Sony will keine Spiele mehr auf den PC bringen, denn Valve könnte den Konsolenkrieg gewinnen

Sony will keine Spiele mehr auf den PC bringen, denn Valve könnte den Konsolenkrieg gewinnen

Sony will in Zukunft auf PC-Versionen der PS5-Spiele verzichten. Ein Experte meint: Valve könnte sonst den Konsolenkrieg gewinnen. Denn mit der Steam Machine habe man die richtige Alternative zur Konsole im Angebot.

Sony will laut einem Insider in Zukunft keine PS5-Spiele mehr auf den PC bringen. Damit macht man eine Kehrtwende von der Strategie der letzten Monate: Hier brachte man nämlich etliche wichtige Titel wie God of War, Ghost of Tsushima oder Spider-Man auf den PC.

Der ehemalige Chef des aufgelösten Studios BluePoint, Peter Dalton, erklärte jetzt in einem Gespräch, dass Sony dafür wohl gute Gründe haben könnte. Denn Valve könnte mit seiner Steam Machine den Konsolenkrieg gewinnen.

Steam Machine könnte das Beste aus zwei Welten bieten und damit der PS5 Konkurrenz machen

Was sagt Dalton? Dalton betont in dem Gespräch vor allem die konsolenähnlichen Vorteile der zukünftigen Steam Machine. Und genau das könnte für Hersteller wie Sony zu einem Problem werden: Sämtliche Spiele der PC-Plattform in Verbindung mit der Zugänglichkeit einer Konsole. Und genau das könnte für Sony ein Problem werden, wenn die Firma hinter der PS5 weiterhin ihre Spiele auf den PC bringen würde (via frvr.com):

Wenn Valve eine neue Steam-Konsole auf den Markt bringt, die ein konsolenähnliches Erlebnis bietet und den Spielern gleichzeitig Zugriff auf die gesamte PC-Spielebibliothek gewährt, könnte dies eine sehr attraktive Option werden. In diesem Szenario könnte die Steam-Konsole, wenn Sony alle seine Spiele zeitgleich auf dem PC veröffentlichen würde, effektiv das Beste aus allen Welten bieten: die Einfachheit einer Konsole mit der gesamten Bandbreite des PC-Gamings.

(…)

Es wäre ziemlich ironisch, wenn Valve nach Jahrzehnten des traditionellen Konsolenwettbewerbs letztendlich den Konsolenkrieg gewinnen würde.

Grundsätzlich kommt die Steam Machine mit ein paar Einschränkungen, es gibt etwa Probleme mit bestimmten Anti-Cheat-Systemen unter Linux. Dennoch dürfte die Steam Machine in der Lage sein, tausende Steam-Spiele, darunter auch für den PC veröffentlichte PS5-Spiele zu starten.

Die Steam Machine wurde vorgestellt. Um was genau handelt es sich bei diesem neuen Gerät von Valve? MeinMMO hat die wichtigsten Fragen und Antworten für euch gesammelt und stellt euch diese vor. Mehr dazu lest ihr bei uns: Steam Machine: Die wichtigsten Fragen und Antworten

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Jackicola
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Gummipuppe

Ihr meint die Steam Machine, die mutmaßlich nur direkt über Steam verkauft wird? Anfang 2025 bewegten sich die Verkäufe des Steam Decks im niedrigen einstelligen Millionenbereich.

Die Steam Machine, deren Preis jetzt schon im vierstelligen „gemutmaßt“ wird und die dafür, für etliche Hardcore Zocker, über zu schwache Specs verfügt, zumindest bzgl dessen, was bekannt ist? Ohne den Willen, den Vertrieb auf den Handel auszubreiten, diesen zu nutzen, was Gabe bisher immer ablehnte, also nur ein reiner Vertrieb via Steam, lässt die Steam Machine in einer Nische verharren, jedoch gewiss nicht als ernsthafte Konkurrenz zur Playstation auftrumpfen.

My humble opinon.

Zusatz: Ich vermute, das der wahre Grund die zum Teil (GoT hatte sich wohl gut verkauft, andere Spiele waren ehr Enttäuschungen) niedrigen Absatzzahlen der Games auf PC sind. Die zu späten und teilweise problembehafteten Umsetzungen waren kein wirklicher Game Changer für den PC Markt und hier stellt sich doch vielmehr die Frage, ob die Kosten für Anpassung, Marketing, Vertrieb etc pp tatsächlich wieder reingeholt wurden.

Die Steam Machine jetzt hier als Konkurrenz hochzusterilisieren, wobei das der alleinige Steamvertrieb garnicht stemmen kann, ist aus meiner Sicht schon sehr weit hergeholt.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Walez
Caliino

Ich glaube ehrlich gesagt dass die Steam Machine dabei eine eher kleine Rolle spielt. Natürlich bringt das “Konsolen-OS” einen Vorteil in Sachen Bequemlichkeit.

Ich denke aber dass Sony sich mit den späteren PC-Releases ziemlich “verkalkuliert” hat und drei Punkte für den plötzlichen Richtungswechsel verantwortlich sind:
A) Die Bereitschaft/Notwendigkeit für Abos bei “Online”-Titeln,
B) die sehr limitierte Leistung der PS und
C) die Geduld der Spieler.

Auch wenn ein PC an sich teurer in der Anschaffung ist, brauchst du kein zusätzliches Abo um online spielen zu können und kannst auch jederzeit Teile austauschen um mehr Leistung zu bekommen.

Ebenso haben die “Normalos” zu wenig Zeit für alle Spiele gleichzeitig und können dementsprechend auch länger warten bis die PS Spiele portiert wurden. Zumal es damit auch meist optimierte/verbesserte Versionen speziell für den PC gibt.

seska1973

Mit anderen Worten:

Sie haben Angst das PC wirklich für Power Console stehen kann?

Den mit der STEAM Maschine ist es ein PC der überall gleiche Hardware besitzt. Also wie die Konsolen. Ausser der kleine Unterschied zwischen Normale und Pro Version zur Zeit

Aber, das dürfte auch NVidia gefallen. Keine Komponenten Kauf von Privat Personen die nicht würdig sind, nun nur Valve selbst

🙂

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