei einer objektiven Betrachtung kontraproduktiv.
Außerdem nur weil jemand einen Beruf gelernt oder ausübt heißt das noch lange nicht das andere nicht bessere Ideen haben können oder auf den Ideen die man hat eine verbesserte Idee vorschlagen dürfen.

Die Dame sollte mal aus ihrer Filterblase rauskommen, sich wie eine Erwachsene benehmen und mit Kritik und möglichem Spott umgehen lernen.

Insane
Haben sie und ihre Chefin sich mal gefragt warum das so ist?
Warum ihre Chefin nicht für voll genommen wird sie aber schon? Könnte es sein das hier das Geschlecht nicht der Grund ist dies aber persönliche oder fachliche Gründe haben könnte?

hcp

Gut dass sie raus ist.

pro.­non.­ciert

Für irgendeine Figur auf reddit sollte man niemanden feuern. Soll der Typ erst mal selber ein solches Spiel auf die Beine stellen.

RuffyDrain

Also darf ich jetzt nichts mehr kritisieren, was Ich selber nicht produzieren/erschaffen kann? Dann können wir jetzt bitte alle Webseiten und Zeitschriften die etwas bewerten schließen, weil auch diese Kritik ausüben.
Unqualifizierteste Antwort die es bis dato gab.

pro.­non.­ciert

Wenn jetzt keine Entwickler mehr für Arenanet arbeiten wollen (und sie sollten sich dahingehend solidarisieren!), dann hat der Reddit-Clown ein Spiel zerstört. Da kann er ja mal richtig stolz auf sich sein.

RuffyDrain

1. War es ein streamer, der GW2 seit seiner Anfangszeit unterstützt mit Donations etc. Ihm wurde sogar eine Statue ( oder war es NPC?) gewidmet. Und wenn du dich ernsthaft damit auseinander gesetzt hättest, würdest du wissen, dass er sehr sachlich seine Kritik geäußert hat. Der 2 Tage bevor das ganze passiert ist Frau Pierce noch gelobt hat, wie gut und kommunikativ die Frau ist.
2. Großteil der User und Fans von GW2 sprechen sich gegen Price aus und sind mit der Konsequenz zufrieden.
3. Kann sich Arenanet genug andere Entwickler leisten, mach dir keine Sorgen, gibt genug Indieentwickler die ein Sprungbrett suchen oder Freelancer in dem Bereich, kenne mich dort aus, weil ich in den Kreisen tätig bin.
4. Zum anderen hat diese gute Dame TotalBiscuit der vor kurzem verstoben ist, ihre Glückwünsche zu seinem Tot bekundigt, damit er keinen mehr nerven kann. Wenn man dort nicht als Firma reagiert, weiß ich auch nicht weiter.

Nicht einfach seine Meinung kund tun, wenn man sich mit der Thematik nicht auseinander gesetzt hat.

Alex

Was für ein selten kurz gedachtes Kommentar.

Maru

Guild Wars 2 ist nicht mehr das, was es mal war. Als damals der Chef-Entwickler von Guild Wars 2 gekündigt hat, hat bereits das Omen und die Quantität des Spiels begonnen. Vorher war Guild Wars 2 ein sehr schönes Spiel mit viel Liebe zum Detail und Story-Telling – mit Hearth of Thornes und der Kündigung des Entwicklers ging vieles zunichte.

Priorität beim Spiel lag nun entweder beim PvP oder bei dem Zerg-Gefarme der Gebiete. Mal ein World-Event in der Spieler wie Fliegen umfallen. Die Story wurde aufs minimum reduziert und das Spiel bekam eine vollkommen neue Zielgruppe mit dem ersten Addon: Der der am längsten auf eine Map herum rennt und ein Titel bekommt – hat gewonnen.

