Guild Wars 2: Entlassung der bissigen Entwicklerin zeigt neue Macht der Spieler

Bei Guild Wars 2 wurde eine Entwicklerin entlassen, weil sie sich sexistisch behandelt fühlte und gegen einen Mann auskeilte. Das zeigt tiefe Konflikte in den USA und der Spielerschaft, glaubt unser Autor Schuhmann. Das Forum reddit und die Öffentlichkeit werden zum neuen Gerichtssaal.

Große Krise über die Feiertage: Über die Feiertage in den USA rund um den 4. Juli kam’s bei Guild Wars 2 zu einer mittleren Staatskrise. Eine Entwicklerin Jessica Price wollte über ihren Job bei Twitter als Autorin für Guild Wars 2 sprechen: Sie erklärte ein spezifisches Problem. Da kam ein Streamer und machte ungefragt einen Vorschlag, wie das vielleicht besser ginge. So weit, so gut.

Ich muss Euch hier nicht mögen, Ihr Männer

Entwicklerin eskaliert: Die Entwicklern fühlte sich davon aber angegriffen. Aus ihrer Sicht kam da ein „Mann und Amateur“, der ihr, einer „Frau und einem Profi“, erklären wollte, wie der Job geht. Von ihrer Warte aus, ging das gar nicht klar. Es schwingt mit: Das Verhalten zeige, dass Frauen in Augen der Männer als „minderwertig“ gelten, keine Ahnung hätten und Hilfe bräuchten.

Für die Entwicklerin war der Tipp des Streamers so, als sagte ein Amateuer einer ausgebildeten PC-Reparatur-Fachkraft: „Hast du versucht, das Ding mal an- und auszuschalten?“

Als Ärger über ihre Äußerung aufkam, machte die Entwicklerin deutlich: „Das hier ist mein Twitter-Feed. Erwartet nicht von mir, dass ich so tue, als mag ich Euch.“ Dabei hatten ihre Tweets einen durchaus männerfeindlichen Unterton. Sie wirkte ziemlich bissig.

Der Streamer zuckte merklich zusammen: So habe er das doch gar nicht gemeint. In einer normalen Situation hätte man die Sache hierbei belassen können und alle Beteiligten wären locker damit umgegangen, aber nicht in diesem Fall.

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Reddit klopft sich auf die Schulter

Riesiger Aufriss: Sowohl auf reddit als auch im Forum von Guild Wars 2 kam es zu Riesen-Threads, in denen das Thema breit diskutiert wurde. Aus Sicht der meisten Nutzer spielte da eine Frau die „Sexismus“-Karte aus, um sich berechtigter Kritik zu entziehen.

Guild Wars 2: Entwicklerin spielt Sexismus-Karte auf Twitter, wird gefeuert

Auch wenn sich die Entwicklerin nun raushielt und sagte: „Es ist der 4. Juli, geht mal auf ein Barbecue“, tobte der Shitstorm so lange, bis die Entwicklerin entlassen wurde – ein Kollege, der sie verteidigte, ging gleich mit.

Reddit: „Gerechtigkeit hat gesiegt“, aber es gibt auch Skrupel

Spieler zufrieden: Auf reddit scheint die Community mit ihrer Leistung halbwegs zufrieden zu sein. Zwar räumt der Thread-Ersteller ein, dass die Entlassung einigen vielleicht „zu weit ginge“, andere meinten aber, hier sei der Gerechtigkeit genüge getan worden. Der Thread-Ersteller sagt weiter: Er müsse jetzt mit den Konsequenzen seiner Handlung leben, aber er sei bereit dazu, weil er das für gekämpft habe, was richtig sei.

Gamer möchten solche „SJW“-Themen nicht lesen

Was steckt dahinter? In dem Fall der Guild-Wars-2-Entwicklern zeigt sich ein Konflikt, der sich schon lange in den USA zusammenbraut. Es ist die Ablehnung eines Teils der Spielerschaft von allem, was grob unter den Begriff „SJW“, Social Justice Warrior, fällt. Auf Deutsch mag man das einen „Gutmenschen“ nennen.

Was ist ein SJW? Während bei uns der Konflikt um „Gutmenschen“ seit einigen Jahren wieder abschwillt, ist das in den USA unter Trump ein größeres Thema als je zuvor. Der „SJW“ ist in den USA ein Feindbild: Er steht für jeden, der sich für die Rechte von Minderheiten einsetzt und für politische Korrektheit eintritt.

Spieleentwickler haben keine Lust mehr – und wir sind schuld!

Wo ist das Problem? Aus Sicht einiger Spieler sind das Miesepeter und Jammerlappen, die allen „echten“ Spielern den Spaß mit ihrem Kram kaputtmachen wollen. Die werden daher verspottet und bekämpft, wo es nur geht.

Deshalb ist der Konflikt so groß geworden: Nur weil das Thema so ein Reizwort für viele ist und es so stark polarisiert, konnte aus einem „kleinen Konflikt“ auf Twitter so ein Riesen-Ding werden.

guild wars 2 mining bergbau

Reddit als Gerichtssaal

Soziale Medien als Druckmittel: Das Reizthema „Politische Korrektheit“ ist dafür verantwortlich, dass

  • der winzige Streit auf Twitter nun auf reddit und im Forum so schnell so groß wurde
  • und dass ArenaNet mit der Kündigung der bissigen Entwicklerin reagierte

Firmen suchen den Kontakt zur Community: Die Entwicklungen im Gaming der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Community und deren Stimmung für die Entwicklung von Spielen immer wichtiger wird. Die Firmen suchen gezielt den Kontakt zu den Communities, gehen auf Anregungen und Probleme ein. Vorbildlich ist hier Epic mit Fortnite.

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Sieg gegen das Imperium: Aber der Austausch läuft in beide Richtung. Bei Star Wars Battlefront 2 wurden die Foren und Medien am Ende von 2017 dazu genutzt, gegen EA zu wettern. Als Electronic Arts es mit der Monetarisierung des Star-Wars-Shooter übertrieb, formte sich ein merklicher Widerstand, der so laut wurde, dass es EA zum Umdenken zwang. Spätestens als Disney darauf aufmerksam wurde, hatte EA keine Wahl mehr, als zurückzurudern.

Wir verhandeln doch mit Erpressern

Okay, Ihr kriegt, was Ihr wollt: Auch der Fall bei Guild Wars 2 zeigt jetzt, dass es möglich ist, über einen gezielten Shitstorm das zu erreichen, was man will. Man setzt den Entwicklern so unter Druck, dass er die Wahl hat:

  • Entweder das zu machen, was die laute Öffentlichkeit will
  • oder mit den Konsequenzen seiner Aktion zu leben
The Division 2 spielt mit politischem Sprengstoff, will davon nichts wissen

Empfindliche Studios: In diesem Fall kommt hinzu, dass Publisher jede Art von politischem Konflikt scheuen. Sie vermeiden es, eine Seite zu beziehen, weil man es sich nicht leisten kann oder will, eine Hälfte der Kundschaft zu verprellen. Das sah man zuletzt bei Ubisoft und The Division 2. Dort spielen die Entwickler zwar mit politischen Themen und Motiven, würde sich aber nie klar zu einer tatsächlichen politischen Frage bekennen, die man so oder anders sehen kann. Denn das könnte ja Kundschaft und damit Einnahmen kosten.

Guild Wars 2 Spy

Die neue Macht der Spieler

Mündige Spieler haben auch gute Seiten: Diese neue Macht der Spieler mag im Fall von Star Wars Battlefront 2 ein großer Sieg für das Gaming gewesen sei.

Aber es gibt Probleme: Im Fall von Guild Wars 2 hat es aber eine andere Note. Es wird die Entwickler von Spielern vorsichtiger machen, was sie zu den Leuten sagen, die sie künftig mehr als Kunden, denn als Spieler sehen sollten. Wenn man sich mündige Spiele wünscht, die man als Kunstform begreift, sollte man den Machern dieser Spieler auch die Erlaubnis erteilen, sich mal persönlich zu äußern, anzuecken und daneben zu liegen, ohne die Gefahr zu sehen, öffentlich gekreuzigt  zu werden.

Gute Autorin, wenn sie für GW2 schreibt: Im Fall der Entwicklerin hier spricht sich ein Mitglied der GW2-Community etwa ausdrücklich für deren fachliche Kompetenz aus. Die schreibe toll, wenn sie für Guild Wars 2 schreibe und nicht auf Twitter. Der Verlust der Autorin wegen eines Fehltritts zum Feiertag könnte sich daher als Verlust für das MMORPG und seine Spieler herausstellen. Denn so viele tolle Autoren, die immer ihr Temperament im Griff haben und Kunden wie Könige behandeln – auch in ihrer Freizeit und auf dem Privat-Accounts – wird’s nicht gehen.

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Sind Entwickler Dienstleister oder Künstler?

Die Frage ist: Sollen Spiele-Entwickler Künstler sein oder reine Dienstleister, die nach dem Motto „Der Kunde ist König“ handeln?

Sicher war das Verhalten der Entwicklerin nicht okay – aber den Job hat sie jetzt nur verloren, weil das Thema so aufgeheizt ist und Teile der Spielerschaft mittlerweile genau wissen, wie sie über reddit das bekommen, was sie wollen.

