Call of Duty Modern Warfare will angeblich die Welt schockieren

Man munkelt, in der nächsten Woche soll das 2019er Call of Duty: Modern Warfare vorgestellt werden. Nach ersten Infos soll die Kampagne des Spiels die Welt-Öffentlichkeit schockieren und kontroverse Diskussionen auslösen. Wie wollen die Entwickler das anstellen?

Das weiß man über Call of Duty: Offiziell gibt es von Activision Blizzard bisher nur vage Ansagen über das neue Call of Duty:

Call-of-Duty-Modern-Warfare

Modern Warfare wird angeblich am Donnerstag vorgestellt

Das hört man so über Call of Duty: Auch wenn nur wenig offiziell bekannt ist, sind viele Informationen in Umlauf, die von mehreren Quellen bestätigt wurden und immer wahrscheinlicher klingen.

Wie die US-Seite Kotaku berichtet, hat Activision Blizzard im Verschlossenen schon YouTuber und Presse-Vertreter eingeladen, um ihnen das Spiel zu zeigen. Da sickert einiges durch.

Daher hört man schon:

Kein Battle Royale und Zombies – Das sagen Gerüchte über Call of Duty 2019

Heizt Modern Warfare die Killerspiel-Debatte an?

Wie soll die Kampagne schockieren? Laut Kotaku soll die Kampagne sich auf „Besorgnis erregende, emotional realistische Momente“ stützen. Die Kampagne sei stark inspiriert von der „No Russia“-Mission aus Modern Warfare 2 (2009.)

In der Mission versucht der Spieler das Vertrauen einer russischen Terror-Zelle zu erlangen, indem er an einem Massaker auf einem Flughafen teilnimmt. Dabei hat er die Möglichkeit, Zivilisten zu erschießen. Er muss das aber nicht tun, kann die Mission sogar überspringen.

Diese Szene sorgte vor 10 Jahren für eine Kontroverse:

  • während sich einige an der Gewaltdarstellung stießen und Zensur forderten
  • begrüßten andere die Mission als einschneidenden Moment in der Spiele-Entwicklung, weil sie wichtige Frage aufwarf, was Video-Spiele dürfen und in wieweit sie Spieler zu Tätern machen sollten

Der YouTuber „LongSensation“, der hinter vielen Leaks zum neuen Call of Duty steckt, sagt denn auch, Call of Duty Modern Warfare sei wahrscheinlich das kontroverseste Call of Duty aller Zeiten.

Er fragt sich, was wohl die Weltpresse zum Spiel sagen wird.

Vielleicht erfahren wir das schon am Donnerstag, dem 30. Mai, vielleicht gibt’s da auch Infos über den Multiplayer-Modus.

Update 2.6.: Mittlerweile sind die Pläne von Call of Duty Modern Warfare klar.

So will Call of Duty Modern Warfare die Welt schockieren
Quelle(n): kotaku, comicbook
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
2
Gefällt mir!

32
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Millerntorian
Millerntorian
1 Jahr zuvor

Moin,

ich erinnere mich gut an die Diskussion vor 10 Jahren. Ich selber spiel(t)e COD seit MW, dann eigentlich jedes Mal aufs Neue den unweigerlich folgenden Ableger…bis dann bei Infinite Warfare (natürlich für die angehängte Remastered-Version meines Lieblings-Shooter) mal für mich persönlich Schluss war.

In Relation zu der damals doch sehr plakativ geführten Diskussion entpuppte sich die „No Russia“-Mission dann ingame (in Deutschland) eher als „deswegen haben die sich jetzt so aufgeregt?“ und todlangweilig. Da fand ich „Hidden“ um Längen fesselnder.

Konnte mich MW2 noch begeistern, sowohl in der Kampagne als auch eines bis dato so noch nicht umgesetzten Online-Modus, so waren für mich persönlich die darauf folgenden Ableger eigentlich immer nach dem gleichen Schema gestrickt. Ballere Unmengen von Feinen ab, welche in einem Horde-Modus in einem linear zu durchlaufenden Gebiet auf dich treffen, genieße dann bombastisch gemachte Film-Zwischensequenzen in bester Hollywood-Manier, und kille am Ende den bösen Buben. Und irgendwann hatte ich online das Gefühl, ich sei in einem Kindergarten gefangen wo alle ihre „Mütter f… sollen“ (man war ich froh, die Mute-Taste zu besitzen…). Später kamen dann noch irgendwelche Ingame-Cash-Shop-Mikrotransaktionen in Form von „meine AK47 soll aber rosa gepunktet sein“ dazu (*hust*…meine war mal goldfarbig..aber wers kennt, weiß ja warum man die gerne golden hatte). Da hats mich dann gelangweilt. Nichtsdestotrotz habe ich immer mit einem gewissen Grinsen jedes Jahr verfolgt, wenn Activsion wieder mal „Jetzt noch bombastischer, noch besser, noch mehr…kauft jetzt!“ raushaute.

