Epic sagt: Wir hören mit Exklusiv-Deals auf, wenn Steam nur noch 12 % Anteil nimmt

Der Epic Chef Tim Sweeney erklärt, dass man in Zukunft auf exklusive Deals im Epic Store verzichten würde, doch dafür müsse Steam mitspielen. Wenn Valve ihren Anteil von 30% auf 12% senken, denke Epic sogar darüber nach, ihre eigenen Spiele, wie Fortnite, auf Steam zu bringen.

Was sagt der Epic Chef? Tim Sweeney, der CEO von Epic Games, twitterte, dass Epic damit aufhören würde, exklusiven Deals für den Epic Games Store nachzujagen, wenn Steam den Entwicklern und Publishern auf der Plattform 88 % der Einnahmen geben würde. Und das ohne größere Bedingungen.

Dann würde man sogar die eigenen Spiele in den Steam Store bringen.

Ein solcher Schritt wäre ein glorreicher Moment in der Geschichte der PC-Spiele und würde auf anderen Plattformen in den kommenden Generationen einen großen Einfluss haben.

Quelle: Tim Sweeney auf Twitter
Borderlands 3 Epic Titel2

Der Zusatz „ohne größere Bedingungen“ bedeutet für Sweeney, dass

  • die Games Zugriff auf alle Online-Systeme wie Freunde oder Accounts haben
  • Spiele über verschiedene Plattformen und Stores miteinander interagieren können
  • der Store keine Einnahmen durch Stores von anderen Plattformen erhält
  • Käufe, die man im Store einer Plattform getätigt hat, überall genutzt werden können

Um was geht es da? Auf Twitter ging es mal wieder um das Thema der exklusiven Deals im Epic Store. Wenn also bestimmte Spiele (temporär) nur im Epic Store zu erwerben sind und beispielsweise nicht auf Steam. Wie Borderlands 3.

Warframe-K-Drive-Hoverboard-titel-steam

Sweeney sagt, dass diese Deals aufhören würden, wenn Steam nicht 30 % der Einnahmen von Publishern und Entwicklern im Steam Store einsammeln würde, sondern nur noch 12 % und die restlichen 88 % an die Creator gehen. So wie es im Epic Store auch läuft.

Bei Steam läuft das gestaffelt. Die Entwickler erhalten mindestens 70 % der Einnahmen von den Verkäufen ihrer Inhalte. Werden bestimmte Verkaufszahlen erreicht, gehen 75 % oder sogar bis zu 80 % der Einnahmen an die Entwickler.

Mehr zum Thema
So hat Epic Games jetzt Steam den Krieg erklärt

Dass Steam 30 % der Einnahmen von Verkäufen im Steam Store einstecke, sei das „#1 Problem für PC-Entwickler, Publisher und jeden, der diese Geschäfte für seinen Lebensunterhalt nutzt“, sagt Sweeney auf Twitter. „Wir sind entschlossen, das zu beheben und das ist der einzige Ansatz, der große Veränderungen bewirken wird.“

Laut ihm sei Valve im Moment wie die Steuerbehörde für Entwickler.

Ein großer Insider-Bericht zu Epic Games und Fortnite machte jetzt die Runde. Da geht’s um 100-Stunden-Wochen

Autor(in)
Deine Meinung?
Level Up (22) Kommentieren (23)
Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.