5 Gaming-Trends für 2018: Das Jahr des Shitstorms
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Blanla
Blanla
1 Jahr zuvor

Dieser Artikel ist grottenschlecht.
Völlig falsch interpretiert und mit Drama aufgeblasen die natürlich Gamer schlecht darstellen lässt. „Gutmensch“ mein Gott. Wo hast du Englisch gelernt.
Diese Frau hatte zu dem Tod von TotalBiscuit nur zu sagen: „Ich bin froh, dass er gestorben ist“.
Und gegen Minderheiten wirklich? Was die Gamer anpisst ist die Art von SJW, kein Gutmensch bitte benutz das nie wieder, die die Minderheiten-Karte bei jedem Blödsinn erwähnen, der damit gar nichts zu tun hat. So wie hier, die Entwicklerin hatte eine lange Geschichte genau das zu tun.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

„SJW“ ist ein Kampfbegriff gegen „linke“ – auf Deutsch ist der entsprechende Kampfbegriff „Gutmensch.“

Das hat mit „Wo hast du englisch gelernt?“ wenig zu tun. Dass du denkst, ich hätte „Social Justice Warrior“ mit „Gutmensch“ übersetzt … ja.. smile Blablabla eben.

Valred
Valred
1 Jahr zuvor

Ich bin echt erstaunt was hier so ein wirbel gemacht wird und was für Theorien aufgestellt werden obwohl man keinerlei interne infos hat… Niemand weis doch ob die Frau nicht schon mehrere interne Probleme/Abmahnungen etc. hatte und dieser Ausrutscher einfach nur der letzte Tropfen war…

terratex 90
terratex 90
2 Jahre zuvor

Raus mit den unfähigen, so is wieder platz frei für anständige entwickler grin völlig normal in jedem halbwegs anständigen unternehmen

mmogli
mmogli
2 Jahre zuvor

Ich hoffe es passiert dir nicht..in deinem langen Arbeiter leben

Ahmbor
Ahmbor
2 Jahre zuvor

Ich denke nicht das terratex gegen Verstorbene hetzt und ein Narzisst in einer Filterblase ist.

terratex 90
terratex 90
1 Jahr zuvor

sollte es mir in so einem fall passieren, bin ich mir sehr wohl bewusst dass ich selbst dafür verantwortlich bin. aber keine sorge das kann mir nicht passieren wink

Rhialy
Rhialy
2 Jahre zuvor

Das ist ein wirklich schlechtes Beispiel für die Aussage des Artikels denke ich.
Deine Kernaussage ist schon richtig wird aber argumentativ durch das Beispiel abgewertet.

DocPi
DocPi
2 Jahre zuvor

„Gamer möchten solche „SJW“-Themen nicht lesen“. Das trifft es genau. Aber warum schreibst du dann darüber?

Fähigkeit durch Quote zu ersetzen funktioniert einfach nicht. Und die Sexismus-Karte zu spielen um Unfähigkeit zu vertuschen oder schlechtes Benehmen zu rechtfertigen, ist ziemlich schäbig. Ich kann zwar die Fähigkeiten dieser Entwicklerin nicht beurteilen, aber die Heftigkeit mit der sie auf den armen Kerl losgeht, der nur einen konstruktiven Vorschlag gemacht hat, ist typisch für die SJW Szene. Das Wort Hysterisch trifft es ganz gut. Dieser Neofeminismus der aus dem SJW Umfeld entspringt, ist etwas richtig Übles. Da schlagen sogar die klassischen „Emanzen“, die wirklich etwas für ihr Geschlecht geleistet haben, die Hände über dem Kopf zusammen.
Gut das sie der Dame den Stiefel gegeben haben. Besonders in den USA ist man vor diesen SJWs jahrelang viel zu sehr in die Knie gegangen. Scheinbar ändert sich das gerade. Trumps Politik ist wohl doch nicht so schlecht, wie man uns hierzulande glauben machen will.
Am Ende ist der Kunde eben doch König. Er hat das Geld, das die Studios haben wollen. Was hilft es „politisch korrekt“ zu sein und sich an Quoten zu halten, wenn man am Ende damit die Kundschaft vertreibt? Das ist eben Kapitalismus.

Und nun wünsche ich meinen Mitspielern noch ein schönes SJW freies Wochenende.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Ich amüsier mich ja wirklich, dass die immer selben Leute die bei solchen Themen getriggerd werden ohne Ende genau die sind, die fordern, dass die Themen nicht behandelt werden. smile

Hier „Fähigkeit durch Quote zu ersetzen“ -> Was hat das mit diesem Artikel zu tun? Da nimmst du den Artikel als Rampe und hebst gottweißwo ab.

Nirraven
Nirraven
2 Jahre zuvor

—„Da nimmst du den Artikel als Rampe und hebst gottweiße wo ab.“—
https://youtu.be/j6vCMPRJVF

Vincent Weber
Vincent Weber
1 Jahr zuvor

Ich glaube, hier gibt es ein kleines Missverständnis, das sich auch im Artikel spiegelt:

„Was ist ein SJW? […] Der „SJW“ ist in den USA
ein Feindbild: Er steht für jeden, der sich für die Rechte von
Minderheiten einsetzt und für politische Korrektheit eintritt.“

Das ist eben nicht ganz richtig: „Social Justice Warrior“ ist nicht nur ein Label für jeden, der sich halt irgendwie für die Rechte von Minderheiten einsetzt, sondern es bezeichnet i. d. R. jemanden, der bestimmten Gruppen gezielt Privilegien verschaffen will. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass diese Leute „Justice“ nicht als „Equality of opportunity“, sondern als eine Form von „Equality of outcome“ verstehen – und das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge.
Die Konsequenz ist natürlich, dass von dieser Seite eine gewisse Entkopplung von Leistung und Belohnung angestrebt wird; es gibt schlicht keine anderen Lösungen, wenn man z. B. will, dass alle sozialen Gruppen einer Gesellschaft gemäß ihrem Anteil an der Bevölkerung auch ihren Anteil an der Belegschaft erhalten. Die Quoten, die DocPi hier (etwas ungeschickt) anspricht, sind also genau das Werkzeug der „positiven Diskriminierung“, das so charakteristisch für diese Form des Neo-Marxismus ist.

Welche Blüten diese Politik treibt, sieht man m. E. am besten an US-amerikanischen Universitäten: Um mehr Schwarze und Hispanics in die Universitäten zu bekommen, werden fröhlich „affirmative actions“ gegen alle anderen Ethnien durchgezogen – mit der Konsequenz, dass es nicht nur für Weiße, sondern auch für asiatischstämmige Studenten erheblich schwieriger sein kann, einen Platz an einer Universität zu bekommen als für einen Schwarzen.

Insofern mag die Assoziation von Quoten und SJWs zwar auf den ersten Blick etwas merkwürdig aussehen, aber sie ist es in Wahrheit keineswegs. Den konkreten Fall zum Anlass zu nehmen, eine grundsätzliche Diskussion über den Umgang mit der zugrundeliegenden Ideologie anzufangen, ist m. E. durchaus gerechtfertigt.

DocPi
DocPi
1 Jahr zuvor

Ein sehr schöner Beitrag. Ich wünschte ich könnte mich so gut ausdrücken.

DocPi
DocPi
1 Jahr zuvor

Oje, da fühlt sich der Herr Schuhmann aber auf den Schlips getreten. Kritikfähigkeit, scheint nicht unbedingt eine deiner Stärken zu sein, oder? Wenn du solche Themen anschneidest und ein Teil deiner Leser damit „triggern“ willst, warum auch immer, musst du damit rechnen das es heiß hergeht.

Übrigens, Qualität durch Quote zu ersetzen, hat viel mit diesem Artikel zu tun. Hätte man bei der Einstellung der Dame auf Qualität geachtet, wäre bestimmt aufgefallen das sie nicht kritikfähig ist und deshalb irgendwann Kollegen und Kundschaft vergraulen wird, wie es dann ja auch gekommen ist. Wer sich näher mit diesem Fall auseinandersetzt, was der Autor dieses Artikels mal besser getan hätte, stellt fest das es sich bei der Dame nicht unbedingt um eine angenehme Zeitgenossin handelt. Wie gut das es böse, sexistische, weiße Männer gibt, denen man die Schuld für das eigene Unvermögen geben kann. SJW Logik halt.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich mag das überhaupt nicht, wenn du versuchst, sowas auf die persönliche Ebene zu ziehen. Bitte verkneif dir das in Zukunft.

Das hat auch nichts mit „Kritik umgehen“ zu tun. In deinen Postings schimmert klar eine politische Agenda durch – da fehlt mir Lust und Zeit, mich damit zu beschäftigen.

Politikum
Politikum
2 Jahre zuvor

Es geht nicht darum, Minderheiten „auszumerzen“. Wie es hier beschrieben ist, ist nicht ganz korrekt. Du müsstest dir „SJW“ als Linksextremisten in Krawatte oder als Youtuber vorstellen, die Lügengeschichten verbreiten um so ans Ziel zu kommen. Hier wird gezielt Ausgrenzung gegenüber Andersdenkende ausgeführt, wenn sie an „ihrem“ System nur Kritik äußern.

Direkt am Rücken haben sie natürlich auch eine „Schlägertruppe“, kurz: Antifa. Die „US-Version“ des Antifa wurde in der USA in einen Bundesstaat beispielsweise verboten aufgrund Terroraktivitäten. Hierzulande in Deutschland haben sie sich schon in ihren Aktionen in Hamburg und Frankfurt gezeigt und Molotovcocktails gegen Polizisten geworfen.

Das schlimme hierbei ist allerdings, dass die Antifa von der Regierung gutgeredet – und von den Personen die solchen extremen und falschen Ansichten geteilt wird sogar mit Öffentlichen Steuergelder unterstützt wird (Stichwort: FUNK oder Jäger&Sammler). Der Begriff „SJW“ bezieht sich keinesfalls auf die minderheit, sondern auf die Personengruppe. Da es keine andere Bezeichnung dafür gibt, hat man eben das „Social Justice“ als Ironie dahinter versteckt, und als Ergänzung das Wort „Warrior“ noch hinzugefügt.

Wenn auch es sich hierbei um ein Schubladendenken handelt – bedauerlicherweise trifft es meistens leider zu.

