Bundesnetzagentur: Neuer Speedtest soll Provider unter Druck setzen

Mit einem neuen Tool der Bundesnetzagentur könnt Ihr Eure Internet-Geschwindigkeit messen und protokollieren. Das hilft, um Druck auf den Provider auszuüben, wenn das Netz zu langsam ist.

Viele Haushalte kämpfen mit zu langsamen Internet-Anschlüssen. Mit dieser neuen App der Bundesnetzagentur könnt Ihr die Geschwindigkeit an Eurem Anschluss messen und protokollieren.

Dieses Protokoll könnt Ihr dann als Beweis beim Provider vorlegen, wenn der eine versprochene Leistung nicht einhält, und damit argumentieren. Das soll den Druck auf die Internet-Anbieter erhöhen, auch das schnelle Netz zu bieten, das sie bewerben und versprechen..

Breitbandmessung mit Software – Download

Eine Messung der Bundesnetzagentur berichtet, dass mehr als ein Viertel der Internetanschlüsse in Deutschland langsamer sind, als vom Provider beworben. Damit Ihr herausfinden könnt, wie schnell Euer Internet-Geschwindigkeit ist, gibt es jetzt eine Desktop App für Windows, Mac OS X und Linux.

Was testet die Messung? Mit der Software werden die vertraglich vereinbarten Download- und Datenübertragungsraten überprüft.

DSL Kabel

Warum gerade dieser Test? Offiziell heißt es: „Der Test kann in der Argumentation gegenüber dem Anbieter genutzt werden.“ Die Software nutzt dazu eine Mindestanzahl an zeitlich geplanten Einzelmessungen für eine Messkampagne. Damit so eine Messkampagne erfolgreich ist, muss sie bestimmte Kriterien einhalten:

  • An zwei unterschiedlichen Tagen müssen mindestens 10 Messungen durchgeführt werden
  • Die zwei Messtage müssen innerhalb von 14 Tagen nach Start der Kampagne liegen
  • Zwischen den Einzelmessungen müssen mindestens 5 Minuten Abstand eingehalten werden

Dieser Test ist für Euch wichtig, wenn Euer Internetanschluss langsamer als vertraglich festgehalten ist. Die gesammelten Messdaten könnt Ihr in den Gesprächen mit Eurem Provider nutzen.

Die Desktop App ist für Windows-Systeme ab Version 7, Mac OS X System ab Version 10.9 und Linux (Ubuntu) ab Version 12.04 / Debian 8 gedacht und kann auf der offiziellen Webseite Breitbandmessung.de heruntergeladen werden.

Internet mit über 50GBit/s – In Südkorea ist’s möglich!

So klappt der Speedtest richtig

Für den Test braucht Ihr Eure Vertragsdaten. Also den Namen des Anbieters, die Datenübertragungsrate und den Tarif-Typ.

Vorbereitungen für den Test

  • Tests nur mit direkter LAN-Verbindung (Kabel) durchführen
    • WLAN am besten ganz ausschalten
  • Laptop an Stromversorgung anschließen
  • Keine anderen Programme aktivieren
  • Aktuelle Firmware auf dem Router
  • Kein Energiesparmodus
Messung Breitband

Haltet Ihr das alles ein, könnt Ihr die erste Messung starten.

Seid Ihr zufrieden mit Eurer Internet-Geschwindigkeit oder kämpft Ihr mit zu niedrigen Werten?

Wichtig dazu: Die Netzneutralität – Eine Abschaffung könnte harte Konsequenzen für uns bringen

Quelle(n): Chip
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Kupori
Kupori
2 Jahre zuvor

Geiles Too, nur mit „neuen“ MacBooks nicht benutzbar… denn diese besitzen wie man mittlerweile ja wissen sollte, nichts anderes als USB-C Anschlüsse.
Und nein, nur für einen Speedtest kaufe ich mir sicherlich keine extra Adapter..

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

In letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, dass alte Artikel wieder neu auftauchen. Ich gehe davon aus, dass dies einem Update des Artikel geschuldet ist. Als täglicher Leser wäre ich sehr dankbar in irgendeiner Weise ein Highlight oder eine Informationsmöglichkeit zu bekommen WAS aktualisiert wurde.

So ärgere ich mich meist nur den Artikel wieder in der Timeline zu haben und Änderungen suchen zu müssen. Oft klicke ich ihn dann einfach nicht an.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Es gibt 3 Gründe, warum wir Artikel nochmal hochziehen:

Das ist bei „sich entwickelnden Stories“, wenn innerhalb von relativ kurzer Zeit, sich etwas wichtiges Neues ereignet.

