PUBG auf Xbox One ist jetzt hässlicher als sonst – und das ist Absicht

Für PlayerUnknown’s Battlegrounds wird am 18. September auf der Xbox One X ein neuer Hotfix bereitgestellt. Dieser soll temporär die Grafik etwas herunterschrauben, um mit den Leitungsproblemen auf der Konsole fertigzuwerden.

Der Battle-Royale-Shooter PUBG ist derzeit auf den Konsolen nur auf der Xbox One verfügbar. Jedoch leiden die Spieler auf der Xbox One X noch immer unter Leistungsproblemen: Besonders die instabile Framerate steht in der Kritik. Ein neuer Hotfix soll in der kommenden Woche zumindest temporär Abhilfe schaffen.

Mit Grafik-Downgrade zur Stabilität

Wie soll der Hotfix helfen? Am 18. September wird ein Hotfix für PUBG auf der Xbox One veröffentlicht, der gegen die Framerate-Probleme auf der Xbox One X helfen soll. Dazu werden einige Grafikoptionen deaktiviert oder die Intensität einiger Features verringert. Dies soll temporär zu einer Verbesserung der Leistung führen.

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Folgende Änderungen werden mit dem Hotfix eingeführt:

  • Schattenqualität (sowohl dynamisch als auch statisch) wird gesenkt
  • Nachbearbeitung
    • Bewegungsunschärfe wird deaktiviert
    • Qualität des Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) wird verringert
    • Schärfentiefe wird deaktivert
    • Lens Flare wird deaktiviert
    • Augenadaptionsqualität wird verringert
      • Diese Option hat Einfluss auf die Zeit, die die Augen benötigen, um sich an Dunkelheit anzupassen, wenn man von einem hellen zu einem dunklen Ort übergeht
    • Effekte
    • Bildschirmreflektion (SSR) wird deaktiviert
      • Dies hat Auswirkungen auf die Reflektion von Fenstern und dergleichen
    • Refraktion wird ausgeschaltet
      • Dies hat Auswirkungen auf die Lichtbrechung
    • Subsurface Scattering (SSS) wird deaktiviert
      • Damit sind Lichtfelder in Objekten gemeint, die die Objekte lebensechter erscheinen lassen
    • Partikellicht wird deaktiviert
      • Dies hat Auswirkungen auf das dynamische Licht verschiedener Effekte, etwa wie Explosionen
    • Die Anzahl erzeugter Partikel wird verringert
PUBG-Neue-Waffe

Die Auflösung sowie die Texturen sollen hingegen unverändert bleiben.

Langfristige Lösung wird gesucht: Die Entwickler entschuldigten sich in dem Blogpost, da sie wissen, dass es auch einige Spieler gibt, bei denen keinerlei Probleme auftauchen.

Der Hotfix wird jedoch alle Spieler betreffen, wenn auch nur temporär.

In der Zwischenzeit soll jedoch weiterhin an einer langfristigen Lösung gearbeitet werden. Die Entwickler stellen in Aussicht, dass sie in Zukunft zwei Wege für verschiedene Zielgruppen anbieten wollen: einen Weg für Spieler, die eine bessere Grafik bevorzugen und einen für Gamer, die lieber eine bessere Leistung wollen.

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Quelle(n): PUBG, Playm.de
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Psycheater

Es ist möglich diese Grafik zu downgraden? ????????

schnaksl

Wenn man unbedingt an 4K auf der Xbox X festhalten will, dann wohl ja. Ich denke, dass COD Blackout Bluehole durchaus Beine machen wird.

schnaksl

Einerseits gut, dass sie sich um die Performance kümmern, andererseits ist PUBG auf Xbox One X schon so hässlich genug. Mit einem Downgrade wird es dann ja nicht hübscher. Performancetechnisch läuft es ja echt schlecht. Wenn ich dagegen schaue, wie sauber Cod Blackout in der Beta läuft, könnte der Battle-Royale-Zug für PUBG bald auf der Konsole abgelaufen sein. Und die technischen Probleme bei Bluehole betreffen ja nicht nur die Konsole, sondern auch den PC. Komischerweise läuft PUBG Mobile auf meinem Samsung S9+ flüssig im Vergleich zu den „großen“ Versionen. Auch hat die Mobileversion Features, die ich mir in der Xboxversion wünschen würde. Stichwort Inventarmanagement.

mmxstreicher

Smartphones sind heutzutage ja auch relativ Leistungsstark. Ich gehe mal einfach davon aus, dass dein Smartphone jetzt nicht unbedingt das schwächste auf dem Markt ist. Grafisch ist auf den Geräten auch deutlich mehr zu verzeihen. Nicht mal unbedingt, weil Leute nicht viel erwarten, sondern weil auf den kleinen Bildschirmen es sowieso nicht so stark auffällt, wenn ein Spiel nicht so gut aussieht. Ich denke da konnte man einfach deutlich mehr runterschrauben, ohne dass es jemanden juckt. Auf einer XBox One X und einem 4K Monitor fällt es dann schon deutlich mehr auf.

Vielleicht lag es auch hier einfach am Mobile Markt in Asien? Also, man hat sich deutlich mehr Mühe gegeben, weil man denkt, dass die Zukunft von PUBG vielleicht irgendwann auch hier sein könnte? Das ist aber eher eine Spekulation als Fakt. Bei so vielen Mobile MMOs würde es mich aber nicht wundern. Auch andere Publisher scheinen ja ihren Fokus hierauf zu verändern.

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