Ob die Kündigung dieser Entwicklerin eine gute Idee war – darüber kann man sich streiten. Ich persönlich möchte aber niemanden in meine Firma haben, die Kunden ihren Mund verbieten und mit der Feminismus/Sexismus-Debatte ankommt. Diese Argumentation “Mansplaining” und “Sexismus” seitens einer Frau ist de facto ein Krebsgeschwür der Gesellschaft. Das erkennt man eindeutig an dem obrigen Beispiel. Von so einem Mitarbeiter würde ich mich ebenfalls sofort trennen! Da ist es mir egal, ob sie bei xbeliebigen Pressen sogar von irgendwelchen Folter etc. im Unternehmen berichtet, da es klar sein durfte dass das alles Blödsinn ist. Deshalb finde ich es umso schlimmer, dass ihr eine Bühne gegeben wird.

hcp

“Guild Wars 2 ist nicht mehr das, was es mal war. Als damals der
Chef-Entwickler von Guild Wars 2 gekündigt hat, hat bereits das Omen und
die Quantität des Spiels begonnen.”
Meinst du damit Colin Johanson? Der Chef-Entwickler der Wegwerf-Content produziert hat? Dein “Zerg-Gefarme” bestand bei ihn auch schon längst. Die Story war zu Colin-Zeiten auch mies. Eigentlich hab ich keine Ahnung wovon du redest. Seitdem der Kerl die Firma verlassen hat, hat GW2 erst Aufwind bekommen.

Maru

Ja, Guild Wars 2 hat einen Aufwind bekommen. Für Spieler, die gerne Schnitzeljagd betreiben oder PvP im Kopf hatten. Da gebe ich dir Recht.

Es ist schon fast Ironisch, dass du von “Wegwerf-Content” spricht. Das, was in Guild Wars 2 zurzeit läuft ist das beste Beispiel für “Wegwerf-Content” als im Vergleich noch zu Release von GW2.

Wenn du “keine Ahnung” hast, wovon ich rede – ja, was genau möchtest du dann mir sagen? GW2 spiele ich schon seitdem es sie gab. Ich kann also durchaus eine Bilanz ziehen.

hcp

Mit “Wegwerf-Content” betitel ich die Updates die 2 Wochen lang spielbar waren und dann wieder entfernt wurden, sprich weggeworfen wurden. Für Nachzügler der größte Mist den man machen konnte. Noch Heute schreien Teile der Community (zu recht) dass anet, es möglich machen sollte, diese noch nachholen zu können. In der Hinsicht war das wohl keine gute Idee vom lieben Colin. Nebenbei wurden die Roadmap-Blogs zu seiner Zeit nicht eingehalten.

Die Updates die nach ihm erschienen sind hatten und haben eine wesentlich höhere Qualität. Story wie auch Gameplay-technisch sind sie wesentlich ausgebauter. Das du einer Zeit hinterher trauerst die soviel Potenzial verschwendet hat, ist mein Fragezeichen… wenn wissen willst was ich meine mit “Ich hab keine Ahnung wovon du redest.”

Char

Hallo, du bist wohl schon lange nicht mehr dabei. Seit HoT gab es 14 neue Maps, weil es regelmäßig neuen Content gibt. PVP ist im Moment aufgegeben. Jedenfalls gab es kaum mehr Updates seit diesem eSports-Versuch von Anet.
Wenn dir die Meta-Maps von HoT nicht gefallen haben gibt es gute Nachrichten für dich. PoF ist weitaus weniger Meta-Lastig. Die Maps sind Riesig weil sie für Mounts ausgelegt sind, aber trotzdem findet man immer wieder neue Details. Viele Leute allerdings mochten die Meta Maps weswegen das für Manche ein Plus und für andere ein Minuspunkt ist. Man kann es halt nur allen recht machen wenn man auch alles mal macht und das kostet leider Zeit.

Das Problem mit Colin war das er immer sehr viel versprochen hat und gehyped hat und die Programmierer mit den Content nicht nachkamen und das oft zu enttäuschungen geführt hat. Unter Mike O Brian ist es genau anders herum. Es wird gar nichts gesagt (frühestens 2 Wochen vor Relese).
Ja GW2 ist nicht mehr das was es mal war, es ist mit der Zeit immer besser geworden.

