Die Twitch-Streamerin Julika „Felikah“ bekommt gerade mehr Zuschauer in ihren Streams als sonst. Das kommt vor allem von ihrem Grind in WoW im Rahmen von Sauercrowd. MeinMMO stellt euch Felikah hier vor.
Um wen geht es? Es geht um die Twitch-Streamerin Felikah. Sie ist seit dem 29. Mai 2023 auf Twitch aktiv und streamt seit Juni 2023 regelmäßig. In ihren Streams zockt sie hauptsächlich, nimmt ihre Zuschauer aber auch in IRL-Streams mit ins echte Leben.
Vor kurzem war sie in dem Podcast Henke’s Corner (auf YouTube) zu Gast und erzählte etwas zu ihrem aktuellen Lebensstil und ihren Streams.
„Ich streame, ich schlafe, ich streame.“
Wie kommt der Hype um Felikah? Felikah wurde schon einem größeren Publikum bekannt, als sie an dem Twitch-Minecraft-Projekt Craft Attack 13 teilnahm. Noch größere Aufmerksamkeit erlangte sie allerdings durch ihre Teilnahme bei dem Twitch-WoW-Projekt Sauercrowd.
Da sie ein Neuling in World of Warcraft war, versuchte sie, ihren Nachteil durch heftiges Grinden auszugleichen. Innerhalb von nicht mal einem Monat steckte sie über 200 Stunden in das MMORPG und beeindruckte damit einen der Gildenchefs.
Schaut man sich Felikahs Streams aus den letzten 14 Tagen auf SullyGnome an, so sind die meisten Streams im zweistelligen Stundenbereich. Die viele Zeit begründet die Twitch-Streamerin damit, dass sie den aktuellen Hype um sich mitnehmen möchte.
Für so viele Stunden, mittlerweile sind es fast 600 Stunden innerhalb von 90 Tagen (Quelle: SullyGnome.com), muss Felikah natürlich auch Opfer bringen. Im Podcast erzählt sie, dass sie in letzter Zeit ihre Hobbys und ihren Haushalt hinten angestellt hat: „Scheiß auf Privatleben. Ich streame, ich schlafe, ich streame.“ (Quelle: YouTube ab Minute 22:30).
Das vernachlässigte Privatleben scheint sich immerhin in Sachen WoW gelohnt zu haben, denn Felikah ist mittlerweile bei Level 60 angekommen. Auch sonst scheint Felikah sehr in das Sauercrowd-Projekt involviert zu sein. Sie gibt zu, auch emotional geworden zu sein, wenn ihre Mitstreiter WoW Classic zum Opfer fielen und durch einen Tod ausschieden.
Felikah hat das WoW-Projekt auf jeden Fall bei ihrer Twitch-Karriere geholfen. Mehr Gewinner durch das WoW-Projekt stellen wir euch in dieser Liste auf MeinMMO vor: 10 große Gewinner von Sauercrowd – für diese Twitch-Streamer hat sich das Abenteuer in WoW Classic Hardcore schon jetzt gelohnt
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Damals bei Classic hatte ich im ersten Jahr allein über 100 Tage played, was einfach mal 4 von 12 Monaten war. Damals war ich schon 25 Jahre alt, hatte grad 8 Jahre Bundeswehr hinter mir. Also den einen Grind gegen den anderen getauscht.
Zocken/Gildenleitung/Raidleitung mit 5 Raidtagen war schon ein “Vollzeitjob”.
Nach dem ersten Jahr ging es aber wieder in normale Zeiten zurück. Mittlerweile ist mir ein reines Classic viel zu langweilig, zum Glück gibts auf dem Markt ausgeichnete Alternativen für mich.
Aber auch bei den Sauercrowds ist so mancher Neuling eben in die Honigfalle getappt. Mit dem Unterschied, daß es für so manchen eben der Vollzeitjob ist und nicht wie für mich und viele andere nur ein Hobby.
90 Tage sind aufgerechnet 13 Wochen, das heißt da sind 26 Tage Wochenende. Bei 64 Arbeitstagen je 8 Stunden und 30 Minuten Pause kommt man auf 544 Arbeitsstunden die man normal bei Vollzeit arbeitet. Ich finde es unfair da von einem hohen Preis oder von einem schlechten Privatleben zu sprechen.
Hab’s damals ohne Geld gemacht. Gerade die erste 2 Jahre classic war wirklich schlafen zocken schlafen zocken.. hat auch sehr die Schule darunter gelitten bzw. War ich dann fertig und hatte Wirklichkeiten Motivation was anderes außer wow zu tun …
da war man wirklich süchtig aber die Welt hat einfach einen nicht mehr los gelassen son sog hatte ich sonst echt sehr selten (witcher 1, dark souls und Monster Hunter world) waren die anderen spiele die mich so gefesselt hatten.. nur waren die halt irgendwann vorbei und dann hat sich das Leben neben dem Gaming wieder normalisiert… aber bei wow … ist das lang nicht passiert.