Es sind zeitlose Artikel, die dann ergänzt oder aktualisiert wurden, um auf dem neuesten Stand zu sein. Da steht normalerweise am Ende des Textes „Wurde auf den neuesten Stand gebracht – das und das wurde ergänzt.“

Hier in dem Fall sind das Artikel aus der laufenden Woche, die zeitlos sind und über die Startseite viele interessiert haben. Die ziehen wir dann noch mal hoch und legen sie auf 8 Uhr morgens mit der Idee, dass Leser sie neu entdecken, die sie verpasst haben. Am Wochenende kommt nicht so viel Neues kommt wie sonst und wir den Leuten was zu lesen anbieten. Das wird sehr gut aufgenommen.

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Ich versteh den Hintergrund, aber dass ich die Artikel dann noch mal neu lesen muss um um zu sehen welcher der drei Fälle zur erneuten Vorlage geführt haben ist irgendwie frustrierend. Bei einem Update möchte ich die Info natürlich gern erhalten, wenn es aber null Änderung gibt ist es für tägliche Leser eher irritierend und ärgerlich. Ein „Update“-Icon oder Ähnliches wäre da wirklich ein Segen! (auch wenn das ein paar Klicks weniger bringt)

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Ehrlich ich habe damit kein Problem. Für mich ist das Feature wie es aktuell ist wunderbar.

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Aber ein sichtbarer Vermerk in der Newsübersicht, der es als Update klassifiziert würde dich wohl nicht stören und mir Frustration ersparen. Für mich ist es aktuell eben kein Feature sondern erhöht nur die Seitenklicks für die Betreiber.

Arebs
Arebs
2 Jahre zuvor

Ich hab ’ne 400K Leitung bei Unitymedia und bin mit der ziemlich zufrieden. Selbst im WLAN krieg ich fast die komplette Leistung, was schon n halbes Wunder ist. Leider habe ich die Befürchtung, dass durch die Übernahme von Unitymedia durch die Vodafon einiges schlechter wird. Mit Vodafon und der Telekom hatten wir hier sehr schlechte Erfahrung.

Die Deutschen Anbieter sind jedoch gefühlt alles schwarze Schafe, auch Unitymedia in einigen Regionen. Die Telekom interessiert sich nur für fette Geschäftskunde, Normalos sind denen egal. Es gab ja auch genug Skandale, in denen die Telekom ihre Fördergelder Maßlos missbraucht hatte. Die zwei berühmtesten sind zwei Fälle, in denen Bürgermeister von zwei verschiedenen Städten mit der Telekom zusammenarbeiten wollten und diese mitfianzieren wollten, um den Breitbandausbau vorranzutreiben. Die Telekom hat’s ignoriert. Dann haben die Städte es komplett aus eigener Kasse bezahlt, alles aufgebuddelt, Leitungen verlegt, zugemacht. Alle waren zufrieden. Dann kam kurze Zeit später die Telekom, buddelte alles wieder auf und legte ihre Leitung daneben: Da sieht man doch, was für unmögliche Ausmaße das angenommen hat.

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Ich habe das Glück in Österreich zu leben und A1 zu haben. Da fehlt bloß regelmäßig um die Mittagszeit herum Internet inklusive Telefon und Fernseher Dank Kombi Packet regelmäßig aus weshalb meine Oma entschlossener denn je ist nach Ablauf der Mindestvertragszeit zu kündigen und Einzeltarife bei gescheiten Anbietern wie 3 oder vielleicht auch T-Mobile zu nehmen.

Venrai
Venrai
2 Jahre zuvor

Der größte Fehler war hier genauso wie bei den Krankenhäusern meiner Meinung nach die Privatisierung. Solche Dinge sollten nicht primär gewinnorientiert gehandhabt werden. Mittlerweile sollte aber unsere Politik da auch mal hart eingreifen und wenn es nun mal nötig ist auch in den sauren Apfel beißen und den Breitbandausbau mit finanzieren oder subventionieren. Allerdings befürchte ich ja das die dafür zuständige „Ministerin“ Frau Bär noch in ihrer Flugtaxi Traumblase hängen geblieben ist und die Augen für das wesentliche schon längst verloren hat.
Ich muss auch ehrlich sagen das ich bei solcher heutzutage wichtigen Infrastruktur eh schon länger für ne Änderung im Grundgesetz bin, die jedem Bürger Internetzugang mit, und nun wird es noch wichtiger, adäquater aktuell technologisch möglicher Geschwindigkeit zusichert. Im Klartext nicht 16k Leitung als tolle Geschwindigkeit verkaufen, sondern Gigabit ist aktuelle Technologie in diesem Bereich und da muss dann auch eine Telekom halt ihre Netze aktuell halten und die Technologie zeitnah nachrüsten.

