Nutzer denkt, Baldur’s Gate 3 ist nur was für Nerds, spielt es zum ersten Mal, versenkt direkt 360 Stunden

Nutzer denkt, Baldur’s Gate 3 ist nur was für Nerds, spielt es zum ersten Mal, versenkt direkt 360 Stunden

Baldur’s Gate 3 wurde 2023 zum besten Spiel des Jahres gewählt und hat sich damit gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Nicht jeder Gamer konnte das nachvollziehen und fragt sich bis heute, was so gut an dem Rollenspiel von Larian sein soll. Einer davon hat nun selbst erfahren, warum Baldur’s Gate 3 für viele Fans so eine große Sache ist.

Das ist der Erfolg von Baldur’s Gate 3:

Darum war ein Fan skeptisch: Bereits bei den Auszeichnungen 2023 gab es große Kontroversen rund um Baldur’s Gate 3. Das Spiel hatte sich damals gegen Kracher wie The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom und Alan Wake 2 durchgesetzt. Hogwarts Legacy wurde nicht mal erwähnt, was für sich schon ein Aufreger für viele war.

Auf Reddit erklärt nun ein Nutzer, dass er damals ziemlich verwirrt war, dass nicht Spider-Man 2 den Award gewonnen habe. Er dachte, Baldur’s Gate 3 sei nur „nerdy D&D-Bullshit.“ Dann habe er es selbst ausprobiert.

Allein sein erster Playthrough habe 360 Stunden lang gedauert. Der Nutzer erklärt, er habe so richtig böse sein wollen, „Shao-Kahn-Level böse“, konnte das dann aber nicht ganz durchziehen. Oft habe er ernsthaft überlegen müssen – etwas, das Spiele heute nicht mehr oft hinbekommen, wie er sagt.

„Der unanfechtbare Beweis dafür, ein Buch nicht nach dem Einband zu bewerten“

Baldur’s Gate 3 hat den Nutzer gelehrt, dass er nicht vorschnell urteilen sollte, wie er selbst erklärt. Die Community dagegen ist etwas verwundert über die anfängliche Einstellung: Wenn man doch schon auf Comic-Zeugs wie Spider-Man stehe, sei es seltsam, Dungeons & Dragons als „Nerd-Kram“ zu betiteln.

Andere werfen ein: D&D sei eben, anders als Comics, immer noch eine Nische in der Nische. Superhelden seien durch Filme und Kino gesellschaftstauglich geworden. Pen and Paper müsse da erst noch hin, auch wenn Baldur’s Gate 3 oder Filme wie Honor Among Thieves hier gute Arbeit geleistet hätten.

In einem weiteren Kommentar heißt es: Eigentlich habe der ursprüngliche Skeptiker durchaus recht. D&D sei „nerdy bullshit“, aber die Leute würden nicht verstehen, dass es einfach wirklich gut ist. Nerds hätten lange Zeit recht gehabt, nun solle man ihrem Club einfach beitreten.

Obwohl der Thread-Ersteller viel Kopfschütteln erntet, gibt es in den Kommentaren doch etliche Nutzer, die anerkennen, dass er mit seiner Erkenntnis ein Stück gewachsen sei. Er habe etwas ausprobiert und wurde eines Besseren belehrt. Der Ton sei vielleicht etwas seltsam, aber immerhin konnte er seinen Fehler zugeben.

Dass der Nutzer nicht wirklich böse sein konnte, dürfte vielen Spielern bekannt vorkommen, obwohl Baldur’s Gate 3 explizit einen Charakter hat, der für böse Playthroughs ausgelegt ist. Aber selbst mit dem macht euch das Spiel immer wieder darauf aufmerksam, was ihr so alles Böses anstellt: Ich wollte ‘mal so richtig böse sein, aber Baldur’s Gate 3 reibt’s mir voll rein

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