ESO: Dank Morrowind über 10 Millionen Spieler – Content bis 2019

Auf der Gamescom 2017 konnten wir mit Matt Firor, dem Chef von Zenimax, dem Entwickler von The Elder Scrolls Online, sprechen. Im Interview verriet uns Matt, dass ESO seit Morrowind noch erfolgreicher sei und dass man bereits Content bis 2019 in der Pipeline habe.

Matt Firor ist der Chef von Zenimax und damit der Hauptverantwortliche für das Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online. Auf der Gamescom 2017 trafen wir Matt zum Interview und sprachen mit ihm über den Zustand von The Elder Scrolls Online und die Zukunft des MMOs.

Producer Matt Firor.

Morrowind war ein Riesen-Erfolg für The Elder Scrolls Online

Das erste große neue Kapitel für The Elder Scrolls Online war Morrowind und für Zenimax war das Riesen-DLC ein voller Erfolg. Seit dem Release von Morrowind tummeln sich mehr Spieler auf den Servern als jemals zuvor. Insgesamt sei die Player-Base von ESO auf über 10 Millionen Spieler angewachsen.

Dabei handelt es sich aber nicht zwangsweise um aktive Spieler, die Zahl enthält auch inaktive User, allerdings keine Beta-Spieler und Test-Accounts. Kurioserweise teilen sich diese Spieler nach wie vor zu je einem Drittel auf PC, Xbox One und Playstation 4 auf.Für Konsolen-Spieler sei laut Firor Skyrim nach wie vor der Archetyp eines Elder-Scrolls-Spiels.

Matt Firor würde nichts mehr groß an ESO ändern

Auf die Frage, ob Matt Firor etwas an den Grundlagen von ESO noch groß ändern würde, wenn er einen magischen Zauberstab hätte, antwortete er: „Unsere große Änderung war One Tamriel, ansonsten ist alles gut so.“ Er räumte aber noch später ein, dass er gern eine etwas bessere Performance im Spiel hätte.

Und Bugs gäbe es freilich immer, die man beheben könne. Das von vielen Spielern als etwas sperrig angesehene Kampfsystem würde Firor jedoch nicht ändern, selbst wenn er es mit einem Wink mit dem Zauberstab könnte.

Arbeiten an zweitem ESO-Chapter schon begonnen

Weiterhin verriet Matt Firor, dass die Arbeiten an dem nächsten Kapitel von The Elder Scrolls Online schon begonnen hätten. Allerdings blieb Matt ansonsten eisern und verriet kein Detail zum Inhalt. Wahrscheinlich kommen aber keine neuen Klassen.

Die Entwickler bei Zenimax wollen aber trotzdem in Zukunft weitere Klassen, Skills und Spielmodi bringen. Gerade die beliebten neuen Battlegrounds sollen weiter ausgebaut werden. Und zwar mit spaßigen Spielmodi wie dem jüngst veröffentlichtem Chaos Ball aus dem DLC Horns of the Reach, ein PvP-Modus, der an den legendären Huttenball aus SWTOR erinnert. In Zukunft könnten also weitere Spielmodi nach diesem Vorbild kommen.

Content-Pläne für mindestens 4 Jahre

Überhaupt sei man bei Zenimax gut aufgestellt. Die konkreten Content-Pläne seien schon bis 2019 sicher. Ideen hätte man sogar für die nächsten 4 Jahre. ESO sollte also so bald nicht die Luft ausgehen.

Als nächstes steht das DLC Clockwork City auf dem Plan. Darin erforscht ihr die namensgebende Uhrwerkstadt. Es wird massig Quests, Story, Items und wieder neue Emotes geben.

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Kommentare anschauen (16)

  • Diese 1 Mio finde ich nicht ganz richtig. Es gibt sehr viele inaktive Spieler. Das bringt mich auch zu einer Kritik als eso Spieler und Raidgildenangehöriger. Gute Spieler hören auf wegen bugs, fehlendem Langspielcharakter oder andauernden Farmruns, die nicht enden wollen, da das Rüstungsteil wieder mit erhöhtem Erfahrungsgewinn auf full Level dropt oder anderen hirnrissigen Traits. Also fehlt guter kompetenter Nachwuchs der nicht nur ein ,,Gelegenheitsspieler'' (ich spiel mal kurz eso) ist. Und warum ist das so? Ganz einfach Anfänger werden komplett alleine gelassen, ok nicht ungewöhnlich für ein MMO. Trotzdem es gibt 50 lvl und dann nochmal knapp 700 Stufen danach (erst mit 500 ist aktives raiden möglich). Hier also dass Problem des enormen Aufwands wenn man noch keinen full lvl Char hat. Fast nicht auf zu holen weil es werden mit jedem Patch 30 Stufen mehr. Das bedeutet richtig viel Grinden für das du einen full lvl Partner brauchst. Weiter gehts mit wochenlangen farmruns und das aufwerten von Waffen mit Material was kaum Dropt und deshalb richtig kostet. Dann muss man eine festgesetzte kombo fahren um raids überhaupt zu überstehen und die muss man üben weil diese kombo nur mit abbrechen von Animationen funktioniert. Und das geile ist dass die meisten Spieler dass ganze nicht mal wissen und durch die Gegend dümpeln ohne Ziel und Questen ohne ausreichend Erfahrung zu kriegen. Dann gehen sie schon in kleinen Dungeons unter da kein Schaden, Skill, Movement etc. und hören wegen Mangel von Erfolg wieder auf. Boom wieder inaktive Spieler!

    Meine Idee wäre daher mehr Individualität der Builds (Waffen und Rüstungen entweder sinnlos oder für bestimmte Klassen Rassen Kombos zugeschnitten, es gibt immer dieses eine Set was alle stamina oder Magicka Klassen tragen müssen, zu wenig Sets zur Auswahl etc.)

    Nächster Punkt: Festgesetzte Builds und darauf abzielende Patches.

    Deswegen weil die Patches meist einem Hammerschlag gleichen fallen Sets, Skills und Kombos ab und werden unbrauchbar für raids.

    Desweiteren zu wenig Erfahrung für das Questen.

    Bosse gegen die du unbedingt eine bestimmte Kombo (Attacken, Waffen, Animationen) fahren musst bzw die Eine (bei raids). Hier braucht es Anpassung.

    Zudem muss der Support verbessert werden. Ich habe manchmal das Gefühl Zenimax kennt seine Spieler nicht oder gar das Spiel (deshalb schlecht gepacht).

    Wieder ergibt sich ein Problem ganze Klassen werden mit manch einem Patch unbrauchbar wegen Nerfs an Attacken und Sets, die nun mal auf die Klasse zugeschnitten sind.

    Trotzdem werde ich dieses Spiel immer gerne Spielen. Dies soll nur konstruktive Kritik sein aus subjektiven Meinungen von mir und meinen pve Gildenmitgliedern. Ich möchte dies hier zum Diskutieren nur einmal auflisten als eine Art überblick was ich eben noch zu bemängeln habe. Ich denke trotzdem dass zenimax auf dem richtigen Weg ist aber es gibt noch viel Arbeit deswegen finde ich die Meinung das Spiel wäre perfekt außer bugs und balancing sehr weit hergeholt.