Politikum
Politikum
2 Jahre zuvor

#####“Wo ist das Problem? Aus Sicht einiger Spieler sind das
Miesepeter und Jammerlappen, die allen „echten“ Spielern den Spaß mit
ihrem Kram kaputtmachen wollen. Die werden daher verspottet und
bekämpft, wo es nur geht.“##########

Habt ihr eigentlich den Sinn um den „Kampf gegen SJW“ überhaupt wirklich verstanden? Hier geht es nicht darum, irgendwem ein Spiel kaputt zu machen. Es gibt dutzende Videos (ohne Aluhüte), die sich mit dem Thema beschäftigen. Es fängt mit den gefälschten Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau an, über „Mansplaining“ bis hin dazu, dass diese „Leute“ alles so „politisch korrekt“ biegen möchten.

Egal wo, und überall. Ob in Spielen, oder gar im neueren Star Wars. Es nehmt sogar von solchen Leuten bereits Rassistische Züge gegen „Weisse“, „Männer“ und „anders-denkende“, die durch Öffentlichen Steuergelder unterstützt wird (FUNK, Jäger&Sammler). Das sind keine „Miesepeter und Jammerlappen“, sondern eine Gefahr der Intellektuellen in Deutschland, die durch Öffentliche Medien unterstützt wird. Selbst Ausländer, die Kritik äußern werden systematisch entweder in die rechte Ecke gestellt oder niederbeleidigt. Es ist ein Kampf gegen Intellektuellen und Vernunft. Nichts anderes ist Neo-Feminismus, Mansplaining, Patriach-Blödsinn & Co.

In der USA wurde allein deshalb schon eine Linksradikale politische Vereinigung in einem Bundesstaat aufgrund Terrororganisation verboten. Die ist hier vergleichbar mit der Antifa, die jedoch von der Regierung schön unterstützt wird.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Wie gesagt: SJW ein politischer Kampfbegriff.

Wer denkt, dass „SJW“ die „Intelektuellen in Deutschland sind, die durch Öffentliche Medien unterstützt werden“ -> Der redet aber nicht mehr über diesen Artikel, sondern der hat ganz andere Themen und eine andere Agenda.

obermacker
obermacker
2 Jahre zuvor

Vegrault sie mal alle, irgendwann wird keiner mehr mit seiner Community reden. Arbeitgeber die einen Furz auf Reddit Blasen geben sind aber auch nicht wichtig genug um für diese zu arbeiten.

Nirraven
Nirraven
2 Jahre zuvor

Auch wenn ich die Kündigung viel zu heftig finde, muss man das was der Typ da gesagt hat als Entwickler locker wegstecken können, habs jetzt nicht mal besonders schlimm gefunden.

obermacker
obermacker
1 Jahr zuvor

Ja genau, nicht nur wegstecken sondern komplett ausblenden. Alles ignorieren was Dich sonst auf die Palme bringen würde. Besser noch alle privaten Kanäle löschen, ist das nicht schade?
Es geht ja schon so weit, dass Du Angst haben musst das der gesamte Internet Mob los jagt weil irgendwer mitbekommt wer du früher warst oder sieht wo Du dich sonst so rumtreibst. Da tauchen mitunter uralte Screens auf und bäm biste der Arsch und musst dich vor Deinem Chef rechtfertigen.

Ein richtiger Chef schnappt sich den Mitarbeiter, holt sich den Kunden und diskutiert das in wenigen Minuten aus und nur wenn der Mitarbeiter uneinsichtig ist kann man über eine Kündigung nachdenken. Entwickler die von Job zu Job reisen sind nun auch mal spezielle Charaktere die man nicht für eine Reddit Community opfern sollte.

Hybrid
Hybrid
2 Jahre zuvor

Wenn du im Restaurant als Arschgeige bezeichnet wirst und als Sexist hingestellt wirst, nur weil du vorgeschlagen hast frische statt eingelegte pilze zu verwenden, dann will man von solchen Leuten auch definitiv nichts mehr hören, außer den Arschtritt den sie bekommen…

obermacker
obermacker
1 Jahr zuvor

Wenn Du von einem Angestellten vor Ort beschimpft wirst geht das ja auch klar sofern Du nicht selbst mindestens genauso Assi warst.

Wenn irgendeine Internetblase gezielt eine Entwicklerin angeht und sich wundert dass sie zurückbeißt läuft was schief. Das eine verirrte Feministin vielleicht etwas kampflustiger ist sollte man auf dem Schirm haben wenn man mit Kritik loslegt. Man sollte da vielleicht auch einen Plan B haben um die Wogen schnell zu glätten es sei denn man hatte genau diese Art der Eskalation vor.

Aber es kann auch sein das ich zu viele Bundys geschaut habe.

vanillapaul
vanillapaul
2 Jahre zuvor

„Sind Entwickler Dienstleister oder Künstler?“
Ich denke mal eine Art Mischform. Kunstschaffende Leute dienen im weiteren Sinne der Menschheit.
Auftragsarbeiten sind eine Dienstleistung. Ihr Auftrag war eine Geschichte für ein Spiel am laufen zu halten. Hier geht die Tendenz stärker in Richtung Dienstleistung, die sie natürlich nur durch ihre künstlerische Kreativität erfüllen konnte.
Im Grunde ist der Spieler der, der (nicht nur) für die erzählte Geschichte bezahlt.

Mittlerweile sehe ich die Geschichte etwas differenzierter. Ich bin immernoch der Meinung das die Kündigung angebracht ist, da sie sich geschäftsschädigend verhalten hat. Und dabei hat sein Thema eröffnet was da nichts zu tun hat, um sich ein vermeintlich moralisch höheres Podest aufzubauen.
Aber der Shitstorm geht mir gegen den Strich. Das ist die moderne Form der dummen Bauern die mit Mistgabeln und Fackeln marodierend durch die Gegend rennen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Dann halte dich an die Regeln (in Deutschland sind es in dem Bezug sogar Gesetze) doch auch einfach in deiner Freizeit. Dann gibt es auch keinen Grund dass dir jemand sagen muss, was Du darfst und was nicht.
Umgekehrt enden die (gesetzlichen) Rechte anderer nicht in der Freizeit. Auch in einem Spiel darf man niemanden Diskriminieren usw.

Und nein, es ist nicht die eigene Sache, wenn man etwas gegen Minderheiten hat. Denn auch das regelt bei uns in Deutschland ganz klar Gesetze.
„Politisch Korrekt“ ist da schon ein anderes Thema. Das ist nicht klar geregelt und jedem selber überlassen. Ich und solange sich Jäger nicht beim Jägerschnitzel diskriminiert fühlen, sage ich auch noch Zigeunerschnitzel dazu!
Trotzdem würde ich Roma und Sinti niemals herablassend als Zigeuner oder anderweitig beleidigen.

Und es ist absolut notwendig und richtig Menschen vorzuschreiben, was sie sagen dürfen und was nicht, solange sie es nicht selber hin bekommen, die Rechte anderer zu achten und diese eben nicht zu beleidigen.
Denn genau diese Menschen sind auch die ersten die dann laut aufschreiben, wenn mal jemand deren Rechte nicht zu 100% achtet. Da lässt auch NIEMAND mal fünfe gerade sein!

vanillapaul
vanillapaul
2 Jahre zuvor

Jägerschnitzel sind Schnitzel mit einer Champion-Rahmsauce und das Zigeunerschnitzel hat eine würzige Paprikasauce dazu. Würde mich also nicht wundern wenn sich beide Parteien aufregen. :p

Stephan
Stephan
2 Jahre zuvor

Willkommen im Zeitalter des digitalen Lynchmobs

Davon mal abgesehen bin ich etwas skeptisch. Ich kann mir nicht vorstellen das ein Chef eine Entwicklerin die anscheinend Talent und Berufserfahrung besitzt, nach so einen Fehltritt gleich rauswirft. Um die Community zu besänftigen hätte man genauso gut schreiben können, dass disziplinar Maßnahmen ergriffen wurden.

Daher vermute ich das Frau Price nicht aufgrund der Community gehen musste sondern eher wegen Unstimmigkeiten die hinter verschlossenen Türen abgelaufen sind welche für uns Spieler uneinsichtig sind. Auch andere Dinge wie Stellenabbau könnten da eine Rolle spielen (käme ja gelegen). Daher denke ich man sollte diesen sogenannten „Sieg“ der Community nicht überschätzen, da einfach zu wenig Infos vorliegen.

Lygras Hypocrit
Lygras Hypocrit
2 Jahre zuvor

Ich kann dir nur raten wenn du tatsächlich wissen willst was vorgefallen ist die Original Nachrichten auf Englisch anzuschauen. Der Artikel gibt leider überhaupt nicht gut wieder was vorgefallen ist. Das hat mit Lynchmob nicht die Bohne was zu tun. Es ist auch nicht das erste mal das JP negativ aufgefallen ist. Als TotalBiscuit verstorben ist hat sie auch per Twitter verlauten lassen dass sie es gut findet dass er nicht mehr da ist. Die Frau hat ein enormes Problem mit Kritik und zwar mit respektvoll und höflich artikulierter. Wenn so jemand in seinem Twitter Feed seinen Arbeitgeber nennt und dort auch über seine Arbeit spricht hat der in dem Fall keine andere Möglichkeit gehabt als zu reagieren. Ob da eine Kündigung wegen der Äußerungen angebracht ist oder ob wie du vermutest auch schon andere interne Dinge vorgefallen sind weiß man nicht.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Wenn man liest, was da unter dem „Total Biscuit“-Tweet von Leuten gepostet wurde, ist das übrigens 1a „Schadenfreude/Hexenjagd/Das Internet von seiner hässlichsten Seite/Lynchmob.“

Die Frau hat sich da sicher falsch verhalten. Aber das, was da über sie hereinbricht, ist eklig.