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

In Österreich scheint es dafür gewirkt zu haben. Bei uns haben die privaten Anbieter eigene Netze die auch besser sind als das staatliche da sie unter anderen auch den Kunden des Partnerprovider gratis per Roaming mitverbinden.

Snoop VonCool
Snoop VonCool
2 Jahre zuvor

Die geschwindichkeit die mir versprochen wird bekome ich, nur ist die Verfügbare geschwindichkeit nicht einem der Top Industrieländer würdig, wenn es um den Netz ausbau geht ist Deutschland erbärmlich.

Twitch.tv/Vaylor_TV
Twitch.tv/Vaylor_TV
2 Jahre zuvor

schade das das tool nur den download misst. der stabile upload wäre für mich interessanter.

Geheim
Geheim
2 Jahre zuvor

Der Upload wird doch auch gemessen….bin sehr zufrieden mit meiner Leitung, aktueller Test ergibt:Download: 509,67 Mbit/s. Upload knapp 50 Mbit/s. smile

Twitch.tv/Vaylor_TV
Twitch.tv/Vaylor_TV
2 Jahre zuvor

auf der HP ja aber nicht in der desktop app.

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Ich bin sogar mehr als zufrieden. Ich habe eine 150er Leitung bei Unitymedia und ich habe oftmals sogar 160 zur Verfügung…. nicht Dauerhaft, aber es dropt selten unter 145.

Für die Provider wird es eh bald eng. Die Bundesnetzagentur, sowie die EU arbeiten an klaren gesetzlichen Regelungen, die das „bis zu“ am Ende schlicht abschaffen.
Denn gedacht war das „bis zu“, da es immer mal Schwankungen geben kann und kein Provider eine Geschwindigkeit dauerhaft garantieren kann. Das ist technisch fast unmöglich.
Aber die meisten Provider missbrauchen dies nun. Sie verkaufen absichtlich 3er Leitungen als 6er und 10er als 16er usw. Sie wissen schon vorher, dass sie niemals das liefern können, was sie bewerben.

tarmgabber
tarmgabber
2 Jahre zuvor

Hab auxh die 150er von Unitymedia und bin sehr zufrieden wink

Wobei meine WLAN Endgeräte die Geschwindigkeit gar nicht voll ausnutzen können. Da ist meist bei 100mbits Schluss.

Die Box selbst stellt aber 160mbit bereit. Da könnten dann schon ein paar Leute HD Content gleichzeitig streamen.

Wohne in einer Kleinstadt mit 20k Einwohnern. Auf dem dorf sieht es sicherlich deutlich schlechter aus.

meikelarts
meikelarts
2 Jahre zuvor

So ein Dummenfang! Kein Provider verspricht die Geschwindigkeit explizit. Die haben sich ihre Hintertürchen alle eingebaut mit der Formulierung ‚bis zu…‘. Und damit fehlt einem die rechtliche Handhabe.

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Dieses „bis zu…“ kann (!!) aber nur bis zu einem gewissen Punkt gelten.
Man bucht ne 10k Leitung und hat im Schnitt nur 5k oder weniger, ist schon ein Grund dafür weniger bezahlen zu können. Man bezahlt mehr als man bekommt.
Ich denke dieses „bis zu…“ wird irgendwann nicht mehr ziehen.

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Selbst wenn du beispielsweise eine 16000er Leitung buchst und nur 6000 bekommst wirst du am Preis nichts ändern können da alle Leitungen unter 16000 trotzdem den gleichen Basispreis kosten…Ich geb dir mal ein beispiel wie das bei uns läuft: Wenn jemand eine 16er Leitung bucht steht im Vertrag „bis zu“. Sollte bei der Leitungsbestellung auffallen, dass dort nur 6000 liegen, dann bekommt der Kunde ein schreiben wo ihm das erläutert wird und er nochmal explizit diese Leitung bestellen muss oder halt den Vertrag ablehnt. Wenn er sich für die 6000er Leitung entscheidet zahlt er aber trotzdem den gleichen Preis…fertig Es gibt gibt im ADSL Berecih kein „ich zahl zuviel“ die Leitungen kosten alle gleich. Was anderes wiederum ist es wenn du VDSL bestellt hast und nur ADSL Bandbreite ankommt. Dann (aber auch nur dann) kann man von „mehr bezahlt“ reden und einen Rabatt fordern. Wenn bei deiner 50000er Leitung aber bspw. 25000 nur ankommen kannst du am Preis nichts ändern, denn 25000 kostet genausoviel wie 50000. Da haben sich die Provider schon abgesichert wink

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

„Selbst wenn du beispielsweise eine 16000er Leitung buchst und nur 6000 bekommst wirst du am Preis nichts ändern können“
Eben doch. Siehe meine Antwort an meikelarts.

