The Division: Die besten News in 2016 – Ein Jahr voller Loot und Tiefschläge

Bei The Division schauen wir auf das Jahr 2016 zurück. Was waren die bisherigen Highlights des MMO-Shooters?

Das Jahr 2016 war für The Division ein Auf und Ab – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn zum Launch startete das Spiel steil durch, brach einen Rekord nach dem anderen, um dann stetig das Interesse der Spieler zu verlieren. Nach diesem einen „Auf“ ging es monatelang nur noch bergab. Wie kam es dazu?

Die wichtigsten Ereignisse bei The Division in 2016

Am 8. März dieses Jahres erschien der Third-Person-Online-Shooter von Ubisoft/Massive. Im Voraus zeigte bereits der Beta-Rekord, dass die Spielerschaft mit Neugier und großen Erwartungen auf The Division blickt. Verkaufsrekorde folgten. The Division entwickelte sich zum Riesen-Erfolg für Ubisoft.

Das Gameplay wurde gut aufgenommen, ebenso die Story-Missionen und das Setting. Das Endgame war noch überschaubar, aber die künftigen Updates sollten ja zügig neue Inhalte liefern. Die Hoffnung war groß, dass The Division auf lange Sicht am Erfolg festhalten könne.

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Falcon verloren – Der erste Übergriff

Doch dann kam das erste kostenlose Update „Übergriffe“. Dieses war das erste Update des „Jahr 1“-Plans, der zwei kostenfreie und drei kostenpflichtige DLCs umfasste.

Mit „Übergriffe“ begannen die großen Probleme. Zum einen waren die „Incursions“ nicht die erhofften Raids, sondern kleiner angelegte PvE-Aktivitäten, welche viele Agenten enttäuschten. Zum anderen wurden die Gear-Sets, die Ausstattungssets, eingeführt, welche manche als die Ursache aller Probleme ansehen. Denn sie brachten die Balance gehörig aus den Fugen.

Das Konflikt-Update (Klarer Himmel, DZ-Features) und der Untergrund-DLC (Untergrund, Drachenhort) lieferten weitere Gear-Sets, welche die Balance vollständig ruinierten, bis sich einige Agenten sagten: „The Division ist unspielbar.“ Der Tiefpunkt war im August erreicht, als Massive öffentlich verkündete: Sorry, unser Spiel macht keinen Spaß.

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Das Spiel macht keinen Spaß? Da schaut der Agent grimmig drein.

Im Grunde lassen sich die ersten Monate so zusammenfassen: Mit allen neuen Updates fügten die Entwickler neue Probleme ein, denen sie ewig nachrennen mussten. Obendrauf kämpften (und kämpfen) sie gegen Cheater und Hacker. In den Anfangsmonaten standen Exploits, Cheats und Glitches an der Tagesordnung. „Bullet King“ ist wohl jedem Agenten ein Begriff.

Mit der Aussage „Unser Spiel macht keinen Spaß“ zog Massive die Reißleine. So konnte es nicht weitergehen. Im Herbst tüftelten sie daher zusammen mit Vertretern aus der Community am Update 1.4, welches die komplette Spielerfahrung überarbeitete. Mit Erfolg. Seit Ende Oktober kehren die Agenten nach und nach in die Postapokalypse New Yorks zurück. Es geht wieder leicht aufwärts. Das Update 1.5 und der Survival-DLC setzen diesen Trend fort. The Division macht wieder Spaß.division-survival

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Wie geht es 2017 weiter?

Im Frühjahr 2017 dürfen wir den letzten DLC des „Jahr 1“-Plans erwarten: „Last Stand“. Dieser erscheint mit dem Update 1.6, welches das PvP und die Dark Zone umkrempeln wird. Einen konkreten Release-Termin gibt es noch nicht.

Wie es dann weitergeht, das steht noch in den Sternen. Es sind bereits erste Hinweise auf ein mögliches Jahr 2 für The Division erschienen. Offizielle Ankündigungen gibt es jedoch noch nicht. Da Massive mit dem Update 1.4 aber so viel Arbeit in das Spiel steckte, um es „zukunftstauglich“ zu gestalten, ist es wohl unwahrscheinlich, dass sie nach „Last Stand“ sagen werden: „Tschüss, das war’s!“

Ttime meint:

Das gesamte Jahr 2016 durfte ich The Division auf Mein-MMO.de begleiten und konnte dabei alle Höhepunkte und Tiefschläge miterleben. Es war ein spannendes Jahr für den MMO-Shooter, der mit zahlreichen Kinderkrankheiten zu kämpfen hatte. Nun sind diese zum Großteil auskuriert, weshalb ich mir nicht vorstellen kann, dass nach „Last Stand“ Schluss sein soll. Ich denke, in 2017 geht es für The Division nochmal richtig los. Ich bin gespannt.

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