Die letzte Feldexkursion wurde in Final Fantasy XIV 2020 mit Patch 5.35 gestartet. Jetzt gibt es endlich frischen Nachschub: Kreszentia startet heute und die Spieler haben Tipps für maximalen Spaß.
Was ist das für ein Content? Die Kreszentia Südexpedition ist eine neue Feldexkursion. Dabei handelt es sich um große, zusätzliche Areale in Final Fantasy XIV, die nach eigenen Regeln funktionieren. Hier erkunden je nach Iteration zwischen 72 und 144 Spieler pro Instanz eine große Umgebung mit Monstern, FATEs, großen Kämpfen und sogar 48-Spieler-Dungeons.
Kreszentia konkret lässt die Spieler eine vom Bermuda-Dreieck inspirierte Gegend erkunden, die mit Elementen aus Final Fantasy V gespickt ist. Besonders sind die neuen Phantom-Jobs, die die Art und Weise, wie die eigene Klasse gespielt wird, verändern. Auch werden sogenannte Wissenslevel gesammelt, die sich auf den Schadens-Output und die eigene Verteidigung auswirken.
Alle Infos rund um Kreszentia findet ihr in unserer Übersicht zur neuen Feldoperation. Im offiziellen Forum wiederum haben die Gamer sich zusammen getan und eine ganze Reihe Tipps für den Start zusammengetragen.
So macht Kreszentia am meisten Spaß
Was für Tipps haben die Spieler? Im offiziellen Forum tauschen die Final-Fantasy-XIV-Spieler untereinander Tipps aus, damit sie direkt von Anfang richtig Spaß mit der neuen Feldoperation haben. Post-Eröffner Musashidon schreibt zum Beispiel, dass er Casual-Gamern empfiehlt, Kreszentia mit einem Verteidiger (Tank) oder einem Rotmagier zu spielen.
Tanks haben eine hohe Verteidigung und können Monster gezielt auf sich lenken, was deren Bekämpfung vereinfacht. Rotmagier hingegen kombinieren als Klasse hohen Schaden mit guten Selbstheilungsfähigkeiten. Letzteres wird spätestens ab Wissenslevel 6 wichtig, da man Level verlieren kann, wenn man stirbt und nicht von einem anderen Spieler gerettet wird. Mit dem Rotmagier kann man das Sterben also möglichst lange herauszögern.
Poster VeyaAkemi schreibt, dass alle Klassen ohne einen Wiederbelebungszauber unbedingt Phönixfedern im Inventar haben sollten. Mit ihnen lassen sich andere Mitspieler wiederbeleben, was wie geschrieben wichtig ist. Das Item kann am Marktbrett oder bei NPCs gekauft werden.
Mehrere Forum-Mitglieder schreiben, dass die Spieler unbedingt darauf achten sollen, wie sie Monster auf sich aufmerksam machen. Zu viele oder zu mächtige Gegner können einem schnell den Spaß an einer Feldexkursion kaputt machen.
Elementar-Sprites zum Beispiel reagieren sofort, wenn man ihnen zu nahe kommt. Andere Monster werden wiederum erst aggressiv, wenn sie einen sehen. Dazu kommt, dass Monster schneller angreifen, wenn ein Spieler mit signifikant niedrigerem Level an ihnen vorbeiläuft.
Einig sind sich die meisten Poster aber vor allem dabei, dass die Feldexkursionen immer ein kooperativer Inhalt sind. Den meisten Spaß und Level-Erfolg habe man, wenn man sich einer größeren Gruppe Spieler anschließt und auch kurzfristig Gruppen bildet und sich gegenseitig hilft.
Via dieser großen, durch die Instanz marodierenden Gruppen, hat man auch große Chancen, nicht allein von einem fiesen Monster gestellt zu werden. Zudem fallen FATEs und Co. schneller, je mehr Spieler daran teilnehmen. Das wiederum kann bedeuten, dass Sonder-Events wie der 48-Spieler-Dungeons schneller freigeschaltet werden.
Wann geht es los mit Kreszentia? Kreszentia ist jetzt live. Konkret benötigt wird ein Kampf-Job auf Level 100 und die Dawntrail-Mainquest muss abgeschlossen sein.