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Dieser widerspreche ich ja weil ich es aus erster Hand weißt wink Siehe meine Antwort auf deine Antwort

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Dem Widerspreche ich aus eigener & privater Erfahrung dass man am Preis zu 90% immer was machen kann. Und wenn es nur 5 € sind, es nach 12 Monaten 60 € die man spart.

Oder man geht den Weg über Neukunden-Rabatte. Wege gibt es viele.

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Laut deiner Antwort unter dem anderen Post hattest du aber nur Probleme im Kabel bereich. (dein Neuvertrag über kabel bw. Bei 1&1 (deinem einzigen DSL Anbieter aus der Liste) hattest du ja keine Probleme. Ich beziehe mich wie gesagt auf ADSL und VDSL. In dem Bereich bin ich nicht tätig deswegen kann das durchaus sein.

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Mit Kabel BW habe ich nichts zu tun bzw. habe ich nicht.
Klar gab es auch mal Problem bei 1&1, aber nichts nennenswertes.

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Das ist eben nicht mehr so. Mittlerweile gibt es Urteile die besagen, dass das „bis zu“ nur eine Abweichung von einem gewissen Prozentsatz zulässt. Dabei gelten Staffelungen. Bei den großen Leitungen wie z.B. die 400 Mbit/s sind bis zu 20% Abweichung erlaubt.

Ist die Abweichung größer, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Kompensation möglich. In der Regel läuft es auf 2 Methoden hinaus. Der Provider sorgt dafür, dass die Toleranz eingehalten wird oder der Kunde muss weniger zahlen (ggf. durch Wechsel ohne Wartezeit in einen niedrigeren Tarif).

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Das ist einfach falsch. so leid es mir tut für dich^^ Vielleicht hast du zB bei deinem Anbieter eh schon das 3. Jahr erreicht und du hast keinen Neukunden Rabatt mehr gehabt. Sowas können die natürlich einpflegen um dich „ruhig zu stellen“.

Rets
Rets
2 Jahre zuvor

Schaut eigentlich keiner in den Vertrag? In der Werbung heißt es „bis zu“, um die Sache abzukürzen. In den AGB stehen zumindest bei der Telekom dann Korridore, in denen sich die Lieferung bewegen muss. Alles darunter ist dann keine vertragsgemäße Lieferung. Darüber hinaus gibt es Urteile, die bei dauerhaft schlechter Leitung (aber eben noch innerhalb der Toleranz) auch eine außerordentliche Kündigung gestatten.

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Da hast du Recht. und endlich mal ne vernünftige Schlussfolgerung: Du kannst damit eine Sonderkündigung erwirken, mehr NICHT!

Skyzi
Skyzi
2 Jahre zuvor

Bis jetzt ist wie gesagt alles top smile

Skyzi
Skyzi
2 Jahre zuvor

Tja ich habe es wörtlich das mir 48mbit/s zustehen und genau das machen sie auch wink

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Ich brauche den Test zum Glück derzeit nicht machen.
Bisher habe ich die Verbindung (und mehr) die man anbietet, trotz Kabel Vodafone aka Kabel Deutschland. Was eine Seltenheit.

vanillapaul
vanillapaul
2 Jahre zuvor

Kabel hatte schon immer mehr geliefert als im Vertrag steht. Vorallem wenn in der direkten Umgebung kaum Kunden wohnten. Sinkt der Download genügt im Normalfall ein Anruf und man ist wieder in seinem vertraglichen Bereich.

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Leider trifft das nicht ganz so zu.
Das nun zu erklären würde ne menge zum Lesen hervorrufen.