Scaver

Also ich sehe die Schuld und den Fehler ganz alleine bei Price und das aus einem Grund:
SIE und NUR SIE reduziert immer alles auf das Geschlecht! Sie hat angegriffen, weil es ein Mann war! Wäre eine Frau gekommen, hätte sie vermutlich nicht so reagiert!
Eben dieses Denken, dass immer wenn ein Mann etwas negatives sagt, sei es wegen dem Geschlecht, ist eben Sexistisch (außer es gibt klare Belege dafür)!

Zumal, egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet, der Streamer hat sie nicht angegriffen, nicht beleidigt und nicht mal scharf kritisiert. Er hat eine einfacher, aber konstruktive Kritik angebracht.
Und ihre Reaktion war so überzogen, als würden alle Nationen der Welt gleichzeitig in China einmarschieren, nur weil da ein Sack Reis umgefallen ist!

Und der Presse in den USA ist sowieso nicht zu helfen. ALLE dort haben IMMER eine klare, parteiische Meinung, sei es weil sie gekauft ist oder aus Überzeugung. Aber Unabhängige Berichterstattung existiert in den USA schlicht weg nicht!

Die Reaktion des Chefs war 100% OK. Denn ohne die Kündigung hätte ich nie wieder etwas von ArenaNet gekauft, gespielt oder sonst was mit denen zu tun haben wollen, wenn die so mit ihren Kunden umgehen. Und da wäre ich unter Garantie nicht alleine gewesen! Das hätten genug so gesehen und ArenaNet hätte dies finanziell sehr schnell und sehr stark zu spüren bekommen!

Nyo

Sehe ich in vielen Punkten auch so. Gekauft hätte ich aber trotzdem weiterhin weil die Meinung einzelner ja das Produkt nicht schlechter machen. Auch die Kündigung von Fries ist meiner Meinung nach überzogen da er niemanden angegriffen hat sondern einfach nur eine Kollegin in Schutz nehmen wollte wenn auch mit einer eher unglücklichen Wortwahl… Auf Twitter muss man immer mit Feedback rechnen auch wenn man nicht darum gebeten hat.

Joey

Über die Kündigung von Fries kann man streiten. Im ersten moment dachte ich auch es wäre überzogen, und habe mir dann nochma seine tweets angeschaut. Und im nachhinein muss ich sagen dass sein in Schutz nehmen, auch wenn gut gemeint, etwas zu offensiv gegenüber der Comunity war. Ob man deswegen entlassen werden muss hängt davon ob wo die rote Linie gezogen wird.

Alex

In Ami Land bringt man ja momentan sowieso jedes Thema auf die Spitze der absurdität sei es me2 oder mansplaining. Alles durchaus gerechtfertigte Themen die aber auch zum Teil Sexistische Grundzüge hat beinjenen welche vermeintliche Opfer sind. Schade um das eigentlich ernste Thema und Price setzt dem die Krone auf, da gebe ich recht. Aber in ihren Augen betreibe ich damit ja auch schon Mansplaining weil ich mich erdreiste eine Meinung zu einer thematik zu haben… wie kann ich nur.

Skyzi

Menschen sind halt so und das wird nicht das letzte sein.

phreeak

Lächerliches Aufbauschen seitens der Presse und jeder Hinz und Kunz muss ein Statement abgeben für Aufmerksamkeit. Die Dame hat jemanden beschimpft und beleidigt, obwohl er gar nichts gemacht hat. Soll se dazu stehen und das sie nen Fehler machte, anstatt von Interview zu Interview tingeln und die Schuld anderen geben und den schwarzen Peter.

Joey

Wer seinen privaten Twitter Account öffentlich macht kann nicht davon reden dass er privat ist.
Wenn man dann noch angibt bei Arenanet zu arbeiten und über die Entstehung der Story mit der Community twittert repräsentiert dabei die Firma.
Der ArenaNetChef hat die Gründe von seinen Handlungen dargelegt, und sie sind meiner Meinung nach richtig. Ob man jemanden dafür entlassen muss oder obs ne abmahnung oder versetzung auch tut, darüber kann man diskutieren.
Mir tut der Peter Fries ein wenig leid, der vermutlich etwas schlichten wollte, dabei jedoch auch zu offensiv war und auch nicht festgestellt hat dass man die Firma repräsentiert wenn man angibt für sie zu arbeiten.