Um die Feldexkursion freizuschalten, muss ein Quest in Tuliyollal bei X 17.1 und Y 11.8 angenommen werden: Ketenramms Schwanengesang
. Der NPC Kontakt der Expedition
ist der Ansprechpartner dafür.
Die aktuelle Erweiterung Dawntrail hat die Spieler mit seiner Story bislang noch nicht richtig überzeugen können, erst mit der MSQ von Patch 7.2 scheint sich der Frust zu lösen. Das Endgame hingegen mit den aktuellen Raids kommt sehr gut an. Was euch aktuell sonst noch erwartet, könnt ihr in unserem Endgame-Guide nachlesen: Final Fantasy XIV Dawntrail: Endgame – Endlich steht Kreszentia an
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Guten Morgen 🙂 “Beliebtesten Content” würde ich nicht unterschreiben nur weil sich ein paar im Forum austauschen. Der genannte Content ist stupides Grinden von Fates und ggf. Mobs mit 0 Spaß da man dies gefühlt schon hunderte male zuvor tun musste. Selbstredend gibt es selbstverständlich Spieler die das mögen. Argumente sind dann häufig “Braindead content so kann man sich nebenbei unterhalten oder nebenbei eine Serie schauen” usw. (statt nebenbei etwas tun zu können würde ich lieber etwas mehr forderndes spielen aber naja …)
Ich und meine Freunde fanden diese Art von “Content” bereits in Eureka (obwohl es da neu war und ok) sehr langweilig. Auch die Casual F2P MMO Mechanik, das wenn man stirbt XP verliert (nur wenn man nicht gerezt wird) ist unpassend und mach einfach wirklich Spaß (nicht). Wer verliert ggf. schon nicht gern XP und darf weitere Fates grinden um das nachzuholen, yeahhhhh….
Es ist ok wenn jemand daran Spaß hat, es gibt aber auch genug stimmen die diese Art von einfallslosen “lasst die Leute einfach nochmal hoch grinden” Content nicht mögen.
Verstehe das ehrlich gesagt auch nicht.
Es ist der selbe Copy und Paste Inhalt wie Eureka.. nur mit einer Austauschzutat – in dem Fall die Jobs.
Ich wage ja auch mal zu behaupten das 99% der Spieler nicht mal das Endgame dieser Inhalte sieht – den Hardcore Raid Mount Chance.
Hi elan! Klingt so, als hättest du nicht wirklich Bock auf Kreszentia. 🙂 So gehts vermutlich einigen Spielern – Finraen stimmt dir ja auch schon zu.
Gleichzeitig ist bzw. war eine neue Feldoperation wie eben Eureka und Bozja eins der meistgewünschten Features. Es ist ein traditioneller MMO-Inhalt, der Spieler zusammen bringt und Kooperation fördert. Ein großer Anteil der Spielerschaft hat sich auch, nachdem FF14 ja zuletzt stark auf Single-Player getrimmt wurde, genau sowas gewünscht. Und ja, es ist grindig. Aber Grind ist schon mitunter in der DNA eines MMORPGs verankert. Es gibt sogar Stimmen, die behaupten, FF14 sei nicht grindig genug. 😀
Ich habe die Community in DE, aber auch international über die letzten Jahre mit verfolgt und ja: Vor allem Bozja hat begeistert und diese Art Content ist der beliebteste MMO-Inhalt in FF14. Ob Kreszentia das halten kann? Schau mer mal!
Guten Morgen Sophia 😊 danke für deine Antwort und natürlich auch danke an Finraen. Ich weiß das einige das gern hätten, gerade bei der letzten Relic wurde von einem meiner Meinung nach kleinen aber sehr lautem teil mehr Aufwand gefordert diese zu bekommen. Ich war ganz froh mal nicht “hardcore” grinden zu müssen. Ich denke aber das genau dieser Teil sich auch in den Foren und der Comunity stark macht. Von meinen Leuten (subjectiv) hat keiner Bock auf den Content und dieser wird nur von so vielen gespielt weil alle die Relic, die ja beste Waffe werden wird, haben will.