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Das einzige was der Test „vielleicht“ erwirken kann ist ein Sonderkündigungsrecht. Kunden stellen sich das immer so einfach vor: „Ou da kommt nicht die Leitung an die mir verkauft wurde, ich mess das jetzt und dann muss der Anbieter das hoch stellen“ Das die Geschwindigkeit davon abhängt wie weit der Verteiler vom Haus weg ist fällt den wenigsten ein. Des weiteren kann der Anbieter nicht einfach hingehen und die Leitung dann „hoch“ stellen weil es technisch einfach nicht möglich ist. Und da in 90% der Fälle die Anderen anbieter ebenfalls das Telekom netz nutzen, bringt ein Anbieterwechsel in dem Fall nur etwas wenn man zB auf Glasfaser wechselt. „Aber Ach! Wieso ist denn Glasfaser so teuer? nein soviel möchte ich nicht bezahlen“ Und schwups ist es gar nicht mehr so schlimm. Sorry für meinen Ausbruch aber schlage mich jeden Tag mit solchen Sachen rum und solange die Anbieter nicht verpflichtet werden Einzelmessungen durchzuführen,( welche dann dem Kunden vor Abschluss mitgeteilt werden) wird das Problem auch ewig bestehen bleiben.

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Vielleicht ist das auch einfach ein erster Schritt gegen die Anbieter.
Eine gute Sache haben meistens Kündigungsandrohungen bzw. wenn man Kündigt. Der Anbieter kommt angekrochen und bietet dir andere Konditionen oftmals an oder andere „Vorteile“ für den Kunden.

Nachdem man gekündigt hat kommt der Provider mit einem 1. Angebot an um dich als Kunde zu behalten. Das muss man natürlich ablehnen, es sei den das Angebot ist so Bombe, was aber eher nicht der Fall ist. Ein paar Monate / Tage vor der Kündigung kommen sie wieder an und bieten nochmals ein noch besseres Angebot an.

1&1 ist zb. so ein Fall. Wobei ich sagen muss Leistungstechnisch immer Top zufrieden gewesen, aber der Support ist die Hölle. Einzelfälle wo alles super läuft mal ausgeschlossen.

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Das hier hat aber nichts mit den Basispreis Konditionen zu tun sondern mit der Leitung selber. Klar kannst du durch kündigungen immer ein schönes Angebot raus schlagen, wenn aber die Geschwindigkeit nicht ankommt weil der Verteiler zu weit weg steht kannst du deine Koditionen verhandeln wie du möchtest aber es ist technich einfach nicht möglich dir dann „einfach“ mehr Geschwindigkeit zu geben. Dafür müsste wieder weiter ausgebaut werden und wie du weißt ist Deutschland da rückständiger als bspw Syrien wink

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Richtig, es ist technisch dann nicht möglich, dir das zu liefern, was Du bestellt hast. Der Provider hat dann aber 2 Möglichkeiten… er nimmt das Geld in die Hand und lässt nen neuen Verteiler setzen oder er kommt dem Kunden beim Preis entgegen.
So wenn es um ne 16er Leitung geht und nur ne 6er geliefert werden kann, dann kann dem Kunden auch nur der Tarif für die 6er in Rechnung gestellt werden. Da gibt es entsprechende Urteile zu!

Alex Oben
2 Jahre zuvor

und du vergisst leider hier auch das die Verteiler der Telekom gehören. Was du sagst mag vielleicht im Kabelbereich zutreffen aber ich rede von ADSL bzw. VDSL. Somit fällt deine erste Möglichkeit für alle anderen Anbieter als die Telekom weg… und zweiteres wird der Provider auch nicht machen da wie gesagt Fallbacks in den Bereichen den gleichen Preis bedeuten.
„So wenn es um ne 16er Leitung geht und nur ne 6er geliefert werden kann, dann kann dem Kunden auch nur der Tarif für die 6er in Rechnung gestellt werden.“ : So dann nochmal ein endgültiges Beispiel: du gehst zum Anbieter und möchtest (warum auch immer) nur eine 6000er Leitung, dann wird dir der Anbieter den gleichen Preis machen wie bei einer 16000er Leitung, da das ein und dieselbe Tarifstufe ist. Also was möchtest du genau für einen Rabatt haben, der gar nicht existiert…

RagingSasuke
RagingSasuke
2 Jahre zuvor

Ich bin jetzt nicht so vertieft im Thema aber ich konnte mir meine Leitung aussuchen und die haben auch entsprechend verschiedene Preise gehabt. Woran lag das dann? Du sagst ja sie sollen alle gleich kosten xD
Allgemein finde ich das die Anbieter viel zu gut wegkommen mit so nem kack.
Ich gehe ja auch nicht in den Rewe um mir 500gr Tomaten in der Schale zu holen und gebe mich dann mit 350gr zufrieden obwohl ich für 500gr bezahlt habe. XD

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Ok dann gebe ich dir ein Beispiel von Vodafone DSL:
Es gibt 3 Staffelungen: 16000 / 50000 /100000
16000(ADSL) kostet ohne Neukunden Rabatt 29,99
50000 (VDSL) kostet 34,99
100000 kostet 39,99