Sehr traurig finde ich wie oft und schnell die Sexismus oder in anderen Fällen auch Rassismus Karte ausgespielt wird obwohl es da überhaupt keinen Bezug gibt. Dies wertet auch alle Fälle herab wo es wirklich Ungerechtigkeiten gibt. Ich will damit nicht sagen dass es keine Probleme was Gleichberechtigung angeht gibt. Ich weise lediglich darauf hin dass es auch nur da genutzt werden sollte wo der Vorwurf gerechtfertigt ist.

Scaver

Das mit der Sexismus- und Rassismus-Karte ist in den USA ne richtige Seuche. Wann immer es geht wird die ausgespielt um ja von sich selber abzulenken.

Char

Vielleicht war dieser Tropfen auf der anderen Seite auch schon übergelaufen. Wenn man ihren Kommentar zum Tod von Totalbiscuit gelesen hat fragt man sich schon wes Kind sie ist: https://i.kym-cdn.com/photo
Ich kann auch irgendwie verstehen das MO nicht lust auf eine Diskussion mit einer Mitarbeiterin hat die zu sachlichen Diskussionen nicht fähig zu sein scheint.

Das einzige was ich auf Anet-Seite nicht verstehe ist, dass man Peter nicht mit einer Verwarnung hat davonkommen lassen. Er war offensichtlich weniger schuldig und war viel länger dabei. Aber wir wisen alle nicht was sonst noch abgelaufen ist in der Firma. Auch ist in USA wohl Hire&Fire schlimmer als hierzulande.

Das sich entlassene ehemalige Mitarbeiter schlecht über eine Firma äußern ist ja nichts unerwartetes.

RuffyDrain

Wie ich bereits oben sagte. Ich denke da ist mehr vorgefallen, als nur dieser eine Ausrutscher.
Und bei solchen Aussagen fragt man sich, wie diese Person wohl auf der Arbeit ist.

Phinphin

Überreaktion von Price. Überreaktion von der Community. Überreaktion von der Presse. Überreaktion von Arenanet. Der einzige Beteiligte, der sich hier meiner Meinung nach richtig verhalten hat, war der Streamer.

Bienenvogel

Macht auf mich den Eindruck als hätten Polygon und co. da auch eine sehr einseitige Sichtweise. ???? Wenn man dann liest was jetzt über diesen O’Brien rausgekramt wird.. oh mann. Nachtreten geht auch nicht. MMn haben hier beide Seiten Fehler gemacht. Price hätte bei allem Verständnis für sexistische Anfeindungen geradeauf diese gut gemeinte Kritik nicht so reagieren müssen. Eine Konsequenz vom Arbeitgeber war in der Hinsicht schon richtig, aber man hätte das lieber ohne Entlassung und vor Allem intern klären sollen. Jetzt haben sie den Salat. Price und Fries sind ihre Jobs los, ArenaNet verliert zwei gute Mitarbeiter und steht schlecht da. Da sieht man mal wieder: Nachdenken und sich der Folgen bewusst sein, bevor man irgendwas ins Internet raustwittert. Echt schade das Ganze. ????

Zark McFly

Wieder so ein Fall wo sich die wahren Feministinnen aus den 70/80er an den Kopf fassen und sich denken, warum macht Ihr alles kaputt wofür wir Jahre gekämpft haben … Es ist keine Gleichberechtigung, wenn eine Frauenquote festlegt das man Frauen einstellen MUSS, es ist keine Gleichberechtigung wenn man einen Shitstorm erhält wenn man eine Frau feuert (wieviele Männer hat ArenaNet die letzten Monate/Jahre gefeuert? Hat keinen gekümmert?) … Die kämpfen nicht für Gleichberechtigung, sondern für Bevorzugung bzw. picken sich die Rosinen raus und alles negative (ein Mann sein ist nicht kinderleicht und geilste der Welt, liebe Frauen!) wollen die natürlich nicht haben 😀 Lächerlich! Und wenn ich ein Spiel Scheiße finde bzw. einfach Kritik daran äußern möchte, dann ist es das aller aaaaaller letzte was mich interessiert, ob das jetzt ein männlicher oder weiblicher Entwickler/Produzent oder sonst was ist. Es geht ums Spiel!!!