Evtl. spiel ich auch einfach zu lang schon. Damals musste ich noch Atmas in Fates grinden für die Relic. Nicht zu vergessen licht grinden bei Garuda,… Für das Yo-Kai event Fates grinden, in jedem DLC gebiet Fates grinden um die Shops vollends freizuschalten,… Eureka Fates grinden, Bosja Fates grinden,… ich denke für mich das einfach zu monoton und ohne mehrwert 🙁 (Ausgenommen die instanzen die es da gibt)
Ich sage nicht das es wie erwähnt keinen spass machen kann, nur als alter FF14 Veteran wünsche mir doch besseres Game Design. Ich wünsche dir und den anderen einen guten Start in den Tag 🙂
Hallo Sophia, ich möchte mich da an dieser Stelle ebenfalls einklinken. Ich spiele auch schon seit knapp einer Dekade das Spiel. Persönlich mag ich auch keine Feldoperationen und habe dennoch jede davon gespielt.
Ich habe Eureka angefangen zu release, mochte das Konzept nicht, weil die Mentalität war i.d.R. “Ich zuerst”. Von Gemeinschaft hatte das nichts, wenn du im Chat nach einem Rezz bittest und Personen dich liegen lassen, weil es denen zu viel Zeitverlust ist, zu dir zu reiten, dich 3 Sekunden hochzuheben und wieder weiter dem FATE-Train zu folgen. Darum habe ich da an der Stelle aufgehört. Erst Jahre später bin ich hereingegangen und habe wirkliches Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt erlebt da drin. Zu der Zeit war es die Norm auf andere bei FATEs zu warten und mit Leuten zusammenarbeiten zu müssen.
Bei Bozja war ich ebenfalls zu release mit von der Partie, selbe Erfahrung, aber diesmal habe ich es mit meiner Verlobten und ihrem Bruder gemacht, daher war es mir möglich überhaupt Fuß zu fassen. Auch da kam das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt nicht durch die Art Inhalt.
Ich wüsste nur gerne, warum, wenn diese Art Inhalte so “beliebt” ist, nahezu jede vorherige Art dieser Inhalte wie ausgestorben ist?
Eureka? Du hast da wirklich nur noch entweder Bots oder Leute, die wirklich Spaß daran haben und deswegen eigene Discord-Communitys bilden.
Bozja? Ebenfalls musst du hier auf alternative Lösungen der Community ausweichen, weil z.B. Castrum mit der üblichen Anzahl an Spielern realistisch nahezu unmöglich geworden ist
Wie passt dies zusammen, bei den angeblich, “beliebtesten” Inhalten?
Ich finde persönlich den Part mit “beliebtesten Inhalt” deswegen in gewisser Weise irreführend. Diese Art Inhalt wird am Anfang, wenn sie herauskommt, von enorm vielen Spielern gegrinded. Das stimmt so weit und ich verstehe auch, dass dies in einem MMORPG die Norm ist. Jedoch muss man da immer relativieren, dass es sich da teils um “Neulust” und teils um die Reliktwaffen geht. Klar gibt es eine kleine vokale Minderheit in der Community, die sich diese Art Inhalt wünscht.
Von daher möchte ich deine Recherche/Beobachtung auch nicht schlechtreden, sei dir dessen bewusst. Mir geht es eher darum, da auch meine Erlebnisse und Beobachtungen mitzuteilen, um da eine weitere Dimension für den Leser und auch die Community zu eröffnen, damit man sich eine informierte Meinung dazu bilden kann.
Auch weiß ich selbst, dass das “Geheule” danach sehr groß war und es Stimmen gab, die diese Art Inhalt forderten, aber der Großteil der Spieler macht das wegen der genannten Gründe – So zumindest meine jahrelange Beobachtung.
Und ich gehe davon aus, dass sich dort auch wieder die Geschichte wiederholt und wir gar nicht lange nach release der nächsten Erweiterung tote Instanzen dort erleben werden.
Und das alles sage ich und kann dennoch allen dabei viel Spaß wünschen, die diese Art Inhalt macht und es denen gönnen, dass sie da drinnen anscheinend Spaß haben.