Wenn bei der Leitungsprüfung nur 6000 ankommen zahlst du das gleiche da die Anbieter in der Regel nur noch Tarife ab 16000 anbieten. Kommen also von deinen 50000 nur 25000 an ist das immer noch die gleiche Tarifstufe, weshalb du auch bei weniger als 50000 keinen Rabatt erwarten kannst. Schließlich bewegst du dich trotzdem im VDSL bereich. Der einzige Fall im DSL bereich wo du eine Anpassung des Preises erreichen kannst ist wenn von einer 50000er Leitung wirklich nur bis 16000 ankommen. In Allen anderen Fällen hast du zwar weniger Leistung aber keinen Rabattierungsgrund da die Bandbreite trotzdem in den VDSL Bereich fällt. Was ich nie bestritten habe ist die Möglichkeit einer Sonderkündigung in solchen Fällen wegen nicht erfüllter Leistung. Diese wird auch ohne Wimpernzucken dann angenommen. Und in ganz wenigen fällen wird dann halt mal ein Neukundenrabatt vergeben um den Kunden Ruhig zu stellen. Den bekommst du aber auch so wenn du den Vertrag verlängern möchtest und vernünftig argumentierst. Im Endeffekt alles Augenwischerei…

RagingSasuke
RagingSasuke
2 Jahre zuvor

Woah, danke für die Mühe xD
Ich hab’s jetzt schon verstanden aber ich bin ja irgendwie im absoluten Unverständnis was die Provider quasi mit uns machen können. Irre, ich bin froh das ich bei unitymedia wo ich seit 3 Jahren bin wirklich nur einmal ein Problem hatte was ich mit der werkseinstellung vom Router beseitigen konnte. (Ja mir ist bewusst das das Kabel ist und das worüber wir geredet haben 2 verschiedene paar Schuhe sind)

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Ich argumentiere einfach gerne deswegen fand ich das Thema auch mal richtig geil! grin

Alex Oben
2 Jahre zuvor

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Die Anbieter sind seit letztem Jahr gesetzlich verpflichtet mindestbandbreiten anzugeben. Diese sind frei zugänglich und solange die Bandbreite nicht dauerhaft da drunter fällt gibt es kein Sonderkündigungsrecht. Wie du da siehst ist es durchaus noch im grünen Bereich wenn du die hälfte bekommst wink

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Ironischerweise scheint das im Falle Kabel jedoch anders zu sein. Leider ist die Geschichte dazu etwas zu lang.

Kurzform: Langjähriger Kabel DE-Kunde = keine Probleme
Kündigung > Neuvertrag = nur noch Probleme > zu 1&1 gewechselt = keine Probleme > gekündigt > Vodafone Kabel = keine Probleme

Und das trotz des selben Verteilerkastens etc.
Bitte berücksichtigen dass ich hier von Jahren spreche zwischen den Kündigungen / Wechsel etc.

Alex Oben
2 Jahre zuvor

Bei Kabel ist es auch etwas anders. Die Kabelnetze gehen ja nicht über die die DSL Verteiler. Bei Kabel ist meist das Problem, dass in einwohnerstarken Gebieten trotz Überlastung weiterhin Kunden angestöpselt werden. Dies führt dann grade zum Feierabend zb. zu Problemen da der Flaschenhals dann der überlastete Kabelverteiler ist. Ich kann mir höchstens vorstellen das die dich dann woanders angeklemmt haben nach dem Neuvertrag und der dann überladen war. :/

EinLeserNur
EinLeserNur
2 Jahre zuvor

Dem muss ich leider zum Teil ein wenig widersprechen.
Ob wirklich nicht mehr drin ist eine Sache welche man persönlich leider nicht nachprüfen kann und man ist drauf angewiesen was einem der Anbieter sagt, egal ob es stimmt oder nicht.
Zumal auch noch andere Faktoren wie beispielsweise die Routersoftware in Kombination mit dem eigenen Router durchaus einen Strich durch die Rechnung machen kann.

