Der auf MMORPGs spezialisierte YouTuber und Streamer Entenburg analysiert in seinem neuen Video, warum die erste Saison von New World Aeternum ein „Desaster mit Ansage“ ist.
Wer ist Entenburg? Der deutsche YouTuber (75.200 Abonnenten auf dem Hauptkanal) und Streamer (33.748 Follower auf Twitch) hat sich in den vergangenen Jahren vor allem mit seiner MMORPG-Expertise einen Namen gemacht.
New World verfolgt Entenburg bereits seit der turbulenten Entwicklung. Seine Hoffnung war es all die Jahre, dass Amazon Games dieses Einzigartige und partiell Großartige, das New World in einigen Bereichen bietet, irgendwann besser herausarbeiten kann. Mit New World Aeternum war das fürs Erste leider nicht geglückt, so seine Analyse aus dem Dezember 2024.
Der Gameplay-Trailer zu New World Aeternum:
„Desaster mit Ansage“
Was sagt Entenburg jetzt zur Saison der Eroberer? Doch wie sieht es jetzt mit der am 21. Januar 2025 gestarteten Saison der Eroberer aus? Genau darum ging es in Entenburgs jüngstem Video, das vor einigen Stunden auf dem Zweitkanal Entenburch erschienen ist (via YouTube).
Die Kernaussage, die Saison sei ein „Desaster mit Ansage“ – zu der übrigens auch MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz vor zwei Wochen gekommen ist -, begründet der YouTuber wie folgt:
- Zwar kamen mit der Saison auch für die normalen Server einige Anpassungen und Ergänzungen, doch viel zu wenig, um Unzufriedene dazu zu bringen, sich mit den alten Charakteren einzuloggen.
- Der große PvP-Fokus der ersten Saison sowie das Konzept der Saisons an sich waren für viele Spieler von New World derart uninteressant oder sogar abschreckend, dass der Start des neuen Servers fast gar keine Auswirkungen auf die Spielerzahlen hatte (via steamdb.info). Waren vor der Saison etwa 14.500 Spieler gleichzeitig auf Steam live, waren es nach Saison-Start etwas mehr als 17.150.
- Wie viele andere hält auch Entenburg es für einen großen Fehler, in der ersten Saison voll auf PvP zu setzen. PvP-Fans hätten lieber häufig gewünschte Inhalte wie Übungskriege oder frische PvP-Modi bekommen. Zumindest die, die noch da sind. Laut Entenburg haben viele PvP-Enthusiasten aus seinem Umfeld New World schon vor einer Weile den Rücken gekehrt.
- Viele der neuen Spieler konnte Amazon Games hingegen mit der zunehmenden Themenpark-Ausrichtung und den PvE-Inhalten nach Aeternum locken. Um diese bei der Stange zu halten, wären weitere PvE-Inhalte zwingend notwendig gewesen.
- Da hilft es auch nicht, dass sich der PvP-Zwang in der Welt als so frustrierend herausgestellt hat, wie viele Spieler das im Vorfeld befürchtet hatten.
- Verantwortlich dafür sind grundsätzliche Probleme des Saison-Servers: Zum einen gibt’s kein Karma-System, das niedrigstufige Charakter schützt. Zum anderen gibt es keine Bereiche in der Spielwelt, in der man Charaktere mit geringerem Risiko aufbauen kann, wie es in anderen MMORPGs mit Open-World-PvP der Fall ist.
Hier das Video von Entenburg in seiner ganzen Pracht:
- Problematisch ist es weiterhin, dass man auf dem Saison-Server mit Holzhacken am effizientesten levelt (durch die Umwandlung von Holz in Ätherischen Staub beziehungsweise zu Lebensgeistkugeln, die unter anderem Erfahrung gewähren).
- Statt also Quests zu machen und dabei immer wieder in Prügeleien mit anderen Spielern zu stolpern, roden die meisten Charaktere einfach nur die Wälder von Aeternum ab.
- Über ein weiteres Problem hatten wir ebenfalls bereits berichtet: Die erste Saison von New World Aeternum lohnt sich nur, wenn ihr Geld in die Hand nehmt. Ihr müsst nämlich den Premium Pass kaufen, um Belohnungen aus der Saisonreise erhalten zu können.
- Die Kirsche auf der Sahne war vor kurzer Zeit ein Update, das sämtliche Bezeichnungen der New-World-Server entfernt hat. Plötzlich war also nicht mehr gekennzeichnet, auf welcher Server die Saison war, welche Welten mit Aeternum dazugekommen sind und welche Realms es schon vor Aeternum gab.
- Ein Nebeneffekt davon: Plötzlich waren Transfers zwischen allen Servern möglich – was sich natürlich enorm auf die Wirtschaft, das Stärke-Verhältnis und mehr einer Welt auswirken kann. Ein rettender Hotfix kam erst nach vielen Stunden. Zudem wurden Spieler, die das ausgenutzt hatten, gebannt. Dennoch dürfte noch eine Menge mitgebrachtes Zeug und Gold auf den PvP-Servern kursieren.