Ich bin daher etwas skeptisch, ob hier nicht mal wieder die Verkaufstrommel gerührt wird im Vorfeld (Verkaufszahlen sind ja glaube ich rückläufig seit Jahren) und/oder Vorbestellungen generiert werden sollen. Würde mich nicht wundern.

Und ganz ehrlich. Wenn ich mir so anschaue, was in den letzten 10 Jahren alles im Netz kursiert(e), dann müssen die aber schon das Rad neu erfinden um heutzutage noch eine kontroverse Diskussion auslösen zu können. Kann man gutheißen oder nicht, aber das, was Menschen vor einem Jahrzent noch „schockierte“, entlockt heutigen Nutzern eher ein müdes Gähnen.

Vlt. überrascht mich der Entwickler aber…vorstellen kann ich mir das allerdings kaum.

Mario Alesi
Mario Alesi
1 Jahr zuvor

die Kampagne soll die Weltöffentlichkeit schockieren und kontrovers sein
da gibt es meiner Meinung nach mehrere Möglichkeiten (Satire ON):

Greta Thunberg soll bei einer Mission befreit werden stirbt aber letztendlich weil man ihre Metered-Dose vergisst.

Ein volles Flüchtlingsschiff im Mittelmeer soll bei der Überfahrt eskortiert werden wird aber fälschlicherweise vom Kapitän Reinhard Schmitz gerammt und alle Insassen ertrinken.

Donald Trum soll zusätzlich Bundeskanzler in Deutschland werden. Bei der Executierungsmission soll er ausgeschaltet werden, die Mission scheitert aber weil der Hubschrauber abstürzt.

Satire OFF

WooTheHoo
WooTheHoo
1 Jahr zuvor

Als ich MW1 damals, als erstes CoD überhaupt, spielte, fand ich die Atmosphäre klasse und die aufgebaute Stimmung ziemlich gut. Vor allem der Ausflug nach Prypjat hat mich, als alten STALKER-Suchti, gefesselt. Was mich aber damals, und auch in allen weiteren CoDs, kollosal genervt hat, waren die ständigen Moorhuhn-Sequenzen. Ich habe in noch keinem Shooter – und ich spiele seit Mitte der 90er – so nerviges Gameplay erlebt. Vielleicht fiel es mir vorher nie auf aber mich hat CoD deshalb, nach immerhin drei weiteren Anläufen mit späteren Teilen, nie fesseln können. Und die Flughafen-Mission empfand ich als ziemlich plump. Aber Geschmäcker sind ja verschieden. ^^

Daniel Will
Daniel Will
1 Jahr zuvor

Solange bei den Neuerungen nicht „Neue Grafikengine“ steht, schockiert mich wahrscheinlich höchstens die Optik

Shin Malphur
Shin Malphur
1 Jahr zuvor

Ein CoD bei dem mal schöne Kritik geübt wird, in Form von den „bösen“ USA und einer Allianz aus Russland/China/Europa, die sich zur Wehr setzen. Das wäre ein Schocker grin

Ace Ffm
Ace Ffm
1 Jahr zuvor

Da bin ich ja mal gespannt. Kann mich noch an das damalige Drama wegen der Flughafenmission erinnern. Die DE & AT Fassung waren daraufhin so beschnitten,das man nicht auf Zivilisten schiessen konnte,aber mitlaufen ging. War ein heftiger Streitpunkt. Wenn sie im neuen wieder solche Sachen bringen,dürften die deutschsprachigen Versionen traurig ausfallen.

Hodor
Hodor
1 Jahr zuvor

Stellt sich die Frage, ob es ein Schock mit Relevanz für die Story ist, oder ein Shock, damit er einfach ein Schock ist wie die Atombome in MW1 am Ende des 1.Aktes oder auch halt die „No Russian“ Mission, da man Makarov ja erst in MW3 wirklich aktiv verfolgt.
Wenn man halt wieder einfach nur ne Schockerszene hat, um Aufmerksamkeit zu generieren, dann sollte man sich vielleicht lieber Mühe geben, ein gutes Spiel zu entwickeln, das würde sicher auch gewisse Aufmerksamkeit erregen.