Und wenn du sagst: „Der Artikel gibt das nicht wieder“, dann heißt das im Prinzip: „Ich wünsche mir, dass Ihr die Frau auch kreuzigt und Ihr dabei mitmacht, ihre schmutige Wäsche zu waschen.“

Und das ist nicht unser Job. Diese Gnadenlosigkeit des Internets, diese Lust an der Vernichtung – das sieht man hier 1a. Und das gibt Leuten völlig zu Recht ein mulmiges Gefühl – auch den Leuten, die da in der 1. Reihe standen und für die Kündigung gesorgt haben.

Lygras Hypocrit
Lygras Hypocrit
2 Jahre zuvor

Sorry aber das ist ganz ganz großer Schwachsinn was du da schreibst. Leg mir gefälligst keine Wörter in den Mund.

Ihr habt null den Sachverhalt wiedergegeben, ihr habt euch noch nicht mal die Mühe gemacht die Twitter Posts der beiden Streamer zu posten damit sich die Leute ein eigenes Bild machen. Das wäre eigentlich euer Job.

Fakt ist das JP kritisiert worden ist und zwar in einem absolut respektvollen Ton. Darauf hat sie vollkommen unsachlich, unprofessionell und auch aggressiv geantwortet. Und noch viel schlimmer, sie hat sofort die Sexismus Karte gezogen, was eigentlich das lächerlichste an der ganzen Sache ist.

Der andere Mitarbeiter ist übrigens nicht nur ein Kollege,sondern auch ihr Ehemann. Da beide in ihrem Twitter Account ihren Arbeitgeber angegeben hatten musste der reagieren. Ob eine Kündigung gerechtfertigt war, keine Ahnung. Ich denk, da es nicht das erste mal war, siehe TB, hatten die halt die Schnauze voll.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Ja – das haben wir alles behandelt: In einem Artikel, wo in der Überschrift sogar „SEXISMUS-Karte“ drinsteht. Da ist auch der Tweet des Streamers eingebettet, auf den sie reagiert.

https://mein-mmo.de/guild-w

Hier ist schon der Folge-Artikel, wo wir das nicht mehr von 0 aufrollen, sondern uns mit einem anderen Aspekt beschäftigen: Weil wir den „Sachverhalt“ ja eben schon im anderen Artikel „wiedergegeben haben.“

Willkommen auf unserer Seite. Wir haben mehr als einen Artikel zu dem Thema.

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Da hat der Kollege Lygras aber nicht Unrecht habe die ganze Sache ziemlich genau mitverfolgt und dieser Beitrag verfehlt leider ganz schön was passiert ist.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Der Artikel, in dem beschrieben wird, was passiert ist, mit den Links gibt’s an anderer Stelle: Ich hab das gelinkt.

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Dennoch finde ich es unschön dass Sie sich hier lediglich die Tweets anheften die ihrem Thema thematisch zugute kommen. Ergebnis : Arme Frau böses Reddit das entspricht nicht der Wahrheit klar gingen einige Leute zuweit aber im Kern ging es um einen Angriff auf die community und diese nutze ihre Mittel um ihrer Wut über ein derartiges Verhalten Luft zu machen. Aber diese Herangehensweise in dem Artikel finde ich unschön. Ja mir ist bewusst, dass das hier lediglich ihre Meinung nicht die Fakten widerspiegelt. Dennoch wenn ich hier in den Kommentar bereich schaue scheint dieser Umstand nicht jedem klar geworden zu sein! Es ergibt sich der Eindruck, dass nur das Reddit für den Rauswurf verantwortlich war dabei weiß niemand was genau passiert ist!

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Es ging nicht um einen „Angriff auf die Community“ -> Es ging um einige Tweets, die beleidigend und aggressiv waren, gegen einen YouTuber von einer Frau, die sich bevormundet fühlte und der der Kragen geplatzt ist – am Feiertag, auf ihrem privaten Twitter-Account.

Und dann haben Leute das zum Thema gemacht. Und haben so lange gepostet, bis die Frau entlassen wurde.

Es ist die Frage: Findest du es gut, dass Reddit jemanden feuern kann, wenn sie nur laut genug trommeln? Das ist die Frage, um die es in diesem Artikel geht.

Daraus die Diskussion zu machen: „Die Frau hat es verdient, entlassen zu werden“ -> Das ist was anderes.

Ich hab geschrieben: Es ist auch ein Politikum. Und zig Beiträge von Leuten hier, die sagen „SJW sind die Pest“ zeigen doch genau, was da passiert ist und was dahintersteckt.

Wenn die Frau einfach nur random wen beleidigt hätte, wäre nichts passiert. Dann wäre das auf Twitter zu Ende gewesen. Es geht darum, dass sie die Sexismus-Karte gespielt hat und dass dies Teile der Community triggered, die dann Lust drauf haben, die kaputt zu machen. Genau darum geht’s hier.

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Ja, dass ist eine interessante Frage, allerdings wissen wir gar nicht ob, dass so gewesen ist Sie mutmaßen, dass das so passiert ist. Das Reddit hat Druck auf arena net aufgebaut, aber dass ist sicher nicht der einzige Grund warum sie entlassen wurde. Meinem empfinden nach ergibt sich das aus ihrer Meinung. Dabei wissen wir nicht welche Rolle das Reddit hier gespielt hat und ob es der ausschlaggebende Punkt war bzw. Welche Rolle Arena net dem ganzen zugeordnet hat.
Ja es gab ein Fehlverhaltenn, ja es gab einen shitstorm, ja es gab eine Entlassung. Ist die Entlassung nun Kausal zu dem Shitstorm oder dem Fehlverhalten?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Es sendet aber klar dieses Signal. Und das sagt auch der Thread-Ersteller bei reddit – und es empfindet die Entlassene selbst so.

Die Frage ist: „Wäre sie gefeuert worden – ohne den reddit-Thread?“

„Meine Meinung“ ist, dass solche Shitstorms über reddit gut sein können (bei Battlefront 2), wenn sie sich gegen sachliche Dinge richten und eine konstruktive oder korrektive Absicht haben.

Wenn sie sich aber gegen eine Person richten, sehe ich sie kritisch. Zumal hier eben das aufgeheizte politische Klima eine große Rolle spielt, wie man auch hier an der Diskussion sehen kann.

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Nun diese Person hat sich aber genau der selben „Zerstörungswut“ bedient. In dem sie leute im Internet vor ihren Followern als Sexist darstellen wollte. Damit möchte ich nicht sagen, dass sie all die Sachen verdient hat die dort gesagt werden. Allerdings muss man auch sehen wo eine Reaktion herkommt. So wie man in den Wald hineinruft.. Leider kam bei ihr sofort eine Lawine und hat ihr den Boden unter den Füßen weggezogen. Dennoch muss man damit rechnen das volle Ausmaß ist unschön und ekelhafte Kommentare sind auch dabei aber ich zweifle daran, dass anet das Reddit als Richter nutze. Man sollte sich in dieser Position über Gefahren und Verantwortung bewusst sein nicht zu vergessen die Tragweite der eigenen Worte und Taten.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Ja, das war die Idee dieses Artikels – da den Fokus drauf zu legen.

Es geht nicht darum, die Frau unschuldig zu besprechen – ich würde auch nicht mit der befreundet sein wollen. Und mir geht die Sexismus-Karte auch gegen den Strich.

Aber dass die Reaktion so heftig ausfiel und welche Mechanismen da greifen, zeigt etwas. Und das ist spannend.

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Nun danke für die Antwort auf meine Kritik und die Tatsache
dass sie sich die Zeit genommen haben! Trotz allem empfand ich, dass dieser Artikel vielleicht etwas zu sehr zu diesem Ergebnis kommen wollte. Vielleicht liegt das an meiner eigenen starken Meinung bezüglich des Themas und auch meine Erfahrung mit ArenaNet die ich als langjähriger Spieler gemacht habe! Ich gebe ihnen aber recht ein kompliziertes und spannendes Thema das politisch nicht aufgeladene sein könnte.

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Gerd, diese Frau hat sich buchstäblich über den TOD eines Menschen gefreut und du unterstellst der Gegenseite die Lust an der Vernichtung? Bitte komm mal wieder klar in deiner Argumentation und deinen haltlosen Unterstellungen…

Nach mehrmaligem Lesen ist dein Meinungsartikel auch nicht viel mehr als Hatebait…

(aber is ja auch wayne, bringt ja genauso viele, wenn nicht sogar mehr Klicks)

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Ja, die Frau hat sich auch nicht richtig verhalten. Aber diese Lust an der Zerstörung durch reddit: Die ist ein Problem. Das haben wir in den Medien auch: Das gab’s bei Kachelmann, das gab’s bei Wulff – das gibt’s hier. Das ist ein gesellschaftliches Phänomen.

Und die Idee: „ich schreibe das für die Clicks“ -> Beschäftige dich doch bitte mit dem Artikel und unterstell mir keine Motivation. Ich schreib sicher keine Meinungs-Artikel über Guild Wars 2 „für die Clicks“ -> Die Clickbringer auf unserer Seite sind ganz andere Themen. Ich schreib hier drüber, weil ich das interessant und wichtig finde.

Das haben übrigens die Kritiker bei Total Biscuit auch immer gemacht -> Der hatet uns nur, weil er Likes und Clicks will. Dann muss man sich nicht mit dem befassen, was der andere sagt, sondern geht gleich ad hominem drauf.

„Komm mal klar“ -> Ich glaube, ich sehe sehr klar, was da passiert. Ich sehe das nur komplett anders, als Leute, die hier feiern „Das ist gerecht.“

Ich hab auch schon Briefe bekommen von Leuten, die mir gesagt haben: „Entweder machst du das, was ich will, oder ich trete einen Shitstorm los und mach Eure Seite fertig.“ Erst neulich hat einer gesagt: „ich schreib an deinen Chef und lass dich feuern.“

Das Problem ist: In dem Fall hier ist das wirklich passiert.

