Chef von Epic Games möchte nicht „auf dem Grab von Steam tanzen“, hat andere Pläne für die Beziehung zu Valve

Chef von Epic Games möchte nicht „auf dem Grab von Steam tanzen“, hat andere Pläne für die Beziehung zu Valve

Der Chef vom Epic Games Store, Steve Allison, sprach über den aktuellen Stand und die Zukunftspläne des Launchers. Dabei redete er auch darüber, wie sie mit Steam als Konkurrent umgehen wollen.

Was plant Steve Allison für eine Beziehung zu Valve? In einem Interview mit IGN sprach der Chef vom Epic Games Store, Steve Allison, über die Plattform und die kommenden Ziele. Aktuell nutzen monatlich ungefähr 68 Millionen Menschen den Store und davon ist ein großer Teil auch gleichzeitig auf Steam.

Steve Allison führt aus, dass sie zwar glücklich darüber wären, würden sie größere Zahlen als Steam schreiben, das aber nicht der Plan sei: „Unser Ziel ist es jedoch nicht, auf dem Grab von Steam zu tanzen oder Ähnliches. Wir möchten einen beständigen Ort schaffen, an dem Entwickler davon ausgehen können, 25 bis 30 % ihrer Spiele zu verkaufen.“

Eines der größten Spiele von Epic Games ist Fortnite:

Epic Games setzt auf Mobile und Fortnite

Was sind die Ziele vom Epic Games Store? Der Epic Games Store soll auf dem PC einen Marktanteil von 25 bis 30 % erreichen. Dabei soll die Plattform so relevant werden, dass Entwickler an dem Store nicht vorbeikommen und sie als eine Art „Muss“ gilt.

Weiter meint Steve Allison, dass der Epic Games Store nicht nur auf dem PC stattfinden soll. Er soll plattformübergreifend nutzbar sein, also sowohl auf dem PC als auch auf Android und iOS eine Anlaufstelle darstellen. Dabei sind natürlich auch Mobile-Titel wie beispielsweise Genshin Impact im Fokus.

In Zukunft sollen Kunden in den Epic Games Store gebracht werden, indem ihnen exklusive Kosmetikartikel in Fortnite winken. Kauft man ein bestimmtes Spiel im Epic Games Store, so wird in Fortnite ein bestimmtes passendes Item freigeschaltet. Wer beispielsweise Hogwarts Legacy im Epic Games Store erworben hatte, durfte sich über einen Schokofrosch-Rucksack für seinen Charakter in Fortnite freuen.

Auch soll der Store an sich überarbeitet werden und Community-Funktionen erhalten.

Ein großer Pluspunkt des Epic Games Stores ist das regelmäßige Verschenken von Videospielen. Auch Hogwarts Legacy war bereits unter den verschenkten Games. Die Funktion kommt bei den Nutzern vom Epic Games Store gut an: Großer Konkurrent von Steam lockt Spieler seit Jahren mit kostenlosen Games, hat sie so perfekt abgerichtet: „Ich hab mir Alarm eingerichtet“

Quelle(n): IGN, gamesradar
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El Grande

Der Epic-Games launcher hängt Jahre hinterher was features angeht. Es gibt keine vernünftige möglichkeit rezensionen anzusehen, kein social hub, keine profile mit achievemets oder anderen sachen die man präsentieren kann, die Bibliothek ist unübersichtlich. Es gibt einfach so viel das schlechter ist als steam. wie dachten die je das sie ein Steam-killer sein könnten? ich erinnere mich das die das vor ein paar jahren sein wollten

Theojin

Ich hab jetzt über 600 Spiele bei Epic, gekauft habe ich keins davon und die Anzahl der installierten Spiele jemals kann ich an einer Hand abzählen.
Bevor ich bei Epic kaufe, schaue ich bei Steam,GOG, sogar auf den eigenen Launchern von EA.Ubisoft etc.
Das hat in erster Linie mit dem großen Rumpoltern und Rumtrommeln beim Launch vom Epic Game Store zu tun in in zweiter Linie damit, daß der Launcher keine Konkurrenz zu irgendwas ist, sondern eher sowas wie die Nachgeburt von Steam.

Caliino

Sie wollen nicht größer werden als Steam, aber für die Entwickler soll es ein “Muss” werden. Ergibt richtig Sinn, nicht.

Nichts für ungut, aber ich habe genau zwei Spiele auf Epic: GTA durch eine Gratis Aktion und Satisfactory aufgrund der Exklusivität. Zweiteres habe ich aber sofort auf Steam nochmal gekauft.