Etwas was für mich halt von der Design-Entscheidung dabei unmöglich ist, dass seit Stormblood bei jeder Feldexkursion die Reliktwaffe an Progress innerhalb der Feldexkursion gekoppelt war und so schon in Bozja die “alternative” zum Erlangen/Verbessern daraus bestanden hat, dass man im Endeffekt auch als Spieler die diese Art Inhalt meiden möchte, gezwungen wurde ihn zu spielen. Das verhindert halt nachträglich das Erlangen/Verbessern, außer man wendet sich an externe Communitys. Und das ist in gewisser Weise für mich bestenfalls “ungünstig”, im schlimmsten Fall “schlecht” als Design-Entscheidung.
Trotzdem, liebe Grüße und vielen Dank für den Artikel.
Ich denke, ich stelle einen Gegenpol zu den hier stehenden Kommentaren dar – ich mag diese Inhalte sehr und spiele bereits seit zwölf Jahren.
Was mich an diesen Inhalten reizt, ist die Tatsache, dass die Umgebung teilweise wirklich bedrohlich ist und man sich geschickt hindurchschleichen muss. Ich finde es schön, dass das Gebiet auch einen gewissen Reiz bietet (für mich), und dass man unter anderem Schatztruhen finden kann. Ich mag die FATEs und die Critical Engagements (CE), da sie teilweise herausfordernd sind und Spaß machen. Das Konzept der Phantomjobs gefällt mir bisher ebenfalls sehr. Dass man bei einem Tod mit dem Verlust von EXP bestraft wird, wenn kein Spieler einen wiederbelebt, zwingt die Spieler zur Kooperation.
Immer wenn ich bisher in diesem Inhalt nach einem Rezz gefragt habe, kamen relativ schnell Leute zu mir – sogar dann, wenn ich an einem der schlimmsten Orte auf der Karte lag.
Dass bestimmte Inhalte irgendwann weniger gespielt werden, liegt meiner Meinung nach in der Natur der Sache. Irgendwann ist ein Inhalt eben „durchgespielt“, zumal oft eine relativ hohe Anzahl an Spielern erforderlich ist und es keinen „Zufallsinhalt“ dafür gibt. Trotzdem habe ich selbst nach sieben Jahren in Eureka noch genug Leute gefunden, um den Inhalt zu spielen, und das, ohne mich vorher mit anderen Spielern abzusprechen. An manchen Tagen findet man natürlich leichter Gruppen, an anderen Tagen weniger. Aktuell schätze ich, dass aufgrund von Kreszentia kaum jemand Eureka spielt – die meisten, die daran interessiert sind, stürzen sich natürlich lieber in den neuen Content.
Wie Sophia selbst sagte: Grind ist die DNA eines MMORPGs, und das spiegelt sich überall wider – sei es bei irgendwelchen Mounts, Begleitern oder einfach nur bei Gil. Letztendlich ist alles Grind. Was man davon mitmachen möchte und was nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Manche abonnieren das Spiel nur für die Story und kündigen danach wieder ihr Abo – und das hat genauso seine Daseinsberechtigung.
In meinem Umfeld spielen relativ viele diesen Inhalt – ich denke, das hängt natürlich auch stark von der eigenen Freundesgruppe ab.
Im Übrigen hatte ich auch nichts gegen den Endwalker-Tombstone-Grind – ich fand es eine nette Abwechslung, ihn einfach nebenbei zu machen.
Ob ein Inhalt beliebt ist oder nicht, ist immer schwer zu sagen. Es gibt viele Spieler, die sich weder in Foren noch auf Reddit dazu äußern. Ohne offizielle Zahlen lässt sich das nicht genau bestimmen, also bleibt einem nur übrig, online zu schauen, was andere Spieler darüber sagen.
Ich persönlich bin immer offen für neue Inhalte, komplett neue Gameplay-Mechaniken oder irgendwelche Minispiele. Bei einem bestimmten Teil der Story hätte ich mir zum Beispiel ein kleines Koch-Minispiel gewünscht. Solche kleinen Spielereien würde ich mir wirklich wieder wünschen.