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Gerd, du unterstellst quasi ganz Reddit eine pauschale Motivation.

Wie es in den Wald ruft, so schallt es wieder raus. Dein Stück hier ist kein Deut besser oder differenzierter, du lässt sogar bewusst bestimmte Twitter-Posts von ihr weg, und erzeugst dadurch ein Zerrbild der Geschehnisse, damit deine Meinung und deine Interpretation passender klingen.

Manche Leute nennen sowas fake news..

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Das hier ist ein Meinungsartikel über die „neue Macht der Gamer.“ Der Artikel, in dem der Ablauf der Diskussion behandelt wird mit den Tweets, steht 3 Artikel unter dem und ist im Artikel gelinkt: „Sexismus-Karte.“

Da dieselben Tweets noch mal einzubetten, finde ich ziemlich lahm.

Im Artikel steht klar, dass sie getriggered war und sich männerfeindlich und bissig verhalten hat. Das „bissig“ steht sogar in der Überschrift. In der Einleitung steht „ausgekeilt.“ Es geht in diesem Artikel einfach nicht um diesen Teil der Geschichte – der wurde im anderen Artikel erschöpfend behandelt – sondern es geht um die Nachwehen.

Ich unterstelle nicht ganz reddit eine pauschale Motivation. Ich sage: Das ist so hochgekocht, weil sie die Sexismus-Karte gespielt hat. Das Klima ist vergiftet. Und reddit hat die Macht, einzelne Personen zu zerstören.

Und wenn du hier mal die Kommentare siehst -> Dann siehst du doch, dass ich damit nicht ganz Unrecht habe. Natürlich geht es hier um Politik und darum, wie man zu einer Frau steht, die diese Sexismus-Karte spielt. Das ist natürlich ein Politikum.

Hier geht es um die Auswirkungen solcher Reddit-Threads: Der Thread-Ersteller bei reddit selbst, hat Skrupel und sagt, dass er mit der Last seiner Entscheidung jetzt für immer leben muss. Dem ist schon klar, dass er da einen massiven Einfluss auf das Leben eines anderen hätte.

Ich hätte gerne, dass Leute, die das hier lesen, verstehen und begreifen, was da passiert ist und was da dran hängt. Deshalb steht da „Meinungs-Artikel“ dran. Das heißt nicht, dass ich will, dass du meine Meinung übernimmst, aber ich fänd’s schon nice, wenn du der offen begegnest.

Du kommst jetzt mit „Fake News“ und „Hatebait.“ -> Was soll ich denn dazu sagen?

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Ja Gerd, denn in einem anderen Kommentar habe ich es erwähnt: „Auch wenn sich die Entwicklerin nun raushielt und sagte: „Es ist der 4. Juli, geht mal auf ein Barbecue“, tobte der Shitstorm so lange, bis die Entwicklerin entlassen wurde“ – das ist eine bewusst falsche und verkürzte Darstellung der Ereignisse, da sie unmittelbar danach direkt den nächsten Twitter-User anging (the next rando asshat..).

Und in einem anderen Kommentar habe ich es ebenfalls erwähnt, Reddit hat nicht diese Macht, genauso wenig wie Feministinnen, oder „SJWs“ (ich mag den Terminus auch nicht) diese Macht haben.

Beide Seiten haben angeblich in der Vergangenheit Entlassungen erzwungen, aber das ist eine Interpretation, keine Feststellung.

Denn wenn man sich mal all diese Shitstorms in Gänze anschauen würde, käme man unweigerlich zu dem Schluss, dass bei der überwiegenden Mehrzahl von Shitstorms am Ende eben keine Entlassung steht.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Deshalb ist es ja hier so interessant, weil der Shitstorm eben in der Entlassung mündete. Das ist doch das klare Signal und das wird auch so verstanden.

Wenn man ein anderes Signal hätte setzen wollen, hätte man das gemacht. Hier ist das klare Signal an reddit: Ihr können jeden feuern, wenn Ihr nur laut genug trommelt.“

Ich hab grad nachgeschaut: Der Barbecue-Tweet kam am 5. Juli 0:47 – das ist der letzte Post in ihrer Timeline zu dem Thema. Das mit den Asshats war 5 Stunden früher.

Das Wesentliche hat sich am Feiertag innerhalb von wenigen Stunden abgespielt – und als das mit dem „reddit-drama“ anfing, war sie eher ruhig. Die war einfach getriggert.

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Ja eben, das ist doch genau das Problem.

Du implizierst, dass sie nach dem einen, bösen Tweet sich wieder beruhigt hat, wenn sie eigentlich stundenlang im Kampfmodus war.

Und der Reddit-Thread hatte auch nie zum Ziel, diese Frau zu entlassen, ich finde da noch nichtmal hoch votierte Beiträge, die ihre Entlassung fordern.

Arenanet betrieb hier Schadenskontrolle, weil eine Mitarbeiterin Amok lief. Ich hätte Twitter-Verbot für angemessener gehalten, aber vielleicht war sie auch in anderen Punkten eine schwierige Mitarbeitern – was ja wirklich nicht viel Fantasie erfordert.

DAS war übrigens genau das Thema des Reddit-Threads, um mal wieder von der bösen Reddit-Fantasie wegzukommen. Ich glaube, du verwechselst hier Reddit mit 4chan, denn von dort gehen in der Regel solche orchestrierten Aktionen aus.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Der Reddit-Thread zu dem Vorfall ist riesig. Der hat 6.8k Upvotes. Das Statement von O’Brien, dass die anderen 2 gefeuert werden, hat noch mal 9.1k Upvotes. Für GW2-Verhältnisse ist das riesig. Die Threads sind glaube ich das größte und das 3. größte Thema aller Zeiten da im GW2-reddit, wenn ich das richtig lese.

Auch in anderen subreddits mit klarer politischer Ausrichtung (SJW sind der Teufel) dominiert das Thema heute.

Und der Ersteller des Reddit-Threads schreibt, nachdem sie entlassen wurde: I just wanted to say that through this, we stood up together as a community to defend two innocent people from hateful words. Some will see the conclusion of this as „too far“ while some will see it as justice being served. Regardless of how you look at this, and regardless of the platform its happening on, take this as a lesson. If you see something morally wrong happening, stand up and say something. Do something. Support each other through it. Personally, the conclusion of this will be a burden on me forever. But I am willing to live with it knowing that I was fighting for what was right.

Und es gibt Leute, die baden in ihrem Erfolg und schreiben sehr nette Sachen auf Twitter zu der Entlassung:

https://twitter.com/Peter_F

Also wenn der Reddit-Thread nichts mit ihrer Entlassung zu tun hat und das nur ein Zufall war, dass die gefeuert wurde, noch in derselben Woche, dann … alle Achtung.

Hier ist übrigens ein anderer reddit-Thread mit 1k upvotes, wo man das als „großen Sieg der Spieler feiert.“

https://www.reddit.com/r/Gu

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Bei dem Teil sind wir uns ja einig, ich finde auch diese Schadenfreude darüber zum Kotzen.

Aber der Thread selbst hatte eben ganz klar nicht ihre Entlassung zum Ziel, auch wenn er sicher etwas damit zu tun hatte.

Das Thema schlug eben so derart hohe Wellen, dass Arenanet eine drohende Rufschädigung sah – zurecht, wie ich finde.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Das ist doch das spannende Thema hier: Warum schlägt es so hohe Wellen. Was steckt dahinter? Darum geht’s in dem Meinungsartikel.

Es geht nicht darum, sie zu verteidigen, sondern die Mechanismen aufzuzeigen, warum ausgerechnet die Sexismus-Karte diese hohen Wellen schlug.

Ich denke: Wenn sie ihn nur random beleidigt hätte – ohne „Der macht das nur, weil ich eine Frau bin“ – wäre die Aufregung auf reddit viel kleiner gewesen.

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Klar, viele Leute sind bei dem Thema ziemlich voreingenommen und leicht getriggert, weil hüben wie drüben die große Weltverschwörung ge(t)wittert wird.

Ich fand deinen Meinungsartikel nur leicht verzerrt dargestellt, mehr wollte ich damit nicht sagen.

cyber
cyber
2 Jahre zuvor

Wenn ein Mensch in den sozialen Medien als Vertreter einer Firma erkennbar ist, dann muss er auch darauf achten wie er sich präsentiert. Wenn in diesem Fall die Entwicklerin jemand auf sein Geschlecht reduziert, dann muss sie damit rechnen, dass es zum Bumerang wird. Gleichberechtigung ist nunmal keine Einbahnstraße.

Die Entlassung ist also nur folge richtig. Vorallem da sich Arenanet als Unternehmen mit gelebter Diversität in der Öffentlichkeit präsentiert. Sie konnten also gar nicht anders.

Entwickler deren privates Verhalten beruflich zum Verhängnis werden kann sollten jedoch auch besser vergütet werden als diejenigen bei denen dies egal ist.

Alzucard
2 Jahre zuvor

Steht auch im deutschen Recht drinne. Also, dass so ein verhalten ein entlassungsgrund sein kann. Klar, ist das nicht Deutschland aber trotzdem.

cyber
cyber
2 Jahre zuvor

US Unternehmen, sind vermutlich dabei sogar Strenger als deutsche. Durch Intel wissen wir zum Beispiel, dass Beziehungen zwischen Angestellten ungern gesehen sind und sogar der CEO von Intel vor kurzem deswegen seinen Posten räumen musste. In Deutschland sind Firmen, liberaler.