Aus Sicht von Entenburg liefern die Entwickler von New World also mal wieder eine absehbare Enttäuschung ab, weswegen der YouTuber in nächster Zeit auch kein Video mehr zu dem MMORPG machen möchte. Ein typischer Amazon-Games-Move, könnte man sagen. Um einen weiteren Fehler geht es hier: Aeternum sollte großen Aufwind für das MMORPG New World bringen, doch hat Amazon Games einen Fehler mit Ansage gemacht
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Ach das Spiel könnte so gut sein… ich habs schon 3x angefangen und im Endgame dann aufgehört. PvP ist gar nix für mich und der Grind fürs Endgame ist schlicht zu viel.
“Aus Sicht von Entenburg liefern die Entwickler von New World also mal wieder eine absehbare Enttäuschung ab, weswegen der YouTuber in nächster Zeit auch kein Video mehr zu dem MMORPG machen möchte.”
Er sagte bereits davor, dass er das Spiel nicht mehr spielen wird und mit New World durch ist, da er so enttäuscht ist – und jetzt hat er es doch wieder getan…die Klicks scheinen dann doch zu sehr zu schmecken. Und wenn es doch eine Enttäuschung mit Ansage ist, warum dann so überrascht tun und sich damit auseinandersetzen, wenn man doch schon damit gerechnet hat und sowieso schon damit abgeschlossen hat.
Ernst nehmen kann man den Typ mit seiner “Expertise” doch sowieso nicht. Bin ich jetzt auch Experte, nur weil ich jedes MMO mal angespielt und teilweise auch lange/längere Zeit gespielt habe? Ich denke nicht.
Bleib bei der Wahrheit: Er hat in seinem letzten Video nicht gesagt, dass er NW den Rücken kehrt, sondern am Ende des Videos klar und deutlich gesagt, dass er pessimistisch ist, der Season zu Release aber eine Chance gibt und diese testet.
Ein toller Beitrag – beginnend mit einer Lüge 👏🏿
Ansonsten spricht bei dir der Neid: Es reicht nicht aus als Experte zu zählen, nur weil man ein Vielspieler ist in einem gewissen Genre. Dazu braucht man mehr Fähigkeiten als Zeit – Medienkompetenz, eine gewisse Reichweite, Entertainment, objektives Verarbeiten von Informationen etc.
Das sind Skills, die man sich erarbeiten muss und Entenburg sich dementsprechend adäquat umsetzt. Das dafür Jahre notwendig sind muss ich nicht extra erwähnen, oder?
Wenn du der Meinung bist, „das kann doch jeder“ dann hör das labern auf und liefer ab!
Dann solltest du mal in seine Streams schauen, denn dort hat er MEHRFACH betont, dass er mit New World durch ist.
Neid? Ich wüsste nicht, worauf ich da neidisch sein soll.
Du bestreitest bei einem Profi die Expertise … das ist Neid
Ich kann allesklar hier nur zustimmen.
Ich schaue gerne Entenburg seine Streams und Videos.
Diese sind an sich Klasse, doch alles seine eigene Meinung.
Er hat es mehrmals gesagt, dass Er mit New World abgeschlossen hat.
Das so ziemlich fast immer, wenn ein Update erschienen ist.
Tut mir leid, aber das stimmt. Er widerspricht sich jedes Mal.
Daher kann man sehr gut den Verdacht bekommen, dass Er dies nur deshalb spielt, um sich wieder negativ gegen NW äußern zu können. Negativpresse bringt einfach Clicks.
Welche Skills hat Entenburg bezüglich seiner Expertise zu begründen, außer der eigenen Meinung?
Mehrfach macht er den Erfolg von NW oder anderen Spielen Anhand der Spielerzahlen abhängig.
Spricht mehrfach davon, das NW gescheitert ist. Mit welcher Begründung, behauptet Er das? Hat Er die Information von Amazon?
Weil auf Steam die Spielerzahlen bei 10.000-15.000 liegen?
Schau dir mal andere MMORPGs an. Dort sieht es nicht anders aus.
Spielerzahlen SteamDB (24h)
Herr der Ringe Online – 1.500 Spieler (Launcher nicht mit eingerechnet)
Elder Scrolls Online – 15.000 Spieler (also ein Flop?)
New World – 12.000 Spieler
Lost Ark – 30.000 Spieler
Throne and Liberty – 33.000 Spieler
Albion Online – 11.000 Spieler
Black Desert – 22.000 Spieler
Wohlbemerkt Spielerzahlen sind nur vom PC bei Steam.
Für mich liegen die Spiele von den Spielerzahlen, bis auf Ausnahmen, nah beieinander.
Alles also Flops? Ich denke nicht, sonst würden nicht weiterhin an Ihnen gearbeitet werden. Wenn es sich nicht Wirtschaftlich für Amazon lohnen würde, wäre New World schon längst eingestellt worden sein.
Sorry, aber die Reichweite, Entertainment oder Medienkompetenz hat absolut nichts mit einem “Experten” zu tun. Nur weil zb. ein Gronkh mal kurz einen Stream lang in einen Shooter reinschaut, ist er immer noch kein “Experte” darin…
Allerdings stimme ich dir in Sachen Zeit so halb zu: Viel zu spielen macht dich nicht automatisch zu einem Experten. Aber wenn du dich intensiv mit dem Spiel beschäftigst und/oder sogar noch Skill hast, dann sehe ich darin sehr wohl einen Experten (in dem einen Spiel).