Und der Launcher kommt mir auch nicht mehr auf den PC, da verzichte ich lieber komplett auf die potentiellen Spiele.

Abgesehen davon dass er meiner Meinung nach absolut unübersichtlich ist, hat er sich damals regelmäßig komplett aufgehängt und ich musste ihn über den Taskmanager schließen.

Und ein weiterer riesiger Minuspunkt war die fehlende Downloadbegrenzung, nicht jeder hat schnelles Internet und möchte nebenbei noch Surfen. Keine Ahnung wie es jetzt ist, aber die Option in der heutigen Zeit nicht anzubieten ist ein NoGo und selbst “Mini-Launcher” für ein Spiel alleine hatten die schon vor 10 Jahren…

mein-mmo-2F

Sie wollen nicht größer werden als Steam, aber für die Entwickler soll es ein “Muss” werden. Ergibt richtig Sinn, nicht.

Aber natürlich ergibt das Sinn. Ich erkläre es dir gerne.
Er möchte, dass möglichst alle Spiele auch im Epic-Store angeboten werden. Das hat mit dem Marktanteil an sich erst einmal überhaupt nichts zu tun.

Zweiteres habe ich aber sofort auf Steam nochmal gekauft.

Das war aber brav von dir.

Abgesehen davon dass er meiner Meinung nach absolut unübersichtlich ist, hat er sich damals regelmäßig komplett aufgehängt und ich musste ihn über den Taskmanager schließen.

Mal als Denkanstoss: Betraf das alle Nutzer oder vielleicht nur dich?
Und wo ist die Relevanz zur aktuellen Situation?

Die Aussage dient nur zum Pöbeln, genauso wie die Aussage über die Downloadbegrenzung. Drei Sekunden Suche hätten dir gezeigt, dass man schon seit Frühjahr 2020 den Download begrenzen kann.

Lyvistor

Steam ist für Gamer und daran halten sich Gamer auch fest es ist frei transparent funktioniert einwandfrei und man ist absolut frei in eigene Meinung das gibt’s nirgends außer bei Steam auch meine Kinder werden nur bei Steam kaufen 😅

Gummipuppe

„Nicht auf dem Grab von Steam tanzen…“, „Marktanteil von 25 bis 30% erreichen…“

Ich glaube Gabe Newell wischt sich immer noch die Lachtränen ab. Manche kommen sich bei einigen Statements einfach nicht zu blöd vor, Sachen gibt es.

LadyLike

Da können Sie den Entwicklern noch so wenig abknöpfen, das bringt die Leute auch nicht dazu zum Epic Store zu wechseln.
Ich entscheide wo ich meine Spiele kaufe und wenn ich zu etwas gezwungen werde, was ich nicht möchte, dann können sie ihre Spiele behalten.

Greenbeast

Wenn man UE und Epic Store benutzt, ist die “Steuer” bis zu einem gewissen Umsatz sogar 0%
Dem Kunden bringt das nichts, da die Preise überall gleich sein müssen. So verdient der Entwickler mehr, dem Kunden interessiert das wenig.
Und da ist das Problem. Für Tim sind die Kunden die Entwickler, nicht die Spieler. Vielleicht kommt er mal drauf.

Roan

Die Preise müssen nicht überall gleich sein, da es bei Spielen, in Gegensatz zu Büchern, keine Preisbindung gibt. Steam zwingt Entwickler lediglich teilweise, dass sie die Spiele nirgends günstiger anbieten dürfen als auf Steam, aber ohne solche Vertragsklauseln könnten Entwickler überall ihre Produkte zu beliebigen Preisen anbieten.

Greenbeast

Da ist schon irgendwas. Im Detail kann ich nichts sagen. Ich erinnere mich noch an Witcher 3 Release. Da durfte der Entwickler auf seinem eigenem Shop (GoG) das Spiel nicht billiger verkaufen. Laut ihrer eigenen Aussage. Zum Ausgleich gabs dann unwichtige Goodies als Bonus.
Ob es jetzt die Steamrichtlinien verboten haben oder was anderes war, kann ich nicht sagen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von
Roan

Können nur steamrichtlinien sein, denn ich weiß mit Sicherheit dass es keine gesetzlichen Vorschriften diesbezüglich gibt, die gibt es nur bei Büchern. Ansonsten könnten spiele ja auch nicht in Läden teilweiser für 10 Euro angeboten werden, weil man die Restbestände loswerden will. Dies ist bei Büchern nicht erlaubt, die Buchpreisbindung verbietet dies, lediglich gebrauchte Bücher dürfen günstiger verkauft werden.

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