N0ma
N0ma
2 Jahre zuvor

Entwicklungsstudios haben in solchen Fällen eigentlich immer die Arschkarte :-/

Myri
Myri
2 Jahre zuvor

Jedes seriöse Unternehmen hätte die Dame sofort entlassen. Traurig wenn es dafür erst einen shitstorm braucht. Ihr redet hier nicht von einem Computer spielenden kiddie, sondern von einer erwachsenen Frau, die ein Unternehmen vertritt.
In Deutschland reicht es grundsätzlich auch immer für eine fristlose Kündigung wenn man einen Kunden beleidigt.

Naska
Naska
2 Jahre zuvor

„Eine Entwicklerin Jessica Price wollte über ihren Job bei Twitter als Autorin für Guild Wars 2 sprechen: Sie erklärte ein spezifisches Problem.“
Mit Ihrem privaten Account und bekam eine Antwort zu der Sie keine Lusten hatte professionell zu antworten.

„Aus ihrer Sicht kam da ein „Mann und Amateur“, der ihr, einer „Frau und einem Profi“, erklären wollte, wie der Job geht.“
Wieso nicht dabei bleiben das Problem mit der Lösung zu erklären und stattdessen direkt an zu greifen? Wär sicher besser angekommen.

„Für die Entwicklerin war der Tipp des Streamers so, als sagte ein Amateuer einer ausgebildeten PC-Reparatur-Fachkraft: „Hast du versucht, das Ding mal an- und auszuschalten?““
Den Wald vor läuter Bäumen übersehen ist nicht Grundlos etwas das man so sagt.
Erinnert mich an den Fall eines Freundes bei dem er seinen PC repariert haben wollte und eine „PC-Fachkraft“ ihm mitteilte man müsse alles ersetzen da ginge nichts mehr. Ich brauchte 5 Minuten das Ding an schließen, starten und dem BIOS sagen das es von einem anderen Medium starten muss damit es wieder lief.

„Als Ärger über ihre Äußerung aufkam, machte die Entwicklerin deutlich: „Das hier ist mein Twitter-Feed. Erwartet nicht von mir, dass ich so tue, als mag ich Euch.““
Wie Ihr zuvor schon geschrieben habt, SIE war es die das ganze aufgebracht hat als Thema in Ihrem privaten Account und da es als Thema um Ihren Job geht hat Sie es damit zu einem Teil als Tätigkeit im Sinne Ihres Jobs getan.

„Der Streamer zuckte merklich zusammen: So habe er das doch gar nicht gemeint.“
Wieso zuckte er damit zusammen? Genauso kann man sagen das er versuchte die Situation zu beruhigen!
Ist doch nett von Ihm das er Ihr einen Ausweg geben wollte.

„Aus Sicht der meisten Nutzer spielte da eine Frau die „Sexismus“-Karte aus, um sich berechtigter Kritik zu entziehen.“
Steht etwas weiter oben doch wörtlich drin, Sie hat wörtlich gesagt das es mit Ihrem Geschlecht zusammen hängt (wenn nicht von der Gegenseite dann doch mindestens von Ihr).
Hätte Sie das nicht gewollt hätte sie erklären müssen wieso das nicht getan wurde, dann wär Sie on Topic gewesen UND hätte Ihr wissen deutlich bewiesen.

„Auch wenn sich die Entwicklerin nun raushielt und sagte: „Es ist der 4. Juli, geht mal auf ein Barbecue“, tobte der Shitstorm so lange, bis die Entwicklerin entlassen wurde – ein Kollege, der sie verteidigte, ging gleich mit.“
Über den Kollegen kann ich nicht viel sagen, habe vor allem Ihre Posts und wo drauf Sie antwortete gelesen, solange der nicht so geschrieben hat wie Sie es tat ist das so eine Sache.
Aber nachdem Sie es an dem 04.07 startete kommt es schlecht an wenn Sie es dann damit als Grund beenden will, zumal es so wirkte als ob Ihr langsam klar wurde was Sie da getan hat und Sie da etwas direkter und ehrlicher sicher besser angekommen wär.

„Auf reddit scheint die Community mit ihrer Leistung halbwegs zufrieden zu sein.“
Naja, wenn das Ziel war es dem Entwickler auf zu zeigen was da passiert ist es erreicht und für sich auch voll ok.

„In dem Fall der Guild-Wars-2-Entwicklern zeigt sich ein Konflikt, der sich schon lange in den USA zusammenbraut. Es ist die Ablehnung eines Teils der Spielerschaft von allem, was grob unter den Begriff „SJW“, Social Justice Warrior, fällt. Auf Deutsch mag man das einen „Gutmenschen“ nennen.“
„Der „SJW“ ist in den USA ein Feindbild: Er steht für jeden, der sich für die Rechte von Minderheiten einsetzt und für politische Korrektheit eintritt.“
Im Gaming Bereich und teils auch anderen Bereichen.
Das Problem ist aber nicht das diese Menschen auch zocken. Wobei es fraglich ist wie viele davon wirklich zocken, es gibt ein paar wenige Spiele die sich extrem an diese Zielgruppe orientieren und deren Erfolg ist 0.
Hier bin ich mir nicht sicher wie gut ich es beschreiben kann, also die folgende Erklärung ist mit Vorsicht zu genießen.
Stattdessen sind diese Menschen vor allem damit beschäftigt anderen zu sagen wie Ihre Spiele sein müssen. So meckerten welche über die über die Repräsentation von dunkelhäutigen in Far Cry 5 weil es nicht mit der Geschichte überein stimmen würde aber Kingdom Come Deliverance wurde angemacht weil es das war.
Um Rechte von Minderheiten geht es SJWs auch nicht unbedingt, Meinungsfreiheit versuchen Sie ja allgemein zu entfernen… bzw hat England ja nun auch.
Und hier ist das kein Thema mehr? Wie war das noch mit Zigeuner Schnitzel? Wie soll man das nun nennen? „Nach Art von einem Volk das mal eine eher nomadische Lebensweise für sich bevorzugte“ zubereitet?
Was ist derzeit mit der „Flüchtlingspolitik“ von denen nicht einmal jeder dritte vor einem krieg flieht sondern einige die meisten vor Armut mit einigen die vor Strafverfolgung aufgrund von tatsächlichen Straftaten (ja nicht alle, aber ein deutlich größerer Anteil als es bei uns der Fall ist)?
Ist doch noch alles Thema hier, zumindest in der Politik.

„Sieg gegen das Imperium: Aber der Austausch läuft in beide Richtung. Bei Star Wars Battlefront 2 wurden die Foren und Medien am Ende von 2017 dazu genutzt, gegen EA zu wettern.“
Es gibt keine falschen Taktiken nur falsche Ziele? Echt?

„Auch der Fall bei Guild Wars 2 zeigt jetzt, dass es möglich ist, über einen gezielten Shitstorm das zu erreichen, was man will.“
Das war schon immer so, das nennt man freie Marktwirtschaft bei der ein Kunde sich entscheidet ob er ein Produkt kauft oder nicht.
Früher war es Mundpropaganda und heute ist es das Internet, das ist der einzige Unterschied.
Abgesehen davon wird diese Taktik doch von beiden Seiten genutzt, etwas das Gamer verteufelten aber irgendwann nutzt man halt die selbe Taktik und dann sollte niemand foul play rufen, wär Doppelmoral.

„Denn das könnte ja Kundschaft und damit Einnahmen kosten.“
Tatsächlich ist es das Ziel einer Firma einnahmen zu machen, wie weit Sie dabei geht entscheidet die Firma selber und der Kunde ab wann er eben damit nicht mehr zufrieden ist.
Jetzt zB könnten die Leute die Sie unterstützten das zeigen indem Sie beginnen zu boykottieren, aber wie gesagt es gibt da nicht wirklich viele von scheinbar.

„Diese neue Macht der Spieler mag im Fall von Star Wars Battlefront 2 ein großer Sieg für das Gaming gewesen sei.“
Wär eine gute Aussage wenn die nicht vollständig entkräftet werden würde durch:
„Aber es gibt Probleme: Im Fall von Guild Wars 2 hat es aber eine andere Note.“
Erneut das „falsche Ziel“ Argument.

„Es wird die Entwickler von Spielern vorsichtiger machen, was sie zu den Leuten sagen, die sie künftig mehr als Kunden, denn als Spieler sehen sollten.“
Die sind für die Firma schon immer Kunden UND Spieler gewesen und nicht wahllos Menschen verbal an zu greifen ist was schlechtes weil? Solange die nicht völlig frei drehen und verbal um sich schlagen ist es nicht die selbe Situation.
„Wenn man sich mündige Spiele wünscht, die man als Kunstform begreift, sollte man den Machern dieser Spieler auch die Erlaubnis erteilen, sich mal persönlich zu äußern, anzuecken und daneben zu liegen, ohne die Gefahr zu sehen, öffentlich gekreuzigt zu werden.“
Man begreift die Spieler als Kunstform oder die Spieler begreifen Spiele als Kunstform?
Aus dem Rest wirkt es wie letzteres aber der erste Part ist das nicht.
Wir reden hier von einem spezifischen Fall, die „Dame“ hat sich nicht besonders „damenhaft“ sondern „dämlich“ statt „herrlich“…. genug Witze.
Ihr Verhalten ist wohl kaum mit nur mal „sich persönlich zu äußern“ zu beschreiben oder nur „anecken“.

„Denn so viele tolle Autoren, die immer ihr Temperament im Griff haben und Kunden wie Könige behandeln – auch in ihrer Freizeit und auf dem Privat-Accounts – wird’s nicht gehen.“
Die meisten von diesen guten Autoren sind aber klug genug dann gar nicht erst das Thema in der Form zu eröffnen.