Elli

Ich glaube nicht, dass das hier ein Feminismusproblem ist. Es geht weder um Frauenquoten noch, dass Anet eine Frau gefeuert hat. Da brauch man gar nicht dieses Fass aufmachen und mal wieder Frauen und Männer gegeneinander ausspielen (Zitat: ‘ein Mann sein ist nicht kinderleicht und geilste der Welt, liebe Frauen!’).

Jessica Price hat einen Fehler gemacht. Da sind sich doch die meisten in eingig. Ich finds erschreckend und schade, dass man langjährige Mitarbeiter so schnell entlässt und keinen anderen Weg findet. Man hätte sich doch auch öffentlich entschuldigen können. Besonders krass finde ich, dass sie Peter Fries gleich mit rausgeworfen habe. Alle reden von Teambuilding und so, aber wenn man dann einen Kollegen verteidigt wird man auch gleich entlassen?? Das ist bestimmt super fürs Klima.

Zark McFly

Ähm … nicht? Zitat: “Es geht ums Geschlecht: Ihre heftige Reaktion erklärt Price damit, dass der Tweet des Streamers der Tropfen war, […]”

Das Fass hab nicht Ich aufgemacht 😀 Hast du den Artikel gelesen? ^^ Und ich habe unten auch schon kommentiert, dass ich ebenfalls der Meinung bin, eine Abmahnung hätte gereicht … wenn es denn die erste gewesen wäre … Und Frauen gegen Männer aufspielen mache ich auch nicht, lediglich mal Tatsache vor Augen führen

Gibt es auch ein Interessantes Buch zu “Rettet die Männer – Frauen machen kaputt” – Geschrieben von einer Frau! Die beschreibt auch ganz gut wieso es schon lange nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um “Machtübernahme” geht

Elli

Ja, ich habe sowohl den Artikel gelesen als auch deine Antwort weiter unten. Und die gefällt mir auch besser und ich denke wir sind uns eigentlich vollkommen einig 🙂
Ich finde es nur etwas übertrieben aus diesem unberechtigten Sexismusvorwurf einen ganz großen Bogen zur Frauenquote und feministischer Weltverschwörung zu ziehen. Ich sehe hier vordergründig ein Arbeitgeber-Arbeitnehmer Konflikt, der eben nicht besonders toll gelöst wurde.

Scaver

Naja weil es EIN Teil einer Reihe ist. Wann immer eine Frau die Sexismus Karte ausspielt, obwohl das gar nicht stimmt, macht sie damit zum Teil die Arbeit der Frauen in Sachen Gleichberechtigung zunichte!
Leider denken sich dann viele Männer, wieso Frauen Gleichberechtigt behandeln, wenn sie eh immer behaupten, man tue das Gegenteil!
Und das Gleiche passiert beim Thema Frauenquote. Da wird ne Stelle ausgeschrieben und der einzig sinnvolle Kandidat ist ein Mann. Doch es hat sich auch eine Frau beworben, die aber nicht mal halb so qualifiziert ist. Dank Frauenquote MUSS aber die Frau eingestellt werden, wenn die Frauenquote noch nicht erfüllt wurde.
Hat jetzt WAS mit Gleichberechtigung zu tun?

Elli

Wer Zitat: “Leider denken sich dann viele Männer, wieso Frauen Gleichberechtigt
behandeln, wenn sie eh immer behaupten, man tue das Gegenteil!” sagt, ist genauso Teil des Problems, da er ja Frauen wieder einen Grund gibt sich ungerecht behandelt zu fühlen. Und Tada: wir haben uns im Kreis gedreht!

Genau deswegen kam mein Einwurf: Bringen wir doch hier nicht die ganz große Feminismusdebatte an einer Stelle ein, an der sie nicht nötig und nicht nicht sinnvoll ist. Die einen fühlen sich davon provoziert und die anderen beleidigt, wo es doch meiner Meinung nach doch um Anets Personalpolitik geht.