Sir Wellington
Sir Wellington
1 Jahr zuvor

Durch eine katastrophale Preispolitik in ihrem Ingame Store?

Qefx
1 Jahr zuvor

Schock! Farbige Kugeln Kosten 10 Cent pro Schuss!

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Bin sehr gespannt darauf was dieser Multplayer sein soll. Da haben sie mich aber neugierig gemacht.

Zagrthos
Zagrthos
1 Jahr zuvor

Wenn man sich das so durchliest, dann kommt das ja fast so rüber als wollen sie in manchen Ländern eine Indizierung / Beschneidung des Contents provozieren. Ich kann mir kaum vorstellen das Deutschland es durchgehen lassen würde, wenn man in Call of Duty Kinder abschießt oder was noch härteres macht, ohne irgendwas daran zu verändern. Denen war ja schon in MW1 der abfallende Arm genug, der sogar in MWR (!) immer noch beschnitten ist.

T01fel
T01fel
1 Jahr zuvor

Sie haben die Rechte am Gjallarhorn behalten und man kann damit wahlweise einen Kindergarten, Flüchtlingslager oder das Hauptquartier von Bungie beschießen, nachdem es für 100€ im Shop erworben wurde.

Aufmerksamkeit haben sie auf jeden Fall jetzt schon. Und ich tippe wirklich auf irgendwas mit Kindern oder Kriegsflüchtlingen. Einfach „nur“ Zivilisten ist bestimmt nicht mehr kontrovers genug.

Ohhh
Ohhh
1 Jahr zuvor

Ich kann mir gut vorstellen, das man von der „alten Leier“ etwas abweicht.

Ich weiß nicht, was die alten MW-Teile mit den Weltkriegen zu tun hatten, aber ich könnte mir in der Richtung vorstellen, das man beispielsweise vor Beginn des zweiten Weltkrieges startet und Hitler töten muss, bevor er quasi seine ersten Verbrechen begeht, eventuell sogar als Kind. Eine ethische Diskussion, die immer mal wieder aufkommt. Die New York Times hatte Ende Oktober 2015 mal so eine Umfrage gestartet, was man machen würde, wenn man denn die Möglichkeit hätte, Hitler in der Vergangenheit zu töten. Die Antworten fielen eher zwiegespalten aus. Etwa ein Dittel würde es machen, ein Drittel nicht und der Rest wüsste nicht genau.

Durch den frühen Tod Hitler’s verändert sich dementsprechend der weitere Verlauf, wodurch sich neuer Handlungsspielraum ergibt, daher eventuell sogar nur Modern Warfare ohne die 4. Ein neuer Teil, der nicht an die Handlung anschließt, sondern der vor allen anderen beginnt.

Hans Wurscht
Hans Wurscht
1 Jahr zuvor

Hitler, ernsthaft..?!
Was für Fantasien gewisse Leute doch haben….

Ohhh
Ohhh
1 Jahr zuvor

Hitler erwähnen in Bezug auf ein Spiel, in welchem es ausschließlich darum geht, einen Soldaten zu spielen, Kriegsgeschehnisse nachzuspielen und andere Menschen zu töten. Keine Fantasie, sondern Geschichte.

Meine Theorie ist vllt. etwas abgedroschen, aber wenn man die Welt „schockieren“ möchte, dann nicht erneut mit „einfach nur wahllos Zivilisten umbringen“, kennen wir ja alle schon, da wird wohl eher noch einer draufgelegt.

Lotte
Lotte
1 Jahr zuvor

Hab seit ewigen Zeiten noch über 100 Euro Battle.net Guthaben durch wow Marken Verkauf. Wenn das so weiter geht werde ich das nie los.

FaveHD
FaveHD
1 Jahr zuvor

der kaufpreis soll schocken oder wat?

Alexander Reiners
Alexander Reiners
1 Jahr zuvor

Ein Call of Duty, was nach 11 Jahren wieder gut wird, wäre in der Tat schockierend.