Beispiel 1. :
Ich bin von einem lokalen Anbieter (16k Leitung) zu Telekom gewechselt wegen Entertain und 50k Leitung. Der Lokale ist (lt. bekannten Mitarbeiter) aber nur insoweit tätig das er zwar kassiert, aber im Grunde es nichts anders als die Telekom Ausgabe ist. Anders gesagt : keine Eigenen Verteiler, Leitungen, Routing etc.. Sie arbeiteten nur als Vermittler.
Telekom hat, wie so üblich bei denen Mist gebaut mit der Umstellung und aus der 50er Leitung wurde nichts nach Abschaltung durch den Lokalen Anbieter und das einzige was sie angeblich tun konnten war für ca. 3 Wochen eine 16k Leitung bereitzustellen.
Von diesen 16k kamen aber nur maximal 5k an, egal zu welcher Zeit egal warum. Selbst Techniker der bei meinem Nahbar tätig war hats überprüft mit dem Kommentar das angeblich es an der Entfernung liegen würde und dadurch nicht mehr drin wären mit DSL und das auch das Problem meines Nachbarn wäre warum seine 25er maximal 15 liefert.
Der Lokale, welcher aber nur Zwischenhändler schafft aber die 16k? Zumal, hatte man Probleme mit dem, kam ebenfalls die Telekom zur Überprüfung vorbei? Geht wohl nicht.

Beispiel 2 :
Nachdem die 50k Leitung dann da war gabs erstmal nur Probleme mit zeitweise nicht erreichbarer Internetseiten welche kurze Zeit später dann wieder funktionierten, oder auch erst Stunden später, und kompletter Internetausfall etc. Angeblich sei die Leitung vollkommen in Ordnung, am Router kämen angeblich 50k an und und und. Und die Ausfälle lägen nur an Downtimes von Internetseiten, nicht an der Telekom. Klar, Amazon und Google haben Downtimes, aber halt nur bei denen smile
Lange Rede, kurzer Sinn, im Endeffekt war in einer Zentrale wo die „normalen“ Außentechniker nicht drankamen was defekt und als das nach rund einem halben Jahr auf einmal festgestellt wurde lief auf einmal das Internet und bei meinem Nachbar war auf einmal auch die 25k dauerhaft drin.

Beispiel 3, wieder Telekom:
Der Roter war defekt, es kam ein Neuer, Monate später bricht auf einmal das Internet sporadisch immer wieder komplett zusammen das man mit einer 50k Leitung froh war wenn man noch eine 2k Leitung hatte. Stecker Raus, Stecker rein, 5-30 Minuten später das selbe Problem wieder, wenn es denn funktionierte.
Am Router kamen wieder 50k Angeblich an, Leitung wäre vollkommen ok.
Die nächsten 3 Monate verliefen darin das die Telekom jede Woche einen neuen Router schickte der nach kurzer Zeit das selbe Problem aufwies und maximal 2 Tage hielt und nach dem 3. gerät hatte man auch wöchentlich Besuch vom Techniker incl. Langzeitmessung vor Ort und auf Seiten der Telekom.
Irgendwann hatte ich dann die Schnautze voll hab die gesammelten AGB’s der Telekom ignoriert und den Fernzugriff incl. Updates des nicht funktionierenden Routers gesperrt und eine 2 Jahre alte Firmware aufgespielt.
Und siehe da: volle 50k, reibungslos 2 Wochen lang.
Spaßeshalber wieder alles aktiviert, neue Software kam (neuer als die vorher gedrowngradete) und es dauerte keine 24 Stunden bis das Spielchen von vorne losging.

Das Ende vom Lied. Innerhalb von 12 Monaten rund 10 Monate nur Problem mit nicht reibungslos funktionieren Leitungen, obwohl alles angeblich funktionierte und nachweislich auch nicht der Fall war und selbst mittels Anwalt keinerlei Chance auf frühzeitige Vertragskündigung oder Minderung.

Mag sein das das ein Ausnahmefall ist, mag auch sein das mancherorts wirklich nicht das drin was angepriesen wird, aber müssen muss es das noch lange nicht.
Zumal es ja der Fall ist das die verbaute Hardware seitens der Anbieter gar nicht in der Lage ist auch nur ein Viertel der Leistung zu bringen welche sie bringen müsste wenn alle Nutzer gleichzeitig ihre Leitung voll auslasten müssten.

Ändert aber nichts an der Grundaussage der AGB’s diverser Anbieter wo genau aufgeführt ist was ankommen muss und selbst da ist dann noch der Passus drin das es nicht 24/7 gilt.
Bei der 25er und 50er Leitung stand mal was von mindestens 50% drin, bei einer 400er Leitung diverser Kabelanbieter hineggen nur noch 40% als Minimum. Und selbst wenn dann diese 40% nur erreicht und deswegen herunterbucht auf unterhalb dieser 40% kann es passieren das auch dann nur die 40 bzw 50% ankommen weil es angeblich aufgrund der Entfernung nicht anders möglich wäre?