Alex

Hier geht es eben nicht um Anets Personalpolitik sondern um Fr. Price die sich nicht zum ersten mal wie ein Elefant im Porzellan Laden verhält und sich wieder mit dem Vorwurf des Mansplaining schützt (und das total ungerechtfertigt). Also entweder hast du es zwar gelesen und nicht verstanden oder willst es einfach nicht verstehen. Anet hat bei Price absolut richtig reagiert bei dem der zur Hilfe kam aber eher weniger. Price hätte schon gekündigt werden müssen als sie über den Verstorbenen Totalbuiscuit gesagt hat “das sie froh“ darüber ist. Und auch da war es nicht das erste mal das diese Person offenbart was sie für ein unglaublich schlechter Mensch abseits ihres Geschlechts ist. Ich denke die Geschichte mit dem über laufenden Faß gillt auch für Anet.

Micro_Cuts

Mein Gott die Frau soll sich nicht als Opfer darstellen.

Sie hat einen Spieler und offiziellen Partner von GW2 angegriffen, beleidigt und Sexismus unterstellt.

Ende der Story.

Und Seiten wie Kotaku oder Polygon sind nicht fähig neutrale Artikel zu schreiben.

RuffyDrain

Hatte Ich vorhin auch die Diskussion. Gebe ich dir vollkommen recht vor allem der Part: “Und Seiten wie Kotaku oder Polygon sind nicht fähig neutrale Artikel zu schreiben.”

Ich muss allgemein erschreckend feststellen, dass die Artikel in fast sämtlichen Redaktionen ziemlich schlecht sind. Weder sachlich noch gut recherchiert. Einfach nur noch ein Clickbait-Fest.

Erzkanzler

Ich fand Laymen Gaming da relativ gut 🙂

https://youtu.be/JVzASgiwkhs

RuffyDrain

Danke für das Video! Ist wirklich sehr gut und kann man jedem empfehlen und vor allem auch Informativ.

Alejandro

Die Forderung nach klaren Richtlinien für Mitarbeiter im Umgang mit Social Media ist gerechtfertigt und in vielen IT-Firmen Standard.

Der Rauswurf von Jessica Price ist allerdings auch gerechtfertigt. Sie hat auf höfliches Feedback direkt mit feindseligen Sexismus-Vorwürfen reagiert und Fans beleidigt. Wer bei Twitter seinen AG bestätigt, um das blaue Häckchen neben seinem namen zu erhalten und so Follower einzuheimsen, der soll sich bei Arbeitgeber-Themen auch wie ein Repräsentant des Arbeitgebers verhalten und ihr Verhalten war untragbar. Verstehe die künstliche Aufregung dieser “Gaming-Journalisten” nicht…

RuffyDrain

Sehe das absolut genauso.

Entwickler vergessen gerne mal, dass auch Spieler mit Herzblut dabei sind und mit Kritik ja auch nur das beste für Ihr Spiel wollen.
Und vor allem diese ständige Sexismus-Schiene geht einem richtig auf die Nerven.

Ich finds inzwischen schon sexistisch wenn jemand behauptet die Kritik wäre sexistisch die geäußert wird. Meine Güte, dieses rumgeheule ist dermaßen von lächerlich.

Und um ehrlich zu sein, hätte ich sie auch rausgeschmissen. Wer so seine Firma repräsentiert, den Stelle ich mir auch auf der Arbeit anstrengend vor. Aber das mal dahingestellt, egal in welcher Branche, du wirst rausgeworfen, vor allem wenn du vor einem Groß-Kunden dich so präsentierst. Und Streamer sind nun mal Groß-Kunden, die viele kleine Kunden mit sich bringen.

anena_exe

Lass uns das jetzt bitte nicht zu einer bösen Disskusion ausarten lassen….

