Overwatch League: Profi zeigt fröhlich den Mittelfinger, zahlt 1000$ Strafe

Die Overwatch League hat bereits einiges von sich sehen lassen: Nicht nur die Spiele selbst, sondern auch Skandälchen rund um homophobe Äußerungen und als rassistisch verurteilte Memes. Jetzt kommt auch noch ein Mittelfinger hinzu. Und der spaltet. 

Der Besitzer dieses ominösen Mittelfingers heißt Joon-Yeong „Profit“ Park und spielt für London Spitfire. Vor dem zweiten Spiel London Spitfires gegen San Francisco Shock ist er live im Stream zu sehen, wie er lachend den Mittelfinger in die Kamera streckt.

Der Mittelfinger eckt an

Für manche war das ein neuerlicher Aufreger wert. „Wer denkt denn an die Kinder?“, hieß es auf Twitter. Dort wird Profit kritisiert, der sich nicht im Zaum halten könne. Dieser entschuldigte sich branchenüblich auf Twitter.

Dort stellte er auch klar, dass er keinerlei bösartige Absichten gehegt habe und er nicht wusste, dass seine Face-Cam gerade live im Broadcast übertragen wurde. Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand er sich in einem Audio-Check mit den Coaches und anderen Spielern. Denen galt auch der Finger – im einvernehmlichen Scherz.

Die gezogenen Konsequenzen

Während Jack Etienne, CEO der London Spitfire, sich in einem Tweet recht amüsiert zeigt, setzt die Overwatch League selbst ein klares Statement. Der Verstoß gegen die guten Sitten kostet Profit nun 1.000 Dollar.

Overwatch league fans bejubeln dallas fuel

„Am Mittwoch des 24. Januars , zeigte der Spieler der London Spitfire Jun-yeong “Profit” Park vor laufender Kamera eine obszöne Geste und verletzte dadurch die offiziellen Regeln der Overwatch League“, heißt es in dem offiziellen Statement der OWL. „Die Overwatch League nimmt die Standards zum Verhalten der Spieler ernst und ist bemüht, Verletzungen demgegenüber schnell zu ahnden.“

Dabei wurden die offiziellen Regeln noch gar nicht öffentlich zugänglich gemacht, wie es etwa bei der NBA der Fall ist. Man bemühe sich jedoch, diese Regeln irgendwann im Laufe der nächsten Monate auf der offiziellen Website zu veröffentlichen.

Guddy meint: Auch als Zuschauer wäre es gut zu wissen, was nun erlaubt ist und was nicht. Vieles scheint noch in der Schwebe zu sein. Es gilt, transparenter zu werden und eine genaue Linie zu finden, um auch als Sport ernst genommen werden zu können.

Es ist nur ein Mittelfinger, der noch nicht einmal den Zuschauern galt sondern im Scherz an Bekannte gerichtet war. In einem Spiel, das ohnehin nicht für Kinder bestimmt ist, ist das für mich keine Aufregung seitens der Zuschauer wert. Dass es seitens der Organisatoren Rüffel gibt, ist aber durchaus gerechtfertigt, da sie schließlich gewisse Regeln aufgesetzt haben.


Hier sind alle Infos zur Overwatch League.

Quelle(n): PolygonTelegraph
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