Spieler wundert sich über fehlende große Städte in Monster Hunter – Ein schreckliches Ereignis ist schuld

Spieler wundert sich über fehlende große Städte in Monster Hunter – Ein schreckliches Ereignis ist schuld

Wer schon mal Monster Hunter gespielt hat, weiß, dass das Größenverhältnis von Mensch zu Monster nicht immer fair ist. Zwischen all den Schwertern und Gewehren, zu denen auch große Ballisten und Drachentöter gehören, fehlt es an Weiterentwicklung und Fortschritt der Dörfer und Zivilisation. Aber warum?

Wo sind alle Menschen hin? Auf Reddit fragte ein Nutzer, weshalb er riesige Monster mit Gewehren und Artillerie erlegt, aber es keine großen Städte oder Zivilisation mit mehr als einer Handvoll Menschen gibt.

Er vermutet fehlendes Öl für industrielle Maschinen oder Fahrzeuge, doch die Community ist bestens informiert.

Die Antwort liegt in der Geschichte von Monster Hunter. Tatsächlich gab es schon einmal eine derart große Zivilisation, in Form des Königreichs Schrade, welches Jahrtausende vor den Ereignissen der Spiele existierte. Doch was wurde daraus?

Was war das für ein Reich? Das Herz dieses Reiches ist Burg Schrade, umgeben von den beiden Städten Verudo im Westen und Riveru im Osten. Die Städte wurden mit riesigen Waffen, Geschützen und Aussichtstürmen gegen Monster und vor allem die Drachenältesten erbaut.


Ein Drachenältester ist ein seltenes Monster, welches meist sehr aggressiv gegenüber dem Menschen ist. Sie haben keinen besonderen Lebensraum, wie beispielsweise ein Barroth in der Wüste und im Schlamm. In Monster Hunter World werden sie als zerstörerische, lebendige und atmende Naturkatastrophen bezeichnet.

Der Untergang vom Königreich

Was geschah in Schrade? Im offiziellen Wiki zu Monster Hunter findet man Informationen über das Schicksal der Zivilisation. Demnach brach seinerzeit ohne Vorwarnung das Chaos aus: Der Drachenälteste Fatalis flog über das Land und hüllte die Städte und Dörfer sowie die Siedlung Minegarde in tosendes Feuer.

Minegarde war ein Ankerpunkt für Gilden und Jäger und Heimat einiger der fortschrittlichsten Technologien. 

Dieses Monster ist ein aus der europäischen Mythologie nachempfundener Wyvern. Mit riesigen Feuerbällen und speiender Flamme zog Fatalis über gesamt Schrade her und zerstörte das einst revolutionäre und prächtige Königreich im Alleingang.

Lediglich die Burg Schrade steht noch und ist seit dem großen Wyvern-Desaster das letzte Anzeichen einer einstigen Zivilisation. Der Himmel ist in blutiges Rot getränkt und Fatalis herrscht bis heute in seiner Burg.

Wenn ihr euch traut, könnt ihr in Monster Hunter World: Iceborne den Fatalis selbst erjagen.

Wie wirkt sich das auf die Spiele aus? Aufgrund dieses Ereignisses und der Tatsache, dass viel der Technologie in Minegarde zerstört wurde, werden bis zum heutigen Datum keine großen Städte oder Reiche mehr errichtet, aus Angst vor den Kräften der Drachenältesten.

Heute sieht das für Jäger so aus: In einem entspannten Moment spielt ihr mit den kleinen Monstern für etwas Leder herum, da kommt ein ausgewachsener riesiger Rathalos um die Ecke und fegt euch mit seinem Stachelschwanz mehrere dutzend Meter weg. Bewaffnet mit einem Schwert und Schild stellt ihr euch ihm entgegen und denkt: Zum Glück ist das kein Fatalis!

Trotz all des Schreckens, der vom Drachenältesten verbreitet wurde, finden sich die Jägergilden zusammen, um der Wildnis den Kampf anzusagen. Leider müsst ihr euch noch bis zum 28. Februar 2025 gedulden, doch einen Vorgeschmack gibt es schon in wenigen Wochen bei der zweiten Open Beta von Monster Hunter Wilds.

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Doernii

Monster Hunter Hype Leute!

CapSilver

Interessanter Beitrag. Bin schon gespannt auf das Game!

Kynatara

Für mich sind das eher vorgeschobene Gründe um Ressourcen und Geld zu sparen, indem man solche Dinge nicht programmiert und weglässt.

Erinnert mich an Fallout 76, welches ohne NPCs gestartet ist aus “Story Gründen”
Es war das langweiligste Erlebnis überhaupt und nachträglich wurden NPCs reingepatcht.

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