Stell dir mal vor, du wirst in deinem Job, der dir wirklich viel bedeutet und in den du sehr viel Zeit und Mühe investierst, ständig kritisiert und bekommst – oft unterschwellig – mitgeteilt, dass das die Arbeit die du tust deinen Kompetenzbereich übersteigt (Obwohl nach außen hin alles okay und deine erbrachte Leistung auch gut ist). Stell dir vor, dir wird von allen suggeriert, dass du nicht geeignet für die Arbeit bist. Ich denke mal, dass du männlich bist, also versuch dir vorzustellen, dass du viele weibliche Kolleginnen hast, die dich das die ganze Zeit spüren lassen.

Abwertende und leicht belustigte Blicke, hoch gezogene Augenbrauen und Kolleginnen, die dich ganz deutlich spüren lassen, dass du weniger drauf hast als sie. Immer. Jeden Tag. 8 Stunden lang.

Dich mag die Sexismus Schiene nerven (mich nervt sie auch) aber es ist einfach nur ermüdend, entmutigend und frustierend wenn man selbst so behandelt wird.

Noch zum Abschluss: Ich möchte die Dame nicht in Schutz nehmen. So zu reagieren als Repräsentant einer Firma geht nicht!
Aber ich kann “den Tropfen der das Fass zum überlaufen gebracht hat” allzugut nachvollziehen.

Zark McFly

Also das ist schon sehr überspritzt dargestellt, ich glaube kaum das jemand 8 Stunden am Stück kristiert wird ^^ Aber ja, ich arbeite bei der Telekom, ich bekomme also viel Hass von Kunden und Internettrollen ab, ich bekomme auch oft mit wenn Kollegen hinter dem Rücken über einen Reden oder Leute hinterfragen was man eig genau macht etc etc – Von Frauen, Von Männern und das häufiger … Ist mir egal, mein Chef weiß was ich kann und was ich tue, das reicht mir in erster Linie. Die Dame hatte jetzt das Pech dass der Chef scheinbar ein Arschloch ist, so liest es sich zumindest in dem Artikel … Es hat also nichts mit Sexismus oder sonst was zu tun, sondern mit einer Frau die nicht weiß, dass man selbst dem 1000ten unfreundlichen Kunden in den Arsch kriechen muss und einem Chef der die Funktion von Abmahnungen nicht verstanden hat, wie Badoldy schon geschrieben hat. Mir ist doch auch bewusst, dass ich Ärger bekomme wenn ich auf Facebook schreiben sollte, mein Arbeitgeber ist Kacke oder so, auch wenn es mein privates Profil ist und das in meiner Freizeit geschehen sollte …

Alejandro

Wir können nur die Fakten bewerten, die wir haben. Sie hat zwar behauptet, ständig diesem Spott ausgeliefert zu sein, allerdings hat sie auch den höflichen Post eines Users, der das Fass gar nicht erst zum überlaufen bringen sollte, als solchen Spott gewertet und es schien auch nicht ihr erster Ausrutscher dieser Art gewesen zu sein.

Du behauptest, dass dich die Sexismus-Schiene nervt, aber zeichnest in deiner beispielhaften Schilderung eine Welt, in der es scheinbar normal ist, dass jede Frau von Männlichen Kollegen verspottet wird. Kannst du dir vorstellen, dass diese pauschalen Aussagen nerven, wenn irgendjemand ständig behauptet, man sei des Geschlechts wegen ein Täter? Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung und Anfeindungen am Arbeitsplatz kommen von Männern und Frauen gleichermaßen. In der Arbeitswelt geht es (meistens) nicht um Muskelkraft und Frauen sind genauso kompetent, wie Männer.

RuffyDrain

Ich denke ähnlich wie Zark, dass das eine überspitzte Darstellung ist.
Wir kennen ihre Situation nicht auf der Arbeit, es kann auch gut sein, dass sie sowas selbst provoziert oder es einfach in die Sexismus-Schiene aufnimmt, aber Fakt ist, dass sie dem Streamer etwas vorwirft, was Unfug ist, zumindest aus seinem öffentlichen Posts hervorgehend.

Angenommen es ist der Fall, dass sie ständig mit sexismus konfrontiert wird, dann ist es ja gar nicht so schlecht, dass sie das Unternehmen verlassen muss. Denn sowas kann man schwierig bei einem so großem Unternehmen so schnell ändern.

