Fortnite: Epic kann gar nicht mehr aufhören, Apple zu verklagen – Diesmal in Europa

Fortnite: Epic kann gar nicht mehr aufhören, Apple zu verklagen – Diesmal in Europa

Epic Games liegt bereits seit mehr als 6 Monaten in einem Rechtsstreit mit Apple. Losgetreten wurde dieser durch eine Änderung an der Echtgeld-Währung in Fornite. Nun hat die Firma rund um den Epic-Gründer und CEO Tim Sweeney eine weitere Klage eingereicht, diesmal in Europa.

Was ist passiert? Wie Epic auf der eigenen Webseite mitteilte, wurde eine neue Klage in Europa eingereicht. Darin heißt es, dass Apple “sorgfältig geplante wettbewerbswidrige Beschränkung” in den hauseigenen Shop integriert hat.

Tim Sweeney sagte dazu in dem Beitrag, der mit dem Schriftzug “Free Fortnite” bebildert ist:

Die Verbraucher haben das Recht, Apps aus Quellen ihrer Wahl zu installieren, und die Entwickler haben das Recht, in einem fairen Markt zu konkurrieren. Wir werden nicht tatenlos zusehen und zulassen, dass Apple seine Plattformdominanz nutzt, um zu kontrollieren, was ein gleiches digitales Spielfeld sein sollte.

Das ist schlecht für die Verbraucher, die aufgrund des fehlenden Wettbewerbs zwischen den Stores und der In-App-Zahlungsabwicklung überhöhte Preise zahlen. Und es ist schlecht für Entwickler, deren Lebensunterhalt oft von Apples völligem Ermessen abhängt, wen sie auf der iOS-Plattform zulassen und zu welchen Bedingungen.

Epic verklagte Apple zuvor bereits in den USA, in Großbritannien und Australien.

Epic-Chef will Gaming-Branche verändern

Worum geht es in dem Rechtsstreit? Im August 2020 hat Epic beschlossen, die Währung V-Bucks in Fortnite direkt in der iOS-Version des Spiels zu verkaufen. Zuvor musste die Währung über den App Store gekauft werden, was zusätzliche Gebühren mit sich brachte, die an Apple gingen.

Sweeney will nach eigener Aussage die Gaming-Branche verändern. Ihn stört es, dass (Indie-)Entwickler auf das Wohlwollen der Shops angewiesen seien und größere Summen für den Service zahlen müssen.

So soll Apple über den App Store bis zu 30 % der Einnahmen behalten, egal ob Spiele- oder Ingame-Käufe. Auf iOS-Geräten gibt es keine Möglichkeit, die App abseits vom hauseigenen Shop anzubieten. Genau das wird kritisiert.

Zuletzt betonte der Epic-Chef in einem Interview, wie anstrengend und kostenaufwändig der Kampf gegen Apple sei, aber dass sie ihn trotzdem fortführen wollen.

Tim Sweeny Epic Games
Tim Sweeney, der Chef von Epic Games.

Epic kämpft nicht nur gegen Apple: Neben der Klage gegen Apple versucht Epic auch den Konkurrenten Steam zum Umdenken zu bewegen. Auch hier müssen Entwickler bis zu 30 % ihrer Einnahmen abtreten.

Sweeney wiederum forderte, dass der Anteil auf 12 % gesenkt werden soll. Dann würde Epic auch eigene Spiele bei Steam veröffentlichen und zukünftig auf exklusive Titel im Epic Store verzichten.

Doch bisher hat Steam nicht nachgegeben, sondern sich sogar noch vergrößert. Neben neuen Rekorden bei den Nutzer-Zahlen ist auch das Spiel des Jahres 2020 ein Erfolg bei Steam gewesen. Das war nämlich Red Dead Redemption 2, ein Titel, den Epic zuvor viele Monate exklusiv bei sich im Store hatte.

Trotzdem hält Epic weiterhin an der Strategie der exklusiven Titel fest. So wurde angekündigt, dass über 100 Exclusives in den nächsten 2 Jahren geplant seien: Epic verspricht mehr als 100 exklusive Titel für den Store – Diese sind schon bekannt.

Quelle(n): VG247
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Es gibt eine ganz einfache Lösung:
Nicht mehr den Dreck von Apple kaufen.
Dann ist man nicht mehr von Apple abhängig und muss ihre überteuerten Produkte kaufen. Somit muss Epic auch nicht mehr Energie in den Kampf gegen Apple stecken, weil keiner mehr Apps über den Store bezieht.
Problem ist dann nur, dass man in der Gruppe dann nicht länger als cool angesehen wird, da man kein iPhone hat.

Sicher bietet Apple einen riesigen Markt.
Meine Lösung sollte auch eher als Witz rüber kommen.

Das Problem was ich bei Apple immer sehe ist, dass man komplett von den abhängig ist. Sei es Hardware oder Software. Egal ob Mac oder iPhone. Eigene Schnittstelle, dafür dann hunderte Adapter für diese Schnittstelle. Keine Möglichkeit ein APK direkt zu installieren oder Programme auf dem Mac. Dann ist alles von Apple wahnsinnig teuer. Und das kleinste Problemchen: Man kann die Apps auf dem iPhone nicht so anordnen wie man möchte. Es ist immer von oben links nach unten rechts.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Jahren von ImInHornyJail

Aber niemand wird gezwungen ein Appleprodukt zu kaufen. Und wenn es eine bewusste Entscheidung ist dann könnte es sich für diejenigen sogar zum Nachteil entwickeln, wenn Apple ihre geschlossene Welt öffnen müssten.

quick.n.dirty

Es ist sogar noch schlimmer, es ist als müsste ich alle meine Software über den Windows App Store kaufen. Und ja ich würde sagen dass das nicht so sein darf. Und wenn sie es nicht ändern und auch die Gerichte sagen, dass das legitim ist, dann können sie sich ihr Windows sonstwo hinstecken. Und genauso handhabe ich das mit Apple.

Kurkras

Dem Lösungsansatz schließe ich mich an. Dementsprechend würde auch die absolut übertriebene Preispolitik Enden.

Man kann die Feder zwischen Apple und epic super mit nem franchrise vergleichen find ich. Apple als Firmenzentrale und epic als franchrise der kein Bock mehr hat sein Produkt unter denn bedingeungen von Apple zu verkaufen und Vertragsbruch gebeht um seinen Willen mit allen Mitteln durchzusetzen. Ich geh stark davon aus das epic verliert.

Kla bietet Apple Alternative kauf die halt nen Android Gerät werden dir eh für 100€+ hinterher geworfen 😉

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