„Sicher war das Verhalten der Entwicklerin nicht okay – aber den Job hat sie jetzt nur verloren, weil das Thema so aufgeheizt ist und Teile der Spielerschaft mittlerweile genau wissen, wie sie über reddit das bekommen, was sie wollen.“
Sie hat Ihn verloren weil Sie sich voll daneben benommen hat, nicht weil andere gemein waren.
Ein Diebstahl ist ja auch nicht ok weil es keiner mitbekommen hat.
Die Frau ist erwachsen und sollte für Ihre Taten grade stehen so wie ich das auch muss.

Das alles ist, wer hat es gedacht, nur meine Meinung.

Real123
Real123
2 Jahre zuvor

Naja Reue scheint sie auch nicht zu zeigen. Auf ihrem Twitteraccount versucht sie sich in die Opferrolle zu drücken mittels eines zugegeben sehr lustigen Gifs…

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Naja, das kommt auch wieder als Bumerang zurück… spätestens beim nächsten Vorstellungsgespräch!

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Könnte fast zustimmen, allerdings finde ich deine Darstellung, dass sie es auf sich beruhen lassen wollte, aber reddit keine Ruhe gab, nicht ganz korrekt – bzw. einseitig.

„Another rando asshat..“ war ihre ursprüngliche Reaktion, nachdem sich ein weiterer User an sie wandte.

Diese Frau war offensichtlich in ihrem eigenen Kopf gefangen, und sah das Patriarchat hinter jedem noch so harmlosen Tweet. Abgesehen davon, gibt es wesentlich mehr Beispiele, bei denen der reddit-mob eben nicht das bekommt was er will, als umgekehrt.

Wäre ihr Vorgesetzter auf allen Ebenen mit ihr zufrieden gewesen, hätte er sich ganz sicher nicht für die Kündigung entschieden.

Azaras
Azaras
2 Jahre zuvor

sry aber wer hat denn hier nach sjw gegoogelt ? die Bewegung ist sicher nicht harmlos und viele von ihnen sind auch verkacke rassisten die nur auf die haut Farbe schauen … viele von ihnen hätten nix gegen um Erziehungslager

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Na, na, na. SJW ist ein „Kampfbegriff.“ Also wer „SJW“ verwendet, sagt damit genauso viel über sich selbst aus, wie über den, den er meint.

Das ist kein objektiver Begriff, sondern es ist ein pejorativ verwendeter Begriff. Dadurch dass man Leute so nennt, steckt man sie in eine Schublade und weist ihnen Eigenschaften zu.

Die Leute, die hier sagen: „SJW ist nicht harmlos – das sind ganz schlimme Menschen“: Die machen damit auch Aussagen über sich selbst.

Zu verlangen, dass wir hier „SJW“ so definieren, wie es GamerGate definiert, wäre schon eine Aufforderung, das ideologisch zu sehen – und das ist nicht unser Bier. smile

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Menschen suchen immer einfache Antworten auf komplexe Fragen. Kampfbegriffe wie SJW sind Ausdruck einer gedanklichen Vereinfachung, um sich die Welt ein bisschen erklärbarer zu machen.

Man erschafft sich quasi verschiedene Lager im Kopf, unterteilt die Welt in Gut und Böse, statt sich mit der mühseligen Realität auseinandersetzen zu müssen, dass hinter jeder Meinung ein doch recht komplexer Mensch steckt.

Und wenn dann eben zwei solch vereinfachte Denkweisen gegenpolig aufeinanderprallen, dann knallt’s. „Toxische Maskulinität“ gegen „verbitterte Kampf-Feministin“, das kann eben nur schiefgehen.

Azaras
Azaras
2 Jahre zuvor

mir ist schon klar das sjw nur ein Kampfberiff ist aber das änder nun mal nix an der Bewegung und ich verurteile auch nicht alle die an der Bewegung teil nehmen sie ist aber genau so wenig harmlos wie die von der alt-Right

SJW sind nun mal schon was anders als gut menschen für mich würde der begriff zu harmlos beschrieben liegt aber vllt auch daran das ich kein fan von extremisten bin egal von welchen lager wink

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Es gibt niemanden, der sich selbst „SJW“ nennt.

Das ist wie mit Hipster – Das sind immer die anderen. smile

Joey
Joey
2 Jahre zuvor

Ich finde es gut wenn sich jemand für die Rechte anderer einsetzt.
Im Internet bekomme ich allerdings relativ häufig mit, dass Personen die sich selbst einer Minderheit zugehörig fühlen eher gegen die Rechte anderer aussprechen als für ihre eigenen Rechte. Und dass oft mit einer ordentlichen Portion Hass gegen alle die nicht ihrer Minderheit angehören.
Da denk ich mir auch, was soll der Hass?

Da werden des öfteren leute beleidigt die überhaupt keine Stellung bezogen haben.
Schlimmer noch:
Es gibt Beispiele wo sich Frauen bei Männern bedanken die auch für Frauenrechte gekämpft haben und dann kommen da tweets wie man es den wagen könnte sich als Frau bei einem Mann zu bedanken.

d-whynot
d-whynot
2 Jahre zuvor

Naja „Bewegung“, darin liegt meiner Meinung nach der Trugschluss.

Es gibt ja keine offizielle Bewegung oder Gemeinschaft, die sich gemeinsamen Werten oder Zielen verschreiben.

Auf der anderen Seite, ist das mit beispielsweise Feministinnen recht ähnlich, da gibt es tausend verschiedene Abstufungen.

Man sollte sich mit Menschen als Individuen beschäftigen, denn über Leute im Kollektiv zu urteilen kann recht schnell eine gefährliche Dynamik annehmen – in diesem Land sollte man das besonders gut in Erinnerung haben.

Saigun
Saigun
2 Jahre zuvor

Ich habe da nur eine Entwicklerin gesehn die einen schlechten Tag hatte. Mein Gott, was solls. Ich hätte ja schon nach der ersten flapsigen Antwort von ihr aufgehört mit ihr zu diskutieren und es einen anderen Tag nochmal probiert. Mag ja auch sein das sie nicht gerade den edelsten Character hat, letzendlich zählt für mich als Spieler aber nur ihre arbeit und die war gut. Toll nun haben wir eine brauchbare Entwicklerin rausgeeckelt und man klopft sich dafür auchnoch auf die Schultern. Na dann, glückwunsch an alle Beteiligten, seid stolz auf euch, ihr habt was grosses geleistet…

Real123
Real123
2 Jahre zuvor

Entwickler die sich über den Tod von Krebskranken lustig machen, will ich definitiv nicht in meinen Games haben die ich Spiele, egal wie gut die Arbeit war (falls sie überhaupt gut war)
Ihr Twitteraccount liest sich leider wie ein reiner Feministinnenaccount.

HRObeo
HRObeo
2 Jahre zuvor

Woher weiß man denn, was diese seit einem Jahr bei Anet arbeitende Entwicklerin / Story Writerin so tolles geschaffen hat? Die Story hat in dieser Zeit nur das schnelle abwickeln alter Handlungsstränge und die schnelle Vernichtung beliebter und interessanter Feinde (Lazarus, Balthazar (der plötzlich aus sehr konstruierten Gründen böse wurde und gekillt werden musste), Palawa Joko) zu Stande gebracht. Auch Vlast wurde schon wenige Sekunden nach seinem Auftritt ins Jenseits geschickt. Von diesen Dingen könnte ich jetzt aber nichts direkt einem Entwickler zuordnen.

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Einen schlechten Tag? Es geht um 10-15 tweets alle gegen Fans und sogar Partner von ArenaNet die nichts getan haben und sich beleidigungen an den Kopf werfen mussten beim Versuch auf einen öffentlichen tweet zu reagieren. Und außerdem ging es um die Grundeinstellung dieser Frau die sich im Internet schon oft als Männerhasser gezeigt hat und im Internet alles blockt was nicht exakt ihrer Meinung ist. Außerdem die vielen makaberen Tweets die sich über das letzte Jahr angesammelt haben.

Bienenvogel
Bienenvogel
2 Jahre zuvor

Im Bezug auf die letzte Frage: ob Entwickler Künstler oder Dienstleister sind.
Irgendwie sind sie ja beides. Manche mehr, manche weniger. Trotzdem, im Grunde wollen alle das sich das Spiel verkauft, sei es ein ein Spiel aus einer „Fließbandproduktion“ wie COD oder ein Spiel wie Detroid Become Human, das mehrere Jahre gebraucht hat und definitiv einen anderen Anspruch hat. Das sollte man nicht vergessen, die Leute arbeiten da und leben auch nicht von Luft, Liebe und guten Steam Bewertungen.

Was mir im Bezug auf die „Macht der Spieler“ sauer aufstößt ist so eine „das ist nicht das was ICH will, also stänkere ich jetzt im Internet rum, suche mir andere die mitmachen sodass wir kriegen was WIR wollen!“ Gutes Beispiel ist der „Aufschrei“ zu Cyberpunk 2077, das nur First Person spielbar sein soll. Tage nach dem E3 Reveal war dann von Boykotten zu lesen, etc. So ein Schwachsinn. Man hat dem Entwickler nichts außer Aufmerksamkwit geschenkt, das Spiel weder selbst gespielt noch gekauft! und trotzdem erdreisten sich viele jetzt meinen zu müssen das es unbedingt so sein soll wie sie es möchten. Man könnte es ja auch als gut gemeinte Vorschläge, als Ideen aus der Fanbase formulieren. Ein Entwickler der sowas dann annimmt kommt gut an, weil die sowas vielleicht garnicht bedacht haben und weil sie mit der Community zusammenarbeiten. Aber dieses direkte fordern von etwas, das geht imo garnicht. Klar ist man als Fan/Spieler irgendwo in seiner „Erwartungsblase“ drin und es ist schade wenn das nicht mit dem Wirklichen zusammenpasst. Da schließe ich mich garnicht aus. So ist aber das Leben. Manchmal kommts eben nicht so wie man hofft – oder will. Und dann muss man das akzeptieren.