Aber so ist Deutschland halt.
Es darf ja auch kein Personenkreis gesondert behandelt bzw. Benachteiligt werden. Und die Nutzer, welche am meisten Leistung verbrauchen bekommen dann die ach so tollen „junge Leute“ Rabatte und es ist vollkommen legitim sad

Thomas
Thomas
2 Jahre zuvor

Was sollen eigentlich diese Bezeichnungen 16k, 50k? 16kbit/s? Wäre ja ein bissel lahm.
Entweder 16 Mbit/s oder 16.000 kbit/s, aber 16k sieht einfach falsch aus. smile

SurvivalSpezi
SurvivalSpezi
2 Jahre zuvor

Da sieht man wieder das es nur um Bauernfängerei geht! Was bringt mir ein 5GB/s wenn man eine Latenz von 400ms hat?… Man sollte lieber auch mal auf die Pakete an sich eingehen. Download ist bei mir mit meiner 500MBs Leitung kein Problem, aber zu Stoßzeiten habe ich stellenweise einen Ping von 150ms und einen RTT von über 350ms

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Jahre zuvor

Ich kann mich glücklich schätzen, absolut nie Probleme jeglicher Art mit meinem Internet zu haben. Stets volle Geschwindigkeit, toller Ping und und.

Bert
Bert
2 Jahre zuvor

Welchen Anbieter nutzt du denn ? smile

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Jahre zuvor

Unitymedia, ehemals Kabel BW.

Ich werde in zwei Monaten umziehen und hoffe dass es auch da einwandfrei laufen wird, da es aber gerade mal 10m von meiner jetzigen Wohnung entfernt ist (genau gegenüber) bin ich da recht zuversichtlich^^

Bert
Bert
2 Jahre zuvor

Danke smile

Aber leider bei mir nicht verfügbar (Berlin).

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Jahre zuvor

Ja, ist bspw in den Neubaugebieten auch nie oder nur selten drin, da Kabel einfach nicht mehr bzw. immer seltener verlegt wird. In meinen Augen und meiner Erfahrung nach, ist es aber das beste. Mit Glasfaser habe ich keinerlei Erfahrungen aber halt mit dem „herkömmlichen“ Netz der Telekom, es ist einfach kein Vergleich. Und mit den 400MBIT/s bin ich auch so zufrieden, dass ich momentan jedenfalls kein Glasfaser benötige.

Michael
Michael
2 Jahre zuvor

Kannst dich Glücklich schätzen. Meistens läuft UM bei mir auch super (200/20 gebucht, oft ist die Leitung bei 220/18), allerdings habe ich auch sehr oft lange Aussetzer. Letzten November ging das Internet und das Telefon 2 Wochen lang nicht.

Kirmes “Shadow Play Highlights
Kirmes “Shadow Play Highlights
2 Jahre zuvor

Danke! werde ich direkt ausprobieren … habe seit Monaten Quix (Inexio) mit einer 25k Leitung, jeden Nachmittag bricht das ganze Netz zusammen und ich habe bis 0 Uhr höchstens 5k.

Sven Kälber (Stereopushing)
Sven Kälber (Stereopushing)
2 Jahre zuvor

Ähm, willste nicht mal dein Geld in nen gescheiten provider investieren? ich mein ich kenne mich da wirklich ganz gut aus am providermarkt, von denen hab ich aber noch nie gehört grin Und deiner Beschreibung nach ist das auch ganz gut so. Eyh Sorry, bei den Preisen heutzutage, da biste im Sparfiebermodus dann selber Schuld an der Situ. Weil so viel günstiger können die nicht sein, und falls doch: Dann wären mir die 5-10€ mehr im Monat für ein stabiles Inet mit MBit Status aber sicher wert wink

Kirmes “Shadow Play Highlights
Kirmes “Shadow Play Highlights
2 Jahre zuvor

Das Problem ist ja das es in meinem Ort nichts anderes gibt außer Quix, nur Telekom mit Bambusleitung … dann habe ich lieber einmal kurz schnelleres Internet als durchgehend schlechteres sad

Sven Kälber (Stereopushing)
Sven Kälber (Stereopushing)
2 Jahre zuvor

Ohhh, Breitbandausbau aufm Land, das ist doof. Ich dachte wir hätten da mittlerweile aufgeholt, bei uns in Franken ist es nämlich so, das die größten Käffer, die neue Geschwindigkeitsstufenupgrades ( 200Mbit auf 400Mbit auf 500Mbit), lange vor mir als Stadtbewohner hatten. mein Beileid Quasi wink

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