Sportler und Reiche investieren bis zu 40.000 Euro in ihre Gaming-PCs, weil sie realistisch spielen wollen

Sportler und Reiche investieren bis zu 40.000 Euro in ihre Gaming-PCs, weil sie realistisch spielen wollen

Früher galt es schon als cool, wenn man mit einem Lenkrad Rennspiele zocken konnte. Mittlerweile investieren Profis tausende Euro in Hardware, damit sich die Spiele noch realistischer anfühlen. Denn denen ist ein simples Lenkrad mittlerweile zu langweilig geworden.

Viele User stecken einiges an Finanzen in ihr Gaming-System, um das Maximum aus ihren Spielen zu holen. Da werden dann auch mal 5-stellige Summen investiert, wie etwa das 30.000 Euro Gaming-Setup eines Profi-Spielers.

Hier gibt es auch Profis und Reiche, die zehntausende Euro investieren, um sich ihr Auto in die eigene Wohnung zu stellen. Denn schließlich soll sich Gaming nicht anders anfühlen, als wenn man in einem Auto sitzt.

Für einige reicht aber auch schon eine kleine Investition, um das eigene Setting sinnvoll zu verbessern. MeinMMO-Redakteur Patrick Freese erklärt, warum ein Lenkrad sein wichtigster Gaming-Kauf gewesen ist:

Mein neues Lenkrad für 250 € war mein wichtigster Gaming-Kauf

Ein professionelles Setup kann bereits mehr als 10.000 Euro kosten

Wie viel muss man investieren? Die Preise für solche Hardware sind nicht gerade günstig. So müsst ihr für einen Gaming-Simulator rund 17.000 Euro zahlen. Für viele Profi-Geräte zahlt ihr gern auch das Doppelte.

Die Preise für ein professionelles Gerät starten bei mehr als 25.000 britischen Pfund. Das sind umgerechnet 29.000 Euro. Ihr zahlt also für die Ausstattung etwa so viel wie für einen ordentlichen Kleinwagen. Für das teuerste Setup des Herstellers „Cool Performance“ müsst ihr umgerechnet sogar rund 40.000 Euro zahlen (via coolperformance.com).

Häufig ist aber das Argument, dass so eine Investition viel billiger sei, als wenn man in einen echten Rennwagen steigt und damit auf der Piste unterwegs wäre. So erklärt PCGamer, dass man auf einer echten Rennstrecke zwischen 6.000 und 12.000 Euro ausgeben müsse. Da sei ein realistischer Simulator langfristig deutlich günstiger, als wenn man sich regelmäßig auf die echte Piste begeben würde.

Gaming-Lenkrad Thrustmaster T248 im Test – besser als das Logitech G920?

Reiche und Enthusiasten sind bereit, viel Geld in ihr Hobby zu stecken

Wer kauft denn sowas überhaupt? Connor Hughes, der Chef der Firma Cool Performance, die solche Geräte entwickelt, erklärte dem Magazin PCGamer, dass die Hälfte ihrer Kunden „wohlhabende Privatpersonen [sind], die in ihrer Freizeit zu Hause so etwas wie Carlos Sainz und Mick Schumacher trainieren wollen.“

Doch es gibt auch viele Enthusiasten, die bereit sind, viel Geld in solche Geräte zu investieren. Das sind dann Personen, die dann an jeder Kleinigkeit feilen und optimieren, bis wirklich alles genau richtig sitzt und passt. Für sie ist das auch die Erfüllung eines Traums und weniger Interesse daran, am Ende beim E-Sport oder im echten Sport teilzunehmen. Andere kaufen stattdessen lieber Sammelfiguren oder reisen um die halbe Welt für eine absurd teure Pokémon-Karte.

Auch die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, dass Gaming und das eigene Setup einen ganz neuen Stellenwert bekommen habe. Hier waren viele Racing-Rigs auch zeitweise völlig ausverkauft, weil viele damit begonnen, daheim zu zocken und keinen Fuß mehr vor die Tür zu setzen.

Was denkt ihr? Würdet ihr auch so viel Geld in euer Gaming-System investieren? Oder würdet ihr das Geld lieber anderweitig einsetzen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Weitere Storys um verrückte Gaming-Systeme: Andere investieren gleich eine halbe Million Euro in ihr Gaming-System. Das lässt sogar einen bekannten Twitch-Streamer fragen, wofür er das überhaupt braucht:

Mann zeigt PC-Setup für 500.000 $ – Twitch-Streamer fragt verzweifelt: „Wofür brauchst du das?“

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Don Mephisto

Würde persönlich nichtmal eine vierstellige Summe in ein solches Setup investieren. Ich konnte nie den Reiz and solchen Simularionsspielen erkennen. Wenn ich Traktor fahren will such ich mir nem mini Job aufm Bauernhof, wenn ich Autorennen fahren will gibt’s genügend Angebote die mir das ermöglichen. Und dann habe ich das reale Erlebnis, nicht eine Simulation auf Bildschirmen. Für mich sind Spiele etwas, was ich in der realen Welt nicht erleben kann. Von mir aus gegen Drachen kämpfen, durch den Weltraum fliegen usw. Aber da ist wohl jeder anders…

Don77

Würde ich auch machen wenn ich das Geld hätte

N0ma

Viel schneller wirds dabei allerdings nicht als mit guter Standard CPU und Grafikkarte.

Horst

🤣👍

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