So will The Division 2 bald dafür sorgen, dass du mehr Spaß beim Build-Bau hast

In der aktuellen Ausgabe des Community-Livestreams „State of the Game“ hat Massive einige Änderungen vorgestellt, die im Oktober im Rahmen des neuen „Title Update 6“ Einzug bei The Division 2 halten werden. Die Änderungen beim Crafting- und Rekalibrierungs-System dürften dabei vielen Spieler gefallen.

Wann gibt’s das nächste große Update bei The Division 2? Das nächste große Update – Title Update 6 – kommt im Oktober. Wann genau, haben die Entwickler allerdings noch nicht verraten.

Dafür hat Massive bereits vieles darüber preisgegeben, was die Spieler im Oktober erwartet. Mehr Infos gibt es hier: Herbst-Update kommt im Oktober, bringt neues Loot-Feature

Außerdem hat man in diesem State of the Game unter anderem ausführlich über die Änderungen beim Rekalibrieren und beim Crafting gesprochen. Wir fassen die wichtigsten Infos für euch zusammen.

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Übrigens: Was euch noch im September rund um The Division 2 erwartet, erfahrt ihr hier: The Division 2 enthüllt den Zeitplan für September – Notiert diese Termine

Bessere Möglichkeiten zum Rekalibrieren im TU 6

Was ist das Problem mit dem aktuellen Rekalibrierungs-System? Aktuell fühlen sich die Agenten in ihren Möglichkeiten zu sehr eingeschränkt. Denn derzeit ist es nur möglich, bestimmte Kategorien untereinander auszutauschen. Bekommt ihr beispielsweise einen Rucksack mit 3 Attributen und diese sind alle blau (also Rüstungsattribute), habt ihr keine Möglichkeit ein Attribut einer anderen Farbe oder ein Talent hinzuzufügen.

Was ändert sich im Title Update 6? Das Rekalibrierungs-System wird etwas aufgebohrt und gibt den Agenten bessere Werkzeuge zum Modifizieren der eigenen Rüstungsteile. So könnt ihr im Title Update 6 die verschiedenen Attribute (Schaden, Fertigkeiten, Rüstungen oder rot, gelb, blau) untereinander austauschen. Allerdings funktioniert das Ganze auch weiterhin nur mit einem Wert pro Ausrüstungsteil.

Neben dieser größeren Änderung im Rekalibrierungs-System wurde auch über Komfort-Funktionen gesprochen. So erhält die Rekalibrierungs-Werkbank ein komplett überarbeitetes User-Interface und soll damit übersichtlicher werden.

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Es wurde kurz angeschnitten, dass die Verantwortlichen an einer Methode der Rekalibrierung der Mod-Slots für die Rüstungsteile arbeiten. Jedoch suchen die Entwickler dort derzeit noch nach einer schlüssigen Lösung.

Ihr kommt leichter an das, was Ihr braucht

Wie beeinflussen die Änderungen das Spiel? Die besseren Werkzeuge der Rekalibrierung sollen dabei helfen, vorhandene Ausrüstung besser an euren Spielstil anzupassen. Es ist derzeit extrem zeitaufwendig, nach speziellen Items zu farmen. Diese dann auch noch in einer passenden Variante zu bekommen, gestaltet sich noch schwerer. Mit diesen Änderungen, zusammen mit den Änderungen am Lootsystem, lässt sich die Ausrüstung schon viel gezielter sammeln und modifizieren.

Das sagt die Community: Eine Menge Spieler wünschen sich eine Öffnung des Rekalibrierung-Systems, jedoch in einem größerem Maßstab. So manch einer fordert eine allumfassende Rekalibrierung und bewertet die anstehenden Änderungen maximal als „Einen ersten Schritt in die richtige Richtung“. Das Feedback fällt zwar grundsätzlich positiv aus, vielen gehen diese Änderungen aber nicht weit genug.

division 2 agenten

Vor allem die starke Abhängigkeit vom Zufall (RNG) macht den Spielern zu schaffen. Hier fordert die Community beispielsweise eine Einengung der möglichen Attribut-Werte. So waren einige enttäuscht, dass der RNG nicht einmal erwähnt wurde.

Crafting soll mit Title Update 6 günstiger werden

Das sind die Schwächen des aktuellen Systems: Auch das Crafting-System ist den Spielern aktuell zu sehr vom Zufall abhängig. Um bestimmte Gegenstände herstellen zu können, werden spezielle Blaupausen benötigt. Wie diese Blaupausen allerdings zu bekommen sind, wird nur bei den wenigsten konkret angezeigt.

Zudem ist das Farmen der Crafting-Materialien zu aufwendig und das Crafting dementsprechend teuer. Dazu kommen noch die zu geringen Inventar-Kapazitäten für Materialien.

Wie wird das Crafting im Title Update 6 angegangen? Das Farmen der Blaupausen soll verbessert werden. Die Aktivitäten, die nötig sind, um Blaupausen zu erhalten, werden besser dargestellt. Ab Weltrang 5 sollen die unentdeckten Blaupausen und deren Quellen konkret sichtbar werden.

The-Division-2-Sniper

Außerdem wird die Balance der Crafting-Materialien angepasst. Die Materialien droppen großzügiger und das Crafting wird günstiger. Zudem werden die Kapazitäten erhöht:

  • Erhöhung der Crafting-Material-Kapazitäten
  • Material-Teilung unter den eigenen Charakteren
  • NPC-Material-Drops enthalten mehr Material
  • beim Erreichen der maximalen Kapazität werden Drops nicht weiter angezeigt
  • Container einer bestimmten Material-Zone enthalten dann beide Materialen (vorher nur einer der beiden möglichen) dieser Zone
  • Polycarbonat kann auch beim Zerlegen erhalten werden
  • Crafting wird günstiger (weniger Marken-Materialien und graue Materialien)
Division-Handwerk

Wie hilft das den Spielern weiter? Durch die fallenden Materialkosten und den gezielteren Möglichkeiten des Farmens von speziellen Gegenständen und Blaupausen wird das Crafting weiter verbessert. Bestimmte Materialien, wie beispielsweise „Elektronik“, sind bisher zu selten, um sich regelmäßig neue Gegenstände craften zu können – die dann zudem auch noch die richtigen Eigenschaften haben müssten, was nur selten der Fall ist. Mit der neuen Verteilung könnte die Werkbank ein wichtiges Tool für den Build-Bau werden.

Denn nachdem das Crafting bereits im letzten großen Title Update 5 stark verbessert wurde, erhält es damit weiteren Feinschliff. Ein Besuch der Werkbank wird lohnenswerter sowie unter Umständen auch die Ingame-Währung. Die von einigen Spielern als wertloses Spielgeld verschrienen Credits könnten bei häufigeren Herstellungsvorgängen an Wert gewinnen, da auch hier mehr verbraucht wird.

Division-2

Was sagen die Spieler? Die Änderungen im Crafting erreichen bei Weitem nicht das Feedback wie beispielsweise die Erhöhung der Truhen-Kapazität auf 300. Das Craften von Items gehört für viele Agenten dazu, jedoch stehen die Änderungen am Lootsystem viel weiter oben auf der Agenda.

Die Reaktionen, die es dazu gab, orientieren sich an der allgemeinen Stimmung zu den Ankündigungen. Viele Spieler sind skeptisch und fordern weitgehendere Änderungen, wie beispielsweise den Verkauf von Materialien bei Händlern. Jedoch freuen sich auch einige Agenten auf ein besseres und lohnenswertes Crafting-System.

Was sagt ihr zu den Änderungen an den Werkbänken?

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Quelle(n): State of the Game #132
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