Coreleon

Das kann eine Sicht sein, eine andere wäre die das die Dame die Sexismus Kiste als “Waffe” nutzt um ihren Willen durchzusetzen.
Ich hatte mal eine Kollegin die das exessiv getan hat, Sexismus beschwerden wegen alles und jedem. Wenn sie was verbockt hat und es dafür ärger gab…zack Sexismus. Dazu Heulen auf Kommando usw… .
Solche Menschen gibt es halt auch, was nun bei der guten aus dem Artikel Sache ist weiß keiner hier, nur sollte man mehrere Möglichkeiten in betracht ziehen.

Badoldy

Ein guter Arbeitgeber macht folgendes: Gespräch führen und ermahnen. Die Mitarbeiter entschuldigen sich öffentlich und fertig. Kommt es wiederholt dazu kann man darüber nachdenken. DAS ist eine schwache Leistung von Anet. Das soll keines Wegs das Verhalten entschuldigen aber sowas kann man anders regeln 😉

Gruß

RuffyDrain

Aber du weißt nicht was vorher vorgefallen ist. Du kannst nicht wissen, wie sie sonst auf der Arbeit ist, oder ob ihre Kollegen ständig sich über sie beschweren, weil sie behauptet alle wären sexistisch.

Ist einfach eine oberflächliche Aussage, was die Firma richtig gemacht hat oder nicht. Ich muss gestehen bei einem großen Kunden reagiert aber auch fast jede Firma so. Ein Streamer birgt viele kleine Kunden mit sich und da sollte man eine gewisse Professionalität erwarten können.

Badoldy

Ok aber ich könnte jetzt sagen du weißt nicht wie oft sie sexistisch beleidigt wurden ist 😉 kann man so oder so drehen. Ich finde Entlassung ist der letzte Schritt. Wie erwähnt eine öffentliche Entschuldigung hätte wahrscheinlich alle abgekühlt und das Thema beendet.

Gruß
ps: oder wollte Anet mal wieder in den Medien!?! schlechte publicity ist auch eine^^

RuffyDrain

Ja das tut aber nicht zur Sache, dass der Streamer sachlich etwas angesprochen hat und sie darauf unprofessionell reagiert hat. Wie schon genannt in anderen Unternehmen ist man direkt Weg und gerade die Entwicklerbranche ist wirklich heftig.
In der Gastronomie bekommst du dort auch keine zweite Chance.

“oder wollte Anet mal wieder in den Medien!?! schlechte publicity ist auch eine^^” Das ist auch eine Schiene, wie Sexismus, die Ich auch eher für fragwürdig halte.
Die Spielebranche lebt von guten Bewertungen und der Presse, es ist nicht wie bei Schauspielern oder sowas. Sprich schlechte Presse erhöht nicht die Spielerzahlen. Und GW2 ist groß genug auch anders in die Presse zu gelangen.

Scaver

Also mir als Kunde hätte eine Entschuldigung nicht gereicht. Denn eine Entschuldigung von ArenaNet wäre sinnlos, denn das muss wenn dann der “Täter” tun. Und von ihr wäre es so oder so nicht ernst gemeint gewesen. Das beweisen eindeutig ihre bisherigen Twitter Posts.
Ich wäre nicht länger Kunde von ArenaNet gewesen, wenn die da jetzt in Schutz genommen worden wäre.

Scaver

Sorry, aber das kam ja schon öfter vor. Und gerade in den USA gibt es keine Pflicht zur vorherigen Abmahnung. Und je nachdem wie stark die Rufschädigung gewertet wäre, wäre auch in Deutschland eine fristlos Kündigung zulässig!
Und woher weißt Du, ob sie nicht ggf. schon mal darauf angesprochen/abgemahnt wurde?
Als ob Sie das mitteilen würde und ArenaNet muss sich da nicht rechtfertigen und diese Infos heraus geben, zumal das auch rechtliche Konsequenzen haben kann. Denn ob es schon mal ne Abmahnung gab geht auch in den USA niemanden was an!

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