Nun gut, man muss aber auch (wie im Artikel ja erwähnt) auch sehen das diese Shitstorms auch gerechtfertigt sein können. In der Battlefront 2 Sache war es ein guter Denkzettel das eine Grenze überschritten wurde. Es gibt sicher noch viele andere, positive Beispiele. Ich habe nur leider oft den Eindruck/ die Befürchtung das sich manche durch sowas ermutigt fühlen eben aus Mücken Elefanten zu machen und aus kleinen Problemen Riesendinger machen. Das entwertet auch irgendwie die positive Wirkung dieser öffentlichen Entrüstung.

Real123
Real123
2 Jahre zuvor

Was hier noch erwähnt werden sollte, die „ach so harmlose Entwicklerin“ hat noch ganz andere Sachen vom Stapel gelassen.

Über total Biscuits Krebstot:
„“The kindest thing I can say is: ‚I’m glad he’s no longer around to keep doing harm.'“

Kein Plan warum sie nicht schon viel früher rausgeschmissen wurde…

Real123
Real123
2 Jahre zuvor
DerFrek
DerFrek
2 Jahre zuvor

Nein sowas sollte nicht noch erwähnt werden, zumindest nicht im Artikel. Mit sowas schürt man doch die Sache noch und Zack haben wir sowas wie auf Reddit. Es geht hier nicht darum mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und zu sagen: „Du hast Schuld an dem Ganzen weil du Sache X gemacht hast. Ach und guck, Person Y hat ja damals schonmal was noch viel schlimmeres gemacht. Guckt was das für ein unangenehmer Mensch ist. Der hat das und das verdient.“

Real123
Real123
2 Jahre zuvor

Ich sehe das total anders. Da hier einige Argumentieren dass man ihr hätte nur ne Abmahnung geben sollen und dass eine direkte Kündigung deswegen zu hart sei. Aber wenn jemand schon eine nicht unerhebliche Vorgeschichte hatte und mit sicherheit schon eine Abmahnung inne hat, dann sieht die Lage einfach anders aus.
Fakten weg zu lassen ist halt einfach falsch. Die Vorgeschichte spielt IMMER eine Rolle.

DerFrek
DerFrek
2 Jahre zuvor

Ich verstehe deinen Standpunkt. Worum es mir gerade geht ist wie man das Ganze verpackt. Ich finde es ist schon ein Unterschied, ob man direkt auf bestimmte Sache hinweist, oder ob man sagt: „Wenn man ihren Twitter Account betrachtet war das aber kein Kind von Traurigkeit“.

Ich finde es sowieso falsch hier ohne Hintergrundwissen zu urteilen. Vielleicht war die Frau ja auch schon länger im Visier ihrer Chefs. Vielleicht hat sie sich bei einem klärenden Gespräch mit selbigen auch im Ton vergriffen. Wer weiß das schon.

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Du sagst also man sollte auf jeden Fall keinen Kontext zu dem Fall sehen? Aber dann über den Ausgang reden der im Rahmen dieses Kontextes entstanden ist? Ich glaube der gehört sehr wohl dazu

DerFrek
DerFrek
2 Jahre zuvor

Sage ich das? ???? ich glaube nicht, Tim.

TestP
TestP
2 Jahre zuvor

Hi,

auch wenn ich absolut Anti-SJW eingestellt bin, eine Entlassung finde ich bei sowas echt hart.

Wobei der Begriff „SJW“ hier im Artikel dann doch sehr verharmlosend beschrieben wird. So harmlos sind diese Leute nicht.

MfG

Draeth
Draeth
2 Jahre zuvor

Kann ich so in der Tat unterschreiben.
Richtige SJW’s sind tatsaechlich alles andere als harmlos.
Alles schon mitgelesen und selbst erlebt. Und ich bin bei aller liebe nicht intollerant oder irgendetwas. Absolutes Gegenteil sogar.
Gruslige Extremisten sind das. ????

Ka Faro
Ka Faro
2 Jahre zuvor

Zu der Erkenntnis kommt man wenn man den Artikel liest. Allerdings spiegelt der nicht die Wahrheit wieder. Hier wurden gezielt wichtige Details ausgelassen damit es dem Autor besser in die Pointe passt. Dieser dev hätte schon wesentlich früher gehen müssen oder erst gar nicht eingestellt werden dürfen. Ihre extreme Art war bereits vorher bekannt.

hcp
hcp
2 Jahre zuvor

Zwar ist eine Entlassung eine recht deftige Ansage, aber trotzdem finde ich sie angebracht. Wer eine Firma repräsentiert, muss mit den Themen konformer umgehen als die der persönlichen Ansicht.

Real123
Real123
2 Jahre zuvor

Für mich der richtige Schritt. Erstens mal hat das dumme Gelaber von ihr über Männer nichts in der Diskussion zu suchen weil es einfach nicht das Thema war.
Zweitens sind die Spieler nun mal die Kunden die ihr Gehalt bezahlen. Wenn ich im Restaurant ne Pizza bestelle und hinterher anmerke dass man vielleicht eine höherwertigere Salami hätte nehmen können, damit es noch besser schmeckt und mir dann die Bedienung mit einer dämlichen Sexismusdebatte kommt, würd ich auch dafür sorgen dass sie mich das letzte mal bedient hat….
Man sollte niemals die Hand beißen die einen füttert…

Marc El Ho
Marc El Ho
2 Jahre zuvor

das dumme Gelaber über Frauen allerdings ist angebracht, nicht wahr?

Real123
Real123
2 Jahre zuvor

Was willst du von mir?
Ein Youtuber gibts sachliche Kritik und sie kommt mit feminismuskram…

Es ging in keinem Fall um Geschlechter, sie hat die Diskussion gestartet. Alter beschäftige dich erst mal mit dem Thema bevor du Leute verteidigst die sich über Krebstote lustig machen…

Nora mon
Nora mon
2 Jahre zuvor

Ach Krebstote werden nach der Beerdigung zu Heiligen ?
Der Krebstote hat nicht von ungefähr einen schrecklichen Ruf unter vielen Entwicklern. Er wusste das er mit seinen Aussagen vielen Entwickler auf die Füsse tritt wenn die Leute dann glücklich sind wenn da nix mehr kommt kann ich das verstehen.

Vukašin Đorđević
Vukašin Đorđević
2 Jahre zuvor

Gleich deswegen jemanden Entlassen?! Gehts noch?!

40kFulgrim
40kFulgrim
2 Jahre zuvor

In den USA ist alles Möglich!

Naska
Naska
2 Jahre zuvor

Ist auch in Deutschland ein Grund für fristlose Kündigung.

pro.­non.­ciert
pro.­non.­ciert
2 Jahre zuvor

Naja, der Spieler der sich da kritisch geäussert hat, hat sicher selber langjährige Erfahrungen als Spieleentwickler und weiss wovon er redet.

Leider nein.

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Naja das vielleicht nicht so ganz aber sie ist auch „nur“ Geschichtenschreiber kein wirklicher Entwickler. Und es war eine kritische Äußerung auf die Aussage, dass es in einem MMO keine überzeugenden Helden geben kann. Er sagte, dass ein überzeugender Held nur durch eine lebende Geschichte entstehen kann in der der Spieler seinen Weg wählen kann…

Der ist nicht nur Guild-Wars-Streamer, sondern auch mit dem Entwickler ArenaNet durch das Content Creator Programm verpartnert.

Somit doch etwas tiefer in der Materie als der normalo gamer.

DerFrek
DerFrek
2 Jahre zuvor

Hmm… ich finde das ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite denke ich mir, dass sich die Autorin so auf keinen Fall äußern sollte, bzw. vielleicht nach einiger Bedenkzeit besagte Aussagen zu revidieren.. denn mal ganz ehrlich, die Leute als Arschgeigen bezeichnen, dass sollte sie in ihrer Rolle unterlassen.

Anderseits, ist sie nunmal ein Mensch und da sollte man auch mal sagen, ja klar, das passiert. Niemand hat sich immer im Griff.

Dass die Communities mittlerweile soviel „Macht“ haben, sehe ich irgendwie auch gefährlich. Aber das Internet macht Hexenjagden natürlich einfach. Zumal ich das Gefühl habe, dass viele vergessen, dass auf der anderen Seite auch ein Mensch sitzt und kein Bot oder, dass es eben nicht nur ein kleines Profilbild ist, dass da schreibt.

Man wird sehen wie sich das in Zukunft entwickelt. Destiny 2, the Division… das sind für mich Beispiele, dass es nicht immer negativ sein muss.

schneemann72
schneemann72
2 Jahre zuvor

Ist das blau unterlegte „Meinung“ nur Zufall? Passt irgendwie zum Artikel, anscheinend müssen sich Autoren und Programmierer schon im Vorfeld absichern?! Ist es schon so weit gekommen???

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Also mit „Meinungs-Artikel“ kennzeichnen wir Meinungs-Artikel. Das ist ja keine News – die News mit den reinen Fakten hatten wir vor 2h – hier geht’s darum, das aus einer anderen Warte zu beleuchten.

Das ist eigentlich im Journalismus schon immer üblich, dass man klar macht: „Hier ist eine News, hier gibt’s nur Fakten“ – und „Das ist was anderes – da gibt’s auch Meinung.“

schneemann72
schneemann72
2 Jahre zuvor

Ich dachte das heißt Kolumne -wieder was gelernt. Artikel und „Meinung“ passen irgendwie zusammen, das wollte ich zum Ausdruck bringen…
Aber ich merke schon, ihr habt es wirklich nicht leicht bei der Masse an unreflektierten Kommentaren nicht aus der Hose zu fahren -da schont der Hinweis auf einen Meinungsartikel bestimmt die Nerven.

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