„Wir hatten Tonnen an dummen Ideen“: Clair Obscur ist nur so gut geworden, weil die Entwickler keine Angst hatten, alberne Ideen umzusetzen

„Wir hatten Tonnen an dummen Ideen“: Clair Obscur ist nur so gut geworden, weil die Entwickler keine Angst hatten, alberne Ideen umzusetzen

Clair Obscur: Expedition 33 schoss in den letzten Wochen durch die Decke. Das ist ein besonders großer Erfolg für das Entwicklerteam von Sandfall Interactive, die mit dem Rollenspiel ihren ersten Titel veröffentlichten. Der Erfolg könnte daher kommen, dass das Team eine wichtige Sache beherzigte.

Was war dem Team erlaubt? Der YouTuber Pirate Software konnte mit dem CEO des Entwicklerstudios, Guillaume Broche, und dem Art Director, Nicholas Maxson-Francombe, ein Interview auf YouTube führen. Der Interviewende wollte wissen, wie das Team seine Ideen entwickelte. 

Wie Broche verriet, konnte jeder Entwickler mit seinen eigenen Ideen kommen, egal, wie albern sie waren:

Ich denke, dass es für mich die beste Art und Weise ist, coole Inhalte zu erstellen, indem wir uns einfach dumme Ideen ausdenken, und wir haben Tonnen an dummen Ideen, wie z.B. jedes Mittagessen, wo wir uns einfach dummes Zeug ausdenken, das keinen Sinn ergibt und sehr albern ist.

Zudem war es für das Entwicklerteam von Vorteil, dass es keine sehr großen Meetings wie Firmenbesprechungen gab, bei denen erst einmal Validierungsprozesse stattfinden mussten. So hätte das Team seine Ideen einfach ausprobieren können. Die Entwickler wären sehr offen für interne Ideen und ließen jedem Mitarbeiter genug Kreativität.

Clair Obscur lebt von seinem Humor in düsterem Setting

Welche dummen Momente meint er? Wie Broche weiter ausführt, würden sich andere Spiele selbst zu ernst nehmen. Tiefgründigen und dramatischen Geschichten würden die humorvollen Elemente fehlen.

Diesen Kontrast zwischen Albernheit und Ernsthaftigkeit sieht man in vielen Situationen von Clair Obscur. Viele lustige Momente wären vermutlich nie zustande gekommen, wenn die Entwickler nicht ihre albernen Ideen hätten verarbeiten können. Darunter:

  • Der Nachbarschaftsstreit zwischen Esquie und François um Steine
  • Monocos Vorliebe und Sammelleidenschaft für Füße
  • Esquies Wortschatz, der aus vielen „wheee“ und „whooo“ besteht

Trotz ernsthaften Themen, zu denen auch Suizide und Fehlgeburten gehören, sind im Spiel lustige Momente verteilt, die im Kontrast zum düsteren Setting stehen. Genau diese Mischung macht es wohl aus, wieso Clair Obscur: Expedition 33 so ein Erfolg geworden ist.

Ein anderes Entwicklerstudio zeigt dagegen, dass alberne Vorschläge auch in die falsche Richtung einschlagen können. Sie haben bunte Skins für ihren Shooter entwickelt, die sie in der Form so wohl nicht wieder machen werden: Leaker zu Call of Duty sagt, Activision weiß, dass viele neue Skins albern aussehen – Bespricht Pläne für die Zukunft

Quelle(n): The Gamer
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