Paul Klee
Paul Klee
1 Jahr zuvor

Mimimi

Paul Klee
Paul Klee
1 Jahr zuvor

Schockierende Inhalte: Millionen in die Werbekampagne stecken, ein solides Grundspiel raushauen, dann monatelang beim Content sparen, auf Fanwünsche pfeifen und alles dem Ziel unterordnen, dem Spieler mit Saison-Pass und Mini-Inhalten maximal das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Schockierend like Activision.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Also darf das Wort „schockieren“ niemals verwendet werden, weil es dich an Werbungen erinnert?

Was ist das denn für eine Logik? Es ist doch offenbar, nach allem, was wir wissen, das erklärte Ziel, mit dieser Kampagne zu schockieren. Und genau das hat die Mission vor 10 Jahren gemacht.

Man muss doch den Artikel lesen und dann entscheiden: „Passt das Wort hier oder nicht?“

Ich hab das Gefühl, du liest die Überschrift, bist getriggert und springst in die Kommentare.

Warum nur? Das ist mir schleierhaft.

„Hallo, mein Name ist Elyth, ich möchte mich empören.“

Sven Huber
1 Jahr zuvor

Ich seh da nur wieder ne PR Nummer, schocken um der PR willen

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Musste bei der Überschrift direkt an die Flughafen Mission denken.
Damals war ich der Meinung diese Mission tat der Debatte um die Killerspiele keinen Gefallen, obwohl ich mich an der Aufgabe selbst beteiligt hatte. Ich empfinde die Mission immer noch als aufgesetzt und plump. Das hätte man besser inszenieren können.
Und auch jetzt beim lesen überkommt mich das Gefühl das es einfach ums schocken des Schockens wegen geht.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Solche Szenarien sind heute aber durchaus real. Wieso sollte es ok sein Krieg und ganze Schlachten zu inszenieren wie D-Day oder gegen irgednwelche Rebellengruppen zum Beispiel und verwerflich sein wenn man zeigt wie die Gegenseite zurückschlägt? Das hat doch recht wenig mit der „Killerspiel“ Debatte zu tun, so ist einfach die Realität. Sicher gibt es immer igrendwelche Journalisten die keine Ahnung haben oder einfach bewusst provozieren wollen für Klicks und Aufmerksamkeit und es dann so in ihren Artikeln drehen das solche Inszenierungen Gewalt und Mord verherlichen. Für die ist es ok wenn im Spiel ein Amerikaner 2 Tausend Feinde über den Haufen schießt, im Feindesland Bomben hochgehen Zivilisten sterben aber Tabu wenn gezeigt wird wie der Feind sich wehrt. Ja ne is klar. Spiele machen Menschen nicht zu Killer, solangsam müsste das durchgesickert sein.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Die Mission selbst wirkte für mich aufgesetzt. Wie gesagt sie sollte nur schocken. Ich unterstelle den Entwicklern das sie keine Diskussion anschieben sondern einfach nur PR haben wollten.
Hätten sie wirklich etwas anregen wollen hätten sie es nicht so plump darstellen sollen.

Kallebeck
Kallebeck
1 Jahr zuvor

Im Gegenteil, ich finde die Bearbeitung der Mission, nämlich das das Töten von Zivilisten zum Game Over führt, hat dem ganzen keinen Gefallen getan. So hat man nämlich den Spieler wieder in eine Rolle gezwängt.
Wenn das Medium Videospiele wachsen will muss es auch „heiße“ Themen anfassen und darf sich auch nicht vor Kontroversen verstecken.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Nur in der deutschen Version durfte man nicht auf Zivilisten schießen. In der englischen Fassung durfte man locker drauf los holzen.

Potatosalad
Potatosalad
1 Jahr zuvor

Gerne mehr Missionen wie „Remember, no Russian“ wink

De Lorean
De Lorean
1 Jahr zuvor

Activision würde die Welt schockieren wenn mal keine Mikrotransaktionen enthalten und dutzende von Patches erforderlich wären,damit der Multiplayer rund läuft. Die Kampagne sieht so aus,dass man als Rambo hunderte Moorhühner abballert-Ende.

Varoz
Varoz
1 Jahr zuvor

Richtig, am Ende ist es eh wieder nur CoD Moorhuhn Warfare.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Ja hoffentlich irgendwas mit Terrorzelle infiltrieren oder mal auf der Bösen Seite sein bzw die Fraktion frei wählen zu können. Aber das wäre ja etwas zu ambitinoert für ein CoD.

Kallebeck
Kallebeck
1 Jahr zuvor

Sowas gab’s tatsächlich mal. Nannte sich Splinter